Ganz Stark(strom): Unterzahl, Rückstand, Ausgleich

Dank (Electric-) Kaars keine Verkohlung in der Lausitz! Wenn ein Team auswärts und in 70-minütiger Unterzahl nach einem Rückstand noch ausgleicht und damit zum Schluss einen Zähler holt, sprechen sog. Experten wahlweise von einem energiegeladenen Auftritt – oder einem „Reststrom-„, also Dusel-Punkt“. Sucht es euch aus, denn wir hier in der Redaktion leben klar in der absoluten Komfortzone. Denn was wir schreiben, ist die einzig wahre Wahrheit und stimmt einfach immer! Jawohl! Sagen wir mal so: Es war deutlich mehr drin für unsere Kiezkicker, doch irgendwie fanden sie zunächst nicht die Steckdose für die eigene Stromversorgung und anschließend suchten sie

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Ein Kieler Fan mit Storch-Hut hält ein großes Papier in den Händen auf dem steht: "Welcome back Rappo Legende" und in klein "jedoch in den falschen Farben".

Konjunktiv, Hitze, Qualm und ein Remis

Skandal: Kiezkicker verspielen eine 2:0-Führung! (Alle Fotos: arigrafie)In der Kurzfassung liest es sich so: Kiel hatte mehr Chancen, St. Pauli allerdings die besseren und vollstreckte diese zweimal eiskalt. Durch die Treffer von Kaars und Hara kamen die Kiezkicker mit minimalem Aufwand noch vor der Pause zur 2:0-Führung. Doch wie in der Vorwoche wurde der Vorsprung nicht über die Zeit gerettet, sondern sogar erneut leichtfertig verspielt. Aus dem Bereich des allseits beliebten Konjunktivs fällt: „Hätte Kaars den Kopfball richtig erwischt, hätte es 3:1 stehen können“ in die Tastatur. War aber nicht so, auch wenn Trainer Rapp sozusagen „konjunktierte“, dass „wir nach

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Da brat’ mir doch einer ’nen Storch

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Terminstress bei den „Fehlfarben“ und der ÜS-Redaktion. Nur vier ganze Tage nach dem 1:1-Saisonauftakt gegen Fürth geht es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr) bei der KSV Holstein Kiel weiter. Am Wochenende darauf geht es dann zum nächsten Auswärtskick (mit Anstoß um 18:00 Uhr). Es geht also zwei Mal auf fremdes Terrain, und zwar zunächst zum Ligaalltag an die Ostseeküste und anschließend zum Po(tt)kalspiel nach Essen. Gegensätzlicher könnten unsere Ziele (im doppelten Sinne) kaum sein: Frische Meeresbrise und leckere Sprotten mit drei Punkten in Kiel versus krasser Kohlenstaub in Essen samt fader Currywurst – dazu aber

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Schwitzen für Sankt Pauli

Wasser marsch! „Saufen für St. Pauli“ war in den Nuller-Jahren – genauer gesagt, 2003 – stilecht mit „Retter“-Shirt bekleidet, extrem angesagt. Heute hingegen stellte sich einzig und allein die Frage: „Sekt oder Selters“? Angesichts der hohen Temperaturen am Millerntor (und erst recht darin) war Mineralwasser sicherlich zunächst die deutlich bessere Wahl. Zum Sekt (igitt!) kommen wir später… vielleicht, gegebenenfalls, mol kieken. Der „kicker“ vermutete die folgende Startelf der Kiezkicker: Voll – Ando, Mathisen, Nemeth – Pyrka, Rasmussen, Fujita, Oppie – Hrgota – Kaars, Hara.Gar nicht so verkehrt. Richtig war dann: Voll – Nemeth, Mathisen, Ando – Pyrka, Rasmussen, Fujita, Oppie,

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