MT022 – Spirituelle Spiegelneuronen

Läuft bei uns!
Also, zumindest Fußballtechnisch.

Was sonst im Land momentan passiert ist schlimm und macht fassungslos, Viele auch ohnmächtig. Zum Glück gibt es aber auch genug Menschen, die diese Ohnmacht überwinden und helfen, denen gilt es beizustehen.
Zum Beispiel, am Samstag beim Willkommensfest.

Während Ihr also helfend oder anderweitig unterwegs seid, unterhalten wir Euch mit 2h33m feinster Braun-Weißer Audioexpertise zu den letzten vier Spielen und ziemlich viel Drumherum, u.a. einer Diskussion über Gästefans in Heimbereichen, dem Konstrukt RB Leipzig, Mayer-Vorfelder und Starlight Express.

Und wir erklären natürlich auch, wie es hierzu kam:

Viel Spaß!

Teilnehmer:
– Sebastian (@Curi0us)
– Sven (Fanladen St.Pauli)
– Wilko (@WlkStnhgn, Übersteiger)
– Maik (@DerUebersteiger)

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Refugees Welcome – Karoviertel (FB)
Refugees Welcome – Karoviertel (Blog + Fundraising)
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6 Kommentare zu MT022 – Spirituelle Spiegelneuronen

  1. Josh sagt:

    Sven meinte, dass es wahrscheinlich niemanden stört; deshalb wollte ich kurz zu Protokoll geben, dass es mich *extrem* nervt, dass es pinke/rosafarbene Shirts Jahr für Jahr nur im “Frauenschnitt” gibt.

    Meine diesbezügliche Nachfrage an Upsolut is natürlich, wie erwartet, unbeantwortet geblieben.

  2. Jonny Jonas sagt:

    Jetzt ist der Millernton endgültig seriös geworden. Gut strukturiert und trotzdem noch viel zu lachen. Interessant ist es eigentlich immer euch zuzuhören.
    Die Idee mit den Einspielern finde ich gut. Vielleicht wäre es noch nett, spontan Kommentare von zufällig angesprochenen Fans oder Gästefans zu den Spielen zu sammeln.
    Beim Thema MV hättet ihr konkreter auf seine Äußerungen eingehen sollen (was genau hat er wann geäußert?). Wenn man, so wie ich, nicht so lang dabei ist, versteht man zwar worum es euch geht aber es fehlt ein wenig die konkrete Begründung. Naja man kann das natürlich auch selbst recherchieren.
    Was ich etwas vermisse sind kleine kontroversen, wie es sie manchmal z.B. im “Textilvergehen” gibt. Ihr seid euch halt sehr nah in euren Positionen, was natürlich auch ok ist.
    Danke für eure Arbeit. Macht weiter so!

    Jonas

  3. sternburg sagt:

    Bezüglich Eures Unbehagens gegenüber Fremdfans in Heim(?)-Blocks verstehe ich, ehrlich gesagt, Euer Problem nicht.

    Versteht mich nicht falsch: Ich versuche immer und überall, wo ich zu Gast bin, mich dementsprechend zu benehmen. Völlig egal, ob ich auf fremden Webspace kommentiere, ob ich mir dem Rad über den Bürgersteig fahre oder ob ich mich in einer Hertha-Kneipe befinde. Und natürlich gehe ich beim Spiel in Hamburg nicht in Vollmontur (die ich gar nicht besitze) in den heimischen Stimmungsblock und wenn ich irgendwelche Karten im gemischten Sitzplatzblock habe, dann stehe ich sicher nicht anderen Leuten vor der Sicht, gröle jeden Chant aus dem Auswärtsblock mit und schwenke eine hektargroße Blockfahne. Und ich verhalte mich auch nicht unnötig arschlochmäßig-provozierend (das tue ich übrigens auch im Auswärtsblock nicht).

    Aber bei den eigenen Toren jubeln?

    Ich verstehe das Dasein als Fußballfan so, dass man sich auf harmloser Ebene gegenseitig aufs übelste anfrozzelt. Weil das Spaß macht. In der Farbe getrennt, in der Beleidigung geeint. Und danach (oder während dessen) ein gemeinsames Bierchen, Ihr Pissflitschen. Deshalb gehe ich auch so gerne zum Fußballschauen in gemischte Kneipen. Solange dort dieser Spirit vorherrscht.

    Ich war nicht bei diesem Spiel. Aber ganz ehrlich: Ich hätte über jedes Tor meiner Borussia gejubelt. Und wärst Du neben mir von Deinem bequemen Sitzplatz aufgestanden und hättest mich belehrt, ich müsse hier bitteschön die Fresse halten, ich hätte mich sehr gewundert. Ich hätte diesen Wunsch wahrscheinlich sogar befolgt, wegen zu Gast sein und so. Aber gewundert hätte ich mich. Und keinen besonders positiven Eindruck mit nach Hause genommen. Sportlich ist aus meiner Sicht anders. Da kann ich ja auch gleich nach Braunschweig fahren.

    • Frodo sagt:

      Danke für Deine ausführliche Erklärung.
      Wie schon im Podcast und ja auch im schriftlichen Bericht dargestellt, ist das natürlich eine zutiefst subjektive Geschichte, wo es ganz sicher nicht DIE EINE richtige oder zumindest für einen Großteil der Leute passende Sichtweise gibt.
      Ich bin, was die Grundsätze der Rivalität anbelangt, total bei Dir. Anfrotzeln, danach Kaltgetränk zusammen, passt.
      Aber: Während der 90 Minuten muss dies für mich(!) räumlich getrennt stattfinden, dafür gibt es Gästeblöcke.
      Die Situation in einer Kneipe ist völlig anders, da sie ja schon mal keinen Gästeblock hat 😉

      Nochmal zur Verdeutlichung: Block 2 der Gegengerade ist alles andere als ein “gemischter Sitzplatzblock”, es ist ureigenster Heim- und Supportbereich.
      Das er da jubelt… okay. Für mich war das Maß des (für mich) erträglichen überschritten, als er anfing zusätzlich auch noch stehend zu schreien und den Arm Stakkatomäßig von sich zu schleudern, auch wenn es in der Folge des Torjubels passierte.
      Ich hätte ihm dies ja auch gerne nach dem Spiel noch mal in Ruhe erklärt, aber da war er dann ja schon weg, leider.

      Und den “positiven Eindruck” mitnehmen sollst Du eigentlich schon, aber eben nicht von meiner Freundlichkeit während der 90 Minuten, sondern vom positiven und entspannten Dasein drumherum.
      (Ich weiß, schmaler Grat, schwierig…)

  4. DerKlee sagt:

    Was über Spiegelneuronen von der großartigen Frau Birkenbihl. http://youtu.be/PbkL8fh7tCM
    Also, nur lang genug den Profis zugucken, dann klappt das auch mit dem Fußballspielen.

  5. Pingback: Jahresrückblick 2015 | Übersteiger-Blog

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