Buchrezi: „Hamburger Flachbauten“

Peter Bruns und Claas Möller. Was haben das „Lehmitz“, der Teepavillon an der Hoheluftchaussee und die Kneipe „Zum Silbersack” gemeinsam? Sie alle sind in einem Hamburger Flachbau zu Hause. Getreu der Handwerksweisheit „Nichts hält länger als ein Provisorium“ verteilen sich diese ein- bis zweistöckigen Gebäude im gesamten Hamburger Stadtbild. Funktional und unspektakulär füllen sie Bebauungslücken – oft die, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Trümmergrundstücke zurückgeblieben waren. Mit ihrer meist kleingewerblichen, gastronomischen oder kulturellen Nutzung sind die Flachbauten identitätsstiftende und menschenfreundliche Anlaufpunkte. Sie bilden einen fast schon rebellischen Kontrast zu den stolzen Pfeffersackvillen, den riesigen Einkaufszentren und den protzigen Glas-

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