Schlagwort-Archive: Saison 2012/2013

20.Spieltag (H) – Energie Cottbus

FC St.Pauli – Energie Cottbus 0:0
Tore:
Zuschauer: 26.578 (offiziell, auch wenn es ungewohnt viele freie Plätze gab, ca. 1.000 Gästefans)

Es war der 7.November 1997, ein Freitagabend am Millerntor. Zu Gast waren Carl-Zeiss Jena und 14.800 Zuschauer. Es war die Geburtsstunde der “Singing Area“, erstmals sammelten sich sangeswillige Fans im Sitzplatzbereich der Gegengeraden, um die Mannschaft nach vorne zu schreien.
Die Stimmung war großartig, doch kurz vor Schluß führte der Gast noch immer mit 1:0, ehe es einen dieser magischen Momente rund um unseren FCSP gab (den damals sicher noch niemand so nannte oder abkürzte): Zunächst glich André Trulsen in der Nachspielzeit aus… und Juri Sawitschew legte sogar noch mit dem 2:1-Siegtreffer nach und ließ den Block, die Gegengerade und das gesamte Millerntor geradezu explodieren. weiter

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17.Spieltag (H) – 1.FC Kaiserslautern

FC St.Pauli – 1.FC Kaiserslautern 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 Daniel Ginczek (67.)
Zuschauer: 21.045 (ausverkauft, ca. 2.200 Gäste)

Yeah, so muss ein Heimspiel laufen. In den ersten zwölf Minuten akustische Schockstarre bei drei gegnerischen Pfostentreffern, danach geht der Punk ab und das Ding wird gewonnen!
Okayokay, das Schweigen war selbstredend der Aktion “12:12” geschuldet und kam absolut überzeugend an, wie auch schon beim Spieltag in der Woche und allen anderen Stadien. Schon eine merkwürdige Atmosphäre, wenn man den Anweisungen der Spieler auf dem Platz lauschen kann und selbst ein Pfostentreffer nur für ein leises Raunen sorgt.
Positiv auch, das ansonsten zum Anpfiff durchgeführte “Diffidati con noi (Die Verbannten mit uns)” in die Minuten vor Anpfiff zu verlegen, um dann umso lauter und geschlossener mit der Anfeuerung zu starten. Das “Aux Armes” zählte ganz sicher zu einem der lautesten in dieser Saison.
Und wenn ich im ersten Absatz schon leicht geflunkert habe, revidiere ich natürlich auch noch das “gegnerische” bei den Pfostentreffern, denn der erste kam ja von Schnecke Kalla. Extrem abgewichst, in solch einer Situation den Pfosten als Bande zu benutzen und somit die Ecke zu verhindern und den Ball im Spielfeld zu halten, das können nur die ganz Großen!
(Nachtrag: Bei Stefan Groenveld hab ich dann gerade noch folgendes Zitat von Kalla aus der Mixed Zone gefunden: weiter

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Verein am Wochenende (47/2012) inkl. MSV Duisburg

FC St.Pauli – MSV Duisburg 4:1 (1:1)
Tore: 1:1 Daniel Ginczek (18.), 1:1 Benjamin Kern (45. +1), 2:1 Fin Bartels (65.), 3:1 Fin Bartels (74.), 4:1 Mahir Saglik (89.)
Zuschauer: 21.054 (ausverkauft)

Joaaa… da muss man wohl nicht allzu viel Worte drüber verlieren. Mund abputzen, Braunschweig weghauen, Betzenberg-Teufel besiegen, durchatmen.
Der spezielle Dank geht an Philipp Tschauner, der einem Spiel ohne Duisburger Gegenwehr zumindest noch ein wenig Spannung verlieh. (Nein, keine Torwart-Diskussion… ich will mir nur nicht vorstellen, was die Kritiker mit Bene gemacht hätten, wenn der sich die gleichen Klopfer in dieser Saison geleistet hätte, wie Tschauner bisher.)
Auf der Vereinshomepage wird er wie folgt zitiert: “So ein Eiertor. Ich rufe: ,Hoch gehen!’, Flo Kringe versteht, dass ich rauskomme und dann geht der Ball ins Tor.” – Ja, Fehler passieren eben, sonst würden ja alle Spiele 0:0 ausgehen. weiter

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13.Spieltag (H) – VfL Bochum

USP-Choreo “Montag is’ Kotze”
FC St.Pauli – VfL Bochum (12.11.2012)

FC St.Pauli – VfL Bochum 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Daniel Ginczeck (16.), 1:1 Christoph Dabrowski (55.)
Zuschauer: 20.788 (ca. 750 Gästefans) 

Heimspielbericht is Kotze!

Starten wir mit den einzigen beiden coolen Dingen: das mittlerweile fünfhundertfünfte (sic!) „Topspiel am Montag“ – wohlgemerkt zwischen dem Tabellenelften und -vierzehnten – begann mit einer sehr geilen USP-Choreo gegen eben jene Arschgeburt des modernen Fußballs, die am 18.Oktober 1993 beim so genannten DSF auf Sendung ging. Damals wie heute mit der gleichen Paarung und dem selben Endergebnis. weiter

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