Archive for the ‘Sonstiges’ Category

Zwei Sachen über den BVB - Kino in HH und Boykott auf Schalke

Montag, September 6th, 2010

Das ich im Blog mal freiwillig etwas über die Dortmunder Borussia schreiben würde, ohne jeglichen Bezug zum FC St.Pauli, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Höchstens, wenn die sich spontan selbst aufgelöst hätten, aber davon ist man wohl weit entfernt. Stattdessen gibt es zwei Themen, über die es sich zu schreiben oder berichten lohnt.

Kinopremiere in Hamburg

Am 09.09. gibt es um 21:00 Uhr (pünktlich) im 3001 Kino, Schanzenstraße 5 (im Hof) für 9,-€ zum ersten mal in Hamburg den Dortmunder Independent-Film „Oh Fortuna“ zu sehen. Ein Besuch, bei man nichts falsch machen kann, weil die Überschüsse an „Viva con Agua“ gehen. D.h.  also man muss sich nicht ärgern, sollte einem der Film nicht gefallen, sondern kann sich freuen, dass man einen Beitrag zum sauberen Wasser dieser Welt geleistet hat. Und wann gibt es schon einen Abend an dem man nichts falsch machen kann? Also kommen!
Neben dem Hauptfilm „Oh Fortuna“ von Johannes Klais und seinem Team, der am Abend anwesend sein wird, wird es einen Vorfilm von Steffen Gerdes über die letzte Reise von „Viva con Agua“ nach Äthiopien geben, der Euch das Projekt noch mal näher bringen soll und exemplarisch zeigt, was mit Eurem Geld geschieht.
Für alle, die dann noch mehr Infos zum Hauptfilm brauchen:
Wie es sich für einen Film aus Dortmund gehört, geht es natürlich auch um Fußball und Bier. Das mag dem Nicht-Pottler klischeehaft erscheinen, ist für den Ruhrgebietler aber ziemlich folgerichtig, weiß er doch um die Bedeutung dieser beiden Punkte für die Einwohner der „Metropolregion Ruhr“ - wie das der moderne Beamte von Welt gerne nennt.
Aber die Handlung geht über Männer in kurzen Hosen und einen Ball hinaus: Walter Milbe, Platzwart und Urgestein des Amateurvereins Fortuna, wird von seiner kriminellen Vergangenheit eingeholt und Opfer einer hinterhältigen Erpressung. Drahtzieher ist ein windiger Immobilienspekulant, nach dessen Plänen der marode Sportplatz der Fortuna einem lukrativen Schotterparkplatz weichen soll.
Weitere Infos zum Film gibt es auf der Homepage http://www.gratis-film.com/ und den Trailer hier.

Alle hin da, Spaß haben, VcA supporten!

Derbyboykott

Nee, keine Angst, keine Solidaritätsaktion mit den armen hsv-Fans, die von ihrem Präsidenten genötigt werden ein Public Viewing mit roten Bullen am Arsch der Heide zu genießen. Ob die in der Schanze, auf dem Kiez, in St.Ellingen, Pinneberg, Norderstedt, Buchholz, Lüneburg oder meinetwegen auch auf dem Mond das Spiel gucke, ist mir herzlich egal. Umso näher die am Millerntor sind, desto deutlicher hören sie Song 2. Umso weiter sie weg sind, desto weniger stören sie später beim Feiern.
Aber an jenem Wochenende finden ja noch zwei Derbies statt. Union eröffnet am Freitag gegen die Hertha das große Spaßwochenende und nach unserem Spiel empfängt Schalke eben den BVB. (Kleiner Einschub: Da wollte mir doch tatsächlich letztens ein Hannoveraner sagen, dass auch 96 gegen Wolfsburg ja ein Derby sei… nee, ist klar. Und Buchholz gegen Tostedt auch, interessiert ähnlich viele.)
Schalke verlangt von den Dortmunder Gästefans 20,-€ (zzgl. 2,-€ VVK die der BVB nimmt) für einen Stehplatz sowie im Schnitt 50,-€ (zzgl. 10% für den BVB) für die Sitzplatzkarten. Nun haben sich die maßgeblichen Dortmunder Fanclubs zusammengeschlossen und zum Boykott des Spiels aufgerufen, bis Mittwoch müssen alle bereits bestellten Karten zurückgegeben sein. Die Unterstützerliste liest sich zumindest schon mal recht imposant.
Sich über den Preis aufzuregen, mögen viele als müßig bezeichnen, insbesondere da das Spiel wahrscheinlich trotzdem ausverkauft sein wird, da es genug Eventfans geben wird, die die Situation ausnutzen und dann stolz erzählen können, auch mal bei “dem Derby” des Ruhrpotts dabeigewesen zu sein. Der Zorn entzündet sich aber insbesondere an der unfassbaren Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr: Da bekam man die Stehplatzkarte noch für 14,30€ und konnte sich für 35,-€ hinsetzen. Aber da haben ja auch Raul und Huntelaar noch nicht von den Knappen kassiert für Schalke gespielt.

Ein Boykott, der explizit nicht als Protest gegen den Erzfeind angesehen werden soll, schließlich müssen die Schalker Fans für ihre Stehplätze genauso viel bezahlen. Im Gegenteil, man würde sich über Schalker Solidarität sogar freuen.
Allerdings: Diese erwartet man vergeblich. Einer der Gründe: In den vergangenen Jahren waren die Karten für das Spiel in Dortmund regelmäßig teurer als die Ticket für die Schalker Arena, und auch diese Saison sind ca. 17,50€ (14,50€ zzgl. 20% Topzuschlag) nun auch nicht wirklich als Schnäppchen zu betrachten. Wenn man also eine Protestaktion gegen generell zu hohe Eintrittspreise fahren will, so darf der Protest am eigenen Verein nicht lange auf sich warten lassen. Nun gab es da wohl vor kurzem auch mal eine Tapete gegen die Preispolitik des BVB, die allerdings nicht wirklich aufgefallen (zumindest mir nicht).
Zum Vergleich: Stehplätze am Millerntor kosten in der Gegengeraden 14,-€, in Nord und Süd je 12,-€. Spiele mit Topzuschlag gibt es diese Saison nicht. Gästesitzplätze (z.B. auch für den hsv) schlagen mit 25,-€ zu Buche, da nimmt der BVB ebenfalls Ticketpreise von über 41,-€ zzgl. 20% Topzuschlag, bei etwas schlechterer Sicht aufgrund deutlich größerer Entfernung. Vom immens größeren Fassungsvermögen ganz zu schweigen, was aber sicher nicht die Schuld des BVB ist, zugegeben. Oder mal ne ganz crazy verrückte Idee: Hat mal jemand beim BVB nachgefragt, ob der aus Solidarität mit seinen treuen supid dupi Fans vielleicht ausnahmsweise auf seine 10% VVK-Gebühr verzichten würde?
Ein bißchen was von aus dem Glashaus heraus mit Gullideckeln zu werfen hat das Ganze also schon.

Protest gegen hohe Kartenpreise ist grundsätzlich natürlich zu begrüßen, und gerade nach der Schalker Einkaufstour wirkt eine derart drastische Preiserhöhung natürlich wie eine Verarschung. Trotzdem bleibt hier der fade Beigeschmack, dass es eben neben dem generellen und begrüßenswerten Protest zumindest auch um eine kleine Abrechnung mit dem ungelieten Nachbarn geht. Mediales Echo ist bei solchen Themen unerläßlich und natürlich ist dieses beim Derby immens, nach sowas lechzt der Boulevard. Nur wäre eventuell eine leere Heimkurve (und sei es nur für zehn Minuten) bei einem beliebigen Liga-Heimspiel sicher ein noch weitaus größeres Zeichen gewesen, welches dann nicht als simple “Ätschi Bätsch!”-Aktion gegen den Erzefeind zu (miß-)interpretieren gewesen wäre.
Der BVB ist mir ehrlich gesagt mindestens ebenso egal wie Schalke, ich guck lieber ein Auswärtsspiel im Bochumer Ruhrstadion als bei den Beiden. Um aber zum Abschluß noch was positives zu den Biene Majas zu sagen, sei hier zumindest noch der Blog eine Hamburger BVB - Allesfahrers ans Herz gelegt. Den kann ich wirklich nur empfehlen, auch wenn er natürlich bei der ganzen Boykott-Geschichte etwas parteiisch ist. (Sei gegrüßt, Marc und bepöbel mich gerne in den Kommentaren :))

Das Medienecho der letzten Tage zu dem Boykott war aber sicher schon mal enorm, es bleibt abzuwarten wie der Gästeblock denn nun tatsächlich aussehen wird und wie die Schalker Fans im Stadion reagieren werden. Ähnliche Solidaritätsbekundungen wie einst am Millerntor für die ausgesperrten Rostocker sind jedenfalls kaum  zu erwarten. // Frodo

Schadenfreude verleiht Flügel

Donnerstag, August 26th, 2010

Ach, das muss jetzt einfach mal raus: Ende Oktober kann man sich für (je nach Programm) 890,-€ oder 1.190,-€ (zzgl. Mwst) für die “16. Deutschen Sponsorentage” im Frankfurt anmelden. Immerhin sind Getränke und ein warmes Mittagessen mit drin.

Warum da nun der Geschäftsführer des deutschen “non established” Vereins als Referent auftritt, könnte man Herrn Meeske natürlich mal fragen, aber grundsätzlich braucht ja auch der FC ST.Pauli Sponsoren und dies soll hier auch mal nicht Thema sein. Viel lieber widmen wir uns dem “Sponsoren des Jahres”, der da geehrt wird: Red Bull.

Ja, der Energy-Drink Hersteller macht immer mehr von sich reden, Thierry Henry wird für die New Yorker Fußballabteilung verpflichtet, Salzburg wurde Österreichischer Meister, SSV Markranstädt RB Leipzig ist in die deutsche Viertklassigkeit aufgestiegen und nachdem der hsv endlich den bis dahin sehr kompetenten Dietmar Beiersdorf weggeekelt hatte, hat man sich den schwupps auch noch als “Super-Manager” verpflichtet. Und nebenbei sicherte man sich dann auch noch die Namensrechte am Leipziger Zentralstadion bis 2040(!). Viele befürchten nun, dass sich ähnlich wie in Hoffenheim die Erfolge automatisch einstellen und man diese, nächste und übernächste Saison mal eben aufsteigt und dann in der ersten Liga spielt.

Nun schießt aber Geld eben (trotz anderslautender Stammtischweisheiten) doch nicht immer Tore, und so gibt es gleich aus zwei Gründen lange Gesichter:

  • RB (RasenBallsport!) Leipzig ist in die neue Regionalliga-Saison bisher denkbar schlecht reingestolpert. Noch vor Holstein Kiel war man der Topfavorit schlechthin, doch nach einem 1:1 gegen den letztjährigen Fastabsteiger Türkiyemspor vor (immerhin) 4.028 Zuschauern erreichte man am 2.Spieltag beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig II ebenfalls nur ein 0:0. Damit ist Kiel schon mal vier Punkte weg…
  • Das (noch) etwas prominentere Schlachtschiff ist ja aber RB Salzburg. Als solches versucht man nun schon seit längerer Zeit, die Champions League zu erreichen, scheitert aber regelmäßig kläglich. Letztes Jahr glaubte man sich nach dem Überwinden von Dinamo Zagreb schon am Ziel, scheiterte dann aber in den Play-Offs an Maccabi Haifa. Dieses Jahr blamierte man sich im, zugegebenermaßen nach dem 5:0 Hinspielsieg bedeutungslosen, Rückspiel auf den Faröer bei Torshavn mit einer 0:1 Niederlage, überwand dann auch noch Omnia Nikosia recht souverän, um dann erneut gegen einen israelischen Verein auszuscheiden, dieses Mal an Hapoel Tel Aviv.

Auch mit Energydrinks wachsen Bäume eben noch nicht in den Himmel, auch wenn Sie Flügel verleihen sollten… // Frodo

P.S. Deutlich positiver ist derzeit die Grundstimmung beim FC St.Pauli. Nachdem Profis, Amateure, A- und B-Jugend bisher in den Ligaspielen ausschließlich Siege (insgesamt sieben Spiele) eingefahren hatten, empfing die B-Jugend in der Bundesliga gestern abend den hsv an der Sternschanze. Und nach einem Pausenrückstand konnte man durch Tore von Ganitis, Mutlu und Kurt noch mit 3:1 die weiße Weste behalten und vor 400 Zuschauern die Tabellenführung übernehmen. Gratulation!

Tippen, Vorlesen lassen… Gutes tun!

Dienstag, August 17th, 2010

Bundesliga-Tippspiel für Viva con Agua!

Viva con Agua hier zu erklären oder vorzustellen, hieße (hoffentlich) Eulen nach Athen tragen… sollte es doch noch Blog-Leser geben, die es nicht kennen, so klickt auf den Link und lest nach.
“VcA”, wie es auch abgekürzt heißt, ist bekanntlich eine große Erfolgsstory, die die Hilfe wirklich denen zukommen lässt, die sie dringend brauchen. Aber auch innerhalb des Projektes gibt es immer wieder Ideen, die besonders gut durchstarten. Eine davon ist das Tippspiel, welches der St.Pauli Fan und natürlich treue ÜS-Leser Malte Melloh vor drei Jahren ins Leben rief. Auf der kostenlosen Plattform kicktipp.de schneiderte er schnell ein Bundesliga-Tippspiel zurecht, bei dem man sich gegen eine Spende an VcA anmelden und mittippen konnte, kleinere Preise aus dem St.Pauli Umfeld gab es auch noch zu gewinnen. St.Pauli war grad nach vier Jahren Regionalliga in die 2.Bundesliga zurückgekehrt, und immerhin 50 Leute meldeten sich an. Bei einer Mindestspende von 10,-€ kamen so 650,-€ zusammen, in den beiden Folgejahren wurde die Mitspielerzahl auf zunächst 100 und dann 200 jeweils verdoppelt, dementsprechend konnten in der letzten Saison 3.033,33€ an VcA überwiesen werden, großartig! Insgesamt sind es bereits über 5.000,-€, die aus diesem Tippspiel an VcA überwiesen werden konnten

Und wenn der FC St.Pauli dieses Jahr in der ersten Liga startet, soll natürlich eine erneute Verdoppelung erreicht werden. 247 Mittipper gibt es Stand jetzt (Dienstag abend), ein bißchen was gibt es also da noch zu tun, meldet Euch an! Zu gewinnen gibt es auch einiges (u.a. sogar Tickets, was dieses Jahr wohl manchen ähnlich gelegen kommt wie ein Lottogewinn), sowohl für die jeweiligen Tagessieger als auch für die am Saisonende Bestplatzierten. Mehr Infos findet Ihr auf der Startseite: http://www.kicktipp.de/sanktpauli

Das Procedere ist simpel: Anmelden, lostippen, gewinnen, Gutes tun! Viel Spaß und Erfolg!

Und wo wir grad bei sinnvollen Sachen sind, die einem selbst auch noch Spaß bereiten:
Soli-Lesung für den Fanladen, 18.08.2010!

Morgen (Mittwoch) Abend gibt es im Rahmenprogramm der Jahr100Ausstellung eine Lesung, die wohl alle bisherigen Lesungen rund um den FC (und es waren in jüngster Zeit ja nicht wenige), in den Schatten stellen dürfte: Die Autoren so ziemlich aller erschienener St.Pauli Bücher vereinigen sich zu einer Soli-Lesung für den Fanladen.

Alle hin da, Beginn 20.30h, Eintritt 5,-€, alles weitere Wissenswerte könnt Ihr auch hier nachlesen. // Frodo

Fürth, Fulham, Fröhlichkeit… fir follen faufsteigen!

Freitag, April 30th, 2010

Oirooooobbabooogaaaaaaaaaaaaal!
Also wirklich… da würde man dem hsv doch echt mal von Herzen nen Sieg gönnen (Nicht!), damit die Bundesliga in der Fünjahreswertung an Italien endgültig vorbeizieht und dem FC St.Pauli nächstes Jahr schon Platz 4 zur Champions League-Qualifikation reicht, und dann haben sie so ein Pech. Och Menno… aber egal, Kopf hoch, Jungs, ist doch nur Fußball! Alles nur ein Spiel! Und zwei Mal Halbfinale hintereinander im Europapokal schafft auch nicht jeder! Klasse! Respekt! Ganz tolle Leitung! Und auch nicht 1:5 wie am Sonntag, sondern nur 1:2 ist doch auch ne Verbesserung! Wenn das so weitergeht, holt Ihr morgen gegen den Glubb aus Nürnberg ja vielleicht auch mal wieder nen Punkt.
Polizeimeldungen, nach denen Bruno Labbadia gestern nacht onanierend über die Reeperbahn getorkelt sei und “Ohne Bruno, habt Ihr keine Chance!” gegröhlt hätte, konnten bisher übrigens noch nicht bestätigt werden. Allerdings ist die “Operation Rathausmarkt” für den 13.Mai wohl abgesagt, der Patient ist inzwischen verstorben.

Aber genug der Schadenfreude, blicken wir nach vorne: Am Sonntag erfolgt in Fürth wohl eine braun-weiße Invasion. Der Sonderzug ist inzwischen ausverkauft, der Gästeblock eh schon lange und langsam werden auch wie wenigen Resttickets des 15.000 Personen fassenden Ronhofs Playmobil-Stadions knapp, ca. 7.000 St.Paulianer werden erwartet. Da der Sonderzug schon lange geplant war und man damals noch von einer Anstoßzeit  um 13.30h ausging, gammeln die Zugfahrer also schon ab dem frühen vormittag in Franken rum. Die örtliche Polizei versuchte daher, die lokalen Lokale zum frühen Öffnen zu bewegen, was auch alle wohl sehr gerne machen. Insgesamt ist sowieso ein unheimliches Bemühen vor Ort zu spüren, sich als toller Gastgeber eines Fußballfestes zu geben, was auch in diesem Artikel der Fürther Nachrichten rüberkommt. Mein Lieblingszitat kommt vom Wirt des “Mephisto”: »Wenn es Rostocker wären, hätte ich extra zugesperrt, aber St. Pauli …« So soll es sein!

Auch die Mottofahrt des Fanladens wird von der Polizei und dem Ordnungsdienst vor Ort respektiert, Nietengürtel und Springerstiefel sind also ausdrücklich gestattet und führen zu keinerlei Problemen… sollte Franken doch was anderes sein als Bayern? Bei so viel echtem sympathischen Bemühen, sollte man dann auch ein netter Gast sein und folgende Bitte beherzigen, die Sven Brux im Forum und auf der Vereinshomepage neben weiteren Hinweisen veröffentlichte: “Unsere Kollegen von der SpVgg Greuther Fürth bitten die St. Pauli-Fans, nach dem Spiel eine Platzstürmung zu vermeiden. Im Ronhof finden noch Spiele der Regionalliga sowie ein Länderspiel statt.”  Find ich klasse, dass sie darum bitten, daher sollte man das dann auch respektieren.

Also, feiert alle schön in den Mai hinein, sorgt morgen für einen Nazifreien 1.Mai und man sieht sich dann am Sonntag in Franken! // Frodo
 
P.S. Wer für das Heimspiel gegen Paderborn noch ne Karte braucht, sollte Montag früh aufstehen oder abends erst gar nicht schlafen gehen.

32.Spieltag - (H) - TuS Koblenz und der Marathon

Montag, April 26th, 2010

FC St.Pauli - TuS Koblenz 6:1 (2:0)
Tore: 1:0 Charles Takyi (42.), 2:0 Deniz Naki (44.), 3:0 Charles Takyi (57.), 4:0 Marius Ebbers (59.), 5:0 Rouwen Hennings (69.), 6:0 Matthias Lehmann (74. Foulelfmeter), 6:1  Marvin Pourie (75.)
Zuschauer: 19.686 (geschätzt 600 Koblenzer)

Es war ein zähes Ringen mit den Koblenzern, wobei ihre fußballerische Limitierung schon sehr früh deutlich wurde. Aber man weiß ja, wie sowas laufen kann wenn die Zeit voranschreitet und das Runde einfach nicht ins Eckige will.  Als dann der (zweifelhafte, weil eher außerhalb verübte) Elfmeter gepfiffen wurde, wähnte sich Braun-Weiß endgültig auf der Siegerstraße, aber dann folgte unglaubliches: Bruns schießt neben das Tor und die zurecht gegebene Wiederholung schießt Lehmann platziert nach unten links, der Ball wird aber vom Koblenzer Torwart Paucken klasse pariert… warum hier kein Reporter das billige Wortspiel vom Paukenschlag brachte, ist mir nach wie vor ein Rätsel.
Doch was so ein echter Fußballexperte ist, der lehnt sich locker zurück und sagt zum Nebenmann: “Kein Thema… machen sie jetzt das erste Ding, fallen die anderen automatisch. Wäre aber hilfreich, wenn es vor der Pause passiert!” Gesägt, Tun, Getan, um es mit Onkel Hotte zu formulieren. An dieser Stelle dann auch noch das schnelle Schulterklopfen in Richtung Stani, für sein Festhalten am Sir, gegen alle kritischen Stimmen während der vergangenen Monate. Der Rest war dann gegen zusammenbrechende Koblenzer ein Selbstgänger.
Die Stimmung auf den Tribünen war zunächst auch sehr verhalten, es gab auch diverse kritische Tapeten gegen die Vorfälle der letzten Wochen, hierzu sei nochmals auf die Stellungnahme von USP und Fanladen verwiesen, in dem alles wesentliche steht. Der Verein hat logischerweise eine davon abweichende Sichtweise, die aber ähnlich vage und ausweichend bleibt, wie die ganzen letzten Wochen schon und die entscheidenden Antworten auf die Sommerpause verschieben will. Und wenn die Stellungnahmen der letzten Wochen tatsächlich als “fortwährenden Angriffen auf den Verein im Allgemeinen und das Präsidium im Besonderen” empfunden wird, fragt man sich natürlich, was die machen wenn mal tatsächlich heftigerer und vereinter Gegenwind kommt, denn momentan ist sich die Fanszene ja nicht mal einig. Merkwürdig aber auch, dass aus Fehlern immer noch nicht gelernt wird, denn in dem sehr lesenswerten Artikel der Times Online von heute wird Littmann in Bezug auf Fans im Jolly Roger wie folgt zitiert: “I’ve been president for seven years but a fan for 30, so I understand what they want.” Mag für Teile der Fanszene sogar noch stimmen, denen sportlicher Erfolg und finanzielle Sicherheitwichtiger sind als Ideale, aber so ein Satz ausgerechnet in der derzeitigen Diskussion ist doch reichlich unbedacht… und gerade den Leuten im Jolly dürfte da so manches Bier wieder bei hochkommen, wenn sie das lesen.
Aber spätestens nach den ersten beiden Toren war die Stimmung dann natürlich bestens, gegen Ende kam mit “Wir ham die Schnauze voll!”, “Stani raus!” und ähnlichen Gesängen sogar so etwas wie Volkspark-Stadion Feeling die gute alte Ironie des Millerntors hervor und es wurde wunderbar und lange gefeiert.
Einziger Wehrmutstropfen: Hansa Rostock gewann zeitgleich beim 1.FC Kaiserslautern… warum das einige im Stadion sogar zum Jubeln brachte, kann ich mir nach wie vor nicht erklären, denn die Meisterschaft dürfte bei weiterhin vier Punkten Rückstand normalerweise trotzdem an “die Region” gehen und wäre mir ehrlich gesagt auch völlig egal, eine Niederlage von Rostock hätte hingegen die Chance auf deren direkten Abstieg am Leben gehalten und den Relegationsplatz gefestigt… vielleicht lag das am Alkohol, aber vielleicht mag sich einer der Jubler ja mal in den Kommentaren erklären, ich würd mich freuen.
Anschließend brachte auch der Stuttgarter Sieg in Bochum noch die Gewissheit, dass es für den hsv in der Bundeliga eng werden würde, noch nach Europa zu kommen.

Samstag amüsierte ich mich dann über Herthas erneute Niederlage kurz vor Schluß… sollten wir also doch noch in die Relegation müssen, wird es kaum gegen die Hauptstadt gehen, die damit nächstes Jahr in der Bundesliga nicht vertreten sein wird.

Der Sonntag sollte im Zeichen des Marathons stehen. Fanräume hatte die Aktion “Kein Sprint” ins Leben gerufen und als einer von 16 LäuferInnen machte auch ich mich (zum insgesamt fünften Mal) auf den Weg. Über 9.000,-€ wurden so für Fanräume und Viva con Agua erlaufen, sicherlich ein toller Erfolg für beide Projekte und ebenso natürlich für jeden einzelnen Läufer, von denen viele ihren ersten Marathon überhaupt angingen. Außer dem krankheitsbedingten Ausfall von Stefan (Gute Besserung!) gab es eine 100% Erfolgsquote, alle kamen an! Wie im Ticker nachzulesen ist, war insbesondere das Abschneiden von Kaeser ein echtes Überwinden des inneren Schweinehundes… wer sowas schafft, der hat den Aufstieg auch verdient!
Womit wir beim Thema wären: Nach dem Lauf konnte man sich im JollyDayInn noch schnell frisch machen und im Raval dann lecker essen und die Augsburger beim FSV Frankfurt bewundern… und pünktlich zum Frankfurter Ausgleich durch Cidimar per Fallrückzieher hatte ich es auch ins Raval geschafft, großartig!
Nun geht es also nach Fürth und es wird zur Mottofahrt aufgerufen:
Nieten, Schnauz und Dosenbier oder auch Hippiematten, schlimme
Lederschnürhosen und Batikshirts. Wollen wir doch nicht so tun, als ob
der Autonomen-Chic damals regiert hätte.
Na, das kann ja nur ein großer Spaß werden.
Und wenn wir so viele Punkte holen wie Augsburg, steigen wir (dank der aktuell 14 Tore besseren Differenz) quasi schon im Frankenland auf. Holen wir mehr Punkte, ist es sogar schon rechnerisch durch… nicht ganz auszuschließen, aber selbst bei einer Niederlage und einem Augsburger Sieg gegen 1860 würde ein Heimsieg gegen Paderborn reichen. Man müsste also jetzt schon sehr viel falsch machen, um Platz 2 noch abzugeben. // Frodo

Guerrero, Naki und ne Messerstecherei

Montag, April 5th, 2010

Also hier ist ja immer was los…

Ein Flaschenwurf und seine Folgen
Natürlich tritt man nicht auf am Boden liegende ein… dochbevor der hsv nicht mindestens in Liga zwei spielt sondern immer noch einen Platz belegt, der zur Teilnahme am Europapokal am UEFA-Cup an der Europa League (schönes “Denglish” übrigens) berechtig, liegen die auch noch nicht am Boden, auch wenn manch ein hsv-Fan dieses Gefühl beim Eier suchen sicher verspürt.
Was war geschehen? Gegen anfangs elf und nach einer Stunde nur noch zehn Hannoveraner hatte sich der Verein, der vor ein paar Wochen noch laut über die Champions League-Qualifikation nachdachte, ein unspektakuläres 0:0 erkämpft und schlottert nun vor den Fußballmächten aus Stuttgart, Frankfurt und Wolfsburg, die die Mindestanforderung Europa League auch noch zerstören können. Ein gellendes Pfeifkonzert des zahlenden Publikums war die Folge und “Jose Paolo Guerrero”, den Fachleute mit dem großen Denis Bergkamp auf eine Stufe stellen, begab sich mit einer Trinkflasche in der Hand zum Kabinengang. Dort muss ihm das ein oder andere unfreundliche Wort an den Kopf geflogen sein, woraufhin seine Trinkflasche zielstrebig an die Schulterpartie eines Zuschauers flog. (U.a. hier das sky Video, ab 3:50min). Darf nicht passieren und ist auch mit so ziemlich nichts zu rechtfertigen, schon gar nicht mit einem “Geh doch wieder nach Peru!”, wie es lt. sky wohl gefallen sein soll. Interessant dazu auch Aussagen von Matthias Sammer, Bruno Labbadia und Frank Rost auf sky90. (ab ca. 1:50min)
Spannend dürfte nun sein, wie es hier weitergeht bzw. was dies für Konsequenzen nach sich zieht. Ein paar Gedanken dazu:

  • Paolo Guerreros Vertrag läuft im Sommer aus, es sind noch 5 Bundesliga-Spiele (plus 1-5 Europa League Spiele)
  • Deniz Naki wurde für eine Geste, ohne tätlichen Angriff, für drei Spiele vom DFB gesperrt
  • Ein Fan, der mit einem Gegenstand einen Spieler oder Schiedsrichter trifft, bekommt ein Stadionverbot in einem deutlichen Umfang.

Wird der hsv ihn intern sperren? Damit wäre der Vertrag dann quasi vorzeitig beendet. Oder wartet man auf die Reaktion des DFB und hält ihn damit für den Europapokal spielberechtigt? Die Reaktionen im Rauten-Forum lassen einen jedenfalls genüßlich zurücklehnen. Eine schöne Abwechslung nachdem sich die braun-weißen inzwischen seit einer Woche tagtäglich zerfleischen und vielleicht die rechtzeitige Notbremse um den Blick auf das Spiel heute abend gegen Düsseldorf zu richten.

Für die Twitter-User unter Euch: “Flasche Guerrero” als neuer User wird Euch sicher gerne auf dem Laufenden halten.

Messerstecherei im Ballsaal
Tja, hätte man gestern abend mal ne anständige Blockade zugelassen, wäre einem einiges erspart geblieben.
So aber fand im Ballsaal der Südkurve eine Privatfeier statt, die es doch prompt in die Polizeimeldungen des Abendblatts (und diverser anderer Medien) geschafft hat. 50 Streifenwagen im Einsatz… wenn da mal nicht das ein oder andere Stadionverbot bei raus kommt.
Ob Paolo Guerrero vor Ort war, konnte der ÜS bisher nicht recherchieren.
// Frodo

“Heimspiel”, der Fan-Talk im DSF

Mittwoch, März 17th, 2010

Mannomann… bisher war dieses Kleinod deutscher Fernsehunterhaltung an mir vorbeigegangen, scheinbar zurecht. Doch gestern abend bin ich beim Zappen dann irgendwie da hängengeblieben, weil ich in meinen Bremer Zeiten mal Arndt Zeigler (”Zeiglers Wunderbare Welt des Fußballs” - Sonntags im WDR und öfters im Radio, außerdem Stadionsprecher beim SV Werder) mal persönlich kennenlernen durfte und ihn und seine Ansichten zum Fußball immer sehr geschätzt habe, und gestern dann eben sein Gesicht beim Zappen in die Kamera strahlte.

Zur Sendung: Starmoderator Frank Buschmann (seinerzeit von Wontorra aus dem “DSF Krombacher Stammtisch” gedrängt) und die Gäste Dunja Hayali (Heute-Journal, Gladbach Fanin) , Carsten Jancker, Peter Neururer und eben Arndt Zeigler sitzen bei gemütlich Bier in einer Kneipe und rund um sie rum diverse Fans unterschiedlichster Vereine in ebenso bierseeliger Atmosphäre. Hat durchaus Charme und Potential das Konzept, wichtigste Neuerung wäre aber definitiv, einen kompetenteren Moderator da hinzusetzen. Buschmann mag ein guter Stichwortgeber für betrunkene Experten wie Herrn Lattek gewesen sein, wenn diese Sendung aber wirklich ein “Fan-Talk” sein soll, ist er einfach viel zu weit weg vom Thema. Vielleicht sollte das DSF mal vorfühlen, ob nicht Arndt Zeigler bereit wäre, die Sendung zu übernehmen? Aber da wäre er sich im Zweifel wahrscheinlich (zurecht) zu schade für. Ansonsten war die Zusammensetzung der Gäste sicher interessant, mit verschiedenen Blickwinkeln, wobei insbesondere Carsten Jancker das Klischee vom tumben Fußballprofi durchaus gut auszufüllen wusste.
Dunja Hayali konnte hingegen durchaus glaubhaft ihr Fandasein darstellen und hatte interessante Statements, wenn sie auch sicher eher der “normale” Fußballzuschauer ist und natürlich nicht zwingend den Stehplatz in der Kurve besetzt.

Den spannendste Teil aus meiner Sicht gab es dann bei der Diskussion um die Vorfälle am Wochenende in Berlin, wo sich dann doch leider Abgründe auftaten. “Lebenslanges Stadionverbot für diese sogenannten Fans!” war noch eines der harmlosesten Statements, was erschreckenderweise auch aus dem Plenum der anwesenden Fans kam. Gehts noch? Ich saß mit heruntergeklapptem Unterkiefer staunend vor dem TV und stellte mir bildlich vor, wie unser Innensenator Ahlhaus gerade schenkelklopfend auf dem Sofa auf und ab springt und immer wieder “Ja, ja, genau, hihihihi!” schreit und vor Lachen gar nicht in den Schlaf kommt.
Es liegt mir fern, für die Vorkommnisse in Berlin Entschuldigungen zu suchen oder gar so abstruse Ausreden anzuführen wie den angeblich provozierenden Torjubel von Raphael Schäfer, aber kann hier mal irgendjemand die Verhältnismäßigkeit mit einbeziehen? Alleine die gestrige erste Lokalseite im Abendblatt bot vier Geschichten über Schlägereien und Messerstechereien, wo bei jeder einzelnen mehr passiert ist, als an jenem Samstag im Olympiastadion… mit dem Unterschied, dass die Geschichte es in die Tagesschau geschafft hat, weil es gerade trendy ist, über marodierende Horden von diesen “so genannten Fans” zu berichten.
Warum diese Fans immer nur “so genannt” sind, hat mir übrigens auch immer noch niemand erklären können. Weil man als Fan nur stumpf und dumpf sein Geld zu entrichten hat, aber gefälligst keien Widerworte leisten darf? Klar ist die Wahl der Mittel falsch… aber Fan ihres Vereins sind und bleiben ganz sicher auch und gerade die Leute, die da am Samstag in Berlin in den Innenraum gelaufen sind.

Dazu dann auch gleich ein paar Links zu der überraschend guten “Gewalt-im-Fußball” Serie des Hamburger Abendblatts: Ein sehr empfehlenswerter Artikel vom Montag von Ronny Blaschke, ein Interview mit Michael “Öri” Gabriel von der KOS sowie ein Interview von heute, mit Alexander Hoh, dem Autoren des hsv-Hooligan Buches “In kleinen Gruppen, ohne Gesänge”.

Das passendste und beste Statement zum Thema Stadionverbote fand sich dann aber heute im St.Pauli-Forum, von Sandra, auf die Frage, wie man denn den Beteiligten von Berlin sonst beikommen sollte:
“Wenn eine Straftat begangen worden ist, dann gehe ich davon aus, dass eine Anzeige erfolgt. Ganz normales Strafrecht halt, wie in allen anderen Bereichen des Lebens auch.
Die Anwendung der Stadionverbots-Richtlinien scheint immer mehr Richtung Ersatz-Strafrecht zu verkommen und das darf eigentlich nicht passieren. Wenn man präventiv tätig werden will, gibt es meiner Meinung nach noch sehr viel sinnvollere und wirksamere Alternativen als massenhaft, ungenügend geprüfte, lange andauernde Stadionverbote auszusprechen.”
Davon abgesehen verlagert man ja das Gewaltproblem sonst nur aus dem Stadion in andere Bereiche der Gesellschaft.

Da es ja doch irgendwie auch passt, auch noch ein paar aktuelle Gedanken zur Kartenvergabe an Hansa Rostock:
Für heute oder morgen wird vom FC Hansa eine Stellungnahme erwartet, wie sie die Vergabe der nur 500 Sitzplatzkarten zu bewerkstelligen gedenken. Ich bin sehr gespannt, ob es vielleicht sogar zur radikalsten Lösung kommt und man sagt: “Arschlecken, behaltet den Mist, unter diesen Umständen boykottieren wir das Spiel und machen ein Public Viewing in  der DKB-Arena!” Hätte meine volle Sympathie und wäre der Schritt, den ich mir in umgekehrter Situation auch von meinem Verein wünschen würde. Allerdings sollte man fairerweise dazu sagen, dass das Rostocker Präsidium in jüngster Vergangenheit noch wesentlich unzurechnungsfähiger handelte als unser Fanpräsident, von daher ist hier mit allem zu rechnen.

Die kurze Zeit angedachte Demo gemeinsam mit den Rostockern wird es ganz sicher nicht geben, und das ist auch gut so. Es soll eben auch keine falsche Solidarisierung zugunsten der Hansa-Fans geben, die es in Teilen auch wirklich nicht besser verdienen, sondern einen Aufschrei FÜR Fanrechte, da es ganz sicher auch uns demnächst erwischen wird, wenn dieses Beispiel Schule machen sollte. Was genau es da an Aktionen geben wird, wird im Moment noch besprochen und abgestimmt, aber kommentarlos hinnehmen kann man diesen Vorfall ganz sicher nicht. // Frodo

Champions League - 6.Spieltag - Nachtrag

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Da hielten doch beide Tage endlich mal wieder das, was man sich von spannenden Europapokal-Nächten verspricht.
Am Mittwoch ein spannendes Spiel der Bayern inklusive Buttbuttbutt und dem Ausscheiden von Juve, sowie ein mehr als unglückliches Ausscheiden der Wolfsburger.

Gestern abend dann ein souveränes Weiterkommen der von Babbel befreiten Stuttgarter, aber der Hammer der Woche passierte in Lüttich. Standard brauchte gegen Alkmaar einen Punkt für Platz drei und die Europa League Qualifikation, geriet dann aber in Rückstand.
Es lief bereits die fünfte Minute der Nachspielzeit, als ein Held geboren wurde… aber seht selbst!