GRAPE – „oldschool punkrock“

Neun Tracks, 300er Auflage – also eine absolute Rarität! Der Albumtitel ist absolut Programm und ich habe heute Abend Gäste zum Essen-Hören eingeladen. In der Platten-Küche mische ich – ganz ohne Lederhosen – etwas Ramones, dazu eine Prise Sex Pistols, Cock Sparrer und eine Messerspitze The Clash auf einer 9-Track-Scheibe an. Auf 33 Umdrehungen mal umrühren und fertig ist ein feiner Oldschool-Punkrock-Eintopf. Dazu gibt’s a bayrisch Weißbier. Prost und guten Appetit! Gleich vorweg: Mein Anspieltipp ist Track Nummer sechs „Never listen to anyone“. Aber auch alle anderen Songs wissen sowohl musikalisch als auch textlich zu überzeugen.Seit zwei Jahrzehnten präsentieren die

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THE BEGGAR BELIEF – Coming Straight Through Crooked Streets

Der Sound zum Alltag der Arbeiterklasse! Es ist meine erste Begegnung mit griechischer Musik, seit meine Mum die Filmmusik aus „Sorbas, der Grieche“ damals auf den Plattendreher warf. Damit hat die Scheibe so mal rein gar nichts zu tun. Feinster Punk mit Ska von der griechischen Insel Paros sind fünfzig Jahre später auf dem Weg in meinen Gehörgang. Und das auf äußerst angenehme Weise, so dass die Synapsen den Beinen sofortigen Tanzbefehl senden. Ähnlich klingt es in der Labelinfo: „Markenzeichen sind melodiöse Refrains, so geil, dass man sofort einsteigen will. Dazwischen ein fettes Brett Punkrock mit Einflüssen von Hardcore, Ska

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THE SLAPSTICKERS – Silverback

Seit 30 Jahren: Feinster Ska aus der Domstadt Erneut scheint eine Band unverständlicherweise an mir vorbeigegangen zu sein. Und das satte 30 Jahre lang! Dabei spielen die Jungs aus Köln genau die Musik, die ich mag: Ska! 2Tone! Mit Dub- und Reggae-Einflüssen. Offbeat! Einfach geil! Hier gleich mal das obligatorische Chapeau für dieses Album! Die Labelinfo übernehme ich ausnahmsweise zunächst einmal (leicht bearbeitet) nur zu gerne, weil vom Label Smith & Miller (Mirko?) so treffend formuliert: „Mal nicht aus Kingston, sondern aus Köln kommen fast 30 Jahre Erfahrung in Sachen Offbeat. Ihr satter Groove aus Two Tone, Ska und Dub

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PIA UNITED – „Tach!“

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich auf Coversongs stehe? Nicht umsonst heißt die am 21.11.24 erschienene CD einfach mal „Tach!“, denn es ist das Debütalbum der Band aus Fürstenwalde bei Berlin. Ex Fahrenheit 212 / United Attentäter mit neuer junger Stimme. Und die hat es in sich! In den genial arrangierten Tracks, mit drei eigenen Songs und neun Coverversionen, lässt sich nur ansatzweise vermuten, was die drei Jungs und Frontfrau Frollein Höhne live auf der Bühne abrocken. Geht’s beim Opener „Tach!“ vergleichsweise noch fast gemütlich zu, reißt Song 2 (nein, nicht der von Blur) einen dann gleich „Artig“ vom

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