Spiel fällt aus – Geburtstag nicht

60 Jahre und kein bisschen leise – Vom Punkrocker zum Sicherheitsbeauftragten Lieber Sven, seit 40 Jahren bist du beim FC St. Pauli. Vom Fan zum Fanbeauftragten, weiter zum OL und SB (passt besser, weil deine Initialen). Ob Bilbao oder Glasgow, Aue oder Zwickau: immer bist du ganz vorne dabei und organisierst, was zu organisieren ist. Und auch heute geht z. B. beim Einlauf der Teams nichts, bevor du nicht dein „Go“ gibst. Für den altehrwürdigen „Millerntor Roar!“ und den Übersteiger hast du etliche Zeilen geschrieben und eine Redaktionssitzung mal mit diesen Worten zusammengefasst: „Es wurde so lange diskutiert, bis keiner

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Auf die Dosen, fertig, los!

Es geht wieder rund in der Bundesliga … und damit auch für unsere Kiezkicker im Kampf um den zweiten Klassenerhalt nacheinander (nach 1990). Als erste Gäste im neuen Jahr kommen die Brausebullen aus Leipzig ans Millerntor, die – kurz vor dem Ende der Hinrunde – als Tabellenvierter zum dritten Duell in der Beletage des deutschen Fußballs gegen die Boys in Brown antreten. Mit einem Sieg könnte der ungeliebte Relegationsplatz zumindest vorübergehend verlassen werden. Eines gleich vorweg: Jahrelang kickte einer meiner Lieblingsspieler bei diesem absolut nicht liebenswerten Verein und stieg mit ihm (und reichlich Kohle) von der Regionalliga bis in die

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Chapeau! – 2:1-Sieg in Unterzahl!

Im Tabellenkeller brennt noch Licht! Hells Bells statt Jingle Bells!! „Umschaltmomente“, „Gegenpressing“, „mannschaftliche Geschlossenheit“, „Unterschiedspieler“ sowie „expected goals“ sind Begriffe der modernen Sprache der Fußballreporter. Alles von dem brachten die Kiezkicker heute in Unterzahl auf den Platz.Eine ganze Halbzeit nur zu Zehnt, fighteten die Kiezkicker gegen wütende Gäste aus Heidenheim und feierten am Ende verdient drei Punkte. „Es wird kein Leckerbissen werden“, hieß es im Vorfeld. Doch zunächst war zahlreiches Karten-Managing vor Anpfiff angesagt, um die entsprechenden Menschen zusammen zu bringen. Sorgte zunächst für etwas Verwirrung, klappte am Ende aber dann und so blieb mal wieder kein Platz am Millerntor

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Cellier vs Cellarium

Im Kellerduell gibt’s nichts zu lachen! Der Siebzehnte empfängt den Sechzehnten – mehr Kellerduell geht kaum. Nur Mainz ist noch schlechter. Auch das geht eigentlich kaum. Ist aber so. Und der Tabellenkeller ist eben kein Kohlenkeller, geschweige denn ein Kaiserkeller wie der in der Großen Freiheit auf St. Pauli. Als Hamburg Anfang des 19. Jahrhunderts Besuch von Napoleon erhielt, wurde Französisch gesprochen und da heißt ein Keller „Cellier“. Die Heidenheimer hingegen wohnten einst hinter dem römischen Schutzwall Limes, wo die Keller auf Latein „Cellarium“ hießen und meist zur Lagerung von Vorräten genutzt wurden. In unserem Fall hier geht es bei

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