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Aufstiegsrunde zur Frauen-Regionalliga, TuS Schwachhausen – FCSP 0:4 (0:3)

Das Frauen-Team des FC St.Pauli hat bekanntlich die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte hinter sich, neben dem Erreichen des Pokalfinales wurde zusätzlich die Meisterschaft in der Verbandsliga Hamburg eingetütet.

Über dieser Liga spielt die Regionalliga – und nun sollte man meinen, dass man als Meister dann ja nächste Saison dort antritt.
Kann sein – muss aber nicht.

Die Aufstiegssituation ist ja auch im Herren-Bereich von Oberliga zu Regionalliga und Regionalliga zur 3.Liga eine… nun ja, eine Geschichte voller Ärgernisse.
Die Regularien für die Zulassung zur Regionalliga wurden zwar leicht gelockert, sind aber immer noch immens hoch und dementsprechend tritt für Hamburg “nur” der Tabellensechste (Altona 93) an. Dies tut er in einer 4er-Gruppe mit dem Meister Schleswig-Holsteins (SV Eichede) und Bremens (Bremer SV) sowie dem Zweiten aus Niedersachsen, 1.FC Germania Egersdorf-Langenreder(!).
Wer fehlt? Ach ja, der Meister aus Niedersachsen… USI Lupo Martini Wolfsburg(!!). weiter

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34.Spieltag (A) – SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98 – FC St.Pauli 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 Tobia Kempe (71.)
Zuschauer: 16.150 (ca. 2.000 St.Paulianer)

Wisst Ihr, was das besondere an den Saison 1979/80 – 1983/84 war?
Richtig, es war das letzte Mal, dass der FCSP einer Spielklasse mehr als vier Jahre in Folge angehörte. Mit dem gestrigen Klassenerhalt vom Sonntag ist dies aktuell für die 2.Liga auch wieder der Fall, fünf Jahre in Folge. Sollten wir dann auch 2016/2017 noch Zweitligist sein, so wäre dies (sechs Jahre oder mehr in Folge) sogar erstmals seit den elf Jahren in der damaligen Regionalliga Nord (2.Liga) von 1963 – 1974 der Fall.
Serien sind eben dazu da, gebrochen zu werden.
Wie ich drauf komme? Der @TeddyTria hat dies (neben vielen anderen Dingen) im Saisonverlauf immer wieder als ein stichhaltiges Argument für den Abstieg angeführt. Ebenso haltlos, wie ich mich immer wieder bemüht habe, positive Statistiken für den umgekehrten Fall, den Klassenerhalt, herbeizuzerren.
Am Ende gilt halt: Entscheidend ist auf dem Platz, und wir sind sicher beide froh, dass dieses Mal ich Recht behielt, war in den letzten Jahren auch schon oft genug andersrum. weiter

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34.Spieltag (H) – SC Paderborn

FC St.Pauli – SC Paderborn 1:2 (1:1)
Tore:
1:0 Marius Ebbers (19.), 1:1 Daniel Brückner (45.), 1:2 Nejmeddin Daghfous (81.)
Zuschauer: 19.901 (ausverkauft)

Schön war’s. Ein rundum entspannter Aufstiegstag… nur wenn ich ganz ehrlich bin, ist es eben doch nicht das gleiche wie 2001. Zum FC St.Pauli gehört ein Herzschlagfinale, die Entscheidung durch einen unberechtigter Handelfmeter in der Nachspielzeit, der an den Pfosten geht und dann vom Rücken des Torwarts ins Netz trudelt… natürlich erst, nachdem der erste Versuch bereits wiederholt werden musste.
Aber okay, ich will nicht meckern, auch wenn meine Saisonziele (DFB-Pokalfinale und Erreichen der Aufstiegs-Relegation) beide verpasst wurden und es an diesem Tag nur noch um die goldene Ananas die silberne Radkappe ging. Nächstes Jahr krieg ich bestimmt mein Finale und die Relegation 😉
Schwarzmarktpreise bis zum Mond, Schlangen überall bis nach Meppen… wohl ein kleiner Vorgeschmack darauf, was uns nächstes Jahr in der ersten Liga erwartet. Wenn da an der U-Bahn St.Pauli Stehplatzkarten für 150,-€ angeboten werden und es auch noch Vollidioten gibt, die das bezahlen, muss man sich echt nicht wundern, dass die da immer wieder stehen. Warum der Verein in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt da nicht einschreitet, weiß ich allerdings auch nicht so genau, aber vielleicht wär das ja mal ein Thema für den ÜS.
Zum Spiel: Ich selbst wäre sehr gerne Meister geworden und muss schon mein Unverständnis darüber äußern, wenn solch ein erfahrener Profi wie Morena offensichtlich das falsche Schuhwerk wählt oder Richie frei vorm Tor so kläglich scheitert. Aber, auch klar: Völlig Ladde, die Jungs haben eine Woche gefeiert und das sei ihnen auch absolut gegönnt, da fehlen dann eben die letzten Prozent und in der Zweiten Liga gibt es eben kein Fallobst, dann wird derartiges auch ausgenutzt. Die Stimmung war grade vorm Spiel und zu Beginn bombastisch, das einschläfernde Gekicke tat dann aber auch seine Wirkung und so feierte man sich, wie so oft am Millerntor, mal lieber wieder selbst. Auch der Block 1 fand, wie schon gegen Augsburg und Koblenz wieder zu alter Form zurück. „Und schon wieder keine Schale, St.Pauli!“ nach dem 1:2 fand ich ebenso schön wie das „Erste Liga! Schulle ist dabei!“, welches bei Schulles Einwechslung vom Supportblock in der Mitte der GG herüberschwappte. Der Ohrwurm für mich war aber das von USP angestimmte „2.Liga war schön, Zeit für uns zu gehen!“ nach der vom letzten Aufstieg noch wohlbekannten „Schade, Magdeburger Jungs!“-Melodie.
Schön auch, dass in der medialen Nachbetrachtung (Tagesschau, Sport 1, Premiere, sky) fast nur der FC St.Pauli auftauchte und keine Sau die Meisterfeier aus der Region interessierte.
Womit wir beim Thema wären: Großartig, liebe Mannschaft! Ich hatte, nach den vollmundigen Ankündigungen („Die Mannschaft hat eine Überraschung vorbereitet!“ – „Ihr wisst ja gar nicht, was Euch erwartet!“) schon mit einer Rede, einer Tapete und ein paar netten Gesängen gerechnet, aber das Einlagespiel war dann wirklich der Hammer, ich habe Tränen gelacht. Sollte es tatsächlich jemanden geben, der es noch nicht gesehen hat, bekommt am Ende des sky-Berichts zumindest einen kleinen Eindruck und auf YouTube findet man vielleicht auch was. Aber aus reiner Chronisten-Pflicht muss ich es einfach noch mal aufzeichnen: Nach Spielschluss verließ das Team den Platz und kam nach drei Minuten wieder… zur Hälfte mit St.Pauli Trikots, die andere Hälfte in diversen bunt gemischten Erstligatrikots, standesgemäß zu Hell’s Bells. Hennings Frings und Schulle Jarolim bepöbeln sich schon beim Einlaufen, letzterer geht mehrfach per Schwalbe zu Boden. Nachdem er den Schiri bepöbelt bekommt er dann auch das „Schiri-Metzen-Gedächtnis“ Doppel Rot gezeigt und geht mit einer weiteren theatralischen Schwalbe pöbelnd vom Platz und zeigt der Gegengerade den Mittelfinger… unfassbar, das muss man gesehen haben.
Auch die „I’ve been looking for freedom“ Nummer fand ich großartig. Da mag man mich als billigen Jubelperser auf Ballermann-Niveau bepöbeln und im Forum zerhacken. Aber wer schon mal in nem Sonderzug im Partyabteil oder auf einer beliebigen Schlagerparty war, sollte wissen, dass derartiges manches Mal einfach aus der Situationskomik heraus entsteht und nichts mit Niveau oder Geschmack zu tun hat. Die Szenen in der Flimmerkiste nach dem Spiel in Fürth haben jedenfalls gezeigt, dass die Mannschaft Spaß an dem Song hatte… und dementsprechend muss man dann auch nicht groß drüber diskutieren, ob der Song nun passt oder ob man da mitsingen kann/darf/soll/muss. Wer nicht will, muss ja nicht, die Mannschaft hatte aber sichtlich dabei ihren Spaß und ein Großteil der Zuschauer eben auch.
Die restliche Feierei konnte ja auch auf sämtlichen Kanälen bestaunt werden und das auf der Reeperbahn mehr Leute waren als bei Bayerns Meisterfeier ist sicher eine Erwähnung wert. Ich persönlich war lieber im Fanladen und danach noch mit netten Leuten was zum Saisonabschluß essen, aber auch das ist ja zum Glück jedem selbst überlassen.
Gleiches gilt natürlich auch für Alkoholkonsum, aber bevor der Text jetzt hier entgleitet, heb ich mir das Thema lieber auch mal für nen Übersteiger – Artikel auf, schließlich stand auf den T-Shirts ja “Einfach mal glücklich sein!” und ich will mich dran halten… aber was will man erwarten, wenn „Wir saufen jetzt sechs Monate durch!“ schon von höchster Ebene lange vor dem Aufstieg anlässlich des Geburtstages als Motto ausgegeben wurde oder ein Präsidiumsmitglied in der Süddeutschen aufgrund seiner völlig verwahrlosten Erscheinung und komplett abgeschossen auf der Pressekonferenz als herrlich kultig und anders gefeiert wird. weiter

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33.Spieltag (A) – Greuther Fürth und der Aufstieg!

AUFSTIEG in Fürth, da führt kein Weg mehr dran vorbei.

Jetzt hat der Kiez und ganz St. Pauli schon 2 Tage Kopfschmerzen, die kombiniert mit versagenden Stimmbändern und Heiserkeit auch den Übersteiger voll erwischt haben! Redaktionelles Schlafmangelsyndrom, wie uns der Hausarzt attestierte Diagnose: AUFSTIEG in die Bundesliga pünktlich zur hundertsten Ausgabe. Na wenn das nichts ist.

WAS WAR DAS BITTE FÜR EINE GROSSARTIGE NUMMER!

Und das war erst der Auftakt sämtlich kommender Festivitäten, also noch drei Tage ausruhen und dann geht es richtig zur Sache, obwohl die Stimmung in und um Fürth und im bestens organisierten Sonderzug wohl schon lange nicht mehr so fantastisch war. Da konnte auch die halbstündige Verspätung zwischen Altona und dem Hauptbahnhof aufgrund der Krawallbrüder auf der Schanze nicht für Panik sorgen! War ja dank DFL noch genug Zeit bis zum Anpfiff. Es ging einfach alles nach vorne los.
Im Zug eine Mischung aus besten Kutten die es wohl je gab, mein Highlight dabei Justus himself. Warum einige sich wie zu einer Badtaste Party angezogen hatten erschließt aus dem Motto der Fahrt ja nicht direkt – ist auch Schnurzpiepe. Ist doch eigentlich ganz einfach: Nur den Kleiderschrank aufmachen und alles anziehen was schon seit Jahren unter den neuen Polohemden und Jeans verborgen liegt.
Schön das, weil es offensichtlich nicht die Exzesse gegeben hat die man in Zügen nicht sehen will. Schon in der Samstagnacht war im Partywagen die Hölle los, die meisten habe wohl eher gar nicht geschlafen, so dass in Fürth erst mal Kaffee und Kneipe auf dem Programm stand. Dauerte nicht lange da war die erste Gardinenpinte überfallen und leer getrunken. Die übrigen wenigen Stammgäste verzogen sich auch gleich aufgrund unserer besten Stimmung in die Hinterräume. Also Bier war leer und Kaffee kalt. Weiter den nächsten Laden entern…! weiter

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