Von Wölfen, Autos und Zecken

Wölfe zu Schoßhunden aussaugen oder:Trotz Geburtstag gibt’s am Samstag keine Geschenke! Am Samstag gibt es zumindest einen Geburtstag am Millerntor. Denn am 12. September 1945 wurde der VfL Wolfsburg gegründet, der beim Aufeinandertreffen mit den Kiezkickern seinen 81. begehen kann. Geschenke wird es von braun-weißer Seite dafür aber sicherlich nicht geben – die müssen sich die „Wölfe“ schon selber machen.Ende März diesen Jahres wurde in einer Einkaufspassage in Altona ein einzelner Wolf gesichtet, zwei Monate später erschien am Millerntor gar ein ganzes Rudel. Drei Löcher rissen sie dabei ins braun-weiße Herz, während sich die Kiezkicker – einem Tag nach ihrem

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Dor sün wi all schon wedder!

Nah twee Jahr Hööchdluft, geiht dat nu wedder rünner. Wi, klassisch Letzter vun de Tabell, hebbt noch den eersten FC Heidenheim mitnahmen un Wolfsborg hett dat in de Relegatschoon verspeelt. Apropos Wolfsburg. Dor heff ik en fienen Text ut dat noch fienere Book „St.Pauli is de eenzige Mööglichkeit“, de nipp un nau an dissen Steed passt, as de berühmte (Antifa-) Faust op’t (Nazi-) Oog. Un wiel de Sommer jüst keen Poos maakt – man bloot de Footballer – gifft dat nu wat to’n Lesen. Keen Angst – de Text is nich op platt. Nochmal für die Quddjes: Nach zwei Jahren

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High Noon um halb vier

Oder: Im Abstiegsstaub oder „Ballelujah – noch zwei Duelle…“ Es waren auch noch weitere Überschriften und Sublines in der Verlosung. So zum Beispiel: „Der Showdown: Bissige Zecken gegen hungrige Wölfe“. Und „The Final Countdown: Zwischen Roter Laterne und Relegation“ oder „Final Three um Relegation oder nichts.“ Gewonnen hat dann eben der obenstehende Titel. Irgendwie leider alle schon mehr als treffend. Nicht um 12 Uhr Mittags wie im Western-Klassiker „High Noon“ mit Gary Cooper von 1952, sondern, wie es sich heutzutage gehört, um halb vier treten die Wölfe zum Duell gegen die Zecken an. Die einfachen Regeln: Alle gegen Alle! 90

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Einfach nur Mist!

Es hat nicht sollen sein „Angeschlagene Boxer sind gefährlich“ sagt das Sprichwort. Und dass dieses nicht ganz unwahr ist, zeigte sich am gestrigen Abend bei den „Wölfen“ – am Sonntag von den Bayern in München noch mit 8:1 aus dem Rasen-Ring gehauen. Vierzehnter gegen Sechzehnter: Man könnte von einem Kellerduell sprechen. Doch was an diesem Mittwochabend in der niedersächsischen Autostadt zu sehen war, spottet jeder Beschreibung. Bereits einige Stunden vor Anpfiff kam das übliche Kribbeln vor einem Spiel. Ein Freund wünschte mir noch „ein spannendes Spiel“. Meine Antwort: „Ein siegreiches Spiel!“. Zunächst musste Nikola Vasilj (wieder ganz in Milka-Lila) gleich

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