Trockendock am Millerntor

Ein ausführliches Interview mit den Weiß-Braunen Kaffeetrinker*innen zum Projekt eines alkoholfreien Getränkestandes am Millerntor Bereits vor über 25 Jahren gründeten zwei trockene Alkoholiker den FC St. Pauli Fanclub Weiß-braune Kaffeetrinker*innen. Ihre Idee war, anderen St. Paulifans mit Alkoholproblemen zu helfen und „künftig die Spiele am Millerntor gemeinsam ‚komafrei‘ zu genießen“. Im Laufe der Jahre erweiterte sich der Gedanke auf Suchtprävention allgemein. Der Fanclub machte und macht dabei immer wieder auf die Problematik aufmerksam, dass z.B. Firmen wie Jack Daniel’s und diverse Sportwettenanbieter als Sponsoren beim FC St. Pauli auftreten (und im Fußball allgemein) und dass der Verein auch eine Verantwortung

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WM-Alternativen – Heute: Musik hören

The Busters – Love Bombs Eine Plattenrezension von Carsten The Busters are back on track.Die Coronazeit scheint in den Hintergrund geraten zu sein, Auflagen fallen und auch die Konzerte nehmen über den Winter wieder Fahrt auf. Und so gehen die legendären „The Busters“ auch dieses Jahr wieder auf traditionelle Jahreswechsel-Tour. Unter anderem auch bei uns in HH in der Fabrik.Passend dazu erschien vor geraumer Zeit ihre Neue Single „Love is Art“. Am 22. November kam dann das zugehörige Album „Love Bombs“ in die Plattenläden. 14 freshe Tracks mit einer Spieldauer von knapp 48 Minuten. War ich in den letzten Jahren

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WM-Alternativen – Heute: Groundhopping

Zweitliga-Fußball im Atlantik Ein Gastbeitrag von Niels Grube Madeira, bummelig 1000 Kilometer südwestlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon im Atlantik gelegen und mit 794 Quadratkilometern nur unwesentlich größer als Hamburg, dürfte den meisten als Blumeninsel und Herkunftsort eines gewissen Christiano Ronaldo bekannt sein. Obwohl er bereits als 12-Jähriger das bergige Eiland in Richtung der Jugendakademie von Sporting Lissabon verließ, ist er allgegenwärtig. Mit 37 Jahren noch unter den Lebenden weilend, ist bereits seit einigen Jahren der Flughafen nach ihm benannt. Ein Museum sowie Denkmäler gibt es ebenfalls schon – ein Personenkult ähnlich wie in Nord-Korea. Getreu meinem Urlaubsmotto „Berge von unten, Kirchen

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Buchrezension: „Provinzrebellen“

Autor: Sibbe Rakete Verlag: Edition Subkultur Wer wie Sibbe Rakete ebenfalls eine Punkjugend in einer beschaulichen Kleinstadt oder einer dörflichen Gegend verbracht hat, wird keine großen Erklärungen benötigen um zu verstehen, warum sich der Autor von „Provinzrebellen“ gleich zu Beginn des Buches in seinen VW Bulli setzt um den weiten Weg in die große, ferne Stadt zu wagen. Mit gerade einmal 18 Jahren kehrt er seiner verschlafenen Heimat im rechtsrheinischen Bibelgürtel zwar wehmütig aber doch fest entschlossen den Rücken zu. Und während Sibbe auf der Autobahn Kilometer um Kilometer hinter sich lässt begegnet er nicht nur einem russischen Tramperpärchen (das

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