26.Spieltag (A) – 1.FC Union Berlin

1.FC Union Berlin – FC St.Pauli 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 Sebastian Polter (89.)
Zuschauer: 21.717 (ausverkauft, ca. 2.500 St.Paulianer)

Gonther bei 1860.
Maier gegen FSV Frankfurt.
Himmelmann in der Alten Försterei.

Puh, irgendjemand von uns muss dem Fußballgott in der Winterpause aber mal so richtig geärgert haben. Ins Frühstücksmüsli gekackt oder sowas, anders kann man sich das alles nicht mehr erklären.

Es begann wie so oft, als Fußballfan auf Auswärtstour: Großartig!
Der beste Fanclub der Welt, “Die feuchten Biber” (DfB) hatte sich auf seine alten Tage mal wieder aufgerafft und fuhr nahezu geschlossen auswärts. Dekadent, mit ICE und Hotelübernachtung, wie es sich für uns gehört. Schließlich gehörte uns damals auch die URL elitaer-arrogant.de, man muss ja seinen Ruf auch pflegen.
Besonderes Schmankerl: Ich hatte Junior erstmals auf Auswärtstour dabei, yeah! Dementsprechend bestimmte die Hinfahrt nicht wie früher bei den Bibern das hemmungslose Vernichten von Drogen aller Art und gestochen scharfe sportliche Analysen, sondern… Match Attax! (Nein, googelt das nicht…)
Und die Groundhopper App! (Ja, wer die nicht hat darf sie googeln – und installieren!)

Ja, Zeiten ändern sich.

In Berlin dann zügig ab zum Stadion, Junior wollte das alles schließlich in sich aufsaugen. Und normalerweise dürfte sich kaum ein Stadion besser dafür eignen, als die Alte Försterei, aber irgendwie ist der Zauber da verflogen.
Ja, es ist angenehm, wenn der Stadionsprecher einen freundlich begrüßt und es auch so rüberkommt, als würde er es ernst meinen. Und die Choreo sah auch schick aus.
Aber danach? Stimmungsmäßig eine Vollkatastrophe.

Okay, ich muss zugeben, dass ich selbst beim Tor die Unioner kaum gehört habe. Lag also vielleicht nicht nur an der Stimmung, sondern auch an den baulichen Voraussetzungen im Gästeblock. Wir standen ziemlich weit rechts (Blickrichtung Spielfeld), direkt an dieser Plexiglas/plastikwand. Die hat offensichtlich zwei große Nachteile: Zum Einen kann man (je nach Reihe) einen erheblichen Teil des Spielfelds nicht sehen, weil dieser verdeckt wird oder die Wand spiegelt. Zum Anderen schluckt sie wohl dann auch die Akkustik, dementsprechend kann ich zur Stimmung bei Union eben nur meinen enttäuschten Eindruck wiedergeben. Ob er berechtigt war, müssen dann andere beurteilen.

Bei uns gab es vor dem Spiel wohl für eine Fangruppe Ärger mit Team Green, daher hingen die meisten Blockfahnen verkehrt herum.
Der Stimmung selbst tat dies aber keinen Abbruch, die war positiv und lautstark… bis dann irgendwann der obere Stehplatzbereich “Fahnen runter, Fahnen runter!” skandierte.
Kurze Unruhe, etwas Gepöbel, soweit ich es mitbekommen habe aber nichts wesentliches.

Ingesamt ein wohl müßiges Thema. Ich will während des Spiels schreien, lachen und singen – aber eben auch das Spiel sehen. Für mich wäre so eine Position hinter den Fahnen also ein ziemliches Ärgernis. Dies kenne ich aber nun schon seit Jahren, und entschließe mich daher (je nach Gästeblock) dann eben für einen Platz im Stehplatzbereich, von dem aus ich besser gucken kann (weiter zur Seite wäre ebenso möglich gewesen wie weiter unten), oder nehme gleich eine Sitzplatzkarte.
Letzteres kann sich sicher nicht jeder leisten, für Ersteres muss man natürlich einerseits um die Angewohnheit der Ultras wissen, Fahnen zu schwenken (wobei USP hier im Vergleich zu anderen Gruppen noch ziemlich gemäßigt fungiert) und andererseits dann auch bereit sein, früh genug da zu sein und entsprechende Plätze zu wählen. Bzw., wenn es einem erst später auffällt, seinen vermeintlich guten Platz wieder einzutauschen.
Und mal ehrlich: Die Karten für das Spiel bei Union gehen so exklusiv weg, dass da kaum jemand als Gelegenheitsbesucher völlig zufällig im Gästeblock landet.
Will sagen: Ich fand die Rufe peinlich und doof, das hätte man besser wahlweise klaglos akzeptiert oder wäre eben in der Halbzeit runtergegangen um das zu besprechen.
Das dieser leicht pampige Chant nicht zielführend sein kann, hätte jedem klar sein müssen.
Und während unten eben größtenteils die standen, die bei jedem Auswärtsspiel dabei sind, hatte man bei vielen Rufern oben eher das Gefühl, dass die sich jetzt um ihr ein(zwei)maliges Erlebnis Auswärtsfahrt betrogen sahen. Denn komischerweise kommen solche Rufe eben nicht in Aue, Sandhausen oder Karlsruhe.
Just my 2 cents.

Zum Spiel: *gnarf*
Wie schon bei 1860 ein Spiel, welches man eigentlich gewinnen muss. Nun hatten wir nicht die ganz große Anzahl an 100%igen Torchancen, aber Feldüberlegenheit und bessere Spielaufteilung und auch sonst alles, während von Union so gut wie gar nichts kam und man ihnen die Verunsicherung nach dem 0:5 in Darmstadt anmerkte.
Aber: Wenn man dann die herausgespielten Chancen nicht nutzt, muss man mit dem 0:0 eben leben…

Tja, und dann die 89.Minute. Rückpass zu Robin Himmelmann, der läuft ein paar Meter an der Strafraumgrenze entlang, will schießen, der Ball hoppelt plötzlich hoch, Luftloch, Polter, Tor. Unfassbar.
Neben mir ein völlig aufgelöster und fassungsloser Junior, der in Ermangelung von Lebenserfahrung in Tränen ausbricht und ständig “Das muss doch Abseits gewesen sein!” schreit, weil es einfach nicht anders erklärbar ist.
Wie sang schon so schön ein zeitgenössischer Dichter und Denker:

Tragik ist wie Liebe, ohne Happy End –
Und eines ist wirklich sicher, dass die Tragik St.Pauli kennt.

Wird Junior wohl noch lernen in den nächsten Jahren, auf die harte Tour.

Dann war Schluß. Fassungslosigkeit im Gästeblock – und Trotz!
“Himmelmann! Himmelmann!”-Rufe, die unseren Keeper aufbauen sollten.
Philipp Tschauner, der als Erster bei Robin war und ihn tröstete. Sollte in einem Mannschaftssport sicher so sein, gefiel mir aber trotzdem sehr. Danke, Tschauni!

Und dann die Szene, die einem zumindest ein kleines Lächeln aufs Gesicht zauberte und sogar Junior wieder lachen ließ:
Ein besonderer Unsympath hatte sich aus dem Heimbereich über den Zaun aufgemacht und hoppste nun fröhlich vor dem Gästeblock auf und ab. Beide Mittelfinger abwechselnd in die Luft werfend, wie es weder Varoufakis noch Böhmermann hätten besser machen können.
Und weil die Ordner etwas unschlüssig waren, dachte sich unser Torwarttrainer Matze Hain: “Den hab ich so lieb, den umarm ich jetzt und kuschel mit ihm auf dem Boden!” Leider wollten dann anschließenddie Ordner mitkuscheln.
Großes Tennis, Matze, vielen Dank!
(Foto aus der Gallery auf der Vereinshomepage.)

Für Junior und mich ging es dann recht fix ins Hotel, draußen traf ich u.a. noch Jimmy aus Belfast (Cheers!) und überall sah man ratlose Gesichter. War es das jetzt?

Quatsch, natürlich nicht!  Zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sind bei noch acht Spielen ja nicht unmöglich. Aber leichter wird es halt auch nicht.

Achtung, steile Theorie: Nach dem nächsten Spiel können wir eventuell auch rechnerisch nicht mehr aufsteigen, vielleicht fällt dann dadurch der Druck vom Team ab und wir gewinnen dann endlich den Rest der Spiele!
(Ha, da muss man erst mal drauf kommen!)

Okayokay, es wird halt immer enger, die restlichen Spiele immer weniger – aber irgendwann muss diese Pechsträhne doch auch mal zuende sein, und wenn es denn dann eben erst in der Relegation ist, auch gut.

Nun ist erst mal Pause, ist vielleicht auch ganz gut so. Und danach hauen wir eben die Fortuna weg.

Am Samstag gab es dann erst mal einiges an Touri-Programm, später noch Hertha 03 Zehlendorf gegen Lichterfelde Lichtenberg 47 (Knaller vor gut 120 Zuschauern, inklusive Rentnerfight) und irgendwann hatte uns Hamburg dann auch wieder.

Fazit:
Papa: “Na, wie war’s? Kuriert vom Auswärtsfahren?
Junior: “Nee, Papa, Niederlagen gehören dazu. Das war super! Und im nächsten Stadion haben die dann auch bestimmt nen besseren Rasen.” <3

// Frodo

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NdS – Sp25 – FSV Frankfurt

Da war doch noch was. Genau, das 1-1 gegen den FSV Frankfurt vom letzten Samstag. Dieses besprach ich am Dienstagabend mit Franziska UND mit Martin vom FSV Frankfurt. Kurz anhören, Mund abwischen und dann volle Konzentration auf das Spiel bei Union Berlin. Der Seitenhieb auf Frodo sei erlaubt: Ich bin mit der Tonqualität recht zufrieden. ;)

Danke Franziska, danke Martin! // Michael

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hsv, Werder, FC St.Pauli – die große Einheit?

Anm. der Redaktion: Dieser Text erschien am Wochenende bereits in unserer Ausgabe 119. Leider gab es hierbei einen ärgerlichen Fehler: Wir haben unserem Präsidenten, Oke Göttlich, folgenden Satz in den Mund gelegt: “Investoren finden wir auch nicht uncool.” Tatsächlich sagte er: “Sponsoren finden wir auch nicht uncool.”
Tja, der Teufel steckt im Detail und natürlich ist die Aussage eine gänzlich andere. Hierfür bitten wir um Entschuldigung.
Hier nun die überarbeitete Version, mit dem korrekten Zitat.

 

Clubs, Kunden, Investoren – wohin geht der Profifußball?“, unter diesem Titel hatte Mitte Februar die TAZ zu ihrem monatlichen Salon ins Schanzenviertel  eingeladen. Auf dem Podium saßen Dietmar Beiersdorfer (HSV), Marco Bode (Werder Bremen), Christian Brehm (Rote Kurve Hannover) und Oke Göttlich.

Ausgangspunkt der Diskussion zunächst auf dem Podium war die Frage, wie sich die Liga zu den Werksvereinen (Leverkusen, Wolfsburg), den von Unternehmen gepushten 2.Liga-Clubs wie Ingolstadt (Audi) oder RB Leipzig (Red Bull) und Investoren à la Hopp (Hoffenheim) und Kind (Hannover) verhalten sollte.

Dietmar Beiersdorfer bezeichnete sich als „Fußball-Romantiker“, der die Raute im Herzen trage, andererseits müsse man an Geldmittel rankommen, um der weltweiten Konkurrenz, besonders aber der englischen Premier League etwas entgegenzusetzen. Angesichts der Tatsache, dass er als Sportdirektor für Red Bull Salzburg und bei Zenit St. Petersburg tätig war, nahmen ihm die meisten ZuhörerInnen den Romantiker nicht ab. Es war bei ihm eher die Enttäuschung, angesichts des sportlichen Niedergangs nicht mehr (Stichwort: After Eight) bei den ganz Großen mitzuspielen, die ihn veranlasste davon zu sprechen, dass es schwierig sei, Geldmittel aufzutreiben. Sein Romantikerherz wird von Kühne bezahlt, der den Namen des Stadions für vier Jahre kauft und es wieder in Volkspark-Stadion umbenennt. Beiersdorfers Aussage, man müsse den Fußball allen offenhalten, gilt besonders den Investoren; die Vereinsmitglieder haben keinen Einfluss mehr, die Fans blieben zum Teil auf der Strecke, wie er angesichts des Auszugs der Fangruppierung „Chosen Few“ zugeben musste.

Marco Bode erschien da schon ehrlicher. Als Nachfolger von Willy Lemke gab auch er den Sozialdemokraten, der sich für einen sozialen Kapitalismus (in Bodes Worten: soziale Marktwirtschaft) aussprach. Deswegen könne er sich vorstellen, dass Werder auch viele kleinere Investoren ins Boot holen könne. Die Nachfrage aus dem Publikum, ob es ein Genossenschaftsmodell sei, überging er mit einem Lächeln. Auch der Name „Weser-Stadion“ sei nicht unbedingt tabu, auch wenn er momentan dank eines langfristigen Sponsors (EWE: regionales Stromunternehmen) gesichert sei. Werder hatte übrigens schon 2003 seinen Profibetrieb ausgegliedert in die SV Werder Bremen GmbH & Co. KG aA, auf die der Gesamtverein aber tendenziell Zugriff hat. Angesichts des wirtschaftsschwachen Einzugsgebietes von Werder konnte Bremen auch in seinen besten Jahren Bayern und anderen Vereinen in der 1.Liga nicht finanziell das Wasser reichen. Durch gutes Scouting und entsprechende Nachwuchsarbeit konnte der Verein von der Weser jahrelang an der Spitze der 1. Bundesliga mithalten. Mit diesem Image eines Davids spielte er sich in die Herzen der Fans, die ihm auch in schlechten Zeiten die Treue hielten. Angesichts des finanziellen Aufrüstens der Mateschitzs, Hopps sowie großer Unternehmen, musste Bode eingestehen: „Manchmal bin ich ratlos, wie es mit Werder in dieser Situation in der Bundesliga weitergehen soll.

Hörgeräte-Präsident Martin Kind von Hannover 96 gab sich in dieser norddeutschen Elefantenrunde nicht die Ehre. Stattdessen bekannte sich Christian Brehm von der Roten Kurve, Hannover 96 Supporters Club, resignierend dazu, dass er die Spiele der 1. Mannschaft nicht mehr besuche, sondern zur U23 gehe. Kind verweigere den Fans jegliche Mitbestimmung und werde 2017 – ähnlich wie Hopp jetzt – Hannover 96 übernehmen mit der Ausnahmeregelung für langjährige Investoren zur 50+1-Vorschrift.

Wer nun dachte, dass sich Oke deutlich gegen Beiersdorfer und Bode positionierte, sah sich getäuscht: „Sponsoren finden wir auch nicht uncool.“ Man würde bei der Auswahl der Sponsoren darauf achten, dass sie zum FCSP passen, wie Congstar (ohne den Namen allerdings zu nennen), der zwar Tochterunternehmen der Telekom, aber eben nicht Marktführer sei. Das Marktprofil des Unternehmens und das von St. Pauli müssten zusammenpassen, nicht Platzhirsch, sondern aufstrebend. Dass Sponsoren und Verein zusammenpassen müssten, dem stimmten auch Bode und Beiersdorfer zu. Bei Werder kam es allerdings beim Einstieg vom Massentierhalter „Wiesenhof“ zu deutlichen Fanprotesten; der Umweltbotschafter Werders, Jürgen Trittin, trat zurück: „Lebenslang Grünweiß – kein Tag Wiesenhof“. Da Werder aber teilweise seine Sponsorenrechte an den Sport-Vermarkter Infront (Chef: Philippe Blatter, ein Neffe des FIFA-Präsidenten) abgegeben hat, waren die Möglichkeiten des Vereins sehr begrenzt.

Beim Organisationsmodell eines Fußballclubs sprach sich Oke nicht eindeutig für das Vereinsprinzip aus. „Das Modell des HSV ist demokratischer als das Vereinsmodell von RB Leipzig.“ Ich weiß nicht, ob es an seiner Grippe lag, die unseren Präsidenten dazu brachte, statt unser Mitbestimmungsmodell für Mitglieder zu propagieren, Cholera und Pest miteinander zu vergleichen (und sich dann für die Pest zu entscheiden). Immerhin warnte er vor einem weiteren Fortschreiten des Investorenmodells, an dessen Ende ein „Closed Shop“ stehe, wie in amerikanischen Profiligen, in denen der Investorenschutz keinen Abstieg mehr vorsehe.

Was hat der Verband mit unserem Wettbewerb vor?“ fragte Oke und sprach sich deutlich gegen eine weitere Aufweichung der 50+1 Regel à la Hoffenheim und bald Hannover aus. Einigkeit herrschte auf dem Podium auch, als unser Präsident den Modus der bisherigen Verteilung der Fernsehgelder nach Tabellenstand kritisierte. Die Reichen wie Bayern werden noch reicher, Neuaufsteiger haben finanziell das Nachsehen, er schlug ähnlich wie Beiersdorfer ein Modell vor, in dem die Einschaltquoten/Akzeptanz durch Fans die entscheidende Rolle spielt.

Zu Plänen der DFL angesichts der finanziellen Chancen auf dem internationalen Markt den Spiel“tag“ weiter auszuweiten, nahm Oke keine Stellung, vermutlich entweder weil Europa momentan kein Thema für den FCSP ist oder weil der 2.-Liga-Spieltag schon Montagsspiele kennt.

Die Diskussion um Investoren, Profifußball und Verein waren damit zwar für den Abend beendet, sie muss aber dringend auch bei uns weitergeführt werden. // arne

 

Kommentar eines Profi-Romantikers

Ich selber bin in den 50er und 60er Jahren mit der Oberliga Nord groß geworden. Zwar gab es auch dort gelegentlich Spielerwechsel, aber wenn man sich für einen Verein entschieden hatte, blieb man dort, zum Broterwerb ging man alltags einem Beruf nach, Fußball war eine Feierabendbeschäftigung. Die Trikots waren keine Werbeartikel und veränderten sich über Jahrzehnte kaum. Fußball-Romantiker trauern diesen Zeiten immer noch nach. Ich kann sie gut verstehen, und manche ehemaligen St.Pauli-Fans haben die Konsequenzen gezogen und besuchen jetzt die Spiele von Altona 93 in der Oberliga Hamburg, wo sich auch andere Traditionsvereine wie Victoria oder BU tummeln.

Doch wenn ich hochklassigen Fußball sehen will, dann komme ich um den bezahlten Fußball nicht herum, dann muss ich mich auch als Linker den Gesetzen des Kapitalismus unterwerfen. Insofern hat Oke natürlich recht, wenn er davon spricht, auch der FC St. Pauli finde Sponsoren nicht uncool. Mir ist es ebenso zu wenig wie sein Spruch vom passenden Marktprofil zwischen Sponsor und Verein. Denn selbst der Kapitalismus bietet gewisse Spielräume. Ähnlich wie der Verein sich eine Stadionordnung gegeben hat, die deutlich Position bezieht, erwarte ich auch ein entsprechendes Committment für den Umgang mit den Sponsoren. Eine Druckerei, die auch Naziflyer druckt, taugt eben so wenig als Sponsor wie Unternehmen, die soziale Standards umgehen oder an Kinderarbeit verdienen. Hier müssten soziale und ökologische Kriterien formuliert werden, die den Geist des Vereins widerspiegeln. Dazu würde auch gehören, dass wir unsere Markenrechte nicht an Vermarkter abtreten, denn dies birgt die Gefahr, dass wir – ähnlich wie Werder – einen Sponsoren à la Wiesenhof aufoktroyiert bekommen.

Gleichzeitig sollten sich die Fans und Vereinsmitglieder noch stärker in Angelegenheiten der DFL einmischen. Das Modell der Vergabe der Fernsehgelder gemäß dem Motto „Die Reichen werden noch reicher!“ muss einem Vorschlag weichen, in dem die Traditionsvereine stärker berücksichtigt werden. Ebenso muss sich der Verein zusammen mit seinen Fans gegen eine weitere Aufsplitterung des Spieltages aus Geschäftsinteressen an Fernsehrechten aussprechen. Schon jetzt stehen sich bei Freitags- und Montags-Spielen Kommerz und Fan-Interessen diametral gegenüber. Welcher Fan geht noch ins eigene Stadion oder fährt gar zu Auswärtsspielen, wenn es der DFL gefällt für chinesische Kooperationspartner Spiele um 8.00 Uhr morgens anzupfeifen, weil es dann in China 15.00 Uhr ist. Die Vision vom durchkommerzialisierten Fußball ohne Fans nur für Kunden und Investoren ist nicht die unseres Vereins. // arne

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VdS – Sp26 – 1.FC Union Berlin

Am Freitag geht es zum 1.FC Union an die Alte Försterei. Vor dem Spiel sprach ich mit Sebastian vom Textilvergehen u.a. über den dortigen Wechsel auf der Towarttrainer(!)position, den Wechsel im Tor und natürlich über all das, was im restlichen Verlauf der Saison und insbesondere am Freitag Abend zu erwarten ist. // Maik

Nachtrag: Leider hat sich irgendwann in der Aufnahme ein Knistern eingestellt, was im Gespräch selbst nicht zu hören war. Ich hoffe man kann trotzdem beide gut verstehen.

Links zur Sendung:
– Die angesprochene Reederei Eddyline für die Schiffsanreise- Textilvergehen
– Text zum Drumherum beim BFC-Spiel
– Textilvergehen – Podcast zum Darmstadt- und BFC-Spiel

 

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25.Spieltag (H) – FSV Frankfurt (und: Verein am Wochenende, 11/2015)

FC St.Pauli – FSV Frankfurt 1:1 (0:0)
Tore: 1:0 Lennart Thy (46.), 1:1 Joni Kauko (58.)
Zuschauer: 22.884 (ausverkauft, ca. 500 Gästefans)

Beginnen wir mit zwei Feststellungen:

1) Hätte Sebastian Maier den Kopfball in jener 56.Minute irgendwo anders hinbefördert, hätten wir sehr wahrscheinlich einen Heimsieg eingefahren, da der FSV Frankfurt ansonsten kaum bis keine Torgefahr ausstrahlte.

2) Wer meint, dafür auf eben jenem Sebastian Maier auch nur annähernd rumhacken zu dürfen, kann sich mal ganz gepflegt gehackt legen. Was seid Ihr eigentlich für Typen?

Unfehlbare Alleskönner von der Jolly-FB-Seite

Unfehlbare Alleskönner von der Jolly-FB-Seite

Meine Fresse.
Enttäuschung und Angst vor dem Abstieg, alles schön und gut, aber denkt Ihr eigentlich, bevor Ihr schreibt? Soll er das etwa absichtlich gemacht haben?

Ja, natürlich war der Kopfball ein Fehler. Der war auch spielentscheidend, zu unseren Ungunsten. Aber das weiß er selbst am Besten.
Und Fehler passieren, fertig. Sonst stünden wir auch kaum da unten drin.
Und wenn man unten drin steht, passieren sie anscheinend sogar noch häufiger. Und auch weit erfahreneren Spielern, siehe Gonther und Verhoek zuletzt.

Sachliche Kritik ist immer erlaubt, aber wenn man dann öffentlich (wie eben auf der Facebook-Seite des Jolly) seine Meinung kund tut, sollte man das doch wohl erst recht in einer Form tun, die man auch dem Betreffenden gegenüber von Angesicht zu Angesicht äußern würde.
Und wenn dann so ein junger Spieler nach dem Spiel noch auf dem Rasen bei der Abschlußrunde Rotz und Wasser heult, bin ich sehr froh darüber, dass im Stadion (in meiner Wahrnehmung) nur aufmunternder Applaus zu vernehmen war.

Von der sehr interessanten Auffassung bzgl. arbeitsrechtlicher Maßnahmen und der (nicht sehr) unterschwelligen Unterstellung in Richtung Betrugs fang ich jetzt gar nicht erst an, sonst eskalier ich noch.
Also, bitte nochmal drüber nachdenken. Spielerbashing dieser Art kennt man sonst nur von anderen Vereinen und sollte seit Stephan Hanke bei uns eigentlich Tabu sein.
(Und von Robert Enke und Andreas Biermann ganz zu schweigen.)

Nachtrag, 20.30h: Das Jolly hat zurecht angemerkt, dass die Drei auch ordentlich Gegenwind bekamen.
Inzwischen hat sich auch einer davon rückblickend absolut vernünftig auf unserer FB-Seite zu dem Thema geäußert.
In diesem Sinne: United we stand, divided we fall, volle Kraft voraus.

 

Okay, zwei Schritte zurück, chronologische Reihenfolge:
Für einen ÜBERSTEIGER-Verkaufstag war das Wetter erstaunlich gut. Dementsprechend konnten wir uns über den Absatz wohl auch nicht beschweren, sogar “Ausverkauft!”-Gerüchte machten die Runde.

Die Mannschaft lief in den Trainingsjacken auf, die der Verein dem Fanladen zum 25.Geburtstag geschenkt hatte, diese werden wohl demnächst auf irgendeine Art und Weise käuflich für den guten Zweck zu erwerben sein. Sehr schöne Aktion!

Außerdem gab es vom Ostblock vom Supportblock Gegengerade eine wunderschön anzusehende Blockfahne auf der Gegengerade:

Tja, und dann war wieder Fußball.
Anfangseuphorie, gepusht von den Rängen – aber irgendwann verflachte das Spiel, Torchancen gab es auf beiden Seiten jeweils eine Große (Grifo und Sobiech) und mit 0:0 ging es gegen den Führenden der Rückrundentabelle dann in die Kabinen.

Und dann, gleich danach:
“There will be an answer – LENNART THY!”

Nach starker Vorarbeit von Kalla, wohlgemerkt.
Dann kam jenes Gegentor (siehe oben) und trotzdem hätten wir noch gewinnen können, wenn Gonther die Murmel kurz vor Schluß einlocht. Umgekehrt fangen wir uns in der Nachspielzeit fast noch den Gegentreffer, nur verhindert von Robin Himmelmann, der daher auch in der Kicker Elf-des-Tages landete.

Ein weiteres Ärgernis gab es dann aber noch: Bierbecherwürfe.
Ich bin es so leid. Wie viele Aktionen gab es schon seitens der Fanszene? War das “Heimwärtsspiel” in Lübeck nicht deutlich genug?
Nein, ein Freund der DFB-Gerichtsbarkeit bin ich wahrlich nicht. Zu intransparent, zu willkürlich. Aber wenn da einer der (mindestens) drei Becher den Spieler getroffen hätte und der zusammengebrochen wäre, hätten wir uns über ein Geisterspiel nicht beschweren dürfen. Und einen Spielabbruch, mit 0:3-Wertung.
Was für Vollhupen schmeissen da immer noch?
DAS ist Absicht! DAS ist auch ein “Kündigungs”grund, und sei es nur die Dauer-/Saisonkarte für die nächste Saison.
Zumindest bekam Werfer Nummer drei eine deutliche Ansage der Umstehenden und zog dann fix von dannen. Wohl auch, um sich dem Zugriff der Ordner zu entziehen, besser is’.

Nun hat sich an der Tabellensituation nur wenig geändert, auch wenn der Sieg von 1860 in Fürth natürlich unschön war.
Klar auch: Es werden immer weniger Spiele und wir müssen von den verbleibenden Neun u.a. noch beim KSC, in Lautern und in Darmstadt antreten.

Also geht es Freitag an der Alten Försterei schon wieder um (fast) alles.

Und wenn es einen Fußballgott mit Herz gibt, so erzielt Sebastian Maier in der 93.Minute per Freistoß den umjubelten Siegtreffer. // Frodo

Links:
– Fotos bei Stefan Groenveld
– Fotos bei USP
- Fotos bei Aux Armes
- Bericht und Fotos bei Beebleblox
- Bericht und Fotos bei Kiezkicker.de
– Bericht bei Schuninio
- Bericht bei Grenzenlos St.Pauli
– Bericht South End Scum (englisch)

Verein am Wochenende

Die U23 gastierte nach dem Derbysieg letzte Woche am Samstag bei Hannover 96. Duell auf Augenhöhe und so, vor (dank der Abkehr eines Teils der 96-Fanszene von deren Profis) stolzen 1.100 Zuschauern.
Am Ende stand es 2:0 für die Gastgeber, beide Tore fielen nach einer Stunde innerhalb von nur einer Minute. Das zweite Tor erzielte mit Roman Prokoph ein Ex-St.Paulianer.
Kurz darauf hätten die Bhoys in Brown ins Spiel zurückfinden können, denn neben einem berechtigten Elfer gab es für den Übeltäter der 96er auch noch eine fragwürdige rote Karte. In Überzahl wäre in den letzten gut 20 Minuten bei einem Anschlußtreffer sicher nochmal alles drin gewesen, doch Tjorben Uphoff schoß leider übers Tor.

In der Tabelle bleibt es bei Platz 10, da ist nach oben und unten viel Luft. Nächsten Samstag geht es um 14.00h in Norderstedt gegen den akut abstiegsgefährdeten VfR Neumünster.

Die U19 spielte bei Dynamo Dresden und konnte nach dem 3:2 – Erfolg gegen Eintracht Braunschweig nachlegen. Die abstiegsgefährdeten Dynamos zeigten wohl eine couragierte Leistung und hatten auch ihre Chancen, doch wenn man unten drin steht… wem sag ich das. Nico Empen erzielte in Hälfte zwei seine Saisontreffer 16 & 17 und unsere Jungs gewannen 2:0.

Trotz einem Spiel weniger sind wir damit in der Tabelle wieder am Nachbarn vorbeigezogen und liegen im gesicherten Mittelfeld auf Platz 8.
Weiter geht es erst am 8.April (Mittwoch, 13.00h!) gegen Carl-Zeiss Jena.

Weitaus enger in Sachen Klassenerhalt sieht es bei der U17 aus, wo Timo Schultz ja kürzlich die Nachfolge von Trainer Hansi Bargfrede antrat, was wohl für die nächste Saison eh geplant war.
Die Braun-Weißen traten am Samstag vormittag bei Concordia an, ganz sicher eins der Spiele die man unbedingt gewinnen muss.
Nach einem Rückstand konnten unsere Jungs noch vor der Pause ausgleichen, nach der Halbzeit gingen wir mit 3:1 in Führung, ehe in der Schlußphase erst Cordi und dann nochmal wir trafen. 4:2 gewonnen, abhaken, weiter punkten.

In der Tabelle belegt man weiterhin den ersten Abstiegsplatz, allerdings waren die bisherigen Rückrundenspiele auch meist gegen Teams von oben und die Duelle auf Augenhöhe kommen jetzt. 19 Punkte haben wir aktuell, der 1.FC Magdeburg liegt vier Plätz vor uns und hat drei Punkte mehr.
Gegen eben jenen FCM geht es am kommenden Samstag um 11.00h, da kann man sich dann etwas Luft verschaffen.

Nachtrag: Die 1.Frauen hat am frühen Sonntagmorgen den Eimsbüttler TV mit 7:1 besiegt, das erste Tor fiel schon nach vier Sekunden.
In der höchsten Hamburger Spielklasse hat man den 3.Platz damit gefestigt, am nächsten Samstag geht es um 16.15h nach Eilbek.
Immens wichtig war letzten Sonntag auch der Sieg im Pokal-Viertelfinale gegen Niendorf.
Im Halbfinale geht es nun am 25.3. gegen Bergedorf 85.

Handball

Die 1.Herren schlägt sich weiterhin sehr gut in der Oberliga und dürfte mit dem Abstieg erneut nichts zu tun bekommen. Am Samstag aber gab es gegen den MTV Herzhorn eine unnötige 26:27-Niederlage in eigener Halle, wodurch ein ausgeglichenes Punktekonto knapp verpasst wurde.
Aber: Noch fünf Spiele, acht Punkte Vorsprung – das Ding ist wohl durch.
Weiter geht es am kommenden Sonntag um 16.00h bei der Zwoten des VfL Bad Schwartau.

Bedeutend enger ist es bei der 1.Damen, die als Aufsteiger in der Oberliga aber nach ihrem Sensationssieg vor zwei Wochen gegen den Tabellenführer aus Altenholz weiter tapfer den ersten Nicht-Abstiegsplatz inne hat.
Am spielfreien Wochenende konnte aber Verfolger Lauenburger SV erwartungsgemäß gegen den Tabellenletzten von Gut-Heil Lübeck gewinnen, so dass der Vorsprung aktuell nur einen Punkt beträgt.
Weiter geht es nächsten Sonntag um 17.00h in Bordesholm gegen den TSV Wattenbek, die nur knapp vor unserem Team platziert sind.

Schach

Juhu, neue Rubrik!
Naja, wahrscheinlich nicht allzu oft, da ich zwar grad noch meinen siebenjährigen Sohn im Schach bezwingen kann, sonst aber nicht allzuviel Ahnung vom Spiel und der Ligenstruktur habe. Nur wenn ich wieder nichts dazu schreibe, kriege ich Ärger mit Jörn Kreuzer und das will ich nicht.
Also: Wer da mehr drüber erfahren möchte, folge der sympathischen Abteilung auf Facebook oder Twitter.
Warum die sympathisch sind? Na, wer seinen Fans Sonntags zum Frühshoppen Currywurst und Fischbrötchen (FB-Link) anbietet, kann nur sympathisch sein!

Jedenfalls ging das gestrige Spiel gegen den Preetzer TSV mit 3,5:4,5 verloren, was im Kampf um den Aufstieg in Liga 2 wohl ein Dämpfer, aber eben noch keine Entscheidung war. Stay tuned!

 

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MT 017 – The Skyman is the limit!

Wir entschuldigen uns.
Für Alles!
Für die lange Winterpause!
Für den hohen Anteil Gesabbel!

Und insbesondere bei Wilko dafür, dass so viel Dithmarscher im Kühlschrank stand.

Ansonsten: 2h30m über alle bisherigen Spiele des Kalenderjahres, den Relegationsgegner, auslaufende Verträge bei Abstieg, auslaufende Verträge bei Klassenerhalt und tausend andere Dinge.

Einziger Link, den wir in der Sendung ansprachen:
@TeddyTria zu (N)Olympia

Verwiesen sei außerdem nochmal ganz uneigennützig auf den am Samstag erscheinenden Übersteiger 119!

Und als Modepodcast natürlich unerlässlich:
Bibis Beauty Palace – YouTube Channel

Viel Spaß! // Maik

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VdS – Sp25 – FSV Frankfurt

Hach, watt scheun auch mal nach einem Auswärtssieg das nächste Heimspiel zu besprechen. Das gibt richtig Auftrieb und so hatte ich heute ein sehr kurzweiliges Gespräch mit Franziska vom FSV Frankfurt. Was aber auch vor allen Dingen an ihr lag. Viel Spaß beim Anhören!

Bis nächsten Montag, Franziska! Ich freu’ mich schon darauf.// Michael

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Übersteiger 119 erscheint Samstag zum FSV-Frankfurt-Spiel

Da sind wir wieder!

Cover: Übersteiger 119

Cover: Übersteiger 119

Am Samstag soll es nicht nur regnen und stürmen, sondern auch drei Punkte geben. Und damit Ihr dies bestens unterhalten genießen könnt, erscheint unser familiäres kleines Punkzine nun schon zum 119. Mal.

Wir haben wie immer eine Vielzahl an Themen, u.a. ein Interview mit Hermann Klauck und der Roten Flora (also… getrennt voneinander) in die Ihr ruhigen Gewissens 1,60€ in abgezählten Münzen investieren könnt.

Außerdem haben wir eine Neuigkeit in Sachen Abos!
(*tätärätäääää*)
Unsere Abonnenten bekommen ab sofort einen Tag vor Erscheinen das Heft (zusätzlich) als pdf zugeschickt. Im ersten versuch zu dieser Ausgabe noch ganz OldSchool per e-mail, ggf. ändern wir dies zur nächsten Ausgabe dann noch auf einen moderneren Weg.
Ab der nächsten Ausgabe, nachdem wir den Test mit diesem Heft hoffentlich erfolgreich hinter uns gebracht haben, ist es dann auch möglich, dass Abo NUR als pdf abzuschließen. Kostenpunkt dafür wäre dann der normale Verkaufspreis von 1,60€, im Vergleich zu 2,50€ für das “normale” Abo, Ihr spart also das Porto.

Alles weitere und nähere Infos gerne auch als Nachfrage an abo (ed) uebersteiger.de

Da wir am Samstag voraussichtlich mal wieder nur knapp mit Verkäufern bestückt sein werden, weisen wir explizit auch auf die anderen Verkaufsstellen hin, zumindest Fanladen und Fan-Shop sollten frühzeitig Hefte haben.
Jolly Roger, Kiosk U-Bahn Feldstrasse, Kleine Pause und Shebeen werden von uns schnellstmöglich versorgt.

Viel Spaß mit dem Heft und jetzt alle im Takt zu Slime: AB JETZT – GEWINNEN – IMMER – WIR!

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NdS – Sp23 – FC Erzgebirge Aue

0-0 gegen den FC Erzgebirge Aue. Nicht das, was wir uns alle vorgestellt hatten. Aber nun ja, vielleicht ist es am Ende der Saison sogar der benötigte Punkt für die Relegationsspiele gegen Holstein Kiel. Ich sprach gestern Abend wieder mit David aus dem Erzgebirge. Viel Spaß beim Anhören!

PS. Wenn ihr mal einen Boulevard-Journalisten bei dem di­let­tan­tischen Versuch erleben wollt, den großartigen Trainermenschen Ewald Lienen aus der Reserve zu locken, dann klickt ihr hier. (Link wie immer nur 7 Tage gültig. Das muss auch endlich mal aufhören!) Wieder ein guter Beweis dafür, dass Lienen mit seiner großartigen Haltung beim FC St. Pauli genau richtig ist und ich mir keinen anderen Trainer außer ihn wünsche.

Danke für die beiden Gespräche, David. Wir hören uns in der nächsten Saison! // Michael

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VdS – Sp23 – FC Erzgebirge Aue

Headline: Zwei gekreuzte Hämmer und ein großes W. Arbeitstitel: Trainerentlassungen pflastern unseren Weg. So kommt am kommenden Sonntag mit Tomislav Stipić ein Trainer ans Millerntor, der auch erst innerhalb dieser Saison das Traineramt bei seinem Verein übernommen hat. Ich sprach heute mit David aus dem Erzgebirge zum bevorstehenden Spiel. Viel Spaß beim Anhören!

PS. Ich bitte das Klingeln des Telefons in der Mitte des Podcasts zu entschuldigen. Es war vermutlich die Exekutive, die sich in die aktuelle Folge einklinken und um Mithilfe werben wollte. Schließlich wurde am Freitag massiv in Hamburg gezündelt. Wir erlebten eine neue Dimension der Gewalt unter Zuhilfename von Pyrotechnik. Das ist nicht hinzunehmen!

Bis nächsten Montag, David! // Michael

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