19.Spieltag (H) – VfR Aalen

FC St.Pauli – VfR Aalen 3:1 (1:0)
Tore: 1:0 John Verhoek (35.), 2:0 Oliver Barth (50., Eigentor), 3:0 Lennart Thy (81.), 3:1 Fabio Kaufmann (83.)
Zuschauer: 21.712 (ca. 312 aus Aalen)

(Vorbemerkung: Zu den Geschehnissen der letzten Woche kommt noch ein Text, das muss ich nur erstmal zuende verarbeiten.)

Ey, Petrus… ich weiß, wir sind ja selbst Schuld, jedes Jahr im Dezember wieder auf die bescheuerte Idee zu kommen, ein Heft rauszubringen. Aber ausgerechnet an jenem Tag hier mit Schneeregen, Hagel und Gewitter um die Ecke zu kommen? Du Arsch!

Okay, soll hier alles nicht Thema sein. Denn: Dank des in der Familie vorhandenen Fußballsachverstandes konnte ich das Spiel ausnahmsweise von den Business Seats der Haupttribüne aus beobachten, denn meine Frau (die ihre Tipps zusammen mit Junior abgibt, wobei er das letzte Wort hat) gewann das Tippspiel auf der Vereinshomepage am 17.Spieltag. Und so gab es eben diese zwei Tickets für Junior und mich in H6, da die Gattin verhindert war.
Hatte auch den Vorteil, unter der Haupttribüne im Trockenen verkaufen zu können.

Choreo FC St.Pauli - VfR Aalen, 20.12.2014

Choreo FC St.Pauli – VfR Aalen, 20.12.2014 (Klick aufs Bild macht es größer)

Vor dem Spiel lief Ewald Lienen die Ränge ab und sorgte so schon mal für einen ersten Schulterschluß. Zum Einlaufen war dann eine wunderbare Choreo von USP zu bewundern, das vielfach vorab zu hörende “Heute muss es klappen… und es klappt auch!” wurde greifbarer.

Und mit Anpfiff übertrug es sich dann auch auf den Rasen. Anstoß, 2-3 Spieler auf rechts, langer Ball, hinterher. Klar, Ball ging zum Torwart, aber es war nach drei Sekunden schon mehr Offensivgeist zu spüren als in 90 Minuten gegen Darmstadt.
Warum das so war? Keine Ahnung, sicher lag es auch am Gegner, aber es war eben auch gleich ein Signal an die Ränge.

Offensiv nach vorne, den Gegner umgekehrt kaum zur Entfaltung kommen lassen, schon funktioniert es. Der Kopfball von Lennart Thy an die Latte, der Schuß von Daube an den Pfosten – trotzdem hielt sich die Verzweiflung in Grenzen, man hatte stets das Gefühl: “Das wird schon!
Und dann: John “Die Befreiung” Verhoek. Wie wichtig.
Und auch wenn Robin Himmelmann nach dem Spiel sagte, ihm sei schon gestern klar gewesen, dass man das heute “rocken” werde und ich schon ab Anpfiff besagtes gutes Gefühl hatte: Mit dem Tor war klar, dass heute tatsächlich die drei sehnlichst erhofften Punkte am Millerntor bleiben würden.

Der Aalener Coach Ruthenbeck bezeichnete in der Pressekonferenz unsere Spieler als “galliger und bereiter” und die Niederlage auch als “hochverdient”.

In Hälfte zwei hatten wir dann eben auch das Glück, welches in den letzten Spielen oft fehlte. So springt der Ball eben mal vom Rücken eines Gegners in deren Tor, zuletzt hatten wir immer abgefälschte oder Eigentore gefangen.

Personell scheint Lienen auf Erfahrung zu setzen, wie schon in Ingolstadt standen die vorher nur noch bedingt berücksichtigten Nehrig und Görlitz in der Startelf, Okan Kurt war hingegen (ebenfalls wie schon in Ingolstadt) nicht mal im Kader (oder hab ich seine Verletzung übersehen?), dafür stand Andrej Startsev für den Gelbgesperrten Sebastian Schachten auf dem Platz. Während Kurt nicht dabei war, waren mit Litka und Uphoff zwei Youngster dabei, die auch in den letzten Wochen immer mal im Kader standen. Mal schauen, wie der Kader nach der Winterpause aussehen wird, wenn hoffentlich die meisten aktuell Verletzten wieder fit sind.

Etwas überraschend: Tom Trybull ist wieder da! Für mich immer noch einer der besten Fußballer im Kader, vielleicht das größte Potential seit Max Kruse – er muss es nur auf den Platz bringen und auch von der Einstellung her abrufen, was bisher nicht gelang. Mit dem Pass zum 3:0 hat er es angedeutet, es ist sicher niemand traurig wenn er es in der Rückrunde häufiger darf und dann auch schafft.

Noch ein paar Worte zu den Business Seats: Keine Ahnung, wie viele Leute dort tatsächlich eigenes Geld in die Hand genommen haben, um dort zu sitzen, wahrscheinlich die wenigsten. Es werden eher Geschäftseinladungen oder Gewinnspiele sein.
Die “Mischung” ist allerdings recht schnell zu erkennen: Etwa zwei Dritteln geht es darum, möglichst schnell und viel von dem zu konsumieren, was dort frei verfügbar ist, und dazu gehört eben in erster Linie der Alkohol. Muss man auf den normalen Plätzen eben zumindest noch soweit mobil sein, dass man ggf. selbst das Bier holen kann (wenn auch gegen Bezahlung), so wird es hier auch noch gebracht. Und der Ton und Umgang mit den Servicekräften ist dann schon… unangenehm, um es mal vorsichtig zu formulieren.
Biertrinken als Druckbetankung, Essen wird oft “angegessen” und dann achtlos liegen gelassen.
Naja, und Stimmung? Da wird man dann eher belustigt amüsiert angeschaut, wenn man mitsingt. Gar unfassbar, dass hier jemand die Texte kann, herrlich verrückt, diese “Paulis”.
Klar, sollte mich jetzt auch nicht sonderlich überraschen, tut beim Feststellen dann aber doch wieder ein bisschen weh.
Das Rad kriegen wir auf der Haupttribüne wohl kaum zurückgedreht. Auf lange Sicht hoffe ich ja immer noch, dass zumindest auf der Süd irgendwann wieder “normale” Sitzplätze statt der jetzigen Business Seats sein werden, aber wahrscheinlich ist auch das nur ein naiver Traum.

Während wir vor dem Spiel ja noch den ÜS verkauft hatten, hatten wir in der Halbzeit den Ballsaal betreten und grad mal Juniors Toilettengang erfolgreich hinter uns gebracht, als die Glockenklänge von “Hells Bells” und eine Stimme über den Lautsprecher uns freundlich darum baten, doch wieder raus zu gehen, denn das Spiele gehe weiter und wir sollten doch das Team unterstützen.
Nice try, zumindest wir waren zum Anstoß auch wieder auf unserem Platz, bis zum Tor in der 50.Minute hatte es aber geschätzt nur etwas mehr als die Hälfte ebenfalls bewerkstelligt. Nun gut, selbst schuld.

Nach dem Spiel ist es dann natürlich purer Luxus, bei freiem Essen und Trinken auf die sky-Bildschirme zu schauen, sich nett zu unterhalten und (Junior war glücklich) sich noch Fotos mit einigen Spielern abholen zu können. Besondere Grüße an Sebastian Schachten, der sich nach der MillernTon-Folge erneut einen Stein im Brett bei Junior sicherte.
Wenn die Leute sich doch jetzt auf “Vor” und “Nach” dem Spiel mit eben jenem Luxus freuen würden, und dafür während der neunzig Minuten etwas mehr am Spielgeschehen teilnehmen würden, wäre das schon schön…
War eine interessante Erfahrung, ich freue mich aber auch sehr darauf, ab dem nächstem Spiel dann wieder im Block 2 der Gegengerade sitzen zu dürfen.

So, erst mal Pause. Trainingsauftakt am 5.Januar, Testspiele, Trainingslager – Rückrundenauftakt am 7.Februar in Sandhausen.  // Frodo

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VdS – Sp19 – VfR Aalen

Ich sprach vor dem Spiel gegen den VfR Aalen mit Stefan. Dienstag war ein ereignisreicher Tag für den FC St. Pauli. Nun ja, wie das so ist. Wir sprachen zu früh und konnten daher die aktuellen Geschehnisse nicht mit einfließen lassen. Und gestern war schon das Spiel in Ingolstadt.  Und am Samstag wird alles besser, das hat uns schon das Spiel in Ingolstadt gezeigt.

Wir sprechen uns am Montag, Stefan! // Michael

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NdS – Sp17 – SV Darmstadt 98

Wer nicht spricht, hat schon verloren. Daher war es mir heute wieder ein großes Vergnügen, mit Dr. Thomas Spengler von boelle.org zu sprechen. Besonderen Spaß hatte ich beim letzten Teil des Gesprächs, als es um Eckhard Krautzun ging. Der Fußball lebt halt von seinen Anekdoten … Ach ja, und noch mal danke für das Darmstädter Vereinslied.

Forza! // Michael

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NdS – Sp16 – VfL Bochum

Moin,

auch zum Nachgespräch des Spiels beim VfL Bochum habe ich wieder mit Marcel gesprochen. Wir unterhielten uns unter anderem über die Entlassung von Peter Neururer, Event-Fans im Ruhrstadion sowie den Spielverlauf und reißen auch kurz vor Schluss noch die Pyro-Aktion der Bochumer Ultras an.

Viel Spaß beim Hören!

Yannick

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MT016 – Sebastian Schachten – Mit Mucosolvan zum Klassenerhalt

Vorbereitung auf MillernTon 16

Letzte Folge für 2014, da hatten wir doch glatt hochkarätigen Besuch.

Aufgrund kurzfristigen Ausfalls von Wolf (Weihnachtsfeier) und Justus (Krankheitsbedingt) saßen Christoph, Sebastian und ich alleine im Konferenzraum, um unseren Gast zu begrüßen: Sebastian Schachten!

Mit ihm sprachen wir in Hälfte eins über die zurückliegenden Spiele in Leipzig, gegen Kaiserslautern und in Bochum, sowie in Hälfte zwei dann natürlich über tausend Dinge die ihn mehr oder weniger direkt betreffen.
Nach dem Ende der nebenan stattfindenden Talkshow mit Thomas Meggle stieß dann auch noch unser Pressesprecher Christoph Pieper zur Runde hinzu.

Viel Spaß! // Maik

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U19: DFB-Pokal Viertelfinale, FC St.Pauli – Hertha BSC

St.Paulis U19 im DFB-Pokal-Viertelfinale:
13.Dezember: Heimspiel gegen Hertha BSC (13.00 Uhr)

**Achtung – Spiel wurde an den Brummerskamp verlegt **

Lang, lang ist’s her, dass sich eine A-Jugendelf des FC St. Pauli überhaupt für den Junioren-DFB-Pokal qualifizieren konnte – 22 Jahre, um genau zu sein. Ansonsten sah man in den vergangenen fast 30 Jahren (1987 gab es die erste Runde in dieser Disziplin mit je einer U18-Auswahl aus jedem Bundesland) kaum Land in diesem Wettbewerb. Klar erinnern wir uns noch sehr gerne an die A-Jugend-Begegnungen um die Deutsche Meisterschaft 1998, als man erst im Halbfinale mit 1:3 (vor 1.800 Zuschauern auf dem SV-Polizei-Sportplatz) und 1:5 gegen den Nachwuchs Borussia Dortmunds ausscheiden musste; doch seither sind vergleichbare Erfolge nie wieder vorgekommen – weder im Meisterschafts- noch im Pokalwettbewerb. Erstmals tauchten die juvenilen Braunweißen übrigens 1992 im Wettbewerb des DFB-Pokals auf: In der Qualifikation (durch die Wiedervereinigung erhöhte sich die Anzahl der Teams und es wurde eine Qualifikationsrunde mit fünf Partien vorgeschaltet) traf St. Pauli zu Hause auf den FC Berlin (aka BFC Dynamo) und unterlag dort mit 2:3. Allerdings erreichten die Kiezjungs trotzdem die nächste Runde, da den Berlinern wegen eines Wechselfehlers der Sieg am grünen Tisch nachträglich aberkannt wurde. Im Achtelfinale eine Woche darauf schied man dann allerdings durch ein heimisches 1:4 gegen Bayer Leverkusen tatsächlich aus.

Auch 1993 war bereits in der Runde der letzten 16 Mannschaften Feierabend für den FC St. Pauli: Mit 2:7 unterlagen die Mannen von Trainer Peter Paulick beim OSC Bremerhaven. Erst wieder drei Jahre später griff das Heiligengeistfeld-Team abermals in den Wettbewerb ein: Zunächst gab es 1996 unter Coach Joachim Philipkowski einen 3:2-Auswärtssieg bei Preußen Köln, dem aber im Achtelfinale ein 1:2 bei Arminia Bielefeld folgte. Im Jahr darauf, in der ersten Hauptrunde der Saison 1996/97, traf man in Bochum-Wattenscheid auf die SG Wattenscheid 09 und musste erneut frühzeitig die Segel streichen und unterlag der Konkurrenz mit 1:3. Dies war bis zur laufenden Spielzeit 2014/15 die letzte Teilnahme des FC St. Pauli am DFB-Junioren-Vereinspokal, der seit 2002 mit den U19-Teams der Republik ausgespielt wird.

In diesem Jahr nun hat es die Mannschaft von Joachim Philipkowski zunächst geschafft, den Hamburger Landespokal für sich zu behaupten, und eroberte sich somit die Berechtigung, in den bundesweiten DFB-Pokalwettbewerb einzuziehen, um sich dort mit den Besten der Republik zu messen. In der ersten Runde hatten die Kiezkicker ein Freilos, ebenso wie neun weitere Mannschaften, und mussten erst im Achtelfinale antreten – und zwar auswärts bei Eintracht Trier, das ebenfalls erst im Kreise der verbliebenen acht Teams (zehn Mannschaften trafen in der ersten Ko-Runde aufeinander) auflaufen musste. Souverän behauptete sich Piepels Elf am 28. September mit einem 5:0 bei den Trierern und sicherte sich damit den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale in diesem Pokalwettbewerb.
Welche Chancen St. Paulis U19 am 13. Dezember (13.00 Uhr, Königskinderweg / Schnelsen Brummerskamp) gegen den momentanen A-Junioren-Bundesligazweiten Hertha BSC hat, das sich im Achtelfinale knapp mit 1:0 beim 1. FC Mönchengladbach behaupten konnte, ist schwer einzuschätzen. Joachim Philipkowski sieht in den Berlinern eine sehr starke Mannschaft, gegen die man aber dennoch weiterkommen kann. Zwar schwächelte Piepels Truppe zuletzt ein wenig im Ligaalltag und liegt mit sechs Zählern Rückstand auf den Ligakrösus VfL Wolfsburg nun nur noch auf Rang 5; doch das St. Paulis U19 in dieser Saison an guten Tagen jeden schlagen kann, konnte sie bereits unter Beweis stellen. Großes Handicap für die Partie am kommenden Sonnabend: Aufgrund einer roten Karte aus der Partie in Trier muss Leistungsträger Dennis Rosin gegen die Hauptstadt-Elf pausieren.
Das Duell beider Teams in der A-Jugend Bundesliga endete im August 2:2.

Sollte unser Goalgetter Nico Empen es richten und unser FC würde tatsächlich das Halbfinale erreichen, so wird man auf keinen Fall auf die Rekordelf der vergangenen Jahre treffen: Der SC Freiburg nämlich ist bereits in der ersten Runde ausgeschieden – mit 0:2 auswärts bei Hertha BSC Berlin! Die Breisgauer waren nicht nur der Titelverteidiger, sondern sind mit fünf Pokalsiegen seit 2006 auch Rekordhalter. Derartiges nennt man dann wohl erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Wer ist in diesem Jahr noch im Rennen? Der SV Gonsenheim empfängt den VfL Wolfsburg, der 1. FC Köln will zu Hause gegen Schalke 04 bestehen (Anm.d.Red: hat aber bereits am 3.12. 0:2 verloren), und Energie Cottbus trifft daheim auf den TSV 1860 München.
Sagen wir mal so: Ich würde unsere Jungs im Halbfinale gerne gegen jeden sehen.
// Ronny

Wer? FC St. Pauli – Hertha BSC Berlin
Wann? 13. Dezember, 13 Uhr
Wo? Königskinderweg 67a (Sportanlage Germania Schnelsen) Brummerskamp

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VdS – Sp17 – SV Darmstadt 98

Wieder ein sehr interessantes Gespräch mit einem Menschen, der schon seit Ende der 1960er zu Darmstadt 98 geht. Dr. Thomas Spengler befeuert das Blog boelle.org u.a. mit historischen Fakten und kennt sich sehr gut mit dem Verein aus. Hier könnt ihr zum Beispiel die Geschichte des Böllenfalltor nachlesen. Außerdem sprachen wir über den Movember und das gute Spenden-Abschneiden der Mannschaft. Dem Blog könnt ihr hier und hier folgen. Nächste Woche gibt es dann noch mal mehr Infos, denn Thomas war mal Oppositionsführer innerhalb des Vereins und hat schon so einiges erlebt. Also nächste Woche mehr. Und natürlich möchte ich auf diesem Wege noch die drei Söhne von Thomas grüßen! :) Alle irgendwie Darmstadt-Fans, der eine sogar als Ultra unterwegs … Aber ihre Zweitvereine: Bayern, hsv und Bremen (Letzteres geht durch.). Jungs, herzliche Grüße aus Hamburg und viel Spaß beim Anhören der Sendung. Ihr habt nen toller Vater!

Thomas, bis nächsten Montag! Ich freue mich auf unser Gespräch nach dem Spiel! // Michael

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16.Spieltag (A) – VfL Bochum

VfL Bochum – FC St.Pauli 3:3 (1:2)
Tore: 0:1 John Verhoek (33.), 1:1 Eigentor (Philipp Ziereis, 38.), 1:2 Dennis Daube (40.), 2:2 Stanislav Sestak (58.), 2:3 Sebastian Maier (69.), 3:3 Tobias Weis (81.)
Zuschauer: 17.100 (ca. 2.500 St.Paulianer)

Auswärtsfahrten – diese ganz spezielle Art von Freizeitbeschäftigung, die so wahnsinnig fantastisch wäre, wenn mittendrin nicht immer der Fußball stören würde.

Freitag war wieder so eine Tour, wobei dieses mal sogar der Fußball mitspielte, zumindest zu einem großen Prozentsatz.
Um 13.20h ging es mit Malte und PKW vom Millerntor aus los, um 17.15h parkten wir an der neben dem Stadion gelegenen JVA, um noch kurz in der am Stadion gelegenen Ritterburg einzukehren, wo wir u.a. Ben Redelings und David Nienhaus antrafen.
Nette Kneipe mit Biergarten, zumindest in der guten halben Stunde die wir da waren auch völlig entspannt.

Dann ging es ins Ruhrstadion, und ich sage es ja gern und regelmäßig: Für mich immer noch (zusammen mit der Alten Försterei) eines der beiden schönsten Stadien in Deutschland. (Das Millerntor ist hier außerhalb der Wertung.)

Auf der Hinfahrt hatten wir so ziemlich alles besprechen können, was die sportliche Situation unseres Herzensvereins so hergibt.
Fazit: Alles nicht so dramatisch, wird sich in der Winterpause, wenn endlich wieder alle an Deck sind, schon zurechtruckeln. Der Abstand darf bis dahin nicht zu groß sein, ein Heimsieg gegen Aalen wäre dafür die Voraussetzung.
Azzouzis Arbeit zu kritisieren ist aufgrund der Tabellensituation leicht, die einzelnen Verpflichtungen wurden aber zum getätigten Zeitpunkt einhellig begrüßt, insbesondere bei Rzatkowski, Buballa und Görlitz konnte man sich auch gegen namhafte Konkurrenten durchsetzen, was uns in der Vergangenheit auch nicht immer gelang.
Davon ab würde ein Wechsel auf der Position an der sportlichen lage eh nichts mehr ändern, was natürlich kein Argument ist, wenn man grundsätzlich an seinen Fähigkeiten zweifeln würde. Dazu aber: Siehe vorher…
Budimir ist mit großartigen Fähigkeiten bei Ballannahme und Weiterverarbeitung ausgestattet, er braucht jetzt einfach mal ein Erfolgserlebnis.
Und: Ein Torwartwechsel zu Himmelmann würde wahrscheinlich in der Winterpause erfolgen.

Also, rein in den Block, Aufstellung anschauen. Und siehe da: Himmelmann spielt!
Puh, als jemand, der Zeit seiner aktiven Karriere im Tor stand, sehe ich die Position des Keepers bei uns ja immer mit besonderem Interesse und war auch immer ein Fan von Tschauner. Seine Mängel in der Strafraumbeherrschung und im fußballerischen haben ihm wohl den Weg in Liga 1 verbaut, für Liga 2 reicht es aber allemal.
Aber: Bei Robin Himmelmann sehe ich ihn in den anderen Punkten des Torwartspiels mit Tschauner gleichauf, bei diesen beiden genannten Schwächen von Tschauner aber im Vorteil. Und ich glaube auch weiterhin, dass Himmelmann schon zu Saisonbeginn die Nr.1 gewesen wäre, wenn er sich nicht in Cottbus diese Schulterverletzung zugezogen hätte.
Klar auch: Ich finde Philipp Tschauner als Typ großartig, mein Sohn ist ein ganz großer Fan von ihm und ich wünsche ihm alles Glück dieser Welt – trotzdem war der Wechsel jetzt richtig. Und so abgedroschen es klingt, so wahr ist es doch, was Thomas Meggle sagte: “Es ist keine Entscheidung gegen Tschauner, sondern eine für Robin Himmelmann.”
(Eine gänzlich andere Sicht auf diese Entscheidung hat übrigens der geschätzte maks, dies  sei zur Meinungsbildung empfohlen.)
Und die angedachte Naki-Verpflichtung wird eher kritisch gesehen. Bringt eventuell mehr Unruhe als sportlichen Nutzen. Aber eine Glaskugel hatten wir eh nicht dabei.

Und als wollte der Fußballgott diese These gleich untermauern, hatte Himmelmann dann ziemlich früh in einer 1:1 – Situation gegen Terodde genau das Glück des Tüchtigen, welches Tschauner in den letzten Wochen einfach nicht mehr zufliegen wollte.
Und irgendwie schien das ganze Team wie ausgewechselt zu sein. Plötzlich war man da! Es wurde mit Ideen nach vorne gespielt, die Pässe kamen an, vorne verlorene Bälle holte man sich im Mittelfeld zurück und versuchte es erneut.

Und dann fiel endlich auch das Tor. Ballgewinn im Bochumer Spielaufbau, Buballa auf John Verhoek – Bämm! Genau so hatten wir in den letzten Wochen reihenweise die Kirschen kassiert.
Doch wie das dann so ist: Fragwürdiger Freistoß gegen uns im Mittelfeld, Ball lang rein und notfalls daddeln wir uns das Ding dann selbst ins Netz. Da fällt einem nichts mehr zu ein. Haste Scheiße am Fuß…
Aber: Reaktion zeigen, wichtige Sache. Waren wir in den letzten Woche nach Gegentreffern immer wieder auseinandergefallen, so ging es diesmal einfach weiter. Himmelmann mit langem Ball, Verhoek verlängert, schicker Pass von Maier auf Daube und der aus spitzem Winkel zwischen Ohr von Luthe und dem Pfosten ins Netz. Bämm 2!

Und wenn dann Schachten (kurz vor -) oder Maier (kurz nach der Pause) nicht jeweils aus ähnlicher Position wie Daube an Luthe gescheitert wären… jaja, Herrentoilette und so.
Dann Bochum – Flanke, weil ihnen sonst nichts einfällt, Verlegenheitskopfball, Bogenlampe – Ausgleich. Nicht zu fassen.
Dann wieder wir – Thy, Maier, Bämm 3!
Dann Bochum, ein gelungener Angriff im restlichen Spielverlauf – Ausgleich. Ey, was für ein Mist, warum kriegen wir das da nicht gelöst? Und warum hat Himmelmann dann nicht noch ein letztes Mal das Glück des Tüchtigen? Grmpf.

Egal, es steckt wieder Leben in der Truppe und ich bin zuversichtlich, dass auch gegen Darmstadt etwas fürs Punktekonto getan werden kann.

Die Stimmung im Gästeblock war gut, von den Bochumern kam bei uns akustisch exakt gar nichts an, selbst der Torjubel war kaum zu vernehmen, schade.
(Kann auch an den internen Reibereien liegen, aber auch in Hälfte eins war ja schon nichts los.)

Nach dem Spiel sammelten wir dann noch den schönsten Bartträger der Welt ein und gingen auf ein kurzes Bierchen im “THC” vorbei, ehe wir uns wieder auf den Weg zur A1 machten. // Frodo

Links:
– Bericht maks (rilrec)
– Bericht Grenzenlos St.Pauli
– Bericht Kleiner Tod

VfL Bochum TV:

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VdS – Sp16 – VfL Bochum

Beim Vorgespräch zum Spiel am Freitag beim Vfl Bochum erwarten euch gleich zwei unbekannte Stimmen. Zum einen ist das Marcel aus dem kleinen Ort Castrop-Rauxel, der sich in der Folge selbst noch ausführlich vorstellt. Zum anderen bin das ich, Yannick, derzeit in Berlin wohnend, seit einigen Jahren zunächst Pauli-Sympathisant, dann Fan und schließlich AFM-Mitglied. Aus Interesse am Format habe ich mich hier angeschlossen und mache damit meine ersten zaghaften Schritte im Podcast-Universum.

Viel Spaß beim Hören!

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NdS – Sp15 – 1. FC Kaiserslautern

Ich sprach heute nach dem gestrigen 1-3 gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder mit Paddy von der Eifelhölle. Viel Spaß beim Anhören!

Ich danke Paddy für zwei Folgen Millernton. // Michael

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