BRAUSEPÖTER – Frei von all dem hier

Der Witz gleich zu Beginn: Auf der Promo-CD sind auf dem Backcover „A-Seite“ und „B-Seite“ aufgeführt. Betrifft natürlich nur die LP (Obwohl ich weiß, dass ein OL bei seiner ersten geschenkt bekommenen CD auch die Rückseite abspielen wollte). Okay, zurück zur Scheibe und vor allem der Band. BRAUSEPÖTER sind wahrscheinlich die längste Praline der Welt. Ach nee – die Band aus legendären Zeiten des deutschen Punkrocks, die am längsten in der Originalbesetzung Lärm macht. „Ein Phänomen und ewiger Geheimtipp“, heißt es über die Band, die im November ihr neustes Album „Frei von all dem hier“ veröffentlichte. Alle zwölf Songs wurden

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THE NØ – Das Leben ist schön

7-inch Vinyl vorab als Leckerbissen zum Verlieben! „Was kann passieren, wenn die ikonische Hamburger Band The NØ das musikalische Erbe ihrer Vorgänger No Life Lost mit deren roughen Ska-Punk-Songs über Dinge wie Fußball, Party, Alkohol und mehr antritt? Genau: man zeigt, was man sonst noch so drauf hat und schreibt eine besinnliche Reggae-Ballade mit großartig bluesartigen Moll-Harmonien über die kleinen und größeren Widrigkeiten, die uns täglich den Spaß am Leben versauen.“ So heißt es im Begleittext zum Song. Der Titel ist aber dieses Mal nicht ironisch gemeint, sondern will dazu ermuntern, auch mal Fünfe grade sein zu lassen und die

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BLECHREIZ – Live & Loud

In Berlin und Greiz! & Interview Live sind Blechreiz immer ’ne Wucht. Aber auch so eine Live-Scheibe der Berliner kann zu Hause zu ungeahnten Wunderheilungen führen, zumindest was Bein & Knie betrifft. Keiner der Songs lässt einen auch nur eine Sekunde still stehen, geschweige denn auf dem Sofa sitzen! Mega-Chapeau! Sieben Songs von einem Gig in Greiz, sechs von einem Konzert in Berlin. Neben den zum Tanzen benötigten Körperregionen, kommen auch die Hirnwindungen bei den Texten nicht zu kurz. Musikalisch natürlich auch wieder ganz weit oben, wenn nicht sogar weiter gereift. Tempi-Wechsel und Bläser-Einsätze sind perfekt punktiert. So liebe ich

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LOS PEPES – Out of the void

Wat ’ne geile Scheiße! … ähem, Scheibe! Oder einfach nur: Wow! In ihrem sechsten Album krachen zwölf Geschichten über Herzschmerz und Liebe (ja, in dieser Reihenfolge!), sowie Texte zu Nihilismus, Dummheit und den damit verbundenen politische Unruhen aufeinander. Der Garage-Punk-Ozzy-Gesang wird mit reverb-getränkten treibenden Gitarren und einem straighten Bass gemischt und fertig ist ein feines Stück Musikgeschichte irgendwo zwischen Cock und Sparrer, auch als „The Motörhead of Powerpop“ betitelt… und dennoch so viel, viel mehr! An dieser Stelle schon mal (m)ein Chapeau! Mit Vergleichen zu anderen Bands soll man ja immer vorsichtig sein. Diese könnten sich eventuell beleidigt fühlen. Beim

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