FRACHTER – Es wird gleich besser

Zweites Album und Konzert am 1. Mai im Gängeviertel Wenn bei dem Begriff „Emo-Punk“ mit Emo Emotionen gemeint sind, dann trifft man hier auf wirklich wütende. Oder wie Sportmoderator Alex Bommes es einst formulierte: „Das sind Emotionen der Gefühle“. Chapeau!Die Drei der Weimar-Leipzig-Connection Aaron (Gitarre), Dome (Bass) und Philipp (Drums) malträtieren ihre Instrumente aufs Äußerste und brizzeln uns feine 11 und einen halben Song durch den Ohrenschmalz direkt in die Gehirnwindungen. Die Texte „pendeln thematisch zwischen politischer Dauerkrise, Verlust und Selbstfürsorge, ohne dabei individualistische Phrasendrescherei zu bemühen“, heißt es dazu in der Label-Info. Und aus dieser gleich noch dieser schöne

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THE EXTRAS – „Closer“

This ain‘ t fun punk. But a lot of punk fun! Rookie-Records haut mal wieder einen raus! Die Band „THE EXTRAS“ aus Köln zelebriert in zehn Songs teils brutalen, teils aber auch fast schon zärtlichen Punkrock. Ständig wird auf die Speedbremse getreten, um selbige gleich wieder loszulassen. Ein kraftvolles Album, welches vom ersten Riff an gute Laune versprüht und zum Pogo anregt. Musikalisch fein gearbeitet, nur die Stimme hätte besser abgemischt werden können, gehen die Texte doch leider teilweise im Instrumentengewirr etwas unter. Aus der Label-Info: „Eine dunkle Pop-Punk-Perle voller Intensität, Schönheit, Aggression und untergründiger Melodien. US-Underground trifft auf europäische

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NECKARIONS – „Waterfront“

Vier Jungs. Drei Tage. Zwölf Songs. Ein geiles Album! Unfassbar: Dead Kennedys sind gar nicht tot! „Die wohl kalifornischste aller deutschen Streetpunkbands kommt aus Stuttgart. Obwohl die Schwaben nicht mit Anleihen bei den Dead Kennedys geizen, haben sie ihren eigenen, schnörkellosen Stil entwickelt. Nach nur drei Tagen hatten die vier Jungs das Album ‚Waterfront‘ im Kasten: So erfrischend rough und dreckig wie der Fluss, der durch ihre Heimatstadt fließt. Das düstere Cover ist Programm: Ein kloakiger Fluss vor nächtlicher Stadt, voller Qualm und Rotz“, heißt es im Label-Waschzettel. Ja, Stuttgart ist wahrlich keine Schönheit. Um so schöner, dass uns Ivan

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The NØ vs. No Life Lost – Melodien für Momente

Was soll’s oder: Das WARTEN hat ein Ende … Die Rezi und DAS Interview! 1989 bekam ich die CD „Ihre größten Momente“ der mir bis dato unbekannten Band „No Life Lost“ zum Geburtstag geschenkt. Ich war damals eher im Punk beheimatet, hörte aber natürlich auch gerne Reggae und Ska. Und dann das! Da kommt so’ne Band aus Altona und rotzt mal eben eine Mischung aus alldem zusammen raus. Der fünfte Song haute mich dann auch gleich förmlich aus den Puschen: WARTEN! „Der lange dunkle Flur – er führt dich ins Nichts!“. Grandios. Nach dem 4./5. Juli 2009 heute für mich

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