FRACHTER – Es wird gleich besser

Zweites Album und Konzert am 1. Mai im Gängeviertel Wenn bei dem Begriff „Emo-Punk“ mit Emo Emotionen gemeint sind, dann trifft man hier auf wirklich wütende. Oder wie Sportmoderator Alex Bommes es einst formulierte: „Das sind Emotionen der Gefühle“. Chapeau!Die Drei der Weimar-Leipzig-Connection Aaron (Gitarre), Dome (Bass) und Philipp (Drums) malträtieren ihre Instrumente aufs Äußerste und brizzeln uns feine 11 und einen halben Song durch den Ohrenschmalz direkt in die Gehirnwindungen. Die Texte „pendeln thematisch zwischen politischer Dauerkrise, Verlust und Selbstfürsorge, ohne dabei individualistische Phrasendrescherei zu bemühen“, heißt es dazu in der Label-Info. Und aus dieser gleich noch dieser schöne

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Last-Minute-Elfer sorgt für Jubel

1:1 gegen Rastlose Brause Liebhaber Da gab es reichlich Vorarbeit für einen lustigen Nachbericht, doch bis kurz vor dem Abpfiff war die Witzigkeit komplett abhanden gekommen. Zwar war das spielerisch, taktisch und auch kämpferisch eine hundertprozentige Steigerung gegenüber dem Grottenkick im Derby, doch die Chancenverwertung bleibt das ganz große Manko der Blessin-Elf. Dann rettete ein Strafstoß in der Nachspielzeit die Laune und ließ einen dennoch irgendwie ratlos zurück. Der Gefoulte soll ja bekanntlich nicht selbst schießen, doch Kaars ließ das Millerntor beben. 6, 3, 19, 16 = FCSP und 18, 2, 12 = RBL. So zusammengerechnet, spielte also 44 gegen

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Auf die Dosen, fertig, los!

Es geht wieder rund in der Bundesliga … und damit auch für unsere Kiezkicker im Kampf um den zweiten Klassenerhalt nacheinander (nach 1990). Als erste Gäste im neuen Jahr kommen die Brausebullen aus Leipzig ans Millerntor, die – kurz vor dem Ende der Hinrunde – als Tabellenvierter zum dritten Duell in der Beletage des deutschen Fußballs gegen die Boys in Brown antreten. Mit einem Sieg könnte der ungeliebte Relegationsplatz zumindest vorübergehend verlassen werden. Eines gleich vorweg: Jahrelang kickte einer meiner Lieblingsspieler bei diesem absolut nicht liebenswerten Verein und stieg mit ihm (und reichlich Kohle) von der Regionalliga bis in die

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Kurz vor der Sonne – Triskaidekaphobie (13 Jahre später)

Was’n das? Geschlagener Punk oder gepunkte Schlag(er)sahne? Auf jeden Fall eine bitterböse Abrechnung mit dem Leben. Irgendwo leuchtet ein bisschen Punkrock auf, der, etwas langsamer gespielt, in jede ZDF-Hitparade passen würde. Texte voller Herzschmerz und zerstörerischer Depressionen. Danke, aber davon habe ich selbst genug. Die Mucke allerdings blinkt in einigen Songs richtig gut auf: Perfekt getimete Drums gehen mit dem unruhigen Bass eine Symbiose ein, dazu gesellen sich schrubbelige Gitarrenriffs sowie ein rotziger Gesang. Barby, Ian, Pauli und Rodi verlangen ihren Instrumenten und dem Mikro alles ab. Neue Band, alte Lieder. Es geht weniger ums Bier und das Pöbeln, dafür

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