BRAUSEPÖTER – Frei von all dem hier

Der Witz gleich zu Beginn: Auf der Promo-CD sind auf dem Backcover „A-Seite“ und „B-Seite“ aufgeführt. Betrifft natürlich nur die LP (Obwohl ich weiß, dass ein OL bei seiner ersten geschenkt bekommenen CD auch die Rückseite abspielen wollte). Okay, zurück zur Scheibe und vor allem der Band. BRAUSEPÖTER sind wahrscheinlich die längste Praline der Welt. Ach nee – die Band aus legendären Zeiten des deutschen Punkrocks, die am längsten in der Originalbesetzung Lärm macht. „Ein Phänomen und ewiger Geheimtipp“, heißt es über die Band, die im November ihr neustes Album „Frei von all dem hier“ veröffentlichte. Alle zwölf Songs wurden

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Kurz vor der Sonne – Triskaidekaphobie (13 Jahre später)

Was’n das? Geschlagener Punk oder gepunkte Schlag(er)sahne? Auf jeden Fall eine bitterböse Abrechnung mit dem Leben. Irgendwo leuchtet ein bisschen Punkrock auf, der, etwas langsamer gespielt, in jede ZDF-Hitparade passen würde. Texte voller Herzschmerz und zerstörerischer Depressionen. Danke, aber davon habe ich selbst genug. Die Mucke allerdings blinkt in einigen Songs richtig gut auf: Perfekt getimete Drums gehen mit dem unruhigen Bass eine Symbiose ein, dazu gesellen sich schrubbelige Gitarrenriffs sowie ein rotziger Gesang. Barby, Ian, Pauli und Rodi verlangen ihren Instrumenten und dem Mikro alles ab. Neue Band, alte Lieder. Es geht weniger ums Bier und das Pöbeln, dafür

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THE NØ – Das Leben ist schön

7-inch Vinyl vorab als Leckerbissen zum Verlieben! „Was kann passieren, wenn die ikonische Hamburger Band The NØ das musikalische Erbe ihrer Vorgänger No Life Lost mit deren roughen Ska-Punk-Songs über Dinge wie Fußball, Party, Alkohol und mehr antritt? Genau: man zeigt, was man sonst noch so drauf hat und schreibt eine besinnliche Reggae-Ballade mit großartig bluesartigen Moll-Harmonien über die kleinen und größeren Widrigkeiten, die uns täglich den Spaß am Leben versauen.“ So heißt es im Begleittext zum Song. Der Titel ist aber dieses Mal nicht ironisch gemeint, sondern will dazu ermuntern, auch mal Fünfe grade sein zu lassen und die

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PIA UNITED – Peng!

Nächster Longplayer mit 32 – 16 – 8 Kurzum: Ich bin enttäuscht! Gab es auf dem letzten Longplayer „Tach“ noch reichlich Coversongs, sind diesmal mit „Skandal im Sperrbezirk“ und „Container Love“ nur zwei Interpretationen bekannter Songs dabei. Dafür aber richtig gut! Auch die anderen zehn „Lieder“ sind absolut gut gemacht. Geile Scheibe wiedermal! Die drei „alten Jungs“ an Bass, Gitarre und Drums wissen mit ihren Instrumenten umzugehen und die junge Deern am Mikro rocken mal gemeinsam so richtig weiter. Punkgerotzt, mit Wechselgesängen und reichlich Power kommt die Scheibe „Peng!“ daher. Der Titelsong ist Programm. Kurz zuvor erschien auch die Split-Single

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