0:5 – Das war gaaaaanz knapp

Kiezkicker trotzen möglichen Meisterschaftskandidaten alles ab! Da waren sie (schon) wieder, diese Parameter: Abendspiel, Flutlicht, Dom! Und auch am kommenden Freitag gegen Köln werden die bunten Lichter neben dem Millerntor ihre grellen Blitze in den Abendhimmel schießen. Es bleibt aber dabei: Der Dom muss weg! Kick-off um 18:30 Uhr ist als Start in eine lange Samstagnacht eigentlich bestens geeignet; wäre da nicht diese Zeit, die es bis dahin zu überbrücken gilt. Mit jeder verstreichenden Minute oder, präziser, jedem denkbaren 517-Sekunden-Intervall stieg die Anspannung auf den Straßen zum Millerntor – und auch vor der Tastatur. Warum 517 Sekunden? Dazu später. Zunächst

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1:1 – Immerhin ein Punkt bei Union!

Trainer befiehlt: „Arschbacken zusammenkneifen und durch!“ Bei der Pressekonferenz in den Tagen vor der Partie, gab unser Coach Alex Blessin die Marschroute für unsere Kicker vor: „Arschbacken zusammenkneifen und durch“. Klingt irgendwie ähnlich wie einst Stani mit seinem „Rausgehen! Warm machen! Weghauen!“. Und Blessin erkannte zudem: „Tatsache ist, dass es weitere sieben Endspiele sind und dass wir uns natürlich nicht mehr so viele Ausrutscher erlauben können“. Soweit korrekt. Als Ausrutscher kann man den Punktgewinn in Berlin zwar nicht unbedingt bezeichnen, nur es sind halt zwei Zähler zu wenig. Zunächst einmal eine wichtige Frage an die (Hobby-) Psycholog*innen hier: Ist es

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1:2 – Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Allerdings: Die Hoffnung ist bekanntlich die kleine Schwester der Illusion. Da war sie wieder, die Melange aus Abendspiel und Flutlicht (obwohl die Sonne auch am Abend noch freudig strahlte) – und eben… Dom. (Der Dom muss weg!) Es wurde wirklich alles versucht: Der Tisch diente als Trommel, das Sofa wurde zur Hüpf-Tribüne, die braun-weiße Fahne bekam einen Ventilator zur Seite gestellt, damit sie wenigstens etwas wehte und gezündelt wurde im Minutentakt. Nichts davon brachte jedoch die gewünschte Wirkung und so muss man mit dieser üblen 1:2-Pleite einfach leben. Ja, einfach mal traurig sein. Aber nicht wütend, denn unsere Jungs haben

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Ein Traumtor macht den Unterschied

Ein wunderschöner Freistoßtreffer und ein cooler Konter besiegelten die 14. Saisonniederlage. In den letzten Tagen war das ÜS-eigene „Büro für Vorberichte“ wegen Krankheit geschlossen, und auch am gestrigen Abend bestanden neben Unterbesetzung noch leichte redaktionelle Ausfallerscheinigungen – so nicht nur beim Schreiberling selbst, sondern auch bei unseren Kickern. Nicht, dass sie schlecht spielten… aber leider zu ungenau. Gladbach war nicht wirklich besser… aber eben effektiver. Wenn man sich mit sieben weiteren Teams mitten im Abstiegskampf befindet, ist ein Sieg (vor allem auswärts) Gold wert. Tabellarisch standen die Borussen ja lediglich um einen einzigen Zähler vor den Kiezkickern. Doch erstens kommt

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