Schlagwort-Archive: Derby

This is the beginning… (Sportliches zum Derby)

Hamburger Sportverein A.G. – FC St.Pauli 0:0 (0:0)
Tore: –
Zuschauer: 57.000 (davon wohl um die 6000 St. Paulianerinnen und St. Paulianer, plus 15.000 beim Public Viewing am Millerntor)

“Ob und wie dieser Blog gegebenenfalls von anderen Personen aus der Redaktion fortgeführt wird, wird die Zeit zeigen.”  (Frodo, August 2018)

Beginning? Stimmt irgendwie. Zumindest für den ÜS-Blog in seiner neuen Form. Und auch für mich selbst als Mitglied beim Übersteiger. Zumindest für mich ist das eine ziemlich aufregende Sache, meine Gedanken hier zu virtuellem Papier bringen zu können. Große Fußstapfen, aber ich freu mich drauf und über Feedback und deswegen keine weitere Vorrede. Schließlich stand am Wochenende eines der bedeutenderen Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte auf dem Spielplan (auch wenn man zweifellos zu Recht einwenden könnte, dass das 1:0 gegen Bielefeld in der vergangenen Saison oder das 2:1 in Kaiserslautern die Spielzeit davor für den Verein selbst deutlich wichtiger waren). Aber, Stichwort Aufregung, zumindest bei vielen Personen in meinem Umfeld und auch bei mir selbst war die Anspannung dann doch einen Ticken größer als an einem beliebigen Spieltag. weiter

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21.Spieltag (A) – Derbysieger!

hsv – FC St.Pauli 0:1 (0:0)
Tor: 0:1 Gerald Asamoah (59.)
Zuschauer: 57.000, (ca. 7.000 Derbysieger)

Der 03.September 1977 hat ausgedient, der 16.Februar 2011 hat ihn er- und eine komplette Stadt in Aufruhr versetzt.
Was soll ich schreiben, Ihr wart sicher alle wahlweise in der Arena-der-vielen-Namen oder am Millerntor beim Public Viewing oder habt es sonst irgendwo auf Sky oder am AFM-Radio verfolgt.
Ihr habt sehr wahrscheinlich auch noch immer (es ist heute Dienstag, also Tag Sechs nach dem Derbysieg) ein leicht debil anmutendes Restgrinsen im Gesicht. Ihr habt eventuell vorhandene Avatare im St.Pauli Forum, auf Twitter oder Facebook oder in sonstigen Medien durch Bilder von Bene und der Eckfahne oder der Anzeigentafel oder wasweißichdenn ersetzt und die Arbeitskollegen durch permanentes Glücklichsein zur Weißglut getrieben. Und noch immer fühlt es sich gut an. weiter

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Derbyfolgen und Wettbetrug

Es ist Dienstag! Und auch über ein stattgefundenes Derby hätte heute kaum mehr in den Zeitungen stehen können, als jetzt über das ins Wasser gefallene.

Die Mopo tat sich hier mal wieder besonders hervor und bewies, dass sie nichts anderes ist als die BILD mit geringerer Auflage und kleinerem Format. Gestern verneigte man sich noch ehrfurchtsvoll vor dem hsv und las dem vom hsv bestellten Gutachter jede Silbe von den Lippen ab, obwohl dieser auf seiner Homepage mit dem hsv bzw. der Arena mit den vielen Namen und dem dortigen Rasen explizit als Referenzkunden wirbt. Heißt natürlich noch lange nicht, dass er gelogen hat, nur “unabhängig” im Wortsinne dürfte er damit kaum sein, oder gucken wir zu viele schlechte Gerichtssendungen und sind generell zu misstrauisch? Zumindest werden wir dafür in einem hsv-Blog auf spox.com verteufelt. Aber kein Thema, der Autor “xxlhonk” hat sich selbst ja zumindest nicht als “unabhängiger Gutachter” tituliert. Sein Gedankensprung von zu viel Wasser hin zum Wettbetrug verdient trotzdem unsere Hochachtung. weiter

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Das Derby! Oder: Jeder blamiert sich so gut er kann

Man weiß gar nicht, ob man lachen oder weinen soll. Da bereitet sich eine ganze Stadt wochenlang auf so ein Ereignis wie ein Stadtderby in der ersten Liga vor, was in London zwar Alltag, in Deutschland aber eben absolute Ausnahme ist.

  • Public Viewing wird
    • angefragt
    • genehmigt und
    • organisiert
    Eintrittskartenverkauf wird abgewickelt Zeitungen bauen Artikelserien über mehrere Ausgaben Auswärtige (Schottland, Schweiz, so ziemlich alle Bundesländer Deutschlands) reisen größtenteils schon am Tag zuvor an Ein Marsch vom Millerntor zum/zur Volkspark, AOL-, HSH-Nordbank-, Imtech-Arena wird organisiert  etc. usw. usf.

    Und dann fällt das alles (Achtung, Kalauer) ins Wasser. Nicht aber, weil es (zur totalen Überraschung aller) mal in Hamburg an ein paar aufeinanderfolgenden Tagen nieselt, sondern weil der Verein vom Stadtrand es nicht hinbekam, den Rasen rechtzeitig zu verlegen!
    Keine Frage, das Geläuf sah extremst scheiße aus und ein Austausch war durchaus vertretbar. Aber bitte: Das letzte Heimspiel war am Freitag Abend vor inzwischen 16 Tagen gegen die Frankfurter Eintracht… warum also wartet man danach eineinhalb Wochen, bevor man mit dem Rasentausch beginnt? Das will mir nicht in den Kopf und ist absoluter Dilettantismus pur. Klar, der muss erst mal bestellt und dann aus den Niederlanden geliefert werden. Aber musste dafür wirklich das Frankfurt-Spiel abgewartet werden? Das war schon weit vor dem Spiel absehbar, dass auf dem Acker kein Zauberfußball zelebriert werden würde, da muss man doch nicht noch ewig mit der Bestellung warten? Vollpfosten, unfassbar. weiter

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