0:5 – Das war gaaaaanz knapp

Kiezkicker trotzen möglichen Meisterschaftskandidaten alles ab! Da waren sie (schon) wieder, diese Parameter: Abendspiel, Flutlicht, Dom! Und auch am kommenden Freitag gegen Köln werden die bunten Lichter neben dem Millerntor ihre grellen Blitze in den Abendhimmel schießen. Es bleibt aber dabei: Der Dom muss weg! Kick-off um 18:30 Uhr ist als Start in eine lange Samstagnacht eigentlich bestens geeignet; wäre da nicht diese Zeit, die es bis dahin zu überbrücken gilt. Mit jeder verstreichenden Minute oder, präziser, jedem denkbaren 517-Sekunden-Intervall stieg die Anspannung auf den Straßen zum Millerntor – und auch vor der Tastatur. Warum 517 Sekunden? Dazu später. Zunächst

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Madrid oder Millerntor: Hauptsache München

Zwischen Champions League und Klassenkampf! Wo Andy Möller einst bei dem Wunsch nach seinem nächsten Arbeitgeber noch etwas durcheinanderkam, wissen die Bayern ganz sicher, dass der Weg zum Millerntor über die spanische Landeshauptstadt führt. Aber den „kleinen“ Umweg werden sie gerne in Kauf nehmen: Dort winken schließlich weitere süße Millionen Euro – am Millerntor hingegen nur eine bittere Niederlage… Aber mal immer langsam mit den braun-weißen Pferden. Zunächst müssen erst die 90-plus-Bayern-Dusel-Minuten am Samstagabend gespielt werden (Kickoff ist um 18:30 Uhr). Das Wort „Klassenkampf“ prangte vor über einem Vierteljahrhundert in großen Lettern samt Foto von „Tattoo-Theo“ auf dem Cover der

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THE NØ – Heimspiel im Hafenklang

UNERHØRT – Der Album-Release-Gig! Endlich hatte das Warten ein Ende! Die letzten Tage waren erfüllt von Vorfreude auf diese Release-Paadie meiner Lieblings-Band No Life Lost… ähem… THE NØ, fast direkt an der Waterkant. Etwas umständlich reiste ich per HVV an (woher nur diese Namensähnlichkeit mit den Volxparklern…?), doch meine Anstrengungen wurden mit dem – bereits jetzt schon – ultimativ besten und legendärsten Konzert des Jahres belohnt! Formatieren tut man ja meist am Rechner. Aber die neue Formation der Band machte mehr als riesigen Spaß! Kaum ein Bein konnte im absolut ausverkauften Hafenklang stillhalten und so war der Pit durchgehend am

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1:2 – Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Allerdings: Die Hoffnung ist bekanntlich die kleine Schwester der Illusion. Da war sie wieder, die Melange aus Abendspiel und Flutlicht (obwohl die Sonne auch am Abend noch freudig strahlte) – und eben… Dom. (Der Dom muss weg!) Es wurde wirklich alles versucht: Der Tisch diente als Trommel, das Sofa wurde zur Hüpf-Tribüne, die braun-weiße Fahne bekam einen Ventilator zur Seite gestellt, damit sie wenigstens etwas wehte und gezündelt wurde im Minutentakt. Nichts davon brachte jedoch die gewünschte Wirkung und so muss man mit dieser üblen 1:2-Pleite einfach leben. Ja, einfach mal traurig sein. Aber nicht wütend, denn unsere Jungs haben

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