Archive for the ‘Übersteiger Fanzine’ Category

Antira-Turnier und Spiel gegen FCUM

Donnerstag, Mai 13th, 2010

Am Samstag ist es dann soweit, mit dem Spiel gegen den FC United of Manchester gibt es das erste größere Highlight in den Geburtstagsfeierlichkeiten zum huntertjährigen Bestehen.

Alle wichtigen Infos zum Spiel gibt es hier auf der offiziellen Community Website, Namen wie Volker Ippig, Klaus Thomforde, Holger Stanislawski, André Trulsen, Dirk Dammann, Ivan Klasnic, Thomas Meggle und Jürgen Gronau sind natürlich zum mit der Zunge schnalzen, zumal Meggie wohl auch in diesem Rahmen verabschiedet wird.

Wir möchten Euer Augenmerk aber besonders auf das Rahmenprogramm legen: Wie hoffentlich alle wissen, findet an diesem Wochenende auch das 6.Antira-Turnier an der Kollaustraße statt, hier noch zur Erinnerung der Zeitplan. Lasst Euch da mal blicken, das Programm steht für sich und auf ne leckere Grillwurst (oder eine vegetarische/vegane Variante) sollte jeder mindestens mal kurz vorbeischauen können. Für die “Mich interessiert nur Fussi!”-Fraktion: Fußball wird am Freitag ab 13.00h, Samstag ab 10.00h und Sonntag ab 11.00h gespielt.
Auf der o.a. Community Website des Vereinsgeburtstages steht zwar “das Finale” des Antiras werde in der Halbzeit des Spiels gegen Manchester ausgeführt, allerdings würde ein “Finale” ja der Philosophie des Turniers ein wenig zuwider laufen und die genauere Erklärung zur Spielplanung kann man hier also dem Zeitplan entnehmen, aber eigentlich ist es auch egal. Hauptsache dieses Turnier wird überhaupt außerhalb der Kollaustraße im Verein gewürdigt, und dieser Auftritt im Stadion ist ganz sicher ein Beweis dafür.

Außerdem gibt es im Verein seit Jahren das “Alfred-Siebentritt-Turnier”, wo die Amateurmannschaften der Fußballabteilung unter sich um die Ehre streiten. Hier stimmt es dann auch, dass im Rahmen des Spiels gegen den FCUM das Finale ausgespielt wird und der ÜS ist besonders froh zu vermelden, dass es die 4.Herren (auf deren MySpace Seite gibt es übrigens auch das großartige “Bullenwagen klau’n und die Inn’nstadt demolier’n!”) in eben dieses Finale geschafft hat, deren Trikotsponsor wir sind und die ja auch Redaktionsmitglieder im Team hat. Anstoss ist schon um 16.45h, vor dem Spiel der All Stars gegen den FCUM, gespielt wird 2×15 Minuten und der Gegner ist die 3.Herren. Da diese in den normalen Hamburger Ligenbetrieb eingegliedert ist (2.Kreisliga, 2.Platz) und die 4.Herren im Ligenbetrieb für untere Herrenmannschaften quasi in einer Parallelwelt spielt, dort aber in der höchsten möglichen Liga (HA-01, ist etwas kompliziert in Hamburg…) dürfte das eine sehr spannende Geschichte werden. Anstoß der AllStars gegen den FCUM ist dann um 18.00h.

Also, alle hin da! Zum Antira, und am Samstag zum Millerntor! Schönes Wochenende! // Frodo

ÜS 99 erscheint am Sonntag gegen Paderborn, inkl. WM Special

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Es ist soweit, der ÜS 99 erscheint am Sonntag zum letzten Heimspiel der Saison gegen den SC Paderborn. Und als kleinen Bonus gibt es, wie alle vier Jahre, auch dieses Mal wieder unser beliebtes (und dieses Mal 36-seitiges!) WM Special. Garantiert anders als das Kicker-Sonderheft, garantiert lesenswert.

Gleiches gilt natürlich auch für die Nr.99 als solche, und um Euch schon mal ein wenig auf den Geschmack zu bringen, hier ein Ausschnitt aus dem Redaktionsartikel zun den Vorfällen zwischen Fans, anderen Fan und dem Präsidium, welcher sich im Heft auf sechs Seiten erstreckt:

[…]
Irgendwas bleibt
Die Frage ist, was nach all diesen Geschehnissen übrig bleiben wird. Auf den ersten Blick ist es simpel: Ein Präsidium, welches sich ums finanzielle und sportliche kümmert, wofür es ja auch gewählt wurde und dem Fanbelange eher egal sind. Außerdem Fans eines Vereins, die in großen Teilen auf beiden Seiten des Schützengrabens hocken um wahlweise den Verein „nur“ als Fußballverein zu sehen oder eben mehr in diesen hineininterpretieren. Schade ist ganz sicher, dass bei vielen der eigentliche Auslöser in Vergessenheit geriet und man nur noch über die Blockade sprach.
Wird der FC St.Pauli sich durch derartige Vorfälle seiner Andersartigkeit berauben? Oder kann er es problemlos verkraften, wenn sich immer mehr frustrierte Ultras, Fanzinemacher, Fanclub-Sprecherräte und viele andere eher aktive Fans abwenden? Weil „irgendwie“ schon neue Leute nachrücken werden? Kann ein Präsidium nicht solide arbeiten und trotzdem auch vertrauensvoll mit Fanvertretern zusammen arbeiten, wie es ja teilweise in der Vergangenheit auch schon der Fall war, wenn man z.B. an den Kongress im letzten Sommer denkt?
Wir holen mal etwas aus und zitieren Nick Hornby: „Seinen Fußballverein sucht man sich nicht aus, er wird einem gegeben!“ Dies mag für viele Vereine zutreffen, denn wer würde sich Greuther Fürth, Paderborn, Altona 93 oder Hoffenheim „aussuchen“? Daher bleibt es bei einer eher übersichtlichen Klientel. Oftmals entscheidet der Wohn- oder Geburtsort oder die Vorliebe der Eltern oder des Freundeskreises, oft auch der bloße Zufall.
Doch gilt dies auch für den FC St.Pauli? Einen Verein, der noch nie etwas gewonnen hat, der nie mit fußballerischem Hochgenuss geglänzt hat, sondern bis Mitte der 80er in der Fanwahrnehmung kaum stattfand? Klar, auch hier finden sich Fans, die ganz einfach keine andere Wahl hatten und schon seit den 70ern oder noch länger ans Millerntor kommen und für die der FC St.Pauli einfach nur „ihr Fußballverein“ ist. Dies ist auch gut und wichtig so und soll keineswegs abwertend klingen oder gar gemeint sein. Doch wohl nirgendwo sonst gibt es derart viele, die irgendwann in ihrer Fanlaufbahn bewusst auf den FC St.Pauli umgeschwenkt sind (vom hsv oder einem beliebigen anderen Verein), als sie in der Lage waren, es sich „auszusuchen“. Fragt doch mal bei den Fanclubs außerhalb Hamburgs nach, warum deren Mitglieder Fans des FC St.Pauli sind. In der Regel werden die Antworten länger als zwei Sätze sein und sie werden viele nachvollziehbare Argumente liefern können, von denen kaum einer was mit „2.Liga“ oder „sportliches Abschneiden“ oder gar „finanzielle Stabilität“ zu tun haben dürfte. Andererseits reicht an der Müllverbrennungsanlage ein hysterisch heraus gezucktes „Nurderhsv!“ schon aus, um keine weiteren Fragen stellen zu wollen.
Nehmt Euch mal fünf Minuten Zeit und überlegt, warum Ihr irgendwann mal zum FC St.Pauli gekommen seid und welchen Anteil daran das sportliche oder wirtschaftliche hatte und welchen Anteil „Die Fans“, in welcher Form auch immer. Und fragt Euch auch, ob diese „Fans“ ohne die momentan so beschimpfte „aktive Fanszene“ und insbesondere den Fanladen die gleichen gewesen wären.
Um es erneut klar zu sagen: Natürlich hat das aktuelle Präsidium immense Verdienste. Das Stadion, die finanzielle Konsolidierung, das Vertrauen auf die richtigen Leute im sportlichen Bereich. Aber warum kann man diese Dinge nicht auch noch um ein vernünftiges Miteinander mit den Fans erweitern, dass schwächt doch die anderen Punkte nicht, im Gegenteil?
Und hier nähern wir uns dem Dilemma:
Wie philosophierte ein Redaktionsmitglied vor kurzem so schön:
„Der FC St.Pauli ist für mich mehr als nur ein Fußballverein. Ich will meinem Sohn, wenn er alt genug ist um mit mir über Fußball zu reden, erklären können, warum ich am Wochenende immer für 90 Minuten nur bedingt zurechnungsfähig bin. Er soll in der Schule gegenüber den Klassenkameraden mit dem hsv-Etui ein mitleidiges Lächeln übrig haben und mit stolz geschwellter Brust erzählen können, dass er St.Pauli Fan ist. Er soll erklären können, dass Ultras beim FC St.Pauli sich für diverse soziale Projekte einsetzen, dass es den „Fanladen“ gibt, der unglaublich viel soziale Arbeit, auch im Stadtteil macht. Er soll von Projekten wie der U18 oder Kiezkick berichten können, von 90 Minuten Gesängen ohne ständige Diffamierung des Gegners oder vollen Schnauzen. Er soll sich bewusst sein, dass diese Fanszene für Antirassismus, Antifaschismus und im allergrößten Teil auch für Antisexismus steht, und der Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten dies alles unterstützt. Dass es Gedenktage für die Opfer des 2.Weltkrieges gibt, die vom Fanladen organisiert werden, dass es so viele Fanzines wie bei keinem anderen Verein gibt, dass es eine Abteilung wie die AFM gibt, in der fast ausschließlich ehrenamtlich für diesen Verein gearbeitet wird und Fans direkt die Nachwuchsarbeit fördern. Er soll bei Themen wie Bambule oder Gentrifikation irgendwann nicht mehr ratlos mit der Schulter zucken, sondern ein Bewusstsein für Verantwortung entwickeln, die er auch gerne im und ins Stadion tragen darf. Er soll anführen können, dass der Fanladen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Gewalt einlädt, wenn es nötig ist; das sich immer wieder Leute finde, die Flugblätter erstellen und verteilen, wenn mal wieder mehr als zwei Deppen gleichzeitig gegen die Stadionordnung verstoßen.Und für all dies steht die „Aktive Fanszene“ des FC St.Pauli und allen voran der Fanladen. Sollte es diesen irgendwann nicht mehr geben und Personen die Oberhand gewinnen, denen ein neues Stadion oder ein Bundesligaaufstieg wichtiger sind als die eben aufgezählten Dinge, so ist dies nicht mehr mein Verein, den ich mir ausgesucht habe. Dann kann ich zurück zu dem Verein, den mir meine Geburtsstadt gegeben hat, da ist der sportliche Erfolg entscheidend und Bums, Aus. Gleichzeitig hätte Corny Littmann gewonnen, er wäre die ungeliebten kritischen Stimmen los… und doch hätte er alles verloren, weil das gleichzeitig der Anfang vom schleichenden Ende des Mythos FC St.Pauli wäre. Dann sind wir auch nur noch ein Verein, der einem gegeben wird.“

Vielen Dank, dem schließen wir uns vollinhaltlich an, auch die bisher kinderlosen unter uns.
Vielleicht ist dies die Gabelung des Weges, an dem sich die mittel- bis langfristige Zukunft des Vereins entscheidet. Vielleicht muss hier auch die aktive Fanszene einsehen, dass sie eine radikale Minderheit ist und von der Masse nicht gewollt ist. Nur, der ÜBERSTEIGER wird dieses Feld nicht kampflos räumen. Nicht nach 17 Jahren Fanarbeit und 99 Ausgaben. Für uns ist dieser Verein immer noch mehr als ein beliebiger Fußballverein und wir wollen es schaffen, dass auch weiterhin „Aktive, Mittlere und Passive“ Fans gleichermaßen gerne den Helden in Braun-Weiß zujubeln, singen, sich freuen, sich ärgern und doch alle irgendwie wissen, warum sie gerade hier stehen. Sollte das auch mit dem aktuellen Präsidium möglich sein, umso besser. // Die Redaktion

Die Südblockade - Three days after

Mittwoch, März 31st, 2010

Mahlzeit! Es ist Mittwoch, der 31.03.2010. Seit den Vorfällen am Sonntag, beim Heimsieg gegen Hansa Rostock, seit dem ÜS-Blog vom Montag ist einige Zeit verstrichen. Und diese Zeit war gut und wichtig, um einiges zu überdenken und sacken zu lassen.

Zur erweiterten Meinungsbildung vorab mal vier Links:
- Stellungnahme von Sven Brux (Organisationsleiter FC St.Pauli) im St.Pauli Forum
- Interview mit Sven Brux, Björn Pahrmann und Ronny Galczynski (Übersteiger) auf 11FREUNDE (unten im Artikel kann man weiterblättern)
- Stellungnahme des Fanclub-Sprecherrates (FCSR)
- Blog von pathos93

Vorab:
Mit Svens Beitrag ist jetzt die Chance einer sachlichen Auseinandersetzung seitens des Vereins gegeben, die ich nach Littmanns Äußerungen („zweifelsohne Nötigung und evtl. Freiheitsberaubung“) zunächst nicht sah (dazu später mehr). Mit dem Fanclub-Sprecherrat hat auch „die andere Seite“ Fehler eingeräumt und damit die Basis für Gespräche gelegt. Die anderen beteiligten Gruppen werden sicher ähnliches in den nächsten Tagen tun. Für den ÜS ist dieser Blog erst mal Sprachrohr, bevor wir am 33.Spieltag mit der Nummer 99 sicherlich auch nochmal im Heft Stellung beziehen werden. Trotzdem bleibt dieser Blog-Eintrag namentlich von mir gekennzeichnet und ist nicht zwingenderweise Redaktionsmeinung, dies fürs Protokoll.
Alles Weitere wird man abwarten müssen. Beide Seiten (auch die Forumsuser) sollten zumindest versuchen, die Sichtweise des Anderen zu verstehen und in der Person Sven sehe ich da auch nicht das Problem. Ebenso sollte klar sein, dass „der Verein“ es von sich aus nicht akzeptieren kann, dass eine ganze Kurve abgesperrt wird. Es ist aber eben auch nicht Aufgabe der Fans, es dem Verein immer recht zu machen, zumindest war dies bisher mein Selbstverständnis als St.Pauli Fan.

Vorab dann auch: Ich distanziere mich sicher nicht von dem Blog-Eintrag vom Montag. Allerdings war dieser in seinen Ansichten bewusst provokant, was aus meiner Sicht aber auch dringend nötig war, um den doch sehr undifferenzierten, unfairen und unsachlichen Beiträgen gegenüber USP mal eine andere Meinung entgegenzusetzen. Das es daraufhin Prügel geben würde, war mir klar und ist auch völlig in Ordnung. Positiv überrascht hat mich (oder auch nicht), dass ich auf direkter persönlicher Ebene fast ausschließlich positive Rückmeldung erhielt, sowohl per Mail als auch über Anrufe, Gespräche und SMS. Lediglich eine Person aus meinem Bekanntenkreis (sei gegrüßt, Frank) wendete sich mit „Die Blockade ist nicht zu rechtfertigen, aber ich akzeptiere Deine Meinung!“ an mich. Jetzt kann man mir natürlich vorwerfen, dass ich die falschen Leute kenne, aber auch damit kann ich leben.
Die Rückmeldung in den Kommentaren hier waren hingegen in der Mehrheit (2/3? 3/4? Egal…) negativ, auch das ist natürlich okay, dafür ist die Kommentar-Funktion ja auch da. Im Gegensatz zum Forum wurde aber hier in den Kommentaren fast ausschließlich ohne Beleidigungen und Bepöbelungen gearbeitet, sich konstruktiv mit dem Text auseinandergesetzt, auch dafür Danke. Ein besonderes Dankeschön daher stellvertretend für viele Kommentare (und auch beim ÜS eingegangene Leserbriefe!) hier an die Person hinter dem Nick „Ulli“; der sich für seinen Beitrag extrem viel Zeit genommen hat. Auch sein Kommentar im letzten Blog sei daher zur Meinungsbildung nochmal ausdrücklich empfohlen. Ebenso danke ich „ring2“ für ein sehr interessantes Telefonat, bei dem wir die unterschiedlichen Meinungen ebenfalls sachlich austauschen konnten. So sollte es unter Erwachsenen ja normalerweise auch möglich sein.

Zur Sache:
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es bei der Aktion am Sonntag Fehler gab, die aufgearbeitet werden müssen. Aus meiner Sicht gab es zwei große Fehler, ohne die wahrscheinlich die jetzige Situation hätte vermieden werden können.
Die Aussperrung der SitzplätzeMangelnde Kommunikation im VorfeldU.a. durch diese Fehler wurden dann leider auch Leute verprellt, die der eigentlichen Idee positiv gegenüber standen und stehen, sich an der Umsetzung aber störten. Auch dies ist schade und auch bei denen kann man sich entschuldigen bzw. versuchen die Gründe dafür darzulegen um wieder gemeinsam nach vorne blicken zu können. Ähnlich wie der FCSR bleibe ich (persönlich, subjektiv) aber bei der Überzeugung, dass ein Absperren einer gewissen Anzahl Plätze in einer Fankurve grundsätzlich ein völlig berechtigtes Mittel eines Fanprotestes ist. Dies gab es in der Vergangenheit schon oft und bei vielen Vereinen. Anzahl und Ort der Plätze sowie das Mittel der Umsetzung lasse ich bei dieser Aussage bewusst frei. Ich hoffe, zumindest hierbei besteht ein Konsens.
Die Frage ist jetzt, wie es im Einzelfall umzusetzen ist, (nur Teilsperrung, ausschließlich freiwillige Basis etc.) und hierbei wird es wahrscheinlich keinen Konsens geben, dass hat die Diskussion der letzten Tage gezeigt. Ich werde hier jetzt auch keine „Wenn man das so und so gelöst hätte…“ Debatte führen, denn das Kind liegt eh im Brunnen.
Unstrittig auch: Wie auch immer dieses Absperren erfolgt, dürfen dadurch keine Personen zu Schaden kommen. Das von Sven aufgeführte Beispiel des älteren Herren ist natürlich schon ein Beispiel zu viel, so etwas hätte nicht passieren dürfen. Bei diesem Herren (und ggfs. weiteren Personen) muss aus meiner Sicht eine persönliche Entschuldigung seitens der „Verantwortlichen“ erfolgen. Hier sei aber auch nochmal erwähnt: „Verantwortlich“ war nicht USP alleine, da standen mehrere Gruppen dahinter, u.a. auch der Übersteiger.

Es gibt nach wie vor die zwei Ansichten:
A) Eine komplette Absperrung der Stehplatz-Bereiche in der Süd ist rechtens.
B) Nein, ist sie nicht.

Ganz ehrlich, mit bleibt da beim Blick in die Zukunft nur ein resignierendes Schulterzucken. Ich persönlich stehe nach wie vor, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, zu Möglichkeit A).
Wer mir aufgrund dieser Meinung(!) aber jegliches Recht zur Diskussion abspricht, den werde ich in diesem Leben nicht mehr erreichen können, da ist der Graben dann offensichtlich zu tief.
Eine „Verurteilung der Blockade“, wie von einigen gefordert, wird es von mir (persönlich, subjektiv) nicht geben. Damit bin ich vielleicht nicht „Mehrheitsfähig“, aber genau das kann eben in einer Demokratie auch mal passieren und ich bitte zumindest darum, diese Meinung zu akzeptieren auch wenn man sie nicht teilt.
Erneut: Ich bestreite nicht, dass Fehler passiert sind. Auch Fehler, für die man sich entschuldigen muss. Nur: Viel von dem Wirbel, der jetzt im Nachhinein entstanden ist, mag zwar den Sonntag als Auslöser nehmen, liegt aber doch viel tiefer begründet. „Scheiß USP“-Rufe gab es auch schon am Sonntag von der Gegengeraden aus… von Leuten, die garantiert nicht alle über die Zustände in der Süd informiert waren, sondern denen es eine willkommene Gelegenheit war, mal wieder auf die verhassten Ultras einzuprügeln. Wer z.B. bei “Twitter” den “richtigen” Leuten folgt, konnte da schon am Sonntag morgen sehen, dass diese mit geschwilltem Kamm der Konfrontation mit USP entgegenfieberten und ihnen die sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema scheißegal war.
Auch viele Beiträge im Forum deuten darauf hin, dass hier in erster Linie alte Rechnungen mit USP beglichen werden sollen. Dies ist auch deswegen schade, weil es die (durchaus berechtigte) Kritik an dieser Aktion verwässert und unnötigerweise zu einem „USP vs. Rest des FC St.Pauli“ Kampfes verkommen lässt… und da springen eben beide Seiten schnell zurück in die bekannten Gräben. Auch hierbei schließe ich mich ausdrücklich ein, obwohl ich nicht zu USP gehöre, ihnen aber eben deutlich näher stehe als denen, die am Sonntag zu ebenso unglaublichen Handlungen kamen, wie von Sven beschrieben.

Hier half mir dann ein Gespräch, welches ich gestern mit dem Schweizer Journalisten Daniel Ryser führen durfte, der zu einer Reportage zufällig an diesem Wochenende beim FC St.Pauli zu Gast war und der die Vorfälle in der Süd auch selbst mitbekommen hatte. Sein erster Satz war: „Ich leide unter extremer Platzangst!“ und mir schwante Böses. Allerdings folgte als nächstes: „Aber das war überhaupt kein Problem am Sonntag, man konnte ja jederzeit der Enge da entfliehen.“ Das soll nicht heißen, dass es nicht eben auch solche Situationen gab, wie von Sven beschrieben. Nur waren diese eben nicht die Regel, sondern die Ausnahme, auch wenn natürlich jede Ausnahme eine zu viel ist.
Ansonsten äußerte er seine Begeisterung darüber, dass es bei St.Pauli so etwas wie einen Kampf um Fanrechte überhaupt noch gibt. Wobei er hier übrigens erstaunliche Übereinkunft mit Sergej Barbarez hatte, der beim Verlassen des Platzes, wo er zum sky-Interview war, mit Blick auf die leeren Süd-Plätze sagte: “Ich find das toll!”. Da muss man sich schon Zustimmung zu Fanrechten bei Schweizern und hsvern holen…
Daniel erzählte auch von seinen Gesprächen mit USP Mitgliedern, die er als „außergewöhnlich selbstkritisch und sich selbst reflektierend“ wahr nahm. Irritiert zeigte er sich hingegen von der Heftigkeit der Proteste im Internet am Tag danach, für die er keine Erklärung fand. Ebenso schilderte er von Fans in der Süd, die Zitate brachten wie „Jetzt dürfen die Nazis mal nicht zum Spiel und jetzt beschweren sich die Ultras auch noch darüber!“, um im nächsten Satz USP selbst in Zusammenhang mit dem Dritten Reich zu bringen, was auch bei ihm nur erstauntes Kopfschütteln brachte.
Wie schon eingangs erwähnt, auch noch ein Wort zum Zitat unseres Präsidenten, welcher am Montag verlautbaren ließ: „Es handelt sich zweifelsohne um Nötigung und wir werden überprüfen, inwieweit es sich um den Tatbestand der Freiheitsberaubung handelt.“. Man kann ja gerne mal beide Begriffe (Nötigung und Freiheitsberaubung) bei Wikipedia eingeben und wird schnell erkennen, dass letzteres im juristischen Sinne geradezu lächerlich grotesk ist, da es sich um eine Blockade und nicht um ein Einsperren handelt. Ersteres (Nötigung) ist hingegen bei Blockaden juristisch mehr als umstritten, von daher ist sein „zweifelsohne“ mal wieder mit Vorsicht zu genießen und ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie viele Prozesse der Verein denn diesbezüglich tatsächlich anstrengen und dann auch mit einer Verurteilung abschließen wird. Aber die öffentliche Wirkung hatte er natürlich mit dieser Äußerung zunächst und mehr war wohl auch nicht beabsichtigt. (Ist ja auch sein gutes Recht, keine Frage, das Spiel auf der Medienklaviatur beherrscht er.)

Interessant wäre sicher die Beantwortung folgender Frage: Wie viele Süd-Stehplatzbesucher hielten die Blockade am Sonntag für absolut unrechtmäßig und wollten sich ihr widersetzen?
Leider wird es dazu keine verbindliche Antwort geben, ich glaube aber schon, dass die absolut überwiegende Mehrheit der Stehplatz-Besucher diese Absperrung an dem Tag ertragen hätte. Sicher nicht alle, und im Zusammenhang mit den ebenfalls ausgesperrten Sitzplätzen hat genau das dann auch zu den Problemen geführt. Ich schmeiß jetzt mal die Zahl 150-200 in den Raum, also knapp 10% der Süd-Stehplatz-Besucher. Kann ich ebenso wenig belegen, wie man es mir widerlegen kann, insbesondere, da ja auch die Sitzplatz-Besucher noch dazukommen. Trotzdem entspricht dies meiner gefühlten Temperatur, aus den selbst erlebten Gesprächen in der Situation vorm Anpfiff in und vor der Süd, sowie den Gesprächen danach.

Und damit sind wir dann auch wieder bei der Frage, ob die Aussperrung dieser Fans gegen ihren Willen berechtigt war oder nicht… womit wir wieder bei den zwei oben angeführten Meinungen sind, die sich nicht vereinbaren lassen werden.

Es wird in den nächsten Tagen sicher noch Stellungnahmen und hoffentlich auch Gespräche geben, deren Ausgang man sicher gespannt erwarten darf. // Frodo

15.Spieltag (A) - TuS Koblenz

Montag, Dezember 7th, 2009

TuS Koblenz - FC St.Pauli 1:5 (0:2)
Tore:
0:1 Marius Ebbers (10.), 0:2 Max Kruse (27.), 0:3 Max Kruse (55.), 0:4 Florian Bruns (73., Foulelfmeter), 0:5 Rouwen Hennings (80.), 1:5 Njazi Kuqi (87.)
Zuschauer: 8.555 (geschätzte 2.000 St.Paulianer)

Auweia, wo soll das bloß hinführen… jetzt gewinnen sie sogar schon Spiele bei absoluten Abstiegskandidaten, wie schon beim FSV Frankfurt! Die Erste Liga droht!

Doch begonnen hatte das Spiel verspätet und der Grund dafür war leider alles andere als erfreulich. Ein Gästefan war beim Versuch, vom Steh - auf den Sitzplatzbereich zu klettern, abgestürzt und hat sich schwere Schulter- und Kopfverletzungen zugestoßen. Über Sinn und Unsinn solcher Aktionen und Schuldzuweisungen muss zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht und schon gar nicht hier diskutiert werden, zumal er nach einer Notoperation gestern vorerst ins künstliche Koma versetzt wurde, daher nur von Herzen: Gute Besserung!

Beim Spiel selbst hatte man das Gefühl, die komplette Koblenzer Elf war in der letzten Woche beim Cafe King gewesen und hatte auf Auswärtssieg gesetzt. Keine Gegenwehr, 3:13 Torschüsse und eine mangelhafte Chancenverwertung(!) auf unserer Seite sprechen Bände. Da wird die Rückkehr von Deniz Naki zum Luxusproblem, denn wen will man da zur Zeit rausnehmen? Max Kruse kann jetzt endlich die Eindrücke der Vorbereitung bestätigen und ist aus der Startelf nicht wegzudenken, Naki und Hennings nur auf der Bank, nächste Woche dürfte auch Boll wieder dabei sein. Die Startaufstellung gegen Fürth dürfte Stani mehr Kopfzerbrechen bereiten als alle Koblenzer Angriffsbemühungen zusammen.

Dank dem Düsseldorfer Sieg gegen Bielefeld haben wir uns also oben erst mal mit Vehemenz festgebissen, den Lauterern sei der Sieg bei unseren Freunden aus Rostock ebenfalls gegönnt, auf lange Sicht sollte man wohl am ehesten noch die Augsburger im Auge behalten, die langsam auf dem Vormarsch sind.

So kann man sich beruhigt zurücklehnen und sich auch anderen Ligen widmen. Unsere U23 hat am Samstag gegen den Tabellenführer aus Babelsberg vor (nur) 714 Zuschauern am Millerntor mit 0:1 verloren, allerdings bietet sich schon am Mittwoch um 19.00 Uhr am Millerntor die Möglichkeit, den seit langem mal wieder erreichten Abstiegsplatz wieder zu verlassen, wenn die II.Mannschaft von Hannover 96 zu Gast ist. Alle hin da!

Und da wir uns ja langsam an höhere Gefilde gewöhnen müssen, wenn das so weiter geht, sei mir auch noch der Blick über mehrere Tellerränder hinweg gestattet, auf die Champions League! Ich vermisse die K.O.-Runde im Europapokal natürlich sehr, aber zumindest dieser letzte Spieltag in dieser Woche entschädigt doch für einiges. Wenn ich mal die Highlights rauspicken darf:
Gruppe A: Endspiel zwischen Juve und Bayern, der Verlierer muss darf als Tabellendritter in die Europa League, wobei den Italienern zuhause schon ein Punkt reichen würde. Bei einem Ausscheiden der Bayern dürfte auch van Gaal wieder etwas wackeliger sitzen.
Gruppe B: Auch dem deutschen Meister aus Wolfsburg (ja, das liest sich immer noch merkwürdig) reicht nur ein Sieg zum sicheren Weiterkommen. Allerdings ist die Ausgangslage etwas einfacher, da man zuhause gegen das bereits qualifizierte ManUnited spielt, welches auch noch von großen Verletzungssorgen in der Abwehr geplagt ist und so vielleicht nicht den letzten Einsatz zeigen wird. Doch selbst bei nem Unentschieden oder einer Niederlage ist ein Weiterkommen noch möglich, hängt dann aber vom Ergebnis von Besiktas gegen ZSKA Moskau ab, wo es ebenfalls für beide noch um was geht.
Beide Gruppen spielen morgen, Dienstag, um 20.45 Uhr. Übertragung im deutschen Fernsehen gibt es nur auf sky oder beim Streaming Anbieter Eurer Wahl.
Gruppe F: Die Knaller-Gruppe schlechthin. Kiew - Barca, Inter - Rubin Kasan und alle vier können noch weiterkommen oder ausscheiden! Barca zwar mit der besten Ausgangsposition, aber in Kiew ist das sicher kein Spaziergang. Das Hinspiel gewann Barca 2:0, bei ner Niederlage wäre man punktgleich und es zählt der direkte Vergleich. Würde Kiew also 3:0 gewinnen und das andere Spiel nicht unentschieden ausgehen (beide punktgleich, zwei Punkte hinter Barca) wäre Barca sogar raus! ebenfalls in der Europa League.
Gruppe G: Während sich die Huns in Sevilla wahrscheinlich die nächste Klatsche abholen und eh schon komplett raus sind, gibt es auch für den VfB Stuttgart ein echtes Endspiel. Nach der gestrigen Entlassung von Markus Babbel kommt der rumänische Zungenbrecher Unirea Urziceni ins Schwabenland. Auch hier muss man zum Glück, wie bei den Bayern, nicht groß rechnen: Stuttgart muss gewinnen, sonst gehts in die Europa League.
Beide Gruppen am Mittwoch, 20.45 Uhr, also die Empfehlung für das Aufwärmen im Jolly oder einer sky-Kneipe Eurer Wahl nach dem Spiel der U23 am Millerntor. Das Stuttgarter Spiel kommt alternativ auch auf sat1.

Und zu Guter Letzt: Zum Heimspiel gegen Greuther Fürth gibt es dann am Sonntag (13.30 Uhr) auch noch den druckfrischen Übersteiger Nummer 97, auch dieses Mal aller Voraussicht nach mit nem lecker Gimmick!

Viel Spaß! // Frodo

ÜS 96 erscheint gegen Cottbus

Montag, Oktober 12th, 2009

Bald ist es soweit, die nächste Ausgabe unseres schnuckeligen Familienmagazins erblickt das Licht der Welt. Allen Lesern sei dringend empfohlen die letzte Ausgabe (Nr.95, die mit den bürgernahen Beamten auf dem Cover, welche grade das Jolly besuchen) griffbereit zu halten, damit unser versprochenes Gimmick auch zu voller Entfaltung kommt.

Keine Paninik, Ihr müsst nicht tauschen :) 

Länderspielpause… Zeit zum Stöbern

Dienstag, Oktober 6th, 2009

Da es aus der Mannschaft neben den üblichen Wehwechen und einem eher unspektakulären Blitzturnier am kommenden Wochenende in Baunatal wenig neues gibt (die Ruhe sei dem Team gegönnt), bleibt ja auch mal Zeit, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Und dem geneigten Blogger fiel da heute u.a. folgendes ins Auge:

Zum einen stolperte ich dank BILDblog über zwei lesenswerte Artikel mit Fußballbezug:
1. Blogmedien.de schreibt über den Umgang der BILD mit Herthas Keeper Burchert, der ja bekanntlich am Sonntag gegen den hsv zweimal per Kopf klärte, was allerdings zwei Tore von der Mittellinie zufolge hatte. Ist “Trottel” eigentlich im juristischen Sinne eine Beleidigung? Jedenfalls bezeichnete diese Publikation den 19-jährigen so und zieht sich damit den Zorn des Schreibers zu.
2. Im Internet stolpert man ja oft genug über Leute, die “seid ” und “seit” nicht unterscheiden können. Die 11Freunde setzen da jetzt noch eins drauf und widmen sich mal den Sportjournalisten, die ständig irgendwelche Datenbanken nach neuen “seit xy-Statistiken” durchforsten um sich gegenseitig zu überbieten. Wer auch was seit wann auch immer mal wieder nicht oder doch geschafft hat, ist an Informationsgehalt eben doch eher fragwürdig, und genau dies nimmt Dirk Gieselmann in dem Artikel mal aufs Korn. Zitat Mario Gomez: »Schön, dass ich in der 90. Minute noch ein Tor gemacht habe, sonst hätte ich seit 40 Minuten wieder nicht getroffen!« Recht so, Mario.

Bei dem jeden Tag immer wieder empfehlenswerten allesaussersport.de finden sich heute auch mal wieder ein paar Zahlen (wenn auch vorerst nur Gerüchte) zu den Zahlen der Neukundengewinnung bei Sky. Er bezieht sich dabei u.a. auf diese Reuters-Meldung, wonach eine Schweizer Bank die Kaufempfehlung von Sky-Aktien von “buy” auf “neutral” zurückgestuft hat, da mit den 100.000 Neukunden im dritten Quartal 2009 die anvisierten 3,4Mio Abonnenten bis Ende nächsten Jahres wohl kaum erreicht werden dürften, wenn man den bisher gezeigten (doch recht hohen) Werbeaufwand mal dazu in relation setzt. Bei der Preisstruktur dürfte dies kaum jemanden wundern, interessanter wäre sicher noch die Zahl der Kündigungen in dem Quartal, aber da wird man sicher demnächst was zu hören.

Last but not least nochmal BILDblog: Die BILD hat mal wieder gezeigt, dass auch billiges Abschreiben von Werbematerial im Hause durchaus als “Journalismus” durchgeht und man sich für nichts zu schade ist. Im Artikel über das Spiel der Nationalmannschaft gegen Rußland (bzw. die Unterbringung des Teams jetzt bei der Vorbereitung in Mainz, uiuiuiui wie wichtig) hat man einfach mal die Infos von Hyatt.de zusammengefasst und den eigenen Namen drunter geschrieben… so leicht möchte ich auch mal Geld verdienen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Erholen von der Liga. Und wer selber auch gerne Blogs liest, kann diese ja mal in den Kommentaren nennen. // Frodo

ÜS around the web

Dienstag, September 1st, 2009

Es freut einen ja doch, wenn die eigene Publikation gewürdigt wird.

Nach unserer Nominierung zum Fanzine des Jahres 2009 (bei der Gelegenheit Glückwunsch an den Gewinner aus Aachen, das “In der Pratsch”) hier mal eine kleine Rezi, die Online verfügbar ist:

Enpunkt Blog

Und sorry für das 4:0, Klaus ;-)

Sonderbeilage zum ÜS95, zusammen mit der “Südkurve”

Freitag, August 21st, 2009

Hallo zusammen,

wie unten erwähnt, erscheint morgen der ÜS95 mit einer Sonderbeilage, die wir zusammen mit den Kollegen von der “Südkurve” aufgrund der Medienberichte der letzten Tage und vor allem deren Fotos herausbringen.
Da wir die Abos bereits vor Erhalt der Beilage verschickt haben und bei einer Auflage von 5.000 Zetteln auch nicht jeder Stadionbesucher morgen eine erhalten wird, hier schon vorab die Beilage als PDF-Datei.

Sonderbeilage zum ÜS 95 mit der “Südkurve”als PDF-Datei

Diese darf selbstverständlich auch weitergeleitet werden.

Passend dazu ist auch inzwischen ein Spendenkonto auf einem Unterkonto des Fanladens für Mini eingerichtet worden, alles weitere dazu findet ihr unter diesem Link zum St.Pauli-Forum.de.

P.S. Und fast vergessen, falls es noch nicht alle aus verschiedenen Quellen gehört haben:

Morgen pünktlich auf den Plätzen sein und Schal dabei haben!

Der Fanclubsprecherrat ruft dazu auf, morgen aus vollstem Herzen zehn Minuten vor dem Spiel “You’ll never walk alone” in der Original-Version von Gary and the Pacemakers mitzusingen und den Schal in die Höhe zu strecken. Das Lied wird morgen anstelle von “Das Herz von St.Pauli” gespielt und soll unser aller Energie dann auch auf Mini übertragen, der noch immer im Aachener Krankenhaus ist.
Ebenso singen wir alle dann in Gedanken auch für Klaus-Albert Wulf (Betreuer 3. Herren und langjähriger Sankt Pauli-Fan), der leider viel zu früh von uns ging.

ÜS 95 erscheint am Samstag gegen Duisburg!

Mittwoch, August 19th, 2009

Moin, moin, liebe Sportfreunde!
Auch in dieser Saison wird Euch unser gedrucktes Kleinod wieder begleiten, Euch Rat, Trost und Heiterkeit spenden, manchmal vielleicht aber auch zu heftigem Widerspruch anspornen. Wir waren während der Sommerpause nicht träge und haben immerhin 48 Seiten Papier vollgeschrieben. Und dabei mussten noch einige Dinge auf die 96 verschoben werden. Ihr seht also, es läuft.

Themen sind u.a.

- Polizeieinsatz Jolly Roger
- Schanzenfest
- FC St. Pauli Fankongress
- Kaltgetränkefrage
- Nachtritt gegenüber der Vermarktung
- Neuzugänge (unser Eintritt ins Sammelalbengeschäft)
- Faninvesterorenmodell nach Kollmann
- St. Pauli in der Fußballstudie von Sportfive
- Ausblick auf die Zweitligasaison
- Interview mit Kruse und Drobo-Ampen
- U23 und Nachwuchs beim FC St. Pauli
- 1969: Amateure schlagen Profis
- Hamburger Pokalfinale
- Empire St. Pauli
- Kosta quo vadis
- Neues von den Alten
- Neues vom Fanladen
- Player’s Corner: Florian Bruns
- Übersteigergewinnspiel
- Awaysteiger
- Döntjes (zweieinhalb Seiten!)
- Rechtschreibfehler

Schließlich sei noch auf eine neue Kolumne aufmerksam gemacht:
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Erhalten könnt Ihr das Teil einerseits per Abo oder dem freundlichen Handverkäufer eures Vertrauens für konstante 1,60€ oder bei

- Le Kaschemme
- Kartencenter
- Fanladen
- Jolly Roger
- Blauer Peter
- AFM
- Eisen in Bremen

Abonnenten werden das Heft wohl am Sonnabend erhalten.

Achtung: Aufgrund der Hamburger Medienlandschaft in den letzten zwei Tagen haben wir uns kurzfristig noch für eine Sonderbeilage entschieden, zusammen mit der “SÜDKURVE”. Diese erhaltet Ihr gratis rund ums Stadion bei diversen Verteilern/Verkäufern von USP und dem ÜS.

Cover:
Cover95

ÜS goes Blog

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Der Übersteiger ist nominiert zur Wahl des Fanzines 2009, von der Deutschen Akademie für Fußball Kultur.
Trotzdem werden wir uns dem Lauf der Zeit nicht verschließen können und widmen uns ab sofort auch verstärkt den neuen Medien. Ein Schritt dorthin ist dieser Blog, den wir ab der Saison 2009/2010 mit schöner Regelmäßigkeit befüllen wollen.