Ein Kieler Fan mit Storch-Hut hält ein großes Papier in den Händen auf dem steht: "Welcome back Rappo Legende" und in klein "jedoch in den falschen Farben".

Konjunktiv, Hitze, Qualm und ein Remis

Skandal: Kiezkicker verspielen eine 2:0-Führung! (Alle Fotos: arigrafie)In der Kurzfassung liest es sich so: Kiel hatte mehr Chancen, St. Pauli allerdings die besseren und vollstreckte diese zweimal eiskalt. Durch die Treffer von Kaars und Hara kamen die Kiezkicker mit minimalem Aufwand noch vor der Pause zur 2:0-Führung. Doch wie in der Vorwoche wurde der Vorsprung nicht über die Zeit gerettet, sondern sogar erneut leichtfertig verspielt. Aus dem Bereich des allseits beliebten Konjunktivs fällt: „Hätte Kaars den Kopfball richtig erwischt, hätte es 3:1 stehen können“ in die Tastatur. War aber nicht so, auch wenn Trainer Rapp sozusagen „konjunktierte“, dass „wir nach

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Da brat’ mir doch einer ’nen Storch

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Terminstress bei den „Fehlfarben“ und der ÜS-Redaktion. Nur vier ganze Tage nach dem 1:1-Saisonauftakt gegen Fürth geht es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr) bei der KSV Holstein Kiel weiter. Am Wochenende darauf geht es dann zum nächsten Auswärtskick (mit Anstoß um 18:00 Uhr). Es geht also zwei Mal auf fremdes Terrain, und zwar zunächst zum Ligaalltag an die Ostseeküste und anschließend zum Po(tt)kalspiel nach Essen. Gegensätzlicher könnten unsere Ziele (im doppelten Sinne) kaum sein: Frische Meeresbrise und leckere Sprotten mit drei Punkten in Kiel versus krasser Kohlenstaub in Essen samt fader Currywurst – dazu aber

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Kieler Sprotten in Braun-Weißer Sauce

Oder einfach: 3 ganz wichtige Punkte! Man nehme für das Erfolgsrezept: 22 Spieler, davon 11 in marron Trikots , 2 Treffer der zarten Art, Und ein feines Eigentor. Dazu eine leichte Sauce aus Kieler Sprotten… Zunächst werden die Spieler leicht angeschwitzt. Mit dem Anpfiff dann auf die höchste Stufe schalten. Die Treffer gut im Netz abtropfen lassen und dies mehrfach wiederholen. Den Gegentreffer nach 21 Minuten Garzeit einfach ignorieren und 13 Minuten später die Sauce mit dem Ausgleich binden. Es war wirklich kein tolles Spiel von beiden Teams, aber am Ende jubelten die Guten! Dass ausgerechnet ein Eigentor in der

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„Derby“ in Kiel: Störche vs. Sprotten

Aber Vorsicht: Zecken in der Stadt! Es empfiehlt sich allerdings für die beiden erstgenannten Gattungen aus dem Tierreich, doch eher gegen Zecken zu kämpfen. Denn bekanntlich haben Störche alle Arten von Fisch zum Fressen gern. Zecken fressen allenfalls eher Sprotten als Störche. Aber am Samstag haben die Zecken bestimmt ordentlich Hunger und verspeisen alles, was an der Ostsee kulinarisch wie fußballerisch auf dem Platz kredenzt wird. Nach der absolut überzeugenden Leistung am vergangenen Sonntag, dürfen unsere Jungs gerne mit sehr breiter Brust antreten, auch wenn es gegen einen Aspiranten auf die internationalen Plätze nur zu einem Remis reichte.Allerdings verloren drei

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