Liveticker trotz(t) Wintersturm „Elli“!

Knapper, aber verdienter 1:0-Sieg gegen Leipzig!

Foto: arigrafie.de

Ohne Fußball mit unseren Jungs macht das Wochenende einfach nicht so wirklich Spaß! Doch dagegen gibt es ein Mittel: Den ultimativen imaginären Liveticker zum imaginären Spiel gegen die imaginär anwesenden Brausekicker aus Leipzig. Wir denken uns den Spielverkauf samt Ergebnis einfach aus und vermischen den Text mit etwas Realität. Kreative Phantasie gepaart mit unbändigem Optimismus und teils verzerrter Wahrnehmung. So sind wir. Here we go.

14 Uhr 50: Rund 20.000 Helfer*innen waren bereits ab 09 Uhr mit Schaufeln im, am, auf und rund ums Millerntor am Schippen, um die Schnee- und Eismassen zu bekämpfen.
Gut 40 Minuten vor Kickoff herrscht trotz der frostigen Temperaturen eine ausgelassene Stimmung am natürlich ausverkauften Millerntor. Die Spieler laufen sich auf dem satten Grün warm. Einige Plätze in den Kurven sind noch recht leer.

15 Uhr 05: Etwas später als üblich füllen sich nun die Ränge. Die meisten Fans kommen von der „Prüf!“-Demo, die mehr Druck in Sachen eines AfD-Verbotsverfahrens fordert. Nun werden die Fans zum ersten Mal richtig laut: „Scheiß AfD“ und „Ganz Hamburg hasst die AfD“ schallt es durch das ganze Stadion!

15 Uhr 15: Die Stadionsprecher*innen haben sich etwas besonderes einfallen lassen und statt „Hells Bells“ säuselt „Walking in a Winter Wonderland“ aus den Boxen. Zwischen der Gegengerade und der Nordkurve entwickelt sich eine heftige Schneeballschlacht – schließlich konnte nicht alles von den weißen Massen geräumt werden.

Foto: arigrafie.de

15 Uhr 25: Kurz vor dem Anpfiff meldet die Gastro, dass der Glühwein nicht ausgeschenkt werden kann, weil er eingefroren ist.

15 Uhr 30: Anpfiff. Mit einem weiten Pass auf die rechte Seite setzt Jackson Irvine unseren Manolis Saliakas ganz fein in Szene. Der Grieche flankt in den 16er und der aufgerückte Eric Smith schädelt die Kugel aus acht Metern zur Führung ein. Wahnsinn! Es sind gerade einmal 67 Sekunden gespielt.

16 Uhr 18: Nach nur drei Minuten Nachspielzeit geht es mit dem knappen Vorsprung in die Kabinen.

16 Uhr 31: Direkt nach Wiederbeginn sieht Nikola Vasilj nach einem Handspiel außerhalb der Box glatt Rot! Pikanterweise ist es mit Florian Exner der gleiche Schiri, der Nikola bereits am 32. Spieltag der Vorsaison gegen Stuttgart des Feldes verwiesen hatte. Glück für Exner, dass der Schnee größtenteils geräumt wurde, denn so manch braun-weiß Gesinnte hätten ihn in diesem Moment am liebsten damit eingeseift.
Da Trainer Alex Blessin aufgrund von drohenden Erfrierungen bereits zur Pause fünfmal gewechselt hatte, stellt sich Eric Smith zwischen die Pfosten. Aus seiner Zeit bei Tromsø IL im Norden Norwegens kennt er das Spielen bei diesen Temperaturen noch und ist daher der Beweglichste der Braun-Weißen.

16 Uhr 55: Das Spiel in dieser zweiten Hälfte ist etwas steif geworden. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Spieler ihre Beine bei dem eisigen Ostwind nicht mehr so richtig bewegen können.

17 Uhr 15: Es gibt zwei Minuten obendrauf – und Elfmeter für die Gäste!

17 Uhr 16: … und Smith pariert den scharf geschossenen Strafstoß mit Bravour!

17 Uhr 18: Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Ausgelassener Jubel auf dem Rasen und den Rängen. Alle sind fertig mit den Nerven! Aus dem Gästeblock schallt es: „Gegen Pauli kann man mal verlier’n“. Wer oder was ist eigentlich dieser Pauli?
Chapeau, FC St. Pauli. Und nun ab in die warme Kneipe! Und da sind viele vielleicht immer noch… 😉
// Hossa (mit einigen feinen Zuspielen und exquisiten Doppelpässen von MacKozie, sowie weiten Einwürfen von rakete)

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