NdS – Sp09 – 1.FC Union Berlin

Nach dem Vorgespräch mit Steffi, war heute mit Gero eine weitere Stimme des  “Textilvergehen” zu Gast und sprach mit mir über das Spiel, den Gästeblock am Millerntor und das Verlassen des Blocks durch die Unioner Ultras.

Ansonsten hier noch ein wichtiger Nachtrag zum Spiel und unten die weiteren Fotos und Berichte.

Links zum Spiel:
– Podcast Textilvergehen: “Facepalm-Choreo im Gästeblock
– Fotos UNVEU (in Drei Teilen, unten weiterklicken)
– Fotos Muckefuck St.Pauli
– Fotos USP
– Bericht und Fotos BeebleBlox: “Goldener Oktober
– Bericht Hamburg ist Braun-Weiß: “Zehn Eiserne scheitern am Beton
– Bericht moeliw “Was, Aufbaugegner, WAS?
– Bericht Magischer FC: “Ein grOZes Spiel
– Bericht Grenzenlos St.Pauli: “Bunte Einheit
– Bericht St.Pauli Streets: “Buntes Treiben
– Bericht KleinerTod: “Noch nicht alles Gold, aber es glänzt genug für Eisern

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VdS – Sp09 – 1.FC Union Berlin

Früher “Kult”, heute nur noch Krise.
Vor dem Spiel gegen Union Berlin sprach ich mit Steffi, Teil des “Textilvergehen” und ihres Zeichens neuerdings auch Buchautorin im Fußballbereich.
In eben dieser Funktion wird sie am 30.Oktober (19.30h) eine Lesung in den Fanräumen halten. Über diese (und das Buch) sprechen wir ebenso wie über die Proteste gegen RB Leipzig und natürlich das Spiel am Samstag.

Vielen Dank, Steffi, für das angenehme Gespräch!

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NdS – Sp08 – FSV Frankfurt

3:3 nach 2:0-Führung und 2:3-Rückstand, da weiß man immer noch so recht, ob man sich freuen oder ärgern soll.

Macht nichts, ich diskutierte mich Wacho von den Borrachos Bornheim über die spielentscheidenden Szenen, die dortige Diskussion um das Vereinswappen und vieles mehr.

Knapp 23 Minuten Nachtrachtung auf die Ohren. // Frodo

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Respekt, Digga!

Dieser Artikel erschien bereits im Print-Übersteiger #117, am 22.08.2014.

Respekt! Wir alle verlangen ihn, erwarten ihn und wir reagieren meist sehr angegriffen und empfindlich, wenn er ausbleibt. Er wird in etlichen Songs thematisiert und ist Teil der Sprache einiger Jugendszene geworden. Gefühlt war er nie so sehr beschworen und gleichzeitig scheinbar so absent wie heute…..

Ob das wirklich so ist oder wie immer früher eben alles besser war, vermag ich nicht zu beurteilen. Einen respektvollen Umgang miteinander stelle ich an vielen Stellen gleichwohl derzeit halt nicht fest. Und interessant ist, dass viele Leute Respekt einfordern, jedoch meist nur den Respekt für ihre eigene Person oder ihr Tun und Denken meinen. Respekt zu GEBEN wiederum scheint unpopulärer denn je. Respekt als Einbahnstraße….

Wutbürger

Vielmehr mutet es an, dass je zynischer, brutaler, unerbittlicher und strikter, desto cooler. Menschlichkeit und Wärme zu zeigen, ist hippie. Dann bist Du Gutmensch.

Cool und lässig, schlagfertig und distanziert…. über den Dingen. So soll es sein. Was man sich an Emotionen leisten darf: Wütend sein, sich aufregen. Das gehört mittlerweile dazu. Und in der Wut sich übertreffen mit hasserfüllten und teilweise menschenverachtenden Aussagen. Männlichkeitsgehabe! Pimmelfechten!

Ob im Straßenverkehr, am Stammtisch, in Stadien, im Beruf, im Alltag, in sozialen Netzwerken und in Kommentarspalten zu Presseartikeln. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich nur nicht mehr….

Ingo Zamperoni’s Smile

Beispiele? Weisst Du noch? Halbfinale EURO 2012 in der Ukraine / in Polen? Die DFB-Elf spielt gegen Italien. Zur Pause steht es 0:2 für Italien und es kommt die Tagesschau. Ingo Zamperoni verliest die Nachrichten und wagt es, bei der Meldung zum Italienspiel, zu lächeln.

Er lächelt, sonst nichts. Grund genug für tausende von Deutschen einen Shitstorm sondergleichen gegen die ARD abzusetzen. Was der sich denn einbilde. Er soll mal Respekt haben gegenüber dem Land, in dem er lebt. Dass man aber auch ihm gegenüber Respekt aufbringen könnte?

WM 2010 in Südafrika. Die DFB-Elf tritt leider mal wieder gegen Portugal an (denen ich – wenn überhaupt –  meist die Daumen halte). Portugal verliert wie immer und hunderte von Deutschen, die das Spiel im Portugiesenviertel sahen, dort bei Portugiesen zu Gast waren, portugiesischen Vinho oder portugiesisches Sagres trinken, portugiesischen Bacalhau genießen, rennen hinterher grölend durchs Viertel und singen zur Melodie von „When the Saints…“: “Ihr seid grün, ihr seid rot, ihr seht aus wie ein Idiot!”.
Der Sieg reicht nicht, es muss eine Demütigung werden!

Passt zu Gaucho-Gate? Lächerlich… ja irgendwie schon. Diesem peinlichen Ballermann-Kapitel der deutschen National-Elf der Männer wurde wohl wirklich zu viel Bedeutung beigemessen. Und doch… nicht die Berichterstattung über den würdelosen Song ist das Phänomen, sondern die empörten Shitstorms, die sich danach an die “Lügenpresse” richten. Wären sie sachlich? Alles gut. Nein, sie sind überwiegend beleidigend und hetzen gegen die Journaille, die es wagt, “Spielverderber” zu sein. Kaum ein Posting in diversen Sozialen Netzwerken oder den Homepages der Presse, die nicht mit “Armes Deutschland” oder “Gutmenschen” und “linksgrün versiffter gleichgeschalteter Presse” beginnen oder enden. Durch “Fakt ist….” Wird belegt. Beleidigungen und empörtem Entsetzen, dass man ja nun nicht mehr den Gegner beleidigen dürfe. Übertriebene Empörung auf Seiten der Kritiker am Tanz? Vermutlich schon, aber die Reaktionen sind das eigentliche Phänomen. Man hat Jahre auf diesen Titel hingefiebert und nun ist alles dahin, weil 10 Zeitungen einen Tanz verurteilen? Wo sind Selbstironie und Humor? Mein Kurvennachbar und ein famoser Mensch, der Blogger Erik Hauth, schrieb sehr klug.

Er möchte nicht der “hässliche Deutsche” genannt werden, aber anstatt sich schön zu machen, kämpft er verbissen darum, hässlich sein zu dürfen.

German Angst

Was geht hier schief mit unserem “entspannten Partypatriotismus”? Und warum findet er nur zur WM der Männermannschaft statt? Korsos bei Europameisterschaftstitel der U19 vier Wochen später? Nix! Frauen-WM? Ist halt was für Männer, heißt es dann gerne. Goldmedaille für Dressurreiter? Schwul! Geht es um Fußball oder doch um mehr? Um Identität, Stolz und den ganzen Scheiss?

Özil ist nur dann gut fürs Team, wenn er liefert, ansonsten “wie der schon aussieht oder über den Platz trabt!”. Genauso Boateng, der mehr als nur einmal “Bruder Leichtfuß” genannt wurde. Weil er PoC ist? Führt man so etwas in Diskussionen an, kann man durchaus was erleben. Da wird man vom vaterlandsloser Gesellen zum Spielverderber (“man wird doch einmal vier Wochen Fußball gucken dürfen, ohne ständig an so etwas denken zu müssen”) oder einfach durchbeleidigt.

Man wird doch einmal im Jahr ein Arschloch sein dürfen, oder was? Will man eigentlich immer Arschloch sein, traut sich aber nicht? Ist es zum Turnier gesellschaftlich akzeptiert, weil dann so viele draußen Arschlöcher sind?

Eine Schülerin fordert beim Spiel gegen Ghana über Twitter zur Halbzeit “Hoffentlich sterben paar Schwarze mitten auf den Spielfeld an AIDS” (sic!).
Sind natürlich immer Einzelfälle. Die Schülerin hat sich authentisch entschuldigt, interessanter waren die Reaktionen. Shitstorm. Wieder! Zehntausende. Nun sei auch mal gut, das kann ja in der Spannung des Spiels mal rausrutschen. Echt? DAS?

Aber auch die Empörung über die Verteidigung der Urheberin dieses Tweets schoss deutlich übers Ziel. Bomber Harris solle mal die Kartoffeln wieder wegbomben. Wäre mal Zeit.
Bitte, was geht da schief in den Köpfen?

Ein Schland-Mob überfällt direkt nach dem Finale das Shebeen wo harmlos Fußball geschaut und gegrillt wird. Aber die Party darf nicht verdorben werden. Deshalb waren das ja nun HSV-Hools. Mit Deutschland hat das ja nix zu tun. Immer wie es gerade passt.

Patriotismus ist der kleine Bruder von Nationalismus und alle Formen von Verteidigung desselben gehen schief. Verfassungspatriot, okay. Nationalpatriot? Stolz? Der Schritt in bedenkliche Ecken ist dann schnell getan. “Dummheit und Stolz wachsen aus dem selben Holz“ sagte meine Oma. Und Omi hatte immer recht!

Übrigens: Nur weil andere Menschen von hier oder aus anderen Nationen sich nicht benehmen können, heißt das nicht, dass man das auch darf. “Aber Kevin-Tobias hat zuerst mit Matsche geschmissen!

Würde und Größe entstehen durch Disziplin und Respekt, nicht durch Copy & Paste von Scheiße. Wenn alle falsch parken, ist es nicht plötzlich erlaubt… Und wann wurde mal ein Arschloch bewundert (oh halt, Putin…)?

Kleiner Einschub: Wenn zur WM geböllert wird, ist‘s ne tolle Partynacht, im Rest des Jahres schimpfen die gleichen Idioten auf div. Ultraszenen und bezeichnen sie als “sogenannte Fans” oder “Randalierer” und ein Bengalo sind sofort “Ausschreitungen”. Mal Silvester am Hafen gewesen? Die Vögel schießen ihr Zeug direkt über Köpfe ab. Coole Party. Kein Wendt motzt.  Machen es Ultras geplant, mit Leuchtfeuerwerk und nicht Raketen oder Böllern, in ihren eigenen Reihen, in ihren Kurven, denkt wieder keiner an die Kinder.

Wo sind die Mechanismen, die uns sagen, dass man Dinge nicht tut? Wo ist das eigene Störgefühl. Was macht uns so viel Spaß, zu verletzen und Menschen abzuqualifizieren? Oder gar sie physisch zu verletzen? Wo ist die Empathie? Das was uns vom Tier unterscheidet?

Ich bin ratlos und wittere einen unfassbar großen Minderwertigkeitskomplex. Das “Wir sind wieder wer…” treibt wohl vieles um. Warum ist das so wichtig, “wer” zu sein. Ich bin doch wer, weil ich hier gerade schreibe, weil ich lebe, esse, trinke, gesellig bin und liebe. Und nicht weil andere ein Fußballspiel gewinnen, welches mein Leben nicht beeinflusst oder ich gar irgendwen oder irgendwas hasse. Immer auf der Suche, nach einem dem es besser geht und der das nicht verdient hat… Özil, Boateng, Gomez… Sind auch immer alle “überschätzt“. Die Bio-“Weißen” dagegen meist nicht so…

War es nicht das Privileg des Bürgertums, des Konservativismus, Respekt einzufordern? Disziplin und Umgangsformen? Ggf. manchmal etwas unauthentisch, aber das Gerüst gab einen moralischen Kompass mit. Ein “das macht man nicht” muss nicht immer nur restriktiv sein, es kann auch stützen. Und nun? Orientierungslosigkeit, Sarrazin, man wird doch wohl mal sagen dürfen, “Fakt ist…” und AfD-Weisheiten, die alle immer mehr in die Mitte der Gesellschaft rücken. Vor der NPD habe ich keine Angst, vor wutbürgerlichen AfDlern viel mehr. Sie höhlen unser Wertesystem aus. Ein guter Mensch ist mittlerweile ein Schimpfwort und sich selbst als  Pazifisten bezeichnende Menschen gehen als Querfront mit Neurechten für Putin demonstrieren. Ist klar!

Am meisten erschreckend ist für mich die Unerbittlichkeit, das Unversöhnliche. Als wenn riesige Verletzungen vorliegen? The good old german Angst?

Ganz brandaktuell: Nahost und Ukraine,
Da wissen wir Bescheid und interpretieren jedes Ereignis so, dass es in unser Weltbild passt. Anti-Putin. Pro-Putin, Anti-USA, Anti-Israel, Antisemitisch, Anti-Muslimisch und was weiß ich. Erstaunlich. Wirklich erstaunlich, wie wir derartig komplexe Umstände und historische Entwicklungen mal eben in Gänze erfassen können. Keine Ahnung, aber sofort ne Meinung. Und wenn Fakten kommen, die nicht passen? Propaganda!

Koalitionen aus interessanten Gruppierungen auf allen verfügbaren Seiten, die eines eint: Kein Respekt, keine Empathie. Weder vor Menschen, noch vor Themen. Der Gegner ist immer ein Monster, Vergehen der eigenen Seite sind immer Einzelfälle und im Prinzip ja verständlich, weil Kevin-Tobias schließlich zuerst mit Matsche geschmissen hat. Die sind auch sonst nie da. Kommt einem bekannt vor, oder?

Linksversifftes Zeckenpack

Und bei uns?
Da ist immer alles super. Wir sind ja die linken lustigen „Paulis“. Immer respektvoll und  moralisch. SA-Vergleiche bei der “Bullen-aus der-Kurven”-Diskussion? Unerbittlich und unversöhnlich. Die Süd bezeichnet die Cottbusser als Nazis (die haben SIEG HEIL bei uns in der Kurve hochgehalten!!) und das Stadion pfeift unsere eigenen Jungs aus? Bei der Kassenrolle? Knast wurde gefordert. Lebenslanges Stadionverbot. Wegen einer Kassenrolle, die Teil einer Choreo war! Für einen Jugendlichen, der sich selber stellte. Fast jede einigermaßen kontroverse Diskussion in unseren eigenen Foren rutscht auf bedenkliches Niveau und zu den großen Länderturnieren bekleckern sich nicht alle St. Paulianer mit Ruhm. Auch beim Davidwachenüberfall, bei, Schweinske-Cup und bei der Demo am 21.12. letzten Jahres gibt es viele aus unseren Reihen, die keine Ahnung haben, aber sofort ne Meinung. Und es wird immer fröhlicher gepfiffen, wenn das Spiel unserer Mannschaft nicht gleich tiki-taka-abgeht. Und was das “Aktionsbündnis gegen Homophobie und Sexismus” St. Pauli jüngst und immer mehr zu Verhalten in unseren Kurven äußern muss, stimmt einen auch bedenklich.

Andreas Biermann

Und ein St.Pauli-Thema mit leider aktuellem Bezug: Der arme Andreas Biermann hat nun seinem schweren Leben mit 34 Jahren ein Ende bereitet. Möge es dort, wo auch immer er ist, nun besser für ihn sein.

Wer weiß es noch? Februar 2009. Heimspiel gegen Greuther Fürth. Andreas Biermann in der Startelf. Das erste und einzige Mal in jener Saison. Schon zur Pause steht es 0:2. Biermanns Spiel ist glücklos und fehlerbehaftet. Nun folgt das, wie ich es empfand: Das Stadion sucht einen Schuldigen und findet ihn in Biermann. Es wird geschimpft, lautstark nach seiner Auswechselung verlangt und als er kurz vor der Halbzeit verletzungsbedingt (!) raus musste, sehr deutlich und betont erleichtert applaudiert.

Hysterisch? War doch ganz anders? Mag sein. Es gibt aber mindestens einen Menschen, der es so empfand. Mich.

Wer schließt aus, dass es noch einen zweiten gab? Und wer schließt aus, dass dieser zweite vielleicht ausgerechnet Andreas war? Wer schließt aus, dass solch ein Verhalten von sonst so treuen Fußballfans ein Mosaikstück auf seinem Weg zu der aktuellen tragischen Entwicklung war? Dass wir ihn nicht stützten? Dass wir den Erfolg über Menschlichkeit stellten? War es so? Haben wir Schuld? Beantworte Du!

Und denk daran, wenn jemand die Mannschaft auspfeift oder mal wieder Kalla beschimpft. Wir wissen nicht, wie diese Menschen das aufnehmen. Muss ich Mitleid haben mit einem “mehrfachen Millionär, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat?” Na klar. Remember Biermann oder Enke. Weil es Menschen sind. Muss ein Arbeits- und Obdachloser vor Dir keinen Respekt haben? Für ihn bist Du der Millionär!

Was will ich sagen: Sei Dir bewusst, was Du tust, wenn Du Menschen beschimpfst und abqualifizierst!

Face the Facts

Aber man wird doch noch… Ja, seine Meinung darf man natürlich sagen. Erst recht bei uns. Man darf auch diskutieren und auch leidenschaftlich oder gar grimmig. Aber bewertet werden sollten die Aussagen von Menschen und ihre Handlungen, nicht der Mensch an sich. Und schon gar nicht Menschengruppen. Der Italiener, der sich immer hinschmeißt, der Pole, der immer klaut, der arrogante Franzose etc. Nicht mal im Spaß!!

Sind alle Muslime an Al Quaida oder Hamas schuld? Sind die meisten Deutschen dann auch schuld, was die USA machen? Oder Russland? Sind schließlich alles Christen.

Was bin ich? Ab wann bin ich Deutsch? Meine Vorfahren sind Hugenotten, also Franzosen, die durch den ollen Fritz vor 300 Jahren nach Pogromen in Frankreich nach Preußen rein gelassen wurden. Wenn die in Deutschland viel, viel länger lebenden Juden für Israel verantwortlich sind, muss ich jetzt hoffen, dass François Hollande keine Scheiße baut, weil der Mob dann mich beschimpft? Oder gilt das nur für Juden und Muslime?

Wir fordern immer gerne Differenzierung und …eben Respekt, wenn es um uns geht. Wir müssen ihn aber auch geben. Dann verdienen wir ihn.

Don’t judge a book by it’s cover

Bewerten wir das, was ist und nicht das, was das Monster in unseren Köpfen draus macht. Bewerten wir immer nur Worte und Taten. Und wirklich nur diese. Ganz pur. Und interpretieren diese nicht um dann beleidigt zu sein über unsere eigenen Gedanken.

Fragen wir nach, wie etwas gemeint ist. Immer wieder. W-Fragen (Wieso? Wie genau soll das gehen? Wie stellst Du Dir das vor? Was passiert dann?). Nachfragen. Nicht lospoltern! Die mit den kruden Gedanken entlarven sich beim Nachfragen meist selber sehr schnell, verheddern sich und machen sich lächerlich. Solche Aussagen dann stehenlassen. Die sprechen für sich selber. Beurteilen wir erst dann, wenn wir verstanden haben. Und das Verstehen bereichert. Wir haben dann weniger Streit!

Respekt bedeutet, sich in andere Personen und ihre Sichten der Dinge hineinzuversetzen. Das muss nicht immer gelingen, aber der Versuch ist nicht nur nett, sondern auch bereichernd, denn man lernt etwas und sieht viele Dinge aus anderen Perspektiven und letztendlich dann auch viel entspannter.

Ich kann es auch noch nicht, aber ich versuche es. Ich möchte nämlich irgendwann ein Humanist sein. Ein Gutmensch.

Forza St. Pauli – Wir sind die Guten! // Mirco

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NdS – Sp07 – Eintracht Braunschweig

„Illegale Carbonpanzer-Lieferungen für den Irak“: Ach, watt scheun! In einem chancenarmen, aber dafür leidenschaftlich geführten Spiel, gewinnt der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig mit 1-0. Ich habe heute wieder mit Henrik gesprochen und wir schnackten über toreschießende Cyborgs, grätschende Edeltechniker und kommende Legenden 1 + 2. Ich könnte noch stundenlang über das Spiel schreiben, aber das will ich gar nicht, denn ihr hört mal lieber in die aktuelle Folge des Millerntons. Und zum Abschluss …

Ich danke Henrik für zwei tolle Gespräche. Es ist nicht leicht nach einer Niederlage, darum freue ich mich um sehr mehr, dass der den Telefonhörer abgenommen hat. ;) // Michael

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7.Spieltag (H) – Eintracht Braunschweig

FC St.Pauli – Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0)
Tor: Lasse Sobiech (15.)
Zuschauer: 27.013 (ca. 2.500 Gäste)

Heeeey, FC St.Pauli!
Wiiiiiir woll’n Dich siegen seh’n!
Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich!
Unser Ein und Alles – ja wir lieben Dich!
Oohoohoooo
(to be repeated)

Ja, es ist in letzter Zeit etwas ruhiger im Blog geworden, bzw. umgekehrt etwas lauter, weil ich weniger schreibe und mehr Zeit in den MillernTon investiere.
Ein Punkt, der das Schreiben vielleicht auch etwas hat schleifen lassen: Nach den Spielen gegen Fürth und Kaiserslautern fiel wohl nicht nur die Mannschaft in ein Motivationsloch, auch als Schreiber gibt es solche und solche Tage, und manchmal ergibt es sich dann einfach nicht, die Tastatur zu bemühen.

Solche Abende wie gestern aber, die sind nicht nur beim live dabei sein wunderbar, die bringe ich schon aus ganz eigennützigen Gründen gerne zu Papier, denn sie machen Spaß. Auch beim Schreiben.

Ich glotz’ TV!

Doch vor den Spaß hatte der liebe Gott die liebe DFL die merkwürdige Anstoßzeit von 17.30h gesetzt. Ja, der Aufschrei ist dann immer groß, insbesondere an den letzten 1-2 Tagen vorher entdecken viele erst mit großer Entrüstung diese “Schweinerei”, tatsächlich gibt es diese Anstoßzeit für die Wochenspieltage aber schon seit unserem Wiederaufstieg aus der Versenkung Regionalliga, im Jahre 2007.
Macht es das besser? Nein, überhaupt nicht.
Ist diese Zeit nachvollziehbar? Auch nicht wirklich. Die einzig einleuchtende Erklärung aus meiner Sicht wäre, dass Sky gerne die Zusammenfassung der 2.Liga-Spiele beendet haben will, bevor die Erstliga-Berichterstattung beginnt. Aber mal ehrlich: Welcher TV-Zuschauer macht das denn zur Bedingung, bzw. davon sein Sky-Abo abhängig?
Wäre eine Anstoßzeit um 18.00h/18.15h/18.30h nicht auch noch völlig ausreichend, würde umgekehrt sogar auch noch mehr Arbeitnehmern die Gelegenheit geben, den Anstoß am TV live zu verfolgen? Und reicht dem “normalen” Sky-Zuschauer dann nicht auch das Endergebnis der 2.Liga-Spiele völlig aus, um sich dann dem Premium-Produkt Bundesliga zu widmen? Hat umgekehrt derjenige, der einen Zweitligaverein im Herzen trägt, nicht eh das Spiel seines Vereins als Einzeloption geschaut und switcht dann auch wahlweise gerne zur 1.Liga oder verzichtet dort freiwillig noch auf ne Viertelstunde Konferenz, um die anderen 2.Liga-Spiele zu sehen? Vielleicht denken Sky und die DFL ja mal drüber nach. Wahrscheinlich aber eher nicht.
(Von den Interessen der Stadionbesucher zu reden traut man sich ja eh nicht mehr, die sind ja offensichtlich sowohl der DFL als auch Sky völlig egal.)

Okay, auch für mich hieß das hektisch aus Büro und Anzug schälen und mit “Hells Bells” die Stufen zur Gegengerade hoch zu laufen. Das “Herz von St.Pauli” hörte ich also noch auf dem Heiligengeistfeld, auch ein merkwürdiges Gefühl.
Die Gedenktapete für Hoppe hingegen habe ich so schon nicht mehr sehen können – schön trotzdem natürlich, dass es sie gab.

Die U23 gewinnt gegen Braunschweig [(c) Stefan Groenveld]

Auf dem Platz tummelte sich dann fast alles, was noch unfallfrei geradeaus laufen konnte. Unter anderem, was mich besonders freute, auch Okan Kurt und Andrej Startsev, die ich beide nun schon seit der B-Jugend bei uns verfolge. “Hoffentlich geht das gut!” war sicherlich bei vielen der Gedanke – es sollte gut gehen, und wie!

Braunschweig hatte sich durch das 2:0 gegen Darmstadt am Wochenende den erhofften “Brustlöser” verschafft und wollte bei uns die Punkte mitnehmen, was man durchaus auch von Anfang an merkte. Unsere Jungs (angetreten ohne die Verteidiger Schachten, Gonther, Thorandt (mittags mit Magen-Darm-Problemen ausgefallen), Halstenberg und Nehrig) hielten aber defensiv gut dagegen, Chancen für Braunschweig gab es kaum bis gar nicht. Ob Thorsten Lieberknecht nun mit seiner Wahrnehmung von “80 Minuten dominiert” richtig liegt, ist dabei relativ egal, denn es fehlte eben nicht nur zählbares, es fehlten auch die Gelegenheiten. Lediglich zwei “Beinahe-Chancen” nach Schüssen aus der Distanz hab ich vermerkt.

Und umgekehrt? “Gnadenlose Effizienz!” sagte mir Wolf nach dem Spiel. “Keine Chance – ein Tor!

1:0 - Jubel

1:0 – Jubel // (c) Stefan Groenveld

Gut, zumindest der Schuss von Daube kurz vor Schluss dürfte noch als Chance durchgehen, aber ansonsten stimmt das schon, nach vorne ging wenig.
Aber: Nach der Serie (nur zwei Siege aus den letzten 15 Ligaspielen) und bei Tabellenplatz 17 geht es eben weder um “The beautiful game” noch um Dominanzfußball, sondern schlicht und einfach um die Ente, die bekanntlich am Ende kackt und im besten Fall noch die drei Punkte dabei rauspresst. Hat sie gemacht, alles Gut!

Der Weg dorthin war sicher holprig, ein Tor nach einer Ecke(!) durch einen Verteidiger ist kein Zeichen von Brillanz, aber fragt doch gern in Braunschweig mal nach wie sehr die das tröstet.

Zu den beiden “Neulingen”: Eine absolut herausragende Stärke von Okan Kurt ist (meiner Meinung nach) seine Ballbehauptung. Wenn er den hat, gibt er ihn so schnell nicht (unfreiwillig) her. Hinzu kam eine unfassbare Gier nach dem Ball, wenn der grad beim Gegner war. Beides Dinge, die der Gegner dem so klein und fast schmächtig wirkenden Jungen vielleicht nicht zugetraut hat, obwohl er das beispielsweise auch schon im Spiel unserer U23 gegen die U23 der Eintracht vor ein paar Wochen zeigte. Gut für uns.

Men of the Match

Men of the Match // (c) Stefan Groenveld

Und ähnliches gilt für Andrej Startsev, der auf der Außenverteidigerposition ein ebenso großartiges Spiel wie Kurt im defensiven Mittelfeld machte und es offensichtlich als persönliche Beleidigung auffasste, wenn jemand auf seiner Seite an ihm vorbei wollte.

Oder auch, anders formuliert:

Ein Sonderlob haben sich außerdem Marc Rzatkowski und John Verhoek verdient. Was die da vorne gearbeitet haben, unfassbar. Immer wieder raufgerannt, den Gegner angelaufen, unter Druck gesetzt, Bälle erkämpft oder den Gegner zum planlosen Abspiel gezwungen – taucht in keiner Scorer-Statistik auf, war gestern aber ganz sicher ein immens wichtiger Faktor im Gesamtkonstrukt des Heimsiegs.

John Verhoek grüßt Saulo Decarli

John Verhoek grüßt Saulo Decarli // (c) Stefan Groenveld

Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich!

Die Stimmung war anfangs noch sichtlich nervös, löste sich mit zunehmender Spielzeit aber immer besser und immer wieder gab es auch von der Gegengerade Anfeuerungsrufe und Gesänge, wenn man der Meinung war die Mannschaft bräuchte jetzt mal wieder einen Push, der durch den USP-Gesang grad nicht erzeugt wird.
Wunderbar, so soll es sein, da hat sicher auch USP gar nichts gegen, im Gegenteil, würde man sich wahrscheinlich noch viel öfter wünschen.

Und ab der 86.Minute kam dann wieder jener eingangs zitierte Gesang auf, der schon gegen Sandhausen den Siegtreffer von Sobiech “hineingesungen” hatte. Wunderschön, wenn ein ganzes Stadion stehend dieses Lied singt, bei Torszenen für oder gegen einen dies kurz einem aufgeregten Durcheinander weicht und danach dann (weil von USP in der Süd weitergesungen) der Gesang von den restlichen Tribünen wieder aufgegriffen wird. Gänsehaut, noch immer.

Ein besonderes “Gimmick” war dann der Flitzer, der kurz vor Schluß aus der Ecke GG/Nord kam, fröhlich zu Tschauner lief und dann, völlig unbeachtet von den Ordnern, über den Zaun wieder in die Gegengerade sprang. Herrlich, was hab ich gelacht. Unser MillernTon-Gast Sven Brux fand das sicher weniger lustig (als Ex-Fanzine-Redakteur vielleicht schon, als Sicherheitschef eher nicht), jedenfalls merkte man hier noch eine fehlende Abstimmung beim Ordnungsdienst. Als er dann in der GG war, machten sich dort dann aber gleich ein paar Ordner auf den Weg, er wurde aber von anderen Fans “abgesichert”. Wie die Geschichte dann ausging hab ich nicht mehr verfolgt, um mich rum gab es zumindest Beifall und Gelächter.
Die DFL wird dies sicher anders sehen, aber wenn es so friedlich verläuft wie hier gibt es sicherlich schwerwiegendere Probleme im Profifußball. Um eine Geldstrafe kommt der Verein dabei wohl leider trotzdem nicht herum.

Zum Gästeblock kann ich nicht viel sagen, da kam in Block 2 der Gegengerade akustisch nichts mehr an.

Am Sonntag geht es nun also zum FSV Frankfurt. Sollten die heute in Darmstadt mit drei Toren verlieren, wäre es erneut eine Reise zu einem Tabellenletzten, was in der Vereinshistorie des FC St.Pauli ja als gleichbedeutend mit einer feststehenden Auswärtsniederlage gilt. Aber zum Einen hat Frankfurt ja noch nicht verloren, zum Anderen wird jetzt ja vielleicht doch noch “alles anders”. Bei allen spielerischen Mängeln hat das gestern Abend jedenfalls wieder richtig Spaß gemacht, wie schon gegen 1860. Weiter so, Jungs – die ganze Kurve singt und tanzt für Euch! // Frodo

Links: 
– Fotos (oben blättern) und Bericht bei Stefan Groenveld
- Fotos aux armes
- Bericht bei “Keep calm and follow”: “Abends is’ geiler
– Bericht Beebleblox: “Arsch aufreißen macht glücklich
– Bericht Grenzenlos St.Pauli: “Ein bisschen Hass muss sein…
– Bericht Athens South End Scum (english): “Matchday 07
– Bericht MagischerFC: “Aus der Not eine Tugend machen
– Bericht KleinerTod: “Mit dem Rücken zu Wand auf zu neuen Ufern
– Bericht Hamburg ist braun-weiß: “The future Startsevs here
– Fotos Muckefuck St.Pauli

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7. Blindenfußball Hallenmasters “Keep your mind wide OPEN”

Wer diesen Blog (oder den ÜS-Twitter Account) schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass ich dem Blindenfußball sehr zugetan bin und diese Sportart gerne einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Nachdem ich vor einiger Zeit selbst einmal “mitspielen” durfte (sprich: Hoffen, dass ein Gegentor fällt, damit der Schiedsrichter mich an der Hand wieder zum Anstosspunkt geleitet), freue ich mich immer wieder, wenn sich die Gelegenheit bietet, den Sport live zu verfolgen.
Und nachdem die jüngste Bundesliga-Saison sich mit Platz 5 als die erfolgreichste in der Vereinshistorie des FC St.Pauli-Teams herausstellte, was mit einem Doppelsieg am letzten Spieltag in Lübeck einherging, bietet sich beim Hallenturnier Anfang Oktober die nächste Möglichkeit dazu.

Turnierplakat "Keep your mind wide OPEN!"

Turnierplakat “Keep your mind wide OPEN!”

Der Spieltermin ist mit Freitag/Samstag aufgrund des Feiertags bewusst gewählt, am Samstag ist (leider?) parallel ja auch das Heimspiel des FC St.Pauli gegen Union Berlin am Millerntor angesetzt (13.00h). Vielleicht ist dies aber auch grade ein Vorteil, weil viele Stadionbesucher dann die Gelegenheit ergreifen und vor oder nach dem Spiel in der Halle des Wirtschaftsgymnasiums vorbeischauen.

Mit den Tschechen aus Brno, die schon zum zweiten Mal dabei sind, und Five-A-Side Charleroi (Belgien) sind gleich zwei internationale Teams am Start, Marburg (Deutscher Vizemeister) und St.Pauli schicken erstmals auch ein Jugendteam ins Rennen.

Am Freitag wird von 10.00h – 18.00h in der Budapester Straße 58 gespielt, am Samstag von 9.00h – 19.00h, also hoffentlich für jeden zumindest zeitweise eine passende Uhrzeit dabei.
Der Eintritt ist frei, frühes Kommen sichert die besten Plätze.

Überzeugt Euch selbst davon, dass Blindenfußball “eine der anspruchsvollsten Fußball-Spielarten überhaupt” ist, kommt vorbei und “Keep your mind wide OPEN!” // Frodo

Nachtrag: Der Spielplan ist da.

SPIELPLAN

Freitag, 3.10.2014

10:00 FC St. Pauli 1 vs. FC St. Pauli 2
10:50 Avoy MU Brno vs. Chemnitzer FC
11:40 SG Berlin/Braunschweig vs.BFW/VSV Würzburg
12:30 5‐a‐Side Charleroi vs. Chemnitzer FC
13:20 SG Berlin/Braunschweig vs. Avoy MU Brno
14:10 FC St. Pauli 2 vs. BFW/VSV Würzburg
15:00 5‐a‐Side Charleroi vs. FC St. Pauli 1
15:50 FC St. Pauli 2 vs. SG Berlin/Braunschweig
16:40 Chemnitzer FC vs. BFW/VSV Würzburg
17:30 Avoy MU Brno vs. 5‐a‐Side Charleroi

Samstag, 4.10.2014

09:00 SG Berlin/Braunschweig vs. Chemnitzer FC
09:55 FC St. Pauli 1 vs. BFW/VSV Würzburg
10:50 FC St. Pauli 2 vs. 5‐a‐Side Charleroi
11:45 BFW/VSV Würzburg vs. Avoy MU Brno
12:40 Chemnitzer FC vs. FC St. Pauli 1
13:35 SG Berlin/Braunschweig vs. 5‐a‐Side Charleroi
14:30 Avoy MU Brno vs. FC St. Pauli 2
15:25 5‐a‐Side Charleroi vs. BFW/VSV Würzburg
16:20 SG Berlin/Braunschweig vs. FC St. Pauli 1
17:15 Chemnitzer FC vs. FC St. Pauli 2
18:10 FC St. Pauli 1 vs. Avoy MU Brn

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VdS – Sp07 – Eintracht Braunschweig

Am gestrigen Samstagabend habe ich mit Henrik aus Braunschweig telefoniert. Schwierig, sich nach dem gestrigen 0-3 in Aue gleich wieder für ein neues Spiel zu motivieren. Aber was soll’s. Es geht gleich am Dienstag um 17.30 Uhr gegen die Eintracht aus Braunschweig weiter. Henrik und ich sprachen über Ultras Braunschweig und die dazugehörige Geschichte. Ich verfüge leider über nicht genug Wissen zum Entstehen dieser Geschichte, daher gibt Henrik einen kleinen zeitlichen Abriss. Ich hoffe, dass wir mit aller Kraft und Macht am Dienstag drei Punkte einfahren werden, um schnellstens das Tabellenende der Liga zu verlassen. Kommt ins Stadion, seid laut und supportet den Magischen FC zu drei Punkten! Forza!

Ich danke Henrik für das Gespräch und freue mich auf das Telefonat nach dem Spiel. // Michael

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MT013 – 25 Jahre MillerntorRoar!

Die Saison ist nun schon ein paar Wochen alt, der Trainer ist entlassen – Zeit nach vorn zu blicken!
Oder eben auch nicht, wir blicken in dieser Sendung nämlich fast ausschließlich zurück, und zwar auf die Spiele gegen Sandhausen, in Fürth und gegen 1860, sowie natürlich auf die Trainerentlassung.

Hauptthema aber ist das 25jährige Jubiläum der Gründung des MillerntorRoar, quasi die “Mutter aller Fußballfanzines” in Deutschland und definitiv die Mutter des Übersteigers.

Hierzu haben wir mit Sven Brux (gleichzeitig inzwischen ja “Leiter Veranstaltung und Sicherheit” beim FC St.Pauli) und Olav zwei Redaktionsmitglieder von “damals” zu Gast und sprechen mit ihnen darüber, wie man damals überhaupt auf die Idee kam, ein Fanzine zu gründen, wie sich so ganz ohne Handys und Internet (und teilweise sogar ohne Computer) die Redaktionsarbeit gestaltete und vieles weitere mehr. Dabei gab es dann auch genug Anekdoten aus der “Alte Männer erzählen vom Krieg” – Kategorie, die man sich heutzutage gar nicht mehr so richtig vorstellen kann.

Alles in allem gute zwei Stunden Premium-Unterhaltung, die uns allen viel Spaß gemacht haben. Wir hoffen, Ihr habt beim Anhören auch nur annähernd genausoviel Spaß.

Leichte Schwankungen in der Tonqualität ergeben sich dadurch, dass wir erstmals mit vier Mikrofonen aufgenommen haben, statt mit einem Headset für jeden Einzelnen. Hört sich aber größtenteils ganz gut an und der Stereo-Effekt vom letzten Mal ist auch weg.

Viel Spaß!

Teilnehmer heute waren:

  • Sven & Olav (beide MillerntorRoar!)
  • Wolf (AFM-Radio)
  • Justus (Fanladen)
  • Sebastian
  • Christoph (1910 e.V.)
  • Wilko (Übersteiger)
  • Maik (Übersteiger)
So sieht das aus! Danke an Stefan Groenveld für das Foto.

So sieht das aus!
Danke an Stefan Groenveld für das Foto.

Links zur Sendung: 
Video Blindenfußball aus Lübeck, mit Serdal Celebi

Viel Spaß!

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NdS – Sp05 – TSV 1860 München

Ursprünglich wollte ich in der aktuellen Episode des Millerntons einen gefakten Dialog führen. In diesem bin ich abwechselnd “Heini” – der den Schiri anschreit – und der Schiri selbst, der auf jedes Anschreien mit “Ja, Herr Hein, Sie haben absolut Recht!” antwortet. So der Plan. Aber das wäre unfair gewesen, schließlich war ich mir der charmanten Stephanie Dilba aus München auf ein Telefonat verabredet. (Wer heute zum ersten Mal den Millernton auf den Ohren hat, dem empfehle ich den Einstieg der letzten Episode, in der Stephanie erzählt, was sie so für 1860 alles macht.) Und so kam es dann auch. Wer immer schon mal wissen wollte, was Klaus Meine von den Scorpions mit dem FC St. Pauli verbindet und warum ich von gegnerischen Fans bei Heimspielen kaum etwas mitbekomme, der drücke oben auf PLAY. Alle nach Aue! Forza!

Ich freue mich schon drauf, Stephanie in der nächsten Saison in München oder auf St. Pauli persönlich kennenzulernen. // Michael

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