Bundestagswahl 2017 auf St.Pauli

Die Bundestagswahl 2017 im Stadtteil St. Pauli – nüchtern betrachtet

Bei dieser Wahl konnten die 14.921 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtteils in 15 Wahlbezirken ihre beiden Stimmen abgeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,6 Prozent (7.554 WählerInnen), ein sattes und für Hamburg überdurchschnittliches Plus von 7,4 Prozentpunkten. Und wie immer auf St. Pauli sind auch heuer die Ergebnisse in nahezu jeder Hinsicht bemerkenswert und außergewöhnlich.

Wichtige Erststimme

Bei den Erststimmen durfte aus einem Reigen von drei Direktkandidatinnen sowie acht -kandidaten ausgewählt werden. Die meisten Votings erhielt hier Martin Dolzer, der für Die Linke angetreten war: 2.529 Stimmen bedeuten einen Anteil von 33,8 Prozent aller Kreuze. Mit 1.583 Stimmen folgt für die SPD Johannes Kahrs (21,2%), vor der Grünen Meryem Celikkol (1.431, 19,1%), CDU-Mann Christoph de Vries (808, 10,8%), „Die Partei“-Vetreterin Samantha Edsen (481, 6,4%) und der dritten Dame im Bunde, Nicole Jordan (309, 4,1%) von der AfD. FDPler Michael Kruse kommt auf 3,1 Prozent (232 Wähler), MLPD-Mann Stephan Brandt holt mit 41 Stimmen noch 0,5 Prozent, Henner Kühne (Freie Wähler) sowie Martin Krause (ÖDP) kommen auf jeweils 0,5 Prozent, und für NPDler Bodo Johlke bedeuten die vier erreichten Stimmen 0,1 Prozent der gekreuzten Kreise.

Entscheidende Zweitstimme

Bei den Zweitstimmen sieht es tendenziell ähnlich aus, nur dass sich hier Die Grünen noch deutlich vor die SPD geschoben haben. Die Linke erhält 33,8 Prozent, Die Grünen kommen auf 21,8, die sogenannten Sozialdemokraten erhaschen 15,9 Prozent, die sogenannten Christdemokraten 10,4. Es folgen Die Partei (5%), FDP (4,6) und die AfD (4,5). Mit einen Prozentpunkt liegt die BGE (Bündnis Grundeinkommen) knapp vor der Tierschutzpartei (0,9%) und dem DiB (Demokratie In Bewegung) mit 0,8 Prozent Stimmenanteilen. Es folgen die neue V-Partei (0,3%), mit jeweils 0,2 Prozent MLPD, ÖDP und Freie Wähler sowie als Schlusslichter die NPD (neun Stimmen) und die DKP (fünf Stimmen) mit je 0,1 Prozentpunkten.

Tops & Flops der Wahlbezirke

Leider hat das Statistikamt Nord online lediglich für die sechs stimmstärksten Parteien detaillierte Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen bereitgestellt, so dass ich hier leider keine dezidierten Zahlen für „Die Partei“ liefern kann, die sich unter den immerhin neun Prozent „Übrige“ als deutlich stimmstärkste Partei darstellt. Das nach meinem Dafürhalten interessanteste Wahllokal (WL) im Stadtteil St. Pauli befand sich in der Bernhard-Nocht-Straße 78 (11202). Hier nämlich haben nicht nur drei Parteien ihre höchsten WählerInnen-Anteile eingesammelt, sondern hat überdies Die Linke mit 13,8 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren. SPD und CDU kamen hier auf jeweils 19,5 Prozent, die FDP auf 9,1. Interessant ist auch noch das WL 11004 in der Wohlwillstraße 46, denn hier erzielten nicht nur die Grünen mit 26,7 Prozent ihr bestes Resultat, sondern zudem CDU (6,9%) und AfD (3,0) ihr schlechtestes. Auch für SPD und FDP war die Wohlwillstraße 46 eher kein Highlight: 13,7 bzw. 2,8 Prozent im WL 11103 bedeuten Minusrekord im Stadtteil. Allerdings haben Wahlgänger in der selben Wohlwillstraßen-Hausnummer (allerdings WL 11002) der AfD mit 7,9 Prozent auch das beste Ergebnis auf St. Pauli beschert. Die meisten Stimmen für Die Linke kamen im WL 11203 (Friedrichstr. 55) zusammen, wo die Ehrenamtlichen am Ende den höchsten Stapel bei 40,7 Prozent sahen; für die Grünen deshalb mit 13,8 Prozent hier ihre mieseste Ausbeute.

// Ronny

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MT046 – Ewald Lienen

Hahaha… stellt Euch doch mal vor, Ihr habt seit etwa zwei Jahren den Plan, eine ganz bestimmte Person zu treffen. Und dann bekommt Ihr das endlich hin – und ca. zwei Minuten vor dem Treffen stellt Ihr fest, Ihr seid in der falschen Stadt.
So in etwa fühlten wir uns nach der Sendung, als wir feststellen mussten, dass die Tondatei geschrottet war, weil jemand beim Aufstehen nach der Verabschiedung an das Kabel stieß und damit den Strom zum Rekorder unterbrach.

Man lernt ja am Besten in der Aufregung und tatsächlich werden wir ab sofort doppelte Böden einführen – hier konnten wir die Datei am Folgetag dank Sebastian und Johnny dann doch noch retten, auch wenn am Ende 5-10 Minute fehlen.

Danke an Ewald Lienen, der spontan anbot, einfach gleich nochmal zwei Stunden aufzunehmen. War zum Glück nicht notwendig, vielleicht machen wir einfach trotzdem nochmal eine weitere Sendung mit ihm.

Am Ende gibt es dann auch noch eine Folge “Wilko liest aus alten Übersteigern” – und wer auch die ganz zuende hört, bekommt dann noch eine besondere Überraschung.
Viel Spaß!

Links zur Sendung:
FCSP erhält “Role Model Award”
FCSP und TKK stellen “Weltverbesserer”-Initiative vor

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AFM-Abteilungsversammlung 2017 am Dienstag

“Geht wählen!”
Tja, guter Aufruf für die Bundestagswahl 2017, hat ja bekanntlich nur auch knapp 13% falsche Leute erreicht.

“Alle hin da!” ist hingegen ein in der Fanszene verbreiteter Aufruf, meist in Verbindung mit Spielen der Nachwuchs- oder Frauen-Teams oder anderen Sporttreibenden Abteilungen.
Genau dies aber sollte man jetzt auch allen AFM-Mitgliedern für den morgigen Dienstag zurufen, denn dann steht die jährliche Abteilungsversammlung  der mitgliederstärksten Abteilung des FCSP an.

19.00h im Ballsaal der Haupttribüne, Zugang wird über die Ecke Süd/Haupt gewährt, Einlass ist ab 18.00h.

Die AFM ist nicht nur die Abteilung mit den meisten Mitgliedern, sie verwaltet auch einen sehr hohen Etat, der schlußendlich wahrscheinlich der entscheidende Faktor dafür ist, dass sich “Nachwuchsförderung” beim FC St.Pauli seit den 90ern von “Jungs, geht mal da raus auf den Platz, auf dem wir heute ausnahmsweise mal wieder trainieren – und kickt ein bißchen.” zu etwas entwickelt hat, was vom DFB mit drei Sternen zertifiziert wurde und dafür sorgt, dass eigentlich alle Nachwuchsteams nahezu durchgehend in der jeweils höchstmöglichen Liga spielen.
Auch andere Abteilungen werden gefördert, u.a. die jüngst gewonnene Deutsche Meisterschaft der Blindenfußballer wäre ohne die AFM kaum möglich gewesen.

Dementsprechend sind die Abteilungsversammlungen der AFM selten von kontroversen Debatten geprägt und die Zahl der Anwesenden steht in keinerlei Verhältnis zur Zahl der Mitglieder.
Diesen Dienstag dürfte es sich aber durchaus lohnen, den Weg in den Ballsaal anzutreten, denn es gibt eine ganze Menge Anträge zu behandeln, u.a. als Folge eines jüngst durchgeführten Workshops über die Zukunft der AFM.

In den Anträgen (aktuell noch bei Tommy im AFM-Büro einsehbar) geht es u.a. um solch heutzutage eigentlich selbstverständliche Dinge wie z.B., dass eben jene Anträge doch zukünftig vorab online einsehbar sein sollten, wie es ja beim Hauptverein auch üblich ist. Anträge also, die gut begründet und sinnvoll sind, dementsprechend wahrscheinlich auch mit breiter Mehrheit angenommen werden dürften.

Allerdings gibt es auch etwas kontroversere Anträge, wie zum Beispiel die Beschränkung der Wiederwahl der Abteilungsleitung. Diese kann aktuell beliebig oft wiedergewählt werden, zukünftig soll dies auf dreimal beschränkt werden, womit man sich an das Procedere beim Gesamtverein angleichen würde.
Hierzu gibt es sicher gute Argumente dafür und dagegen, ebenso bei der Frage ob eine Wahl weiterhin “im Block” oder zukünftig geheim und pro Person getätigt werden sollte.

Ich will mich hier dazu gar nicht inhaltlich äußern, würde mich aber sehr freuen wenn das dann dabei herauskommende Ergebnis von einer möglichst hohen Zahl an abstimmenden Mitgliedern herbeigeführt wurde.

In diesem Sinne: Alle hin da! // Frodo

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Der Matze-Hain-Song

Ich gebe es zu: Zu seiner aktiven Zeit bei uns war ich nicht sein größter Fan. Als ehemaliger Torwart begutachtete ich seine Strafraumbeherrschung mit großer Skepsis.

Aber: Seit er Torwarttrainer ist, steigt mein Respekt vor ihm doch ständig an. So zeigte er einen recht ähnlichen Körpereinsatz wie am Dienstag in Kiel schon einmal, als ein Trottel bei einer Niederlage an der Alten Försterei meinte, vor dem Gästeblock den Dicken machen zu müssen. (Leider gehen die Fotolinks von damals nicht mehr.)

Und nun am Dienstag eben jene saubere Grätsche zum Ball… fantastisch!

Grund genug, diesem lupenreinen Sportsmann ein Lied zu widmen.
Dies entwickelte sich langsam auf einem privaten Facebook-Account, ist aber in seiner Gänze viel zu schade, um dort nur einem eingeschränkten Nutzerkreis vorbehalten zu bleiben.
Daher hier mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Melodie des Boney M-Klassikers dürfte bekannt sein, in meiner Erinnerung war Ebbe Sand der erste Spieler, dem derartige Ehrungen zu teil wurden. Bei St.Pauli gab es zuletzt auch etliche Stefan Orth-Strophen.
Im Sommer sammelte auch Anthony Modeste einige Strophen vor seinem Wechsel nach Asien.

Nun also:

Der Matze-Hain-Song

(*bei jeder Strophe bitte die erste Zeile mit Zeigefinger auf dem Kopf und sich selbst im Kreis drehend performen*)

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer war in Bielefeld daheim?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wen nannte man auch “Braunschweig-Schwein”?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer war als Torwart nicht zu klein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer stellt vorm Block das Union-Schwein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer grätscht in Kiel von hinten rein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer schenkt dem Kieler eine ein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
…und bricht ihm dabei nicht das Bein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer wird nie mehr Mitglied bei Supside sein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer ist sich für Ärger nicht zu fein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer stand im Strafraum ganz allein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer trinkt so gerne Apfelwein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer trägt Uhlsport – kein Calvin Klein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Wer spielt nicht nur bei Sonnenschein?
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Matze Hain, Matze Hain – Maaatze, Matze Hain!
Seine Lieblingsband ist “House of Pain”!
Maaaaaaaatze, Matze Hain!

Fortsetzung erwünscht, Vorschläge gerne in die Kommentare.
// Frodo

P.S.: Bonustrack:
Wer ist hui und niemals pfui?
SAMI ALLAGUI!

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7.Spieltag (A) – KSV Holstein Kiel

KSV Holstein Kiel – FC St.Pauli 0:1 (0:1)
Tor: 0:1 Johannes Flum (44.)
Zuschauer: 11.935 (ca. 2.400 St.Paulianer)

Mal ehrlich: So ein 1:0 ist doch auch viel schöner als ein 4:0, zumal nach der Vorgeschichte.


Haken wir kurz das sportliche ab:
Das erneute Fehlen von Mats Møller Dæhli (zusätzlich zum ja eh länger fehlenden Christopher Buchtmann) ist grundsätzlich natürlich schade, brachte aber (endlich!) mal die Chance für Richard Neudecker, sich von Anfang an zu beweisen. Und wie er das tat, mich erreichten von mehreren Personen Nachrichten über seinen überragenden Assist beim 1:0, auch sonst machte er ein super Spiel. Dies freut mich sehr für ihn.
Sollten da tatsächlich mal alle Drei (Neudecker, Buchtmann, MMD) fit sein, hätten wir wohl ein Luxusproblem.

Und während Bernd Nehrig noch am Samstag mit beiden Händen (und Füßen) in die Gülle gegriffen hatte, war er jetzt wieder in der gewohnt zuverlässigen Rolle am Start. Sehr schön – und ein erneuter Beweis, dass Fußball eben Tagesgeschäft ist.

Insgesamt ein guter Auftritt, insbesondere natürlich kämpferisch. Nach einem 0:4 zuhause spielt man den Tabellenführer auswärts natürlich nicht mal eben an die Wand, auch klar.
Nach einer eher zu passive Anfangsphase fing man sich dann aber und zur Pause war die Führung dann aus meiner Sicht vielleicht nicht zwingend, weil es bis dahin keine großen Torchancen für uns gegeben hatte, aber aufgrund der Spielanteile auch nicht unverdient.
(Alles bewertet mit der doch recht eingeschränkten Sicht aus dem Gästeblock.)

In Hälfte zwei wäre dann etwas mehr Entlastung wünschenswert gewesen, aber so richtig torgefährlich war Holstein auch nicht, abgesehen von der einen Hereingabe die knapp am Tor vorbeigegrätscht wurde. Der viel beachtete Schuß in der Nachspielzeit war dann eher einer für die Galerie… den hält vielleicht nicht jeder Kreisklasse-Keeper, aber für einen Torwart wie Himmelmann ist so ein Ball doch ein gefundenes Fressen, was eben auch noch schön aussieht.
(Und ja, dies schreibe ich jetzt in der Gelassenheit des Tags danach, im Gästeblock selbst war eine gewisse Nervosität ob des Spielausgangs schon noch gegeben.)

13 Punkte aus sieben Spielen – läuft!

Das Drumherum – Vor dem Spieltag

Der KSV Holstein und/oder die dortige Polizei bekleckerten sich vorab nicht gerade mit Ruhm. Details im aktuellen MillernTon (ab 2h07m54s) nachzuhören, wo Stefan (Fanladen) von der doch recht offensichtlichen Überforderung mit der Organisation so eines Spiels spricht, sei es bezüglich der Karten, der Parkplätze oder einfach der Terminierung so einer Sicherheitsbesprechung.
Da ließ sich schon erkennen, dass es in Kiel diesbezüglich noch Luft nach oben gibt.

Zugespitzt hat sich die Situation dann am Samstag:
Die Kieler Ultra-Gruppierung Supside wurde bei ihrer Rückkehr vom Freitagsspiel in Aue “erwartet” und neben dem Austausch von Körperlichkeiten wurde dabei u.a. wohl auch deren Banner entwendet. Gemäß vorherrschender Ultra-Logik muss sich die Gruppe jetzt wohl auflösen, zumindest die Website ist schon mal offline und für gestern wurde auch ein Support-Boykott verkündet.
Von jenen zwangsläufigen Folgeerscheinungen kann jetzt gerne jeder selbst halten was er will. Ich persönlich finde ja schon die Auflösung komplett bescheuert, einen Supportboykott bei einem Heimspiel deswegen aber noch viel sinnbefreiter – aber vielleicht bin ich für so etwas auch einfach schon zu alt.
Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass sich USP nicht auflösen würde, sollte jemals das Banner geklaut werden. Und das ist auch gut so.

Zur Aktion an sich:
Wir regen uns (zurecht) darüber auf, dass bei unserer Rückkehr aus Aue eine 9er-Busbelegschaft von hsv-Fans angegriffen wird. Das es da vielleicht andere Mehrheitsverhältnisse gab, die körperlichen Folgen dramatischer sind und es hier vielleicht Leute traf, die es auch selbst eher drauf anlegen? Selbstverständlich.
Ich finde das trotzdem scheiße.
Aber auch dafür bin ich vielleicht einfach zu alt.
(Und ob das jetzt unsere Leute waren oder ganz Verschwörungstheoretisch irgendwelche anderen Gruppen, sei mal dahingestellt und ist für die Einordnung dies Scheiße zu finden auch irrelevant, weil vom Verursacher unabhängig.)

Spätestens jetzt war dann auch klar, dass es ein Spiel mit erhöhter Emotionalität drumrum geben würde, auch Polizei und Ordnungsdienst dürften dies gewusst haben.

Immerhin: Am Montag Nachmittag kamen Holstein und Polizei dann doch noch auf die Idee, Parkplätze bzw. einen Shuttle für Gästefans anzubieten – immerhin dieser klappte dann auch problemlos, zumindest für diejenigen die dies so kurzfristig noch mitbekamen.

Das Drumherum – Der Spieltag

Rund ums Stadion blieb (soweit ich es mitbekommen habe) alles ruhig, ich selbst bin mit PKW über jenen angebotenen Shuttle-Parkplatz angereist.
Rund um den Gästeblock hatte die Polizei alles weiträumig abgeriegelt, die sonst für Verpflegung (und beiderseitig für Wurfgeschosse) genutzte Tankstelle war außerhalb dieses Bereichs.

Hochgezogene Augenbrauen dann bei der Einlasssituation: Eine einzige Schleuse für 2.300 Leute?! Wer denkt sich sowas aus? Und viel wichtiger: Wer verantwortet das, wenn da tatsächlich mal was passieren sollte?
In Anbetracht eines direkt daneben platzierten Wasserwerfers ja auch nicht völlig undenkbar.
Zusammenfassend sei diese Tweetkette empfohlen:

Mehr dazu auch im Bericht der Nice Guys.

Im Stadion dann zunächst unerwartet viel Platz, denn USP war noch nicht da. Die Getränke- und Klosituation vor Ort war aber auch bei übersichtlicher Blockfülle schon desaströs genug.

Und dann plötzlich überall “Die Banner!“-Rufe, der Blick ging gen Platz und da kamen sie. Je nach Schätzung etwa 20-30 Leute aus dem Heimblock, alle komplett in Schwarz gekleidet und vermummt, einer von Ihnen mit einem Bengalo in der Hand.
Bis an den Block ran schafften es etwa fünf Leute, die dabei auch 2-3 kleinere Banner entwendeten und flugs den Rückweg antraten. Da war ein Großteil der Gruppe erst an der Mittellinie angelangt und war wahrscheinlich froh, unbeschadet wieder zurück in den Block laufen zu dürfen, Entschlossenheit sieht anders aus.
Und während man für die Aktion an sich ja doch irgendwie anerkennend eine Augenbraue des Respekts lupfen könnte (zumindest mir ist kein Vorfall in Erinnerung, in der es eine nennenswerte Anzahl Personen mal abseits von Nach-dem-Spiel-Feierlichkeiten über den kompletten Platz zum gegnerischen Block geschafft hat), so gehört dem Löffel, der den Bengalo in den Block schmeisst zumindest mal ordentlich eins aufs Maul… zum Glück schmiss er den so schlecht, dass er in einen eher leeren Bereich flog und daher alle ausweichen konnten.

Dies alles passierte, als USP noch nicht da war.
Ich lasse mal dahingestellt, ob dies Teil des Plans war – ich bin mir aber sicher, dass es sonst anders ausgegangen wäre, denn dann wären wohl auch von unserer Seite einige Leute über den Zaun gegangen. Zurecht. Als Abwehrreaktion.

Diese Abwehrreaktion kam dann von Mannschaft und Trainerteam in ganz ausgezeichneter Art und Weise. Im Stadion habe ich in erster Linie Schnecke Kalla, Sami Allagui und Matze Hain wahrgenommen, auf den zahlreich kursierenden Videos tut sich neben anderen auch Co-Trainer Patrick Glöckner hervor.
Herzlich Willkommen am Millerntor, Patrick!
(P.S.: Der Matze Hain-Song!)

Und dieser triumphale Blick von Sami Allagui, als er das zurückeroberte Banner in die Kurve brachte – so ungefähr muss man sich fühlen, wenn man gerade das Rad erfunden oder ein Mittel für den Weltfrieden entwickelt hat.
Großartiger Blick, entsprechendes Abfeiern durch den Block erfolgte völlig zurecht. Gleiches gilt im Übrigen auch für Cenk Sahin.

Andreas Rettig ordnete das Verhalten heute auf einer Pressekonferenz dann recht sachlich ein, was er in seiner Funktion sicher auch genau so machen muss.
Theoretisch könnte ein Schiedsrichter Spieler und Funktionelle bei einer derartigen Aktion auch schon vor Anpfiff vom Spiel ausschließen, nach Täter und Opfer wird da eben nicht gefragt und Zuschauer kann der Schiedsrichter nur bedingt sanktionieren.
Von möglichen Verletzungen mal abgesehen: Man stelle sich mal vor, Himmelmann und Heerwagen strecken mit einem Wrestling Tag-Team Clothesline einen Angreifer nieder und bekommen anschließend Standing Ovations – und ne Rote Karte… okay, dann wäre Schnecke ins Tor gegangen und wir hätten auch zu Null gespielt, aber ich denke Ihr versteht meinen Punkt, warum Rettig dies sicher irgendwie auch zurecht so anspricht.
Das sich hier alle trotzdem bestens und richtig verhalten haben, kann ich hier gerne festhalten, muss aber nicht von Vereinsoffiziellen exakt genauso auf einer Pressekonferenz formuliert werden – es klang ja zwischen den Zeilen trotzdem gut genug durch.

Dann komme ich nochmal zurück zur angesprochenen Überforderung des KSV Holstein mit dem Spiel im Allgemeinen und dieser Eskalation im Speziellen:
Stadionsprecher sein ist sicher kein Traumberuf. Man muss viel Blödsinn vorlesen, weil der DFB es vorschreibt.
Aber dann geschieht hier eben jener Vorfall – und es kommt Nichts? Gar nichts?
ÜBERHAUPT NICHTS?!
Respekt… auch ne Haltung.
Eine Viertelstunde später dann das übliche BlaBla-Programm abzuspulen, nebenbei zehn Minuten späteren Anstoß verkünden und dann später auf Bitte des Schiedsrichters darauf hinzuweisen, dass bei Wiederholung ein Abbruch droht… nun ja.
Immerhin sorgte er noch für Lacher, indem er feststellte, dass doch für ihn Hamburg auch irgendwie zu Schleswig-Holstein gehöre und sowas doch bitte zu unterlassen sei.

Und generell muss man sich schon fragen, ob der Ordnungsdienst hier nicht vielleicht sogar irgendwie eingeweiht war. Ansonsten wundert es einen schon, dass diese Gruppe nahezu unbehelligt den weiten Weg hin und zurück antreten konnte.
Die Polizei hat normalerweise bei einem Spiel nichts im Stadion zu suchen und wird erst auf Anfrage hinzugezogen, hier war sie sicherlich aufgrund der speziellen Situation eh auf Abruf, aber eben (zurecht) deutlich weiter weg als der eigentlich zuständige Ordnungsdienst.

Unterm Strich bleibt festzuhalten: Nichts passiert, die Mannschaft dürfte noch einen weiteren kleinen Motivations-Kick bekommen haben – vielen Dank!

Und grundsätzlich kann ich mich nur den Worten von T. gestern nach dem Spiel auf dem Zaun anschließen:
Am Samstag wurde gemeinsam verloren und das Ganze direkt nach Abpfiff mit den “Auswärtssieg”-Rufen versucht in positive Energien umzuwandeln – gestern wurde dies von Kurve und Team mit Leben gefüllt und umgesetzt.

Hier gewinnt nur einer – St.Pauli und sonst keiner! // Frodo

Links:
– Bericht Athens South End Scum: “Matchday 7” (English)
– Bericht Nice Guys: “Senf dazu 43
– Bericht Magischer FC: “Zwischen Generve und Gewitzel
– Fotos Sabine Scheller: “Ein Sieg auf zwei Ebenen
– Bericht Couchgepöbel: “Sup, Holstein?

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6.Spieltag (H) – FC Ingolstadt

FC St.Pauli – FC Ingolstadt 0:4 (0:4)
Tore: 0:1 Sonny Kittel (6.), 0:2 Christian Träsch (33.), 0:3 Dario Lezcano (40.), 0:4 Sonny Kittel (45. +3)
Zuschauer: 29.380 (ausverkauft, ca. 300 Gästefans)

Hasde Scheiße am Fuß, hasde Scheiße am Fuß.

Oder:
Lieber einmal 0:4 und dafür dreimal 1:0, also andersrum…

Oder:
Ach, denkt Euch doch die Scheißhausparolen selber aus.

Es gibt so Tage, da klappt nichts. Konkret machte sich dieser Eindruck bei mir schon beim warmmachen breit, als ich panisch den St.Pauli Twitter-Account aufrief, um nachzuschauen warum Mats Møller Dæhli denn fehlt. “Muskuläre Probleme am Hüftbeuger”…

Und dann diese erste Hälfte. Man merkte dann doch (mal wieder), wie abhängig wir von einzelnen Spielern sind. Konkret waren das an jenem Tag neben MMD noch Aziz Bouhaddouz, der immer noch seinen Einstieg in die Saison finden muss, und noch wichtiger: Bernd Nehrig.
Ein Tag, der mit “gebraucht” noch zu gut beschrieben ist. In fast jedem Zweikampf zu spät, Fehlpässe ins Grauen – und dann eben zwei Tore alleine verschuldet.
So jedenfalls meine Wahrnehmung im Stadion. Mit TV-Beweis wäre uns das 0:3 wohl erspart geblieben, denn da lag ein Foul an Nehrig vor, aber das passte dann ja auch zum Tag.
Und nur um das klarzustellen: Auf Bernd Nehrig lasse ich nichts kommen. Toller Typ, immens wichtig für die Mannschaft – Scheißtage hat jeder mal.
Kopf hoch, weiter geht’s.

Und außer “abhaken, weitermachen, Holstein weghauen!” kann man zu dem Spiel auch nicht mehr viel sagen, immerhin gelang es in Hälfte zwei dann noch das Gesicht zu wahren.
Passiert.

Neben einigen wenigen Pfiffen zur Halbzeit, die gleich von Anfeuerungsrufen übertönt wurden, hielten sich die Unmutsäußerungen auch in engen Grenzen, nach Abpfiff gab es sogar leichten Applaus und eben den Blick nach vorne, mit “Auswärtssieg! Auswärtssieg!”-Rufen – was Olaf Janßen heute in der Pressekonferenz durchaus positiv erwähnte.

Die Spiele in Kiel und gegen Düsseldorf liegen uns jetzt von der Ausgangslage dann doch auch wieder um einiges mehr, mal schauen wie unser Punktekonto am Samstagabend aussieht, dann wird man für die Tendenz in der Saison auch schon wieder um einiges schlauer sein.

Für das Spiel in Kiel sei aus aktuellem Anlass noch dieser Hinweis des Fanladens an alle Auswärtsfahrer verlinkt.

Kommen wir daher recht schnell zu:

Und sonst so…

Das Blindenfußball-Team ist Deutscher Meister!
Wie geil das doch ist… und wie schade, dass die Ehrung am Samstag im Stadion “nur” von Trainer Wolf in Empfang genommen werden konnte, da das Team ja beim gleichzeitig stattfindenden Turnier weilte. Ich hoffe, dies wird bei einem der nächsten Heimspiele auch nochmal für alle nachgeholt.
(P.S.: Man munkelt, dies geschieht schon kommenden Samstag.)

Am Wochenende gab es dann in Fußball-Deutschland gleich zwei Geschehnisse, die regeltechnisch “interessant” sind.
Zum Einen einen Vofall in Liga 3, als der SV Meppen bei Carl-Zeiss Jena mit 2:0 führte und sich nach einem Zweikampf ein Jenenser auf dem Boden wand, was einen Meppener Spieler dazu brachte inne zu halten und vom Schiedsrichter eine Unterbrechung zu erwarten.
Allein: Diese Erwartung wurde nicht befriedigt, Jena reagierte hier [Beschreibung Deiner Wahl zwischen Clever, Unfair, Scheiße oder weiteren Wörtern einsetzen] und erzielte das 1:2. Um es dann in die Rubrik “Geschichten, die nur der Fußball schreibt (und alle anderen Ballsportarten)!” zu packen, erzielte jener Spieler (Sören Eismann) dann später auch noch das 2:2.

Anzuschauen ist das Ganze hier:

Meine ganz subjektive Einschätzung dazu:
Regeltechnisch ist das Ganze eindeutig: Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel – solange er dies nicht tut, darf Eismann natürlich auch ein Tor schießen.
Jetzt kommen wir aber zur moralischen Debatte, die ist da schon schwieriger.
In einer perfekten Welt würde Eismann dies natürlich nicht tun – und wenn doch, würden anschließend seine Mitspieler brav beiseite treten, um Meppen den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen zu lassen.
Nun sind wir aber nicht in einer perfekten Welt, sondern im Business Profifußball. Ja, auch in der 3.Liga.
Und da unterstelle ich grundsätzlich erst mal allen Spielern Berechnung bei jeder Aktion. Nun würde ich nicht so weit gehen, dem Meppener Dummheit zu unterstellen oder Eismann für seine “Cleverness” zu loben – nur die Ansage “Schiedsrichter unterbricht gegebenenfalls, wenn dies für nötig gehalten wird” gilt halt nicht erst seit dieser Saison.
Umgekehrt ist es eben auch möglich, diese “Verletzungspause” aus Meppener Sicht mehr als Willkommen zu heißen, und daher ohne rechte Not eine Unterbrechung zu fordern – weil man ja führt und jede Unterbrechung die Uhr weiter runterlaufen lässt.
Will sagen: Hätte der Meppener hier auch den Schiedsrichter um eine Unterbrechung gebeten, wenn man selbst bspw. mit einem Tor zurückgelegen hätte?
Hypothetisch… und würde man ihn fragen, würde er dies natürlich bejahen und das wäre ja auch wunderschön.
Umgekehrt hätte Eismann diese Aktion bei einer 2:0-Führung vielleicht nicht durchgezogen… Hypothetisch.

Der Meppener hätte hier den Ball ins Aus schießen können, dann wäre uns diese Diskussion erspart geblieben. Jetzt steht er als der Depp da, was mir für ihn sehr leid tut, und ich unterstelle ihm hier auch noch niedere Motive bei seiner Aktion.
So weit ist es also schon gekommen, mit der Glaubwürdigkeit im Fußball.
Bleibt zu hoffen, dass Spieler zukünftig solche Aktionen vermeiden – und damit meine ich natürlich weniger jenen Meppener (dessen Namen ich hier absichtlich nicht nenne), sondern selbstredend Sören Eismann.
Wenn Spieler aber zukünftig Bälle in solchen Situationen konsequenter ins Aus spielen oder eben weiterspielen, sollte sich dies auch von selbst ergeben.

Als Schiedsrichter ist solch eine Situation natürlich auch immer undankbar und man nimmt es dann gerne an, wenn ein Spieler den Ball ins Aus spielt, ehe man vorschnell einer Mannschaft einen eventuellen Vorteil nimmt.
Auf den Dorfplätzen auf denen ich mein Unwesen als Schiedsrichter treibe, verfahre ich in aller Regel so, dass ich immer dann unterbreche, wenn irgendwas im Oberkörperbereich passiert ist oder die Verletzung im Fuß-/Knie-Bereich so schlimm erscheint, dass sofortige Hilfe nötig erscheint. Klar ist aber auch: Der Schiedsrichter ist in aller Regel (ebenso wie die anderen Spieler) kein Arzt und im Zweifel sollte natürlich die Gesundheit des Spielers im Vordergrund stehen.
Ansonsten gehören Kontakte / Berührungen aber eben auch zum Fußball irgendwie dazu und die Spieler stehen meist wenige Sekunden später wieder.
Im konkreten Fall hätte der Schiedsrichter natürlich immer noch unterbrechen können, als Eismann sich den Ball schnappte – zumindest wäre diese Diskussion dann anders verlaufen.

Der zweite Aufreger wird medial dann noch etwas höher gekocht: Der Videobeweis bei Borussia Dortmund gegen den 1.FC Köln.
Eine Ecke, Zwei-/Dreikampf ein Pfiff, ein Tor. Leider in der Reihenfolge.
Blöd (und schwer nachvollziehbar, zugegeben), dass der Video-Assistent (Felix Brych) offensichtlich den Pfiff nicht registriert hat, sonst hätte er natürlich Schiedsrichter Patrick Ittrich nicht auf diese Art und Weise korrigiert, denn mit dem erfolgten Pfiff war das Spiel unterbrochen, das Tor hätte nicht zählen dürfen.
Was nun einigermaßen erstaunlich ist (und hoffentlich schnellstens korrigiert wird):
Dieser Fehler konnte nur dadurch entstehen, dass dem Video-Assistenten kein Ton zur Verfügung steht (Quelle: u.a. effzeh.com, im Interview mit Collinas Erbe Alex Feuerherdt).
Und Patrick Ittrich dürfte in der Situation auf den Zweikampf Sokratis/Horn konzentriert und mit seiner Entscheidungsfindung beschäftigt gewesen sein, so dass er dann, als er die Entscheidung getroffen hatte, nicht mehr darauf achtete ob der Ball nun vor, während oder nach seinem Pfiff die Linie überquerte.
Fatal, falsch und ärgerlich, weil so vermeidbar.
Ob das nun ein Wiederholungsspiel zur Folge haben wird? Denkbar, aber unwahrscheinlich, im Zweifel weil Ittrichs Wahrnehmung, der Ball hätte die Linie vor seinem Pfiff überquert, hier als “Tatsachenentscheidung” stehenbleiben dürfte.
Wenn daraus aber nun folgt, dass zumindest ab sofort optional ein Ton für den VAR (Video Assistant Referee) verfügbar ist, so hat dies zumindest sein Gutes – wenn auch schmerzhaft für den 1.FC Köln errungen.
Ob der Protest des 1.FC Köln angesichts einer 5:0-Niederlage “moralisch” okay ist? Nun, ein Regelverstoß (so es denn einer ist) ist unabhängig vom Ergebnis immer ein Protestgrund – und so komisch Fußball manchmal auch ist, aber wenn das 2:0 nicht fällt, geht das Spiel eben nicht zwingend nur 4:0 aus, sondern vielleicht ganz anders. So unwahrscheinlich dies auch erscheinen mag.
Verstehen kann ich die Kölner da also schon – ob sie Recht bekommen sollten (und werden) kann ja zum Glück das beliebte Sportgericht unseres tollen Verbandes klären.

Generell: Die offenbar teilweise vorherrschende Erwartungshaltung “Mit Videobeweis gibt es keine Fehlentscheidungen mehr!” war mir von Anfang an unbegreifbar.
Natürlich wird es weiterhin Diskussionen geben, ab und an sogar Fehler.
Mit dem Videobeweis aber wird ein Großteil der klaren(!) Fehler verhindert werden können. Und es ist auch immer noch eine Testphase, dies wird ja auch gerne vergessen.

Verein am Wochenende

Die Blindenfußballer spielten das “Keep Your Mind Wide Open”-Masters am Borgweg aus und holten da einen 2.Platz, im 8er-Turnier gab man sich am Ende nur einer All-Star-Auswahl knapp geschlagen.
Nochmals die allerfettesten Glückwünsche zur Deutschen Meisterschaft, wer es noch nicht getan hat sollte sich durch die vielen Fotos und Videos auf der Facebook-Seite des Teams klicken.
Besonders empfohlen seien natürlich Text und Bilder von Stefan Groenveld.

Die 1.Frauen hingegen wollten sich gegen die II. des SV Meppens im zweiten Spiel den zweiten Saisonsieg holen… sah mit dem 1:0 durch Nina Philipp auch ganz gut aus, ehe das Spiel wegen Gewitter leider abgebrochen werden musste.
Wiederholung folgt.
Am kommenden Sonntag geht es zur II. des SV Henstedt-Ulzburg, Anstoß am Schäferkampsweg ist um 14.00h.

Mit zwölf Punkten aus sieben Spielen hat die U23 einen ziemlich guten Saisonstart in der Regionalliga erwischt, die Punkte zehn bis zwölf kamen am Sonntag durch das 1:0 gegen Aufsteiger Eutin 08 zusammen, Torschütze vor 217 Zuschauern in Norderstedt war Irwin Pfeiffer in der 67.Minute.

Die U19 holte im sechsten Spiel den dritten Sieg und steht mit neun Punkten nun im gesicherten Mittelfeld. Der Sieg gelang mit 4:0 bei Dynamo Dresden, am kommenden Samstag geht es um 13.00h am Königskinderweg gegen den SV Werder.

Die U17 hingegen unterlag jenem SV Werder, dem Tabellenführer, zuhause mit 0:5 und hat nach sechs Spielen nun erst sieben Punkte und muss vorsichtig nach unten schauen.
Mit Wolfsburg, dem hsv, Werder, Hannover und Hertha hat man hier aber auch schon gegen fünf der aktuell ersten Sechs gespielt, die kommenden Gegner könnten also machbarer sein. Am kommenden Sonntag geht es beispielsweise um 12.00h zu Dynamo Dresden.

Noch ein Blick auf die 4.Herren, die ab sofort als 5.Herren fungiert:
In der Kreisliga 2 wurde am Wochenende bei Hammonia II mit 6:2 gewonnen, mit 14 Punkten aus acht Spielen steht das Team aktuell auf Platz 4.

Handball
Es war Saisonauftakt in der Budapester Straße und die beiden Oberliga-Teams baten zum Heimspieltag.
Um 18.00h warf die 1.Frauen ein 23:21 gegen die HSG OKT heraus… ja, HSG steht für Handballspielgemeinschaft und OKT für Owschlag – Kropp – Tetenhusen. Dies alles ausgeschrieben auf einem Fanfreundschaftsschal mit einer der zahlreichen anderen Spielgemeinschaften, und der Hals ist dauerhaft warm.
Weiter geht es am Sonntag um 17.30h beim TuS Esingen, Saisonauftakt also geglückt.

Gleiches gilt für die 1.Männer, die den Preetzer TSV gleich mit 37:25 nach Hause schickten.
Am kommenden Samstag geht es um 20.00h bei der SG Hamburg-Nord weiter.

// Frodo

Links:
– Bericht Nice Guys: #SenfDazu42
– Bericht Magischer FC: “Wir haben Fragen… und einige Antworten
– Bilder Stefan Groenveld: “Im Viererpack preiswerter
– FCSP Athens Southend Scum: “Matchday 6” (English)

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MT045 – Marketing und 1:0-Siege

Wir haben einen Neuzugang: Tim, Taktik-Abgesandter des Übersteigers, verstärkt unsere Truppe ab sofort und wird uns jetzt regelmäßig mit Statistiken bereichern.

In dieser Sendung hatten wir (in ungewohntem Ambiente, dem Fanräume-Saal) aber auch so mal wieder volle Hütte, denn neben Johnny, Sebastian, Stefan, Tim und Maik war zum Einen Rainer Wulff wieder dabei und zum Anderen die Lichtgestalt himself:
Der Meistertrainer! Wolf Schmidt! Trainer des Deutschen Meisters im Blindenfußball!
Und wir alle kannten ihn schon, als wir ihn noch duzen durften…

Zu bereden gab es auch genug: Das 0:3 in Darmstadt und die beiden 1:0-Siege gegen Heidenheim und in Nürnberg bilden die erste Hälfte, ehe “Wilko liest aus alten Übersteigern” uns in Hälfte zwei zu Diskussionen über die Marketingstudie der TU Braunschweig, der Neuwahl des Präsidiums auf der JHV und vielen Abschweifungen mehr.

Viel Spaß!

Links zur Sendung:
Blindenfußball-Masters 16./17.September (Helfer gesucht!)
Who scored (Statistiken zu Torschüssen, Kopfbällen, etc)
Das Ganze Stadion e.V.

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Übersteiger #129 erscheint am Samstag gegen den FC Ingolstadt

Kinners! Dat gifft’n nee’n Översteiger to’m Speel geen Ingolstadt!

Fußball und Kapitalismus – eine Verbindung, die emotional aufgeladen diskutiert wird. Wird das Tafelsilber des von uns so geliebten Ballsportes gerade so sehr verjubelt, dass wir uns alle in wenigen Jahren enttäuscht abwenden?  Sicher ist jedenfalls, dass ohne teilweiser kapitalistischer Vereinsführung kein Verein der 1. und 2. Liga momentan in eben diesen Ligen zu finden wäre – auch unser FCSP nicht, der seinen ganz eigenen Weg der Vermarktung gefunden zu haben scheint. Doch wie verdient man Geld unter Beibehaltung der eigenen Werte? Und wie steht es finanziell um die anderen Klubs der 2.Liga? Und wo zur Hölle kann man die ganzen Spiele nun eigentlich gucken?
Der ÜS #129 liefert Antworten.

Dass dieser Verein trotz allem Geld-Verdienens so anders ist, zeigte einmal mehr die Unterbringung von Demonstranten während der Irrungen und Wirrungen des G20-Gipfels. Wir unterhielten uns mit Reinher Karl und Sven Brux darüber.

Zusätzlich darf man sich nach Ende der Transferperiode über eine prall gefüllte NvdA-Rubrik freuen. Auch andere bekannte Nasen werden einem über den Weg laufen: Die anderen Seiten, Timbo’s Taktikschule, der dritte Teil der Lampedusa-Trilogie, Döntjes, etc.

Der Kauf dieser Premium-Print-Ware kostet wie gewohnt 1,60 € bei den zahlreichen fliegenden Händlern in und ums Stadion während der Heimspiele gegen Ingolstadt und Düsseldorf, aber auch auswärts in Kiel. Du kannst dir aber auch einfach ein Abo gönnen!

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MT044 – Guardiola hat keinen Buchtmann

Da ist die neue Saison – und nach dem furiosen Beginn kam die Ernüchterung.
Ähnlich verlief es bei uns, nach der Live-Sendung haben wir es jetzt etwas ruhiger angehen lassen und bespielen wieder zu viert den Fanräume-Konferenzsaal.
Mit Tim ist ein alter Bekannter zu Gast und bringt uns erneut viele Einblicke in die Fußballtaktik.

Themen sind die ersten drei Pflichtspiele der Saison, beim Dynamo-Spiel besprechen wir auch die Gästeticket-Problematik.

Viel Spaß, wir hören uns in vier Wochen.

Links zur Sendung:
Who scored (Statistiken zu Torschüssen, Kopfbällen, etc)
11 tegen 11 (expected Goals)
– Erklärung dazu auf Deutsch bei “Eiserne Ketten
– Blindenfußball, Finale um die Deutsche Meisterschaft
– Blindenfußball Europameisterschaft
Tribünengespräch mit Ralph Gunesch
– Neues Fanladen Tourshirt
– Busfahrt nach Nürnberg

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2.Spieltag (H) – SG Dynamo Dresden

FC St.Pauli – SG Dynamo Dresden 2:2 (1:1)
Tore: 1:0 Christopher Buchtmann (22.), 1:1 Marco Hartmann (29.), 2:1 Christopher Buchtmann (69.), 2:2 Lucas Röser (73.)
Zuschauer: 28.699 (ca. 800 Gästefans)

Tja, schon wieder nichts mit der 102-Punkte-Saison.
Und nächstes Jahr in Liga 1 wird es ja noch schwieriger.
Aber der Sieg im DFB-Pokal ist weiter erreichbar, also immer weiter Positiv denken.
Und: Es hat sich schon wieder keiner verletzt.
Und: Jetzt schon 130 Tage ohne Niederlage (zuletzt: Ende März, in Aue), damit über 100 Tage mehr als der FC Bayern!

Okay, mal ernsthaft: Vier Punkte nach zwei Spielen. Vier mehr als letzte Saison nach drei Spielen, vielleicht einer mehr als man vor dieser Saison erwartete, zwei weniger als man nach dem Spiel in Bochum erhoffte.
Alles im Rahmen, wunderbar.
Weitermachen.

Verabschiedungen

Der Abend begann mit ein bisschen Wehmut, denn neben Sören Gonther wurde auch Dennis Rosin verabschiedet, der bekanntlich ab sofort bei Werders U23 die Buffer schnürt, nachdem er dies über sieben Jahren in den U-Mannschaften des FC St.Pauli getan hatte.
Nach wie vor ein Abgang, der mir perspektivisch sehr leid tut, für ihn aber sicher aufgrund der Spielpraxis in Liga 3 der absolut richtige Schritt ist.
Mal schauen, wie es bei ihm weitergeht, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass die 3.Liga auf Sicht nur eine Zwischenstation für ihn ist.

NoG20

Es gab zahlreiche Tapeten und Transparente zum Thema, die man hoffentlich noch auf zahlreichen Seiten anschauen kann.

Immer wieder schön, dass dies derart zum Selbstverständnis unseres Vereins und unserer Fanszene gehört, und es (fast) keine “Lasst doch die Politik aus den Stadien!“-Spinner gibt.

Lustig wird es immer dann, wenn andere Fanszenen, die dieses “Unpolitische” sonst für sich proklamieren, in der Auseinandersetzung mit dem DFB und/oder der Polizei eben genau diese Politik dann doch auch ins Stadion bringen, es aber natürlich für etwas völlig anderes halten.

Gästeblock

Man erwartet bei einem Heimspiel gegen Dynamo Dresden einen prall gefüllten und lautstarken Gästeblock – ja, auch an einem Montagabend wäre dies normalerweise so.
Nun kam bereits vor der Partie die Ankündigung des Vereins, dass Dynamo sein Gästekontingent nicht annähernd ausgeschöpft hat, nur etwa 800 Fans hatten ein Ticket für das Millerntor erworben.

Hintergrund: Aufgrund immensen Drucks des DFB auf Dynamo Dresden, hat der Verein sich dazu entschieden, ein neues Verkaufsprozedere einzuführen:
Nur Vereinsmitglieder konnten sich für einen Voucher für das Millerntor bewerben.
Voucher? Ja, korrekt… dieser musste dann in Hamburg bei Dynamo-Mitarbeitern direkt vor dem Gästeblock gegen Vorlage des Personalausweises gegen eine Eintrittskarte umgetauscht werden und man musste dann auch postwendend in den Block, damit man die Karte nicht mehr weitergeben konnte.
Die Tageskassen waren nicht geöffnet.

Tja, schwieriges Thema.
Voucherfreie Tickets, auch für Sucksen!” hieß es auf einer Tapete in der Gegengeraden, bei solchen Szenarien steht man als Fußballfan natürlich solidarisch zur Seite, auch wenn einen sonst mit der anderen Fanszene eher wenig bis gar nichts verbindet.
Der DFB hetzt, die Vereinsführung knickt ein – Schluß mit den Strafen!” schrieb USP zur Halbzeit.
Es dürfte den meisten bis allen Lesern dieses Blogs klar sein, dass Dynamo ein größeres Problem durch DFB-Strafen hat, als der FC St.Pauli, insbesondere durch Vorfälle bei Auswärtsspielen. Und natürlich auch, dass man nicht völlig Unschuldig in diese Situation kam.
Genau so klar sollte aber hoffentlich auch Allen sein, dass personalisierte Tickets hierbei wenig helfen werden. Was genau möchte der Verein denn machen, wenn da jetzt 2.500 Datensätze vorliegen, und dann wasauchimmer passiert? Was genau soll da verhindern, dass pöse Dinge wie das Zünden von Pyro-Technik geschehen?
Oder zieht man dann wahllos einen Namen aus den 2.500 Datensätzen und der wird dann bestraft?
Ach, man bestraft Verursachergerecht, wenn man denjenigen überführt? Wofür dann personalisierte Tickets?
Oder man macht das nur, um dem DFB dann zeigen zu können, dass man alles versucht hat?

Schwieriges Thema, in dem der Verein sich wahrscheinlich hilflos als Spielball des DFB sieht. Viele Fans verurteilen, dass der Verein sich dieses Vorgehen selbst auferlegt hat – andererseits wäre es wohl nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der DFB es vorgeschrieben hätte.

Bleibt die Frage, wie eine sinnvollere Lösung ausgesehen hätte?

Weiter wie bisher?
Aus Sicht der Fans wohl schon.
Aus Sicht des Vereins nur mit Bauchschmerzen.
Aus Sicht des DFB hingegen unmöglich – nur von dem kommt eben außer (sinn- und wirkungslosen) Kollektivstrafen auch nichts konstruktives zur Problemlösung, außer die Spirale immer weiter zu drehen.
Oder solch aberwitzige Beschlüsse zu fassen, die dann in der Konsequenz zu einem DFB-Pokalspiel der TuS Koblenz gegen Dynamo Dresden in Zwickau führen oder einem “Heimspiel” der Würzburger Kickers gegen Werder in Offenbach, weil man von seinem strikten Zeitplan nicht geringfügig abweichen konnte.
Alle bescheuert.

Und “Krieg dem DFB” mag martialisch klingen und die falsche Wortwahl sein, ist in der Sache aber alternativlos.
Ob es noch was bringt? Eine andere Frage, die hier zu weit führt.

Es bleibt abzuwarten, wer in der Dresdner Ticketgeschichte am Ende den längeren Atem hat.
Der Verein, der dann bei entsprechenden Spielen auf Gästesupport mehr oder weniger verzichtet?
Oder die Fanszene, die den Auswärtsspielen dann wohl dauerhaft fern bleiben müsste?

Am Millerntor hätten sich (bei allen inhaltlichen Differenzen mit der Dynamo Fanszene) gestern jedenfalls wohl fast alle einen vollen Gästeblock mit entsprechendem Support gewünscht, das gehört einfach dazu.
Schade.

Das Spiel

Jeremy Dudziak ersetzte Schnecke Kalla (Fußballgott), ansonsten startete die gleiche Elf wie schon in Bochum.
Und wie auch schon in Bochum war die Gastmannschaft das etwas bessere Team, St.Pauli tat sich anfangs etwas schwer ins Spiel zu finden.
Waren in Bochum gefühlte 99% der “zweiten Bälle” in den ersten 25 Minuten unsere, so zeigte sich gestern Dynamo irgendwie wacher und entschlossener.

Etwas aus dem Nichts heraus führte dann einer der wenigen sauber gespielten Angriffe doch zur Führung, am Ende dank einer Einzelaktion des erneut sehr starken Christopher Buchtmann.
Verdient dann aber auch der Ausgleich der Dresdener, wenn auch natürlich begünstigt von einer vogelwilden Abwehr in Braun-Weiß.

In Halbzeit zwei wandelte sich das Bild, St.Pauli jetzt entschlossener, auch getragen von den Rängen. Die Führung (erneut durch Buchtmann) hatte sich dieses Mal absolut angedeutet und dank Zauberpass von Buchtmann erzielte Allagui gar das 3:1 – dachten viele. Das Gespann um Guido Winkmann entschied jedoch auf Abseits – und wirklich zweifelsfrei auflösen lässt sich das auch am TV nicht.

Stattdessen also der Ausgleich, nach Abwehrpatzer bei Tor 1 jetzt ein Torwartfehler bei Tor 2, sehr ärgerlich. Klar, den hält der Skyman im Normalfall fest und nichts passiert – hier lässt er ihn leider prallen und Lucas Röser ist schneller da als unsere Abwehrspieler.
Blöd, passiert. Weitermachen.

Danach passierte aber nicht mehr viel und unterm Strich geht der Punkt auch in Ordnung.

Stimmung 

Wie schon oben erwähnt: Gerade bei solchen Spielen wächst man auch auf den Rängen gerne am Gegner – was hier leider nicht möglich war.
Trotzdem ein solider Saisonauftakt, in Hälfte zwei sogar aus meiner Sicht gut, auch wenn natürlich immer noch Luft nach oben ist.

USP hatte ja vor dem Spiel zu einer neuen Konzentration auf den Heimsupport aufgerufen, zumindest der Mitmachanteil in der Süd wirkte für mich so, als hätten es die meisten gelesen.
Und es gab durchaus mehrere Situationen, in denen Gegengerade und Süd unabhängig voneinander verschieden Lieder sangen.

Da kann man drauf aufbauen.

 

Jetzt geht es am kommenden Montag (Danke, DFB) zum Pokalspiel nach Paderborn, ehe uns am Freitag drauf in der Liga Darmstadt empfängt (Danke, DFL).
Zwei Siege – und die Sonne strahlt.
Zwei Niederlagen – und alles ist scheiße.
Ist es nicht schön, dass der Fußball wieder da ist, und man sich über solche Dinge Gedanken machen kann? // Frodo

P.S. Morgen, Mittwoch, 18.30h(Achtung, vorverlegt!), Königskinderweg:
U19 DFB-Pokal, FCSP – SV Werder Bremen
Alle hin da!

Links:
– Fotos Stefan Groenveld “Zwischen Aaargh und ist ok so
– Podcast: Vor dem Spiel // Nach dem Spiel
– Magischer FC: “And justice… not for all
– Athens South End Scum: “Matchday 02” (English)
– Kiezkicker: “Neue Leuchtbanden am Millerntor
– Nice Guys St.Pauli: “senfdazu 40
– Sax Stadtmagazin (Dynamo): “Friedlich Schiedlich
– Beebleblox: “Luft nach oben
– KonBon: “Gerechtes 2:2 am Millerntor
– Susammelsurium: “Glaube, Liebe, Honig

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