MT010 – Veganes Mett und Fans in Europa

Während nebenan der DOM nervt und in den Fanräumen nebenan die gut besuchte Lesung mit Andrea Röpke (FB-Link) stattfand, trafen wir uns in gewohnt gemütlicher Runde zur ersten Jubiläumsfolge, der Nummer 10!

Justus und Christoph waren verhindert, daher sah sich Wilko aus der Stammbesetzung lediglich den erwartungsfrohen Gesichtern von Sebastian, Wolf und Maik gegenüber, als er sein Vaterschaftsgeschenk auspackte:

Zu Gast hatten wir Daniela Wurbs, ihres Zeichens nicht nur 47.mächtigste Person im Profifußball, sondern auch Geschäftsführerin von Fans Supporters Europe (FSE) und Stellvertrende Vorsitzende der AFM.

Nachdem wir uns über die zurückliegenden Spiele gegen Fürth, in Sandhausen und gegen Kaiserslautern gewohnt knapp, präzise, ohne abzuschweifen und knallhart analysierend unsere Expertisen um die Ohren gehauen hatten, sprachen wir mit Daniela über FSE im allgemeinen und die Situation von Fußballfans in Europa im Besonderen. Dabei merkte man mal wieder, dass wir hier zwar viel zu meckern haben, es uns im Vergleich zu anderen Ländern aber immer noch sehr gut geht. Dieser Status allerdings wurde sicherlich in den letzten Jahren auch hart erarbeitet und verteidigt, dementsprechend gilt es eben auch darum, bei den Themen am Ball zu bleiben und sich nicht entspannt zurückzulehnen.

Ein Teil der Diskussion drehte sich auch um die Verwendung der vom DFB ausgesprochenen Strafgelder, wozu uns Live-Hörer Vilinho folgendes per Twitter wissen ließ:

Danke dafür. Ob das zwingend transparent ist und die von Wolf angedeutete “Eigenfinanzierung um die Ecke” beinhaltet, darf dann wohl eher bezweifelt werden.

Das von Wolf angekündigte Freundschaftsspiel der FCSP – Blindenfußballmannschaft gegen Brünn (Tschechien) findet am 29.April um 17.00h statt, an der Blindenschule am Borgweg.

Vielen Dank an Daniela, viel Spaß bei den gut zwei Stunden.
Und am Ende machten wir dann unserem Ruf als kulinarischer Mode & Musikpodcast alle Ehre, Happy Birthday, Thees! (Und Grüße an Bata Ilic!) // Frodo

00:00:00.000 Intro & Begrüßung
00:01:12.000 Vorstellung Daniela
00:02:00.000 Rückblick letzte Sendung
00:05:40.000 Geschenk für Wilko
00:07:15.000 Rückblick: FCSP - SpVgg Greuther Fürth (inkl. Celtic Wochenende und Fanladen-Bedeutung))
00:19:35.000 Rückblick: SV Sandhausen - FCSP (inkl. kulinarischen Besonderheiten)
00:40:44.000 Rückblick: FCSP - 1.FC Kaiserslautern (inkl. Sippel & Altpapier-Diskussion)
01:04:30.000 Raucher- und Pinkel-Pause
01:04:59.000 Blindenfußball-Freundschaftsspiel am 29.April
01:08:30.000 Daniela Wurbs - 47.mächtigste Person im Profifußball 
01:11:25.000 Was ist und macht Football Supporters Europe (FSE)?
01:51:55.000 Daniela über die AFM
02:04:40.000 Geburtstagsständchen für Thees
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VdS – SP31 – Energie Cottbus

Während sich unser Gegner vom Freitag, der 1.FC Kaiserslautern, noch im DFB-Pokal vergnügt, bereiten wir uns schon auf das Spiel am Gründonnerstag in der Lausitz vor.

Mit Clemens sprach ich über das Spiel, die bisherigen Cottbusser Trainer, Charles Takyi und natürlich die Sperrung der Fankurve beim Spiel gegen uns, aufgrund eines Feuerzeugwurfs beim letzten Heimspiel.

Viel Spaß! // Frodo

- Übersicht MillernTon-Folgen
- Übersicht bisherige VdS/NdS – Gespräche

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NdS – Sp30 – 1.FC Kaiserslautern

Wichtigste Info vorweg: Tonprobleme sind fast so doof wie 2:3-Niederlagen.
Sorry dafür, sechs Leute haben skype anscheinend etwas überfordert, da war auch beim Schneiden nicht mehr alles zu retten.

Tja, hat nicht sollen sein, der Heimsieg gegen den Angstgegner. Spaß gemacht hat der Abend am Millerntor trotzdem.
Nachdem Sebastian und ich vor dem Spiel bereits beim FCK-Blog zu Besuch waren, stand nun der Gegenbesuch an und wir beide sprachen mit Zobel, Stefan, Thilo und Fabian über das 2:3, den Schiri, Tobias Sippel, Besonderheiten am Millerntor und die Relegation.

Viel Spaß und beste Grüße in “die Region”. // Frodo

Links:
- Spielbericht FCK-Blog
- AFM-Reportage 1.Halbzeit
- AFM-Reportage 2.Halbzeit
- AFM-Radio Spielepodcast inkl. Interviews
- Foto bei Stefan Groenveld von der GG-Blockfahne
- Fotos Stefan Groenveld: “Die letzten Minuten
- Fotos USP
- Fotos Tapsi
- Fotos “Hamburg ist Braun-Weiss
- Choreo in der Flimmerkiste
- Bericht FCSP Athens Southend Scum (englisch)
- Bericht BreitSeite: “Nicht resigniert, nur reichlich desillusioniert
- Bericht Ja was denn: “Niederlagenrausch
- Bericht MagischerFC: “Ein Abschied mit Kanondonner”
- Bericht Sitz[Blog]ade: “Die Region, die Region, wer braucht die schon
- Bericht Kiezkicker: “Sie wollten halt den Sieg
- Bericht und Fotos Beebleblox: “Immer alles in letzter Minute
- Bericht Am grauen Strand: “Ein mitreißender Kick
- Bericht rilrec: “Das letzte Kapitel – Die Wahrheit
- Bericht Grenzenlos Sankt Pauli: “Alles renkt sich wieder ein
- Bericht KleinerTod: “Die Schönheit in der Niederlage
- Bericht gehkacken.de: “FCSP weekender
- Neues Deutschland: “Graue Maus, Graue Sitze” (Christoph Ruf über den FCSP und 1860)
- 90Minuten.at: Interview mit Michael Meeske über Kommerz und seine Grenzen
- Zeit: “Mehr Meinung

- Übersicht MillernTon-Folgen
- Übersicht bisherige VdS/NdS – Gespräche

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Tatort Münster – Still lovin’ FC St.Pauli?

Das Leben eines Fußballfans besteht zu einem großen Teil aus bescheuertem Aberglauben und total hanebüchenen Statistiken, die man sich im Idealfall möglichst kreativ zurechtbiegen kann.

Und als ich dann vor ein paar Tagen Wochen Monaten diesen Tweet von geschätzten Herrn Schuninio sah, galt es nur zu sagen: Challenge accepted!

(Einschub: Ich gehe davon aus, dass den Lesern dieses Blogs der Zusammenhang zwischen dem Münsteraner Tatort und dem FC St.Pauli bekannt ist. Eine Diskussion darüber, ob Kommissar Thiel eher einen St.Pauli-Fan oder “den typischen Klischee Pauli” darstellt, möchte ich an dieser Stelle explizit nicht führen, werde davon in den Kommentaren aber auch niemanden abhalten. Mich dran beteiligen werde ich dort aber auch nicht, denn es ist eben ein Krimi und Abendunterhaltung, keine ARTE-Doku über Fankultur.)

"Tatort Münster - Schieß doch Bulle"

“Tatort Münster – Schieß doch Bulle”
Axel Prahl mit dem Fabian Boll-Shirt.
(c) by Fanräume e.V.

Gemäß dem Churchill’schen Motto “I only believe in statistics that I doctored myself“, gebe ich dann am Ende auch zwei Interpretationswege zur Auswahl.

Zunächst mal die Auflistung aller Fälle und der dazugehörigen Spiele:

  • Der dunkle Fleck ( WDR ) 20.10.2002
    Alter Schwede, fast zwölf Jahre ist das schon her. Während Thiel sich also aus Hamburg nach Münster versetzen lässt und mit Boerne dem Fall einer Moorleiche nachgeht, spielt unser FC St.Pauli am gleichen Tag Nachmittags an der Kreuzeiche in Reutlingen vor, ich erinnere mich dunkel an eine unterhaltsame Auswärtsfahrt.
    Nico Frommer und Ralf Becker schießen nach der Pause den 2:0-Heimsieg vor 8.200 Zuschauern heraus, schlechter Start also.
    Zu Saisonbeginn hatte es als Erstligaabsteiger ordentlich auf die Zwölf gegeben, Didi Demuth wurde entlassen und durch Joachim Philipkowski ersetzt, das 0:6 in Lübeck ist bis heute einer der schwärzesten Tage meiner Fankarriere. Im Tor stand Tihomir Bulat, auf dem Platz u.a. Dubravko Kolinger, Adolphus Ofodile und Tobias Korbjuweit.
    Wie dem auch sei: Schon mal nicht der beste Start für Thiel und den FC St.Pauli.
  • Fakten, Fakten ( WDR ) 01.12.2002
    Und weiter geht es. Da hat sich Thiel aber auch echt die beschissenste Saison ever für seinen Auftakt ausgesucht. Am Tag nach einer Dreicksgeschichte von Thiel & Boerne spielen unsere Helden mit Stars wie Oliver Heldt und Chen Yang beim Montagabendspiel gegen den KSC und verlieren (trotz zwischenzeitlichem Ausgleich durch Alex Meier) mit 1:2.
  • Dreimal schwarzer Kater ( WDR ) 19.10.2003
    Der FC St.Pauli ist inzwischen in der Regionallliga angekommen, Thiel widmet sich dem Thema Sterbehilfe. Ein Schelm…
    Wir gastierten als 5. bei Sachsen Leipzig, dem 15., mit dem festen Willen an die Aufstiegsränge anzuklopfen. Wieder eine Auswärtsfahrt an die ich mich bestens erinnere. Legendäre ICE-Tour mit den Feuchten Bibern, insbesondere die Bahnhofskneipe vor der Rückfahrt bleibt unvergessen.
    Also, Sonntag, 14.00h, Alfred-Kunze-Sportpark. Trainer ist inzwischen Franz Gerber, Hollerieth im Tor, u.a. Gunesch und Morena in der Abwehr, Bounoua und Mölzl im Mittelfeld und Rico Hanke(!) sowie Audenzi Musci(!!) im Sturm.
    Alter, wenn man mal so zurückblickt was wir alles durchgemacht haben… naja, jedenfalls erzielt Henry Nwosu(!!!) in der 89.Minute den umjubelten Ausgleich, ehe wir in der 90. dann wie gewohnt das späte Gegentor zum 2:1 kassieren. Konnten wir damals also schon…
  • Sag nichts ( WDR ) 14.12.2003
    Man befand sich bereits in der Winterpause. Nur eine Woche vorher, am 6.Dezember, gastierte der FC St.Pauli tatsächlich mal in Münster(!) und verlor 1:2, dies kann aber aufgrund der zu großen zeitlichen Differenz leider nicht einfließen.
    (Dabei wäre “Sag nichts” eigentlich gerade zu jener Zeit ein super Titel für den FC St.Pauli gewesen…)
  • Mörderspiele ( WDR ) 25.04.2004
    5.Fall für Thiel, erstmals ein Sieg für den FC St.Pauli!
    Beim BV Borussia Dortmund II spielten an diesem Tag u.a. Roman Weidenfeller und David Odonkor, allerdings trafen Yusuf Akbel und Rico Hanke zu einem 2:0 Auswärtssieg, der im Kampf um den Klassenerhalt (wohlgemerkt, immer noch 3.Liga) auch immens wichtig war.
    Das Spiel fand am Sonntag statt, Abends pulte Boerne dann Trüffel und Rotwein aus dem Magen einer Toten.
  • Eine Leiche zu viel ( WDR ) 05.12.2004
    Ein Mord an einer französischen Chemikerin, die im Seziersaal der Anatomie aufgefunden wird, bringt Boerne in Verlegenheit, denn bei den Untersuchungen stehen auch befreundete Akademiker unter Tatverdacht. Thiel sind derartige Befindlichkeiten bekanntlich ziemlich egal, er hat seinen Spaß.
    Der FC St.Pauli hingegen spielte bereits am Freitag gegen den Wuppertaler SV und ging früh durch Robert Palikuca in Führung. Namen wie Festus Agu und Ifet Taljevic lassen wohl auch heute noch Fußballkenner schmerzhaft zusammenzucken. Ein gewisser Oliver Ebersbach sorgte dafür, dass am Ende ein 1:1 heraus kam.
    Während dieses Spiel ja 48 Stunden und 45 Minuten vor dem Tatort angepfiffen wurde, folgte weniger als 48 Stunden später der nächste Auftritt, ein Nachholspiel beim KFC Uerdingen, welches in der 90.Minute durch Dustin Heun mit einer 1:0 Niederlage endete. Ich lasse ausnahmsweise beide Spiele in die Statistik einfließen.
  • Der Frauenflüsterer ( WDR ) 03.04.2005
    Furchtbar, diese Spiele gegen Zweitvertretungen. Als Frauenschwarm und Reitlehrer Markus Hoffschulte unter Mordverdacht steht und auch noch Boernes 18-jährige Nichte auf eben jenem Hof einen Job annimmt, ist das 0:0 gegen die U23 von Borussia Dortmund bereits zwei Tage alt und keinerlei Rede mehr wert.
    Eher in Erinnerung bleibt hingegen der Derbysieg zwei Tage später, als die II. des hsv am Millerntor durch ein Tor von Sebastian Wojcik mit 1:0 besiegt werden kann.
  • Der doppelte Lott ( WDR ) 20.11.2005 
    Länderspielpause – wer plant denn sowas?! Dabei hätte der im Wahlkampf begangene Mord an dem Rechtsextremen Spitzenkandidaten durchaus Potential für eine Verknüpfung mit einem St.Pauli-Spiel geboten. Und einen Gastauftritt von Ballauf und Schenck gibt es auch noch.
  • Das ewig Böse ( WDR ) 05.02.2006
    Zum Rückrundenauftakt empfängt man am Millerntor Kickers Emden und schickt diese mit 4:2 nach Hause, durch Tore von Felix Luz, Timo Schultz(!), Thomas Meggle und Fabian Boll.
    In Münster hingegen sorgt erneut Boerne für Aufsehen, der bei einer Wohltätigkeitsgala der Polizei eine junge Frau in Hypnose versetzt, deren Großvater vor kurzem verstorben war. Nun erzählt sie, der einflussreiche Firmenchef sei vergiftet worden.
  • Das zweite Gesicht ( WDR ) 12.11.2006
    Zwei Gesichter hatte St.Pauli zu jener Zeit ja auch meist, eins für das Millerntor und eins für Auswärts. Hier zeigte man am Samstag Nachmittag das bekannte Auswärtsgesicht und verlor durch Tore von Robert Palikuca und Florian Lechner mit 2:0. Klingt merkwürdig? Ja, Palikuca spielte inzwischen am Rhein und Lelle erzielte ein Eigentor. In dieser Auflistung ist es außerdem das letzte Spiel unter Andreas Bergmann, der nach dem folgenden Heimunentschieden gegen RW Erfurt entlassen wird.
    Der Titel der Folge, die Thiel und Boerne in ein altes Münsteraner Haus mit viel Geschichte verschlägt, ergiebt sich durch den Mord an eine Wahrsagerin. Makaberes Highlight der Folge ist wohl das “Warmfönen” der tiefgefrorenen Leiche durch Alberich.
  • Ruhe sanft ( WDR ) 18.03.2007
    Na, ganz so schlimm stand es um unsern Verein dann auch wieder nicht. Gegen den SV Wilhelmshaven erzielten Charles Takyi und Daniel Stendel(!) die Tore zum 2:0-Sieg bereits am Freitag Abend. Im Gegenteil, statt sanft zu ruhen machte man sich langsam aber sicher in Richtung Aufstiegsplätze auf, nach dem Spiel war man punktgleich mit dem 2.aus Wuppertal und am Saisonende stand dann ja die umjubelte Rückkehr in die 2.Bundesliga.
    Erwähnenswert vielleicht noch, aus heutiger Sicht: Sergio Sagarzazu lief für die Jadestädter auf.
    Wie, kennt Ihr nicht? Das ist jener argentinische Mittelfeldspieler, der insgesamt nur elf Partien für den SVW bestritt, um dessen Wechselmodalitäten es aber eben die aktuellen Streitigkeiten mit der FIFA gibt, die am Saisonende wohl mit dem Zwangsabstieg enden werden.
    Thiel und Boerne hingegen hatten es mit einem im Bestattungsunternehmen erschlagenen Bestatter zu tun, die Spuren führen u.a. zur “lokalen Gruftie-Szene”.
  • Satisfaktion ( WDR ) 28.10.2007
    Wohl eine der bekanntesten Folgen, die in die Zeit von Boernes Studentenverbindung zurückblicken lässt, als einer seiner damaligen Freunde tot aufgefunden wird. Während Boerne sich nur zu bereitwillig wieder in diesen Kreisen tummelt, blickt Thiel dem ganzen Treiben eher skeptisch zu.
    Der FC St.Pauli kann gegen den SV Wehen-Wiesbaden hingegen mit dem 1:1 keine “Genugtuung” erzielen, nach Vorarbeit von Morike Sako kann Fabian Boll lediglich noch den Ausgleich erzielen. nach 11.Spieltagen hat man immerhin 13 Punkte und damit drei Punkte Luft vor dem ersten Abstiegsplatz, den derzeit der 1.FC Kaiserslautern einnimmt.
  • Krumme Hunde ( WDR ) 18.05.2008
    Saisonfinale in Liga 2, toter Privatdetektiv in Münster. Während sich der FC St.Pauli in Mainz beim 1:5 abschlachten lässt und den Mainzern damit beim Aufstieg nicht im Weg stehen wollte, lässt sich gleichzeitig Hoffenheim die Chance aber auch nicht nehmen und besiegt Fürth mit 5:0, was den Mainzern nur Platz 4 lässt.
    Thiel hingegen befasst sich mit einem toten Privatdetektiv, der ein Hundetattoo im Nacken aufweist, was ihn schlußendlich in ein örtliches Tattoo-Studio führt.
  • Wolfsstunde ( WDR ) 09.11.2008
    In Münster gibt es einen Aufsehen erregenden Sexualmord an einer Jurastudentin, der FCSP hingegen verliert weniger spektakulär beim Montagsspiel in Freiburg mit 2:0. Die Torschützen Suat Türker und Kevin Schlitte bringen den von Robin Dutt trainierten SCF auf den 3.Platz, wo wir bei einem Sieg auch gelandet wären; so rangieren wir nach 12 Spielen auf Rang 7.
  • Höllenfahrt ( WDR ) 22.03.2009
    Boerne steht kurz vorm Turniersieg beim Golf, da kommt so ‘ne Leiche echt ungelegen. Doch ein toter Bankier ist ein toter Bankier, meiner Erinnerung nach spielte zumindest nicht auch noch ein toter Punker mit. (Übrigens: Gastauftritt von Nina Kunzendorf, später ja Tatort-Kommissarin in Frankfurt)
    Für “Golf” war der Millerntor-Rasen wohl noch nie geeignet, an diesem Sonntag Nachmittag gegen Augsburg war fußballerischer Hochgenuß auch eher nicht zu sehen. Marius Ebbers brachte unsere Jungs nach siebzig Minuten in Front, nur sechs Minuten später egalisierte ein gewisser Tobias Werner für die von Holger Fach trainierten Fuggerstädter. Sechs Punkte Rückstand auf Platz 3 für uns, sechs Punkte Vorsprung auf Platz 16 für den FCA, da konnten sich beide auf einen unaufgeregten Saisonausklang freuen.
  • Tempelräuber ( WDR ) 25.10.2009
    Aufstiegssaison! Doch auch damals war nicht alles Gold. Denn durch die Lauterer Heimniederlage gegen Düsseldorf am Freitagabend hätten wir mit einem Sieg gegen den Zwölften aus Cottbus Platz 2 erobern können. Kennt man ja auch heute nur zu gut: Passiert dann natürlich nicht! Immerhin konnte Max Kruse den Rückstand durch Leonard Kweuke noch egalisieren.
    Deutlich dramatischer geht es in Münster zu, wo Boerne dabei zusieht, wie das Taxi von Thiels’ Vater einen Priester überfährt. Anschließend wird auch Boerne überfahren, überlebt aber schwer angeschlagen, was im Folgenden durchaus auch lustige Folgen hat. Und wie die Staatsanwältin sagt: Im katholischen Münster zählt ein toter Priester wie zwei tote Bürgermeister oder drei tote Polizisten.
  • Der Fluch der Mumie ( WDR ) 16.05.2010
    Ein Jammer, dass es in dieser Saison keinen zweiten Tatort mehr gab, hätte der Statistik wohl geholfen. Diese Folge wurde eine Woche nach dem 34.Spieltag gesendet, den wir bekanntlich 2:1 gegen Paderborn verloren, nachdem wir eine Woche zuvor 4:1 in Fürth gewonnen und so den Aufstieg faktisch eingetütet hatten. Daher kann sie leider auch nicht zählen.
    Jedenfalls findet Thiels’ Vater eine Mumie, was Boerne in Verzückung versetzt, während Thiel den Tod eines Vollzugsbeamten aufklären muss.
  • Spargelzeit ( WDR ) 10.10.2010
    Schon wieder in der Länderspielpause, unfassbar. Dabei hätte es eine Woche vorher den 1:0-Auswärtssieg in Hannover und in der Folgewoche den 3:2 Heimerfolg gegen Nürnberg zu erfassen gegeben. Schade.
    In Münster taucht erneut Thiels’ Vater in den Ermittlungen auf, da er ausgerechnet dann beim Spargelklauen erwischt wird, als die Frau des örtlichen Spargelgroßhändlers ermordet aufgefunden wird. Nadeshda wird sogar undercover als Spargelstecherin eingeschleust, um den Mord und eine zwei Jahre zurückliegende Vergewaltigung aufzuklären.
  • Herrenabend ( WDR ) 01.05.2011
    Die Erstligasaison nähert sich bereits dem Ende. Ein Sieg in Kaiserslautern hätte den Bock nochmal umstoßen können, die 2:0-Niederlage am 32.Spieltag hingegen war der praktische Abstieg, da auch im Heimspiel gegen Bayern und danach in Mainz niemand mehr erwartete die fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz wettmachen zu können. Christian Tiffert und Mathias Abel erzielten die Tore am Betzenberg.
    Fehlerketten bei uns, Kunstfehler bei Boerne? Ein Politiker, den er vor 18 Monaten als tot identifiziert hatte, ist dank der Fingerabdrücke nun Tatverdächtiger Nr.1 bei einem Mord an einem lokalen Geschäftsmann.
  • Zwischen den Ohren ( WDR ) 18.09.2011
    Thiel sitzt gespannt vor dem Fernseher und freut sich auf Fußball (was sogar passt, da wir, back home, where we belong, das Montagsspiel bestreiten), da wird ein Motorradstiefel samt Fuß gefunden, nur eben ohne restlichen Körper. Rockerclub, Tennisclub, ehemalige Klassenkameradin von Boerne, ehrgeizige Tenniseltern, Tennissternchen… alles dabei!
    Der FCSP, inzwischen trainiert von Andre Schubert)  hingegen gastiert eben am Montag, im Karlsruher Wildpark, wo Florian Bruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuns einen unfassbar schönen Freistoßtreffer in den Winkel erzielt, der unmittelbar nach der Pause noch von Marius Ebbers Treffer zum 2:0-Endstand ergänzt wird.
  • Hinkebein ( WDR ) 11.03.2012
    Wieder Montag, wieder Karlsruhe, wieder gewonnen. 1:0 durch Moritz Volz, was uns nur einen Punkt hinter der Fortuna auf Platz 4 verweilen lässt, in Schlagdistanz zum Relegationsplatz.
    In Münster gibt es eine tote Ex-Kripo-Beamtin, die nahezu nackt auf offener Straße gefunden wird. Da gleichzeitig auch noch russische Polizisten in Münster hospitieren, gilt es auch noch diplomatisches Geschick zu beweisen. Thiel beweist hier in Boxershorts und Totenkopf-Shirt auch modisches Bewusstsein bei einer nächtlichen Verfolgungsjagd.
  • Das Wunder von Wolbeck ( WDR ) 25.11.2012
    Zum zehnjährigen Jubiläum des Duos (inkl. Jubiläumsvideo) findet man einen Heilpraktiker verblutet auf, der seine Patientinnen wohl auch abseits der alternativen Behandlung erfreute.
    Unsere Jungs hingegen hauen am Sonntagnachmittag den MSV Duisburg mit 4:1 aus dem Millerntor, was die Gäste auf dem Abstiegsrelegationsplatz belässt und uns etwas Abstand dorthin verschafft. Daniel Ginczek, Fin Bartels (2x) und Mahir Saglik sind die Torschützen, der Trainer heisst seit einem guten Monat Michael Frontzeck.
  • Summ, Summ, Summ ( WDR ) 24.03.2013
    Länderspielpause, schon wieder… in der Woche zuvor gab es eine 2:4-Niederlage bei Union, eine Woche später das Tschauner-Tor beim 2:2 gegen Paderborn. Aber zählt ja nicht.
    Kreisch-Alarm hingegen in Münster, wo Schlagerstar Roman König (welch ein kreativer Rollenname für den leicht aufgedunsenen Roland Kaiser) gastiert und eine Journalistin mit einer sehr raren Ehrenkarte für sein Konzert tot aufgefunden wird. Eine Stalkerin und ein ehemaliger Bandkollege mit Plagiatsvorwurf runden die Musikwelt gekonnt ab.
  • Die chinesische Prinzessin ( WDR ) 20.10.2013
    Bevor am Sonntag Abend Thiel die Verstrickung von Börne in den Mord der Chinesischen Künstlerin aufklärt, gastierten unsere Jungs nachmittags in Fürth. Der 4:2 Auswärtssieg (Tore: Maier, 2x Schindler und Bartels) dürfte den meisten noch in guter Erinnerung sein und beschließt vorerst die gemeinsamen “Fälle” von Thiel und dem FC St.Pauli.

Es fließen also in die “Das Wochenende zählt“-Wertung 21 22 Spiele ein, davon eins in der Bundesliga, elf zwölf in der 2.Liga und neun in der Regionalliga. Elf Zwölf Partien fanden am Millerntor statt, zehn auswärts. 27:27 29:30Tore erzielten wir und holten acht Siege, fünf Unentschieden und neun Niederlagen. Ausgeglichener geht es nicht kaum.
Aber: “The trend is our friend!”, denn die letzten vier Spiele wurden allesamt gewonnen! Okay, die letzte Niederlage gab es ausgerechnet gegen Kaiserslautern, aber auswärts. Zuhause sind wir sogar seit der Millerntor-Premiere gegen den KSC ungeschlagen.
Määääh. Die letzten beiden Niederlagen gab es dann eben gegen die “Region”, ich bitte die ARD-Programmplaner die nächste Folge also entsprechend gegen einen x-beliebigen anderen Gegner zu legen.

Wenn man die Kriterien straffer zieht und nur Sonntagsspiele wertet (womit dann ja auch das Spiel an diesem Freitag raus wäre), bleiben sieben Spiele über, von denen nur zwei zuhause waren, wir aber ebenfalls bei 13:13 Toren, drei Siegen, drei Niederlagen und einem Unentschieden eine absolut ausgeglichene Bilanz vorweisen.

Bleibt also nur die Frage: Wie geht es am Freitag gegen Kaiserslautern aus, bevor Thiel und Boerne sich in “Der Hammer” ihrem 25.Fall widmen?
Von mir jedenfalls alles Gute zum Jubiläum, auf die nächsten 25!

Lieber Schuninio: Man weiß es also nicht. Daher gilt, wie auch sonst immer:
Rausgehen, warmmachen, weghauen!

Unterm Strich lässt sich festhalten: Es ist alles drin und beim Fußball weiß man vorher nie wie es ausgeht. Exakt dafür war das Spiel am Freitag wohl auch ein guter Beleg. // Frodo

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NdS – Sp29 – SV Sandhausen

SV Sandhausen – FC St.Pauli 2:3 (0:0)
Tore: 1:0 Danny Blum (50.), 1:1 Sören Gonther (55.), 2:1 Nicky Adler (70.), 2:2 Sebastian Schachten (76.), 2:3 Marc Rzatkowski (78.)
Zuschauer: 8.050 (ca. 3.000 St.Paulianer)

Ich probiere mal was neues: Reisebericht in Schrift und Ton, zusätzlich “Verein am Wochenende”. Zunächst der “normale” Auswärtsartikel, unten dran dann auch noch das Gespräch mit Stefan von CD Sandhausen, viel Spaß!

Allzuviele Grounds fehlen mir in Liga 2 ja nicht mehr. Da ich letztes Jahr nicht nach Sandhausen konnte, gehörte das Hardtwald-Stadion des SVS bisher noch dazu. Samstag als Spieltermin, gute ICE-Verbindung, also ab dafür!
Schnell hatte sich eine ca. 15köpfige Gruppe gefunden, die letzten Tage vor der Fahrt kursierten diverse E-Mails bzgl. des reichhaltigen Frühstückbuffets. Da steht man dann gerne auch mal um 04.30h auf.

Die ICE-Tour bis Mannheim lebte daher von ihren kulinarischen Genüssen:

Kleine Menüübersicht:
- (vegetarische) Würstchen im Schlafrock
- Lachs & Würstchen
- Gemüse & Kräuterquark
- Salat & Dip
- Obstsalat & Nussecken
- Knobicreme & Baguette
- Lachsfrikadellen
- Tomate/Mozzarella, Fladenbrot & Oliven
- veganes Mett
- Brötchen
- Eiersalat, Käseaufschnitt, Besteck & Servietten
- Spargelquiche, Spinatcrepes mit Radieschenquark & Teller

Anmeldungen für die nächste Tour werden unter Chiffre “Fußballfans sind keine Kostverächter!” entgegengenommen.

Ab Mannheim ging es dann mit der S-Bahn bis nach “St.Ilgen – Sandhausen”, wo uns ein türkischer Student auf Englisch ansprach, der grade aus Istanbul eingeflogen und St.Pauli-Fan sei und erst langsam dämmere ihm, dass wir offensichtlich heute irgendwo hier spielen würden. “Sandhausen? Wow!”
Die Kombination dieser beiden Worte dürfte auch noch nicht allzu häufig bei Studenten gefallen sein. Jedenfalls telefonierte er jetzt hektisch herum und wollte sich dann mit der nächsten S-Bahn ab Heidelberg noch auf den Weg machen, nachdem er sein Gepäck abgeladen hatte.

In Sandhausen angekommen ging es mit den Shuttle-Bussen zum Stadion, wo der Busfahrer dann erst mal fröhlich dran vorbeifuhr und uns die ca. 600 Meter weiter am Waldeingang zum Gästeblock rausließ. Die beiden Sandhäuser Fans guckten ähnlich sparsam wie wir, denn wir mussten den Weg jetzt zurück, um zum Clubhaus zu gelangen, wo uns Stefan erwartete, der auch noch einiges zu den Bauvorhaben am Hardtwald-Stadion nach der Saison zu erzählen wusste. Mehr dazu auch im Podcast unten.

Alles in allem ist ein Auswärtsspiel in Sandhausen wohl eine der entspanntesten Situationen in den oberen Ligen, dementsprechend fiel mir die Polizei auch nur beim Knöllchen schreiben am Waldrand auf.

Hinein ins Stadion, wo ich nach “Der Blick aus dem Stehplatzbereich ist furchtbar!”-Berichten auf den Sitzplatz ausgewichen war. Nun ja, gucken konnten wir recht gut, aber dafür war man eben derart weit weg vom Gästestehplatz, dass es nicht mal zu Wechselgesängen reichte, auch wenn unsere Gruppe dies ab und an versuchte. Nächste Saison wird das dann ja aber alles besser, wenn wir im Pokalhalbfinale wieder hin müssen.

Die Fahrt war ja zur “Südkurven-Tour” ausgerufen worden, dementsprechend wurde dies dann auch optisch vorm Anpfiff entsprechend gewürdigt.

Intro der Südkurve  SV Sandhausen - FC St.Pauli

Intro der Südkurve
SV Sandhausen – FC St.Pauli

Zum Spiel: Wenig mitreissende erste Halbzeit, dann ein Rückstand nach unnötigem Ballverlust von Sebastian Maier. Passiert, wird er draus lernen. Glücklicherweise dann der schnelle Ausgleich durch Sören Gonther… und ich musste dann irgendwann mal auf Klo. Das nächste, was ich hörte, war der “Atemlos”-Torjingle. Wie es sich tatsächlich zugetragen hatte, wurde mir zwar mehrfach berichtet, aber erst im TV sah ich dann später, wie es wirklich war. Fahrlässig von Tschauni, den Ball da zu Kalla zu spielen, da er eben aus der Position wenig Möglichkeiten hatte. Völlig falsch dann von Schnecke, den Ball eben so zurückspielen zu wollen und den Gegentreffer zu verursachen. Den Ball muss er schräg raus auf Gonther passen, weiß er aber inzwischen sicher selbst gut genug und ärgert sich am meisten drüber.
Aber ernsthaft: Sich dann im Internet auf diesen Spieler einzuschießen und mit Kommentaren unter der Gürtellinie einzudecken? Hackt es? Als ob er das absichtlich machen würde und Euch noch nie im Leben in Job und/oder Freizeit ein Fehler passiert wäre.
Mir hat dann im Stadion imponiert, wie er sich weiterhin bei den Abstößen am Sechzehner anbot und er es im restlichen Spielverlauf offensichtlich gradebiegen wollte. Kein Zeichen von “Kopf hängen lassen” oder ähnlichem, sondern eine Trotzreaktion. You’ll never walk alone, Schnecke, lass Dich von den (größtenteils ja recht anonymen) Pöblern nicht ärgern.

Und dann kam eben Sebastian “der personifizierte Wille” Schachten.
Man muss ja mal der Tatsache ins Auge sehen, dass Fabian Boll am Saisonende aufhört und mit ihm jemand das Team verlässt, der in der Vergangenheit oft genug “mitreissen” konnte. Und wenn aus der aktuellen Mannschaft jemand sein legitimer Nachfolger werden kann, dann wohl am ehesten Sebastian Schachten.  Dies deutete sich in den vergangenen Monaten bereits an, gestern war er erneut regelmäßig derjenige, der “Ärmel hochkrempeln” auch mit kurzen Ärmeln wunderbar auf dem Platz symbolisierte. Kalla und Schindler spielen auf außen Marcel Halstenberg frei, der dann wunderbar auf den langen Pfosten flankt, wo Schachten volley überlegt ins lange Eck verwandelt. Wunderbar!

Beim 3:2 war es dann Gregoritsch, der sich (evtl. beim Abspiel leicht im Abseits, allerdings auch im TV nicht auflösbar) auf außen gut durchsetzte und über ein-zwei Umwege den Weg zu Rzatkowski fand, der den Ball dann zur Überraschung aller halb schoß und halb ins Tor grätschte. Der Rest war Jubel!
Schön bei eben diesem Jubel auch, dass die Mannschaft sich die Zeit nahm, den doch recht langgezogenen Gästeblock einmal komplett am Zaun abzumarschieren, inkl. dem ja nochmal etwas weiter weg liegenden Sitzplatzblock.

Spieler des Spiels für mich war (neben Sebastian Schachten): John Verhoek. Unfassbar, was der gelaufen ist. Dementsprechend fiel er mit dem Schlußpfiff auch einfach an Ort und Stelle um.
Wir trafen die Spieler später noch am Mannheimer Bahnhof, wo er zwar inzwischen wieder gehen konnte, aber mit “Fix und fertig, aber glücklich” wohl recht treffend beschrieben war.

Und nach einer erneut entspannten Rückfahrt im ICE waren dann nicht nur die Spieler, sondern auch wir um kurz vor zehn wieder in Hamburg. Schöner Tag, rundum gelungen.

Hier dann das heute Abend aufgezeichnete Gespräch mit Stefan, von CD Sandhausen:

- Übersicht MillernTon-Folgen
- Übersicht bisherige VdS/NdS – Gespräche

Links zum Spiel:
- Fotos CD Sandhausen
- Bericht CD Sandhausen
- Bilder auxarmes
- Bilder Ulrich Roth
- Bericht BreitSeite
- Bilder USP
- Bericht spauli.nu
- Bericht Mut, Herz und Verstand: “Konfetti im Schuh und verbrannte Pizza”
- Presseschau bei Blutgrätsche Deluxe
- die taz sieht das mit Schachten ähnlich wie ich
- Bericht Kleiner Tod: “Das große Aufbäumen…”
- Bericht provincefanatics
-

Verein am Wochenende

Die U23 war bereits am Donnerstag im Einsatz. Lange Zeit sah man bei Eintracht Braunschweig wie der sichere Sieger aus, führte durch Erdogan Pini und Bentley Baxter Bahn (den Namen sollte man sich vielleicht merken) bereits mit 2:0, ehe Braunschweig in den Minuten 88 und 94 noch zu zwei Treffern kam. Dumm gelaufen, mit dem Sieg wäre man sogar Erster der Rückrundentabelle gewesen, da Wolfsburg noch ein Spiel weniger hat.
Abhaken, kommenden Samstag kommt um 14.00h der VfB Oldenburg an die Hoheluft, vielleicht ja eine gute Chance den Jungs mal wieder zuzugucken.
Tabellarisch ist das Ding eh durch, nach oben und unten geht da nichts mehr.
Bericht Vereinshomepage

Die U19 spielte heute gegen RW Erfurt, welche knapp vor den Rauten noch tief im Abstiegskampf stecken. Dementsprechend ist das 1:1 (Tor durch Kyong Rok Choi bereits in der 2.Minute) weniger als man hätte erwarten dürfen, aber vielleicht hat es am Ende ja noch was positives, wenn dieser eine Punkt den Erfurtern… pfui, welch bösen Gedanken.
30 Punkte aus 21 Spielen, sowohl zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft als auch zu den Abstiegsrängen sind es nun exakt 16 Punkte. Genießt die letzten Spieltage und konzentriert Euch auf das Derby am 3.Mai.
Nächsten Samstag um 13.00h empfängt man Union Berlin am Königskinderweg.

Schlechter sieht es für die U17 aus. Gegen RB Leipzig konnte Alexander Laukart zwar nach einer Viertelstunde per Elfmeter die Führung erzielen, mit der es auch in die Pause ging, allerdings stand es am Ende 1:3.
Bei noch sechs Spielen steht man nun punktgleich mit Union und Osnabrück durch die bessere Tordifferenz auf Rang 10, Kiel hat auf 13 auch nur einen Punkt weniger und noch ein Nachholspiel, ab Platz 12 steigt man ab.
Die restlichen Spiele haben noch fünf Gegner auf Augenhöhe, von den Topteams spielt man nur noch gegen Wolfsburg, aber langsam müssen die Punkte her.
Nächste Gelegenheit dazu bietet sich allerdings erst am 5.Mai gegen Union, bis dahin ist Spielpause.

Beim VfB Lübeck gastierte die U15, die bei einer Niederlage auch nochmal hätte zittern müssen. Durch den 1:0-Sieg sollte der Klassenerhalt nun aber greifbar sein, sieben Punkte Vorsprung sind es aktuell auf Holstein Kiel.

Handball

Die 1.Herren sorgt weiter für Furore in der Oberliga. Letzten Samstag wurde der bis dato ungeschlagene Meister Flensburg-Handewitt II mit 31:25 aus der Halle geschossen, was die Halle des Wirtschaftsgymnasiums mal wieder zur Hölle werden ließ, inklusive gemeinsamen Gesängen mit den gegnerischen Spielern nach dem Abpfiff.
Am Mittwoch folgte gegen die SG Wift mit 28:24 der nächste Heimsieg und am gestrigen Samstag gab es dann auch noch beim Tabellenzweiten DHK Flensborg ein 25:25.
Grandios Jungs, Platz 6 und 26:24 Punkte sind der verdiente Lohn, während sich die als “Divenstedt” bekannt gewordenen schlechten Verlierer vom TSV Alt Duvenstedt nun “leider” als Tabellenletzter aus der Liga verabschieden. Wohl der verdiente Lohn für das “Alle wollen, das St.Pauli absteigt.
Kommenden Samstag geht es zum Saisonfinale um 17.00h gegen den Preetzer TSV.

Die 1.Damen verlor das letzte Saisonspiel beim Tabellenzweiten, SG Hamburg-Nord, knapp mit 22:21. Als Aufsteiger in die Hamburg-Liga ist der 3.Platz in der Endtabelle aber sicher mehr, als man vor der Saison erwarten durfte, Gratulation!

Die 2.Damen trat heute bei TH Eilbeck 3 an, weswegen Sandra gestern auf der Tour nach Sandhausen nicht trinken durfte, welch Qual. Hat aber wenigstens geholfen, sie gewannen 16:11 und festigten Platz 3.
Am kommenden Samstag muss dieser am letzten Spieltag mit einem Heimsieg gegen Bramfeld bestätigt werden, Anwurf ist um 18.30h. Da sich eine hier nicht näher zu nennende Gruppe als “Einlaufkinder” bei diesem Spiel bewähren muss, sollte das Verweilen nach dem Spiel der 1.Herren ein großer Spaß werden. // Frodo

 

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NdS – SP28 – SpVgg Greuther Fürth

2:2, Standard gegen Greuther Fürth, zumindest am Millerntor.

Maik sprach mit Jakob vom Fürther-Flachpass Blog über das Unentschieden am Freitag Abend, über Schwalben und über den Saisonendspurt.

- Übersicht MillernTon-Folgen
- Übersicht bisherige VdS/NdS – Gespräche

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MT009 – Pölser und Bällebad im Gästeblock

Schön war’s. Und lang wurde es, mal wieder. Wir sprachen über die zurückliegenden Partien seit der letzten Sendung mit kleinen Schwerpunkten auf

  • die Außenwahrnehmung des FC St.Pauli durch “Fußballfremde”, die erstmals ans Millerntor kommen
  • Michael Gregoritsch und seine Außendarstellung
  • die Lesung mit Nick Davidson (inkl. Interview)

Großer Themenschwerpunkt war aber der Besuch von Christoph (CF beim Übersteiger), der uns über seine Affinität zum Besuch englischer Fußballspiele und -Stadien erzählt, mit vielen hörenswerten Geschichten, Infos und Anekdoten. Mitwirkende diesmal:

  • Christoph (“CF”, Übersteiger)
  • Wolf (AFM-Radio)
  • Christoph Nagel (1910 e.V. – Museum)
  • Sebastian (Curi0us)
  • Maik (“Frodo”, Übersteiger)

Im Interview mit Nick Davidson ist außerdem Taina vom Fanräume-Archiv zu hören, dies haben wir leider in der Anmoderation zum Interview vergessen zu erwähnen. Viel Spaß!

Links:
- AFM Radio Spielpodcast
- Stellungnahme Jolly Roger zum Hafengeburtstag und 4Promille
- tooor.de – Das von Christoph erwähnte Fußball-Forum.
- Das erwähnte Übersteiger-Cover der 114
- Pirates, Punks & Politics Blog
- Englischsprachiges Interview mit Nick Davidson
- Deutsche Fassung des Interviews

Inhalt:

00:00:29 Intro
00:00:58 Begrüßung und Inhalt
00:03:59 Feedback letzte Sendung
00:09:27 Rückblick: FCSP - VfL Bochum, inkl. "Außenwahrnehmung"-Diskussion
00:21:34 Rückblick: Dynamo Dresden - FCSP, inkl. "kaputter Bus"
00:27:22 Rückblick: FCSP - Union Berlin, inkl. "Gero"-Diskussion
00:32:20 Rückblick: FSV Frankfurt - FCSP, inkl. Tom Trybull & Michael Gregoritsch-Diskussion
00:43:15 Rückblick: Fortuna Düsseldorf - FCSP
00:46:09 Rückblick: FCSP - FC Ingolstadt, inkl. Ralph Gunesch und Michael Gregoritsch & "Pfiffe"-Diskussion
01:11:29 Rückblick: SC Paderborn - FCSP
01:26:34 Rückblick auf Diskussionsrunde mit Nick Davidson
01:28:49 Interview mit Nick Davidson (English)
01:36:10 Fußball in England - Tipps & Anekdoten

- Übersicht MillernTon-Folgen
- Übersicht bisherige VdS/NdS – Gespräche

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ÜBERSTEIGER #114 – erscheint Freitag gegen Greuther Fürth

Yeah, da sind wir wieder!

Gleich das Cover wartet mit einer großartigen Enthüllung auf, wie sie der Boulevard nicht besser hätte recherchieren können:

ÜBERSTEIGER 114 - Cover

ÜBERSTEIGER 114 – Cover

 Zum Inhalt:

  • Vorwort von Nick Davidson
  • Frodos Tagebuch
  • Interview mit Chefjugendscout Marco Feldhusen
  • Neubetrachtung der Trainerdiskussion
  • Ein kalter Wind im Viertel weht!
  • Fußball rund um Sheffield
  • Auswärts in Aue
  • Vorstellung des Fanräume-Archivs
  • Marathon-Abteilung: Lauf gegen Rechts
  • Lampedusa-Soliturnier der Handballabteilung
  • Trauermarsch für die Brandopfer
  • Neues von den Alten
  • Statistik
  • Fanzine- und Töne Rezis
  • Döntjes
  • Comic

Erhältlich am Spieltag für seit Jahren konstante 1,60€ rund ums Stadion und an den bekannten anderen Stellen.

An die Abonnenten: Wir kriegen das Heft (da uns die englische Woche auch überfordert hat) erst am Freitag um 15.00h geliefert und werden es voraussichtlich auch nicht mehr schaffen es an dem Tag noch zur Post zu bringen. Realistischer ist also ein Eintreffen der Hefte bei Euch am Montag oder Dienstag.

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VdS – SP28 – SpVgg Greuther Fürth

Der Morgen danach… alle Aufstiegsträume verpufft.

Alle Aufstiegsträume? Nein, Berufsoptimist Maik verfährt nach dem Motto “Im nächsten Spiel gibt es auch wieder drei Punkte!” und spricht mit Jakob vom Fürther-Flachpass Blog über das Heimspiel am Freitag gegen die Sportvereinigung.

Themen war neben den gestrigen Spielen u.a. Michael Büskens, die Frage ob Fürth aufsteigen sollte und dieses erlesene Stück Musikgeschichte, welches uns dankenswerterweise von Kai zugespielt worden war:

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NdS – SP26 – FC Ingolstadt

Die sympathische Dreierrunde vom “Vor dem Spiel”-Gespräch mit Lars und Bernhard von der Ingolstädter Fußballkultur-Sendung “19er Alu” und Ralph Gunesch war dankenswerterweise wieder verfügbar und stand Maik nach dem 0:0 des FC St.Pauli gegen den FC Ingolstadt erneut Rede und Antwort.

Wie es bei St.Pauli so üblich ist, geht es in den 25 Minuten eher wenig um Fußball, als vielmehr um das Drumherum.

Viel Spaß!

Links:
- 19er Alu auf Facebook
- Ralph Gunesch auf Facebook

- Übersicht MillernTon-Folgen
- Übersicht bisherige VdS/NdS – Gespräche

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