VdS – Sp04 – SpVgg Greuther Fürth

Nach der Verpflichtung von Enis Alushi heute, steht dem Sturm auf Europa (oder zumindest erst mal die Aufstiegsränge) beim FCSP ja nur noch ein wenig Zeit im Wege, mit dieser einhergehend wartet auf uns am Montag das Spiel bei der Spielvereinigung von und zu Fürth.
Vor diesem Spiel sprach ich mit Jakob (vom Fürther Flachpass) über die hohe Fluktuation im Fürther Kader und alles, was man vor dem Spiel noch so besprechen kann.

Viel Spaß // Frodo

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NdS – Sp03 – SV Sandhausen

Alter. Was war das denn am Freitag? BÄMM! Wäre ich nicht heute Abend mit Stefan von Carpe Diem Sandhausen auf ein Telefonat verabredet gewesen, ich hätte das alles schon längst verdrängt gehabt. Aber vielleicht hilft so eine kleine Aufarbeitung in Gesprächsform ja, um wieder klar zu kommen. Wir sprechen über vergebene und gewonnene Punkte und schauen schon einmal ein wenig in die Zukunft. In der letzten Woche hatten Stefan und ich via Skype ein paar technische Probleme, die sich heute wieder anbahnten. Kurzerhand habe ich auf die altbewährte “Bundesliga-Radiokonferenz-Methode” zurückgegriffen und wir haben mit einem echten analogen Telefon telefoniert. Völlig verrückt, aber es hat super funktioniert! :)

Danke für das Gespräch Stefan und noch einen schönen Urlaub! // Michael

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3.Spieltag (H) – SV Sandhausen (uvm.)

FC St.Pauli – SV Sandhausen 2:1 (1:1)
Tore: 1:0 Christopher Nöthe (5.), 1:1 Rene Gartler (23.), 2:1 Lasse Sobiech (90. +2)
Zuschauer: 26.581 – (ca. 200 Sandhäuser)

BÄMM!

In your face, Trainerdiskussion!
Souveränes 2:1 eines guten Pferdes, welches eben nur so hoch springt wie es muss und dabei den Gegner durch ein Tor in der Nachspielzeit auch noch maximalst demütigt, indem man das Tor nicht einfach macht, sondern den Pfosten und den Verteidigerhintern zum Pingpong nutzt.
Wiederholung in Berlin absolut erwünscht, wenn es im Pokalfinale dann zum Derby kommt…

Choreo FC St.Pauli - SV Sandhausen "Die rote Front und die schwarze Front sind wir!"

Choreo FC St.Pauli – SV Sandhausen
“Die rote Front und die schwarze Front sind wir!”

Okayokay, ich hab nichts geraucht, ich wollte nur mal positive Stimmung verbreiten.
Die ersten zehn Minuten waren durchaus ansehnlich und machten Mut auf Verbesserung, das Tor fiel völlig verdient und dank starker Aktion von Budimir (der bei Kallas Pass wohl in der Rückwärtsbewegung minimal im Abseits stand). Danach griff dann wieder die Angst langsam um sich, spielerische Grausamkeiten kamen dazu.
In den ersten vierzig Minuten war für mich Schnecke Kalla der beste Spieler, was er sich dann leider durch ein paar Fehlpässe in wenigen Minuten wieder kaputt machte. Aber: Wenn Vrabec nach dem Spiel etwas krypitsch Vorwürfe in Richtung Einsatz und Kampfgeist äußert, wird er Kalla damit sicher nicht meinen.

Der Ausgleich deutete sich dann zwar langsam an, fiel nach Schachtens unglücklicher Kopfballabwehr aber doch extrem überflüssig, vom restlichen Gestocher ganz zu schweigen. Klar aber auch: Im restlichen Spielverlauf verdiente sich der SVS den Ausgleich immer mehr und ohne Philipp “Hulk” Tschauner wären wir an diesem Abend wohl als Verlierer vom Platz marschiert.

Was man der Mannschaft aber keinesfalls absprechen kann: Den Willen. Ja, sie hat gewollt. Es passt spielerisch bei Weitem noch nicht alles zusammen (sehr vorsichtig formuliert), aber zumindest das teilweise andiskutierte “die spielen gegen den Trainer” konnte ich nicht entdecken, wenn es sowas überhaupt gibt.
Und dann begannen die letzten zehn Minuten, und mit ihnen der Gesang aus der Süd, erst leise, dann immer mehr um sich greifend, anschwellend:

Hey, FC St.Pauli – wir woll’n Dich siegen seh’n
Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich
Unser Ein und Alles ja wir lieben Dich
Ooohoooohoooo…
Hey, FC St.Pauli – [...]

Und dann: BÄMM! (siehe oben.)
Man kann Tore also doch ersingen!

Anschließend sagte mir jemand: “Ohne das Tor ist Vrabec weg!
Hmmm… mag sein.
Fakt aber: Ohne das Tor fährt man mit nur zwei Punkten nach Fürth und steht dann schon mit dem Rücken zur Wand.

Auch “Das Leiden verlängert sich damit nur!” hab ich gehört.
Sollen andere beurteilen. Wie schon im Print-ÜS geschrieben, tue ich mich mit personellen Veränderungen generell schwer und empfinde Trainerdiskussionen und -wechsel oftmals nur als Alibi für die Spieler. Mag meiner eigenen Spielerkarriere geschuldet sein, in der Trainer selten bis nie den Unterschied machten, mag meiner fußballerischen Ahnungslosigkeit oder der Bremer Historie unter Otto Rehhagel geschuldet sein. Oder der Summe aus allem. Ist mir auch egal, ich entscheide das ja glücklicherweise eh nicht.

Und wie gesagt: Mit 97 Punkten steigen wir sicher auf…

Nach dem Spiel traf ich dann noch Stefan und Michael von CD Sandhausen, Beste Grüße! Letzterer sagte mehrfach: “Ich war schon ewig nach einem Fußballspiel nicht mehr so konsterniert!”
Kann ich verstehen, Sandhausen kratzte erheblich am Auswärtssieg, schaffte ihn aber eben nunmal nicht. Daher gibt es jetzt wohl auch beim SVS langsam eine Trainerdiskussion.

Links:
Bilder und Text bei Stefan Groenveld: “Last-Second-Win dank Lasse
Bilder und Text bei CD Sandhausen
Text bei Miesepetriger Alter Mann [fka Breitseite]: “Nicht mal unter Drogen…
Text und Bilder bei BeebleBlox: “Mit Dusel im Gewusel
Text beim FCSP South End Scum: “Matchday 03 – FCSP – SV Sandhausen
Text bei Keep calm and follow St.Pauli: “Lasse, alte Raute
Text bei Grenzenlos St.Pauli: “Ohne Wenn und Aber, aber…
Text bei Sitz[blog]ade: “Wo ist denn hier die Ausfahrt Richtung Fußball?
Text bei MagischerFC: “Der schmale Grat zwischen Wahn und Sinn
Text und Bilder bei KleinerTod: “Toller Schlußakkord nach schlimmen Vorspiel
Text bei Der Kiesel: “Ohne Tschauner wär der Trainer weg
Bilder bei USP
Bilder (inkl. Museum) bei Muckefuck Sankt Pauli
Text bei Quotenrock: “Horrorpingpong: Tschauner 2 – Gartler 1

Pokalauslosung:

Yeah! Ein Heimspiel!
Flutlicht, Ende Oktober.
Da ist es ja fast egal wer da kommt, die hauen wir weg.
Und die Statistik spricht auch klar für uns:

  • Letztes St.Pauli – Heimspiel gegen Leverkusen: 0:1
  • Letztes BVB – Heimspiel gegen Leverkusen: 0:2
  • Letztes St.Pauli – Spiel beim Dino: 1:0!
  • Letztes BVB – Spiel beim Dino: 0:3!

Mir fällt da echt kein Grund ein, warum wir vor dem Tabellenletzten der 1.Liga zittern sollten…

Und dann war da noch:

Rasenball Leipzig. Ich bin ja kein großer Freund des derzeitigen RBL-Bashings, weil ich bei den allermeisten anderen Vereine die selbe Scheiße in anderen Gewändern sehe.
Was ich bei denen aber erwartet habe ist, dass da im Hintergrund jemand sitzt, der sich Gedanken über öffentliche Wirkung des eigenen Handelns macht und strategisch geschickt die Aktionen koordiniert, um Rasenball in der Öffentlichkeit gut dastehen zu lassen.
Aber: Pustekuchen.
Beim Heimspiel gegen Aue griff man gleich doppelt ins Klo. Zum Einen wurden Anti RB-T-Shirts verboten, zum Anderen erteilte man Personen, die sich eines Verstoßes im Straßenverkehr schuldig gemacht haben Haus- bzw. Stadionverbot.
Klar, die Leute hinter den Shirts werden nicht immer die hellsten Leuchten im Solarium sein. Mit derlei Repressionen schafft man allerdings nur frisches Wasser auf deren Mühlen, da hätte ich die Leipziger für cleverer gehalten. Ignorieren und gut is’.
Uund ein Eingriff in den Straßenverkehr ist (ob nun Nötigung oder anders benannt) auch eine Straftat. Aber solange man nicht auch alles Rasern auf der Autobahn ein Stadionverbot erteilt, ist das einfach weit übers Ziel hinaus, bzw. ebenso ungeschickt wie die T-Shirt Geschichte. Man macht sich unnötig angreif- und kritisierbar, von der generellen Diskussion um den Blödsinn von Stadionverboten mal ganz zu schweigen.
Und diese zunehmende Vermischung von Dingen, die eigentlich zivil-/strafrechtlich geklärt werden müssten, mit Stadionverboten, ist auch absolut nichts Gutes und Sinnvolles, im Gegenteil.

Verein am Wochenende

Die U23 gastierte nach der letzte Woche deutlich zu hoch ausgefallenen 1:5 Pleite gegen Werder heute beim BV Cloppenburg, der bisher zwei Unentschieden gegen die beiden Braunschweiger Teams geholt hatte.
Nach einer Viertelstunde erzielte Erdogan Pini durch einen Elfmeter die 1:0 Führung, Bentley Baxter Bahn erhöhte noch vor der Pause auf 2:0, der Anschlußtreffer kurz vor Schluß war nur Statistik.
Nach dem 1:0 in Lüneburg also mit diesem 2:1 der zweite Auswärtssieg in Folge und sieben Punkte aus fünf Spielen, Saisonstart geglückt!
Nächsten Sonntag geht es um 14.00h im Edmund-Plambeck-Stadion gegen die U23 von Eintracht Braunschweig.

Die U19 war mit zweimal 2:2 in die Saison gestartet, zuhause nach Führung und Rückstand gegen Hertha sowie auswärts nach langer 2:0-Führung bei Hannover 96.
Gestern kam nun mit dem Derby das erste Spiel, welches man gewinnen MUSS, wenn man oben mitspielen will, die beiden bisherigen Gegner kämpfen sicher ebenfalls um die Spitzenplätze, was auch deren andere Ergebnisse zeigen.
Vor 250 Zuschauern ging es in Schnelsen torlos in die Pause, danach drehten unsere Jungs dann aber auf:
Der Führung durch Nico Empen (47.) folgte postwendend der Ausgleich (49.), Dennis Rosin brachten Braun-Weiß erneut in Führung (68.). Nachdem er selbst dann einen Straßschoß verschoss, machte es Maurice Litka dann in der 81. besser und traf vom Punkt zum 3:1, ehe erneut Rosin den nächsten Elfmeter dann in der 84.Minute zum 4:1 und Endstand verwandelte.
Glückwunsch, Jungs, fünf Punkte sind bei dem Auftaktprogramm ganz sicher eine sehr gute Ausbeute und machen absolut Mut, auch diese Saison wieder gar nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.
Es ist jetzt erstmal Pause, weiter geht es erst in drei Wochen mit einem Heimspiel gegen Holstein Kiel.

Die U17 hatte dieses Wochenende spielfrei, der Auftakt war mit einem 1:4 gegen Hertha und einem 0:1 bei Hannover 96 bisher zwar punktlos, aber in etwa so auch zu erwarten gewesen.
Nächstes Wochenende geht es zu Werder, da ist mit einer Aufstockung des Punktekontos auch nicht zwingend zu rechnen, die Punkte muss man sich später holen.

Die Blindenfußball-Mannschaft war am Wochenende auch im Einsatz, beim 4.Spieltag in Gelsenkirchen gab es gestern ein unglückliches 1:2 kurz vor Schluß gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Stuttgart.
Heute lief es dann auch ergebnistechnisch besser: Gegen Würzburg gab es trotz zweimaligem Rückstand einen 3:2 – Erfolg! Glückwunsch ans gesamte Team und eine gute Heimreise!
Der nächste und gleichzeitig finale Spieltag ist am Samstag in drei Wochen, also am 13.September auf dem Marktplatz in Lübeck. Zahlreiches Erscheinen wäre toll und für 1A-Sport ist gesorgt. // Frodo

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MT012 – Erst die Hose, dann die Schuhe

Die Sommerpause ist vorbei, der Ball rollt, die Phrasen fliegen wieder tief.

Zur Saisonauftaktfolge trafen sich in den Fanräumen im Millerntor:

  • Sven (Fanladen)
  • Sebastian (@Curi0us)
  • Wilko (Zwille, Übersteiger)
  • Maik (Frodo, Übersteiger)

Wir sprachen über den Saisonstart, die Neuverpflichtungen, die U23 und den lustigen Plan aus Bremen bzgl. der Bezahlung von Polizeieinsätzen sowie dem besseren Plan aus NRW.

Mit 1h28m haben wir uns in Abwesenheit von Christoph und Wolf diesmal relativ kurz gehalten.

Link der Sendung: Kevin-Prince Boateng Ego-Shooter

Viel Spaß!

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VdS – Sp03 – SV Sandhausen

Gespannt warten wir auf den ersten Heimsieg der Saison. Nachdem wir am Wochenende bei Optik Rathenow bereits den Pokal gerockt haben, steht am Freitag das zweite Heimspiel der Saison an. Ich habe mit Stefan von Carpe Diem Sandhausen gesprochen. Leider hatten wir ein paar technische Probleme, unter der die Tonqualität etwas gelitten hat. Aber das wird beim nächsten Mal besser! :)

Ich danke Stefan für das nette Gespräch // Michael

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NdS – Sp02 – VfR Aalen

Auch wenn man über das Spiel am liebsten schweigen möchte, so gab es doch einiges zu besprechen, und aus Aalener Sicht ja sogar durchaus erfreuliches. Nachdem Sebastian also bereits vor dem Spiel mit Stefan aus Aalen gesprochen hatte, war es heute an mir dies zu tun.

Wir sprachen also über das Spiel, das Drumherum und rückblickend auch noch über den Aalener Boykott bei Rasenball Leipzig.

Danke Stefan, beste Grüße nach Aalen! // Frodo

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2.Spieltag (A) – VfR Aalen

VfR Aalen – FC St.Pauli 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nejmeddin Daghfous (13.), 2:0 Manuel Junglas (70.)
Zuschauer: 9.583 (ca. 1.500 St.Paulianer)

Herrlich! 1.Urlaubstag, entspannte ICE-Anreise, danach Übernachtung in Nürnberg und am nächsten Tag ausgeruht zurück. Und ein neuer Groundpoint für mich.
Okay, scheiß Spielansetzung durch die DFL, aber da muss ich jetzt durch, da ich Aalen momentan noch nicht als ernsthaften Aufstiegskonkurrenten für uns sehe und wir da nächste Saison dementsprechend nicht spielen werden.

Aufgrund der schreienden Ungerechtigkeit des 1:1 vom letzten Wochenende ist Saisonziel Nummer eins, die 102 Punkte, ja leider nicht mehr machbar. Aber 100 können es immer noch werden, also alles im Lot.

Erstes zaghaftes Zucken im Gesamtgefüge dann kurz vor Crailsheim,weil es auf der Weiterfahrt des IC, den ich ab Nürnberg bestiegen habe, einen Oberleitungsschaden gibt und Aalen nicht angefahren werden kann.
Netzwerke sind ja immer was Gutes, daher habe ich Glück und kann im Taxi weiterfahren, statt 90 Minuten im idyllischen Crailsheim auf den anschließenden RE zu warten, der meine geplante Ankunftszeit um knapp zwei Stunden verzögert hätte. Vielen Dank nochmals für das Mitnehmen!

Und dann komme ich also in Aalen an und es hat doch irgendwie was von “Fußball, Früher!”. Vom Hauptbahnhof, nur mäßig mit Polizei ausgestattet, marschiere ich unbehelligt, trotzt “ACA2B”-Shirt durch die Stadt.

Am Stadion angekommen gehe ich in den angrenzenden Biergarten des SSV Aalen und treffe mich dort mit Stefan, der vehement auf seinem 1:1-Tipp beharrt. Ich bin geneigt, dies zu akzeptieren, auch wenn das bedeuten würde, dass auch die 100 Punkte nicht mehr möglich sind. Ich will ja aber eh lieber über die Relegation aufsteigen als direkt.

Anschließend treffe ich Wolf und darf erstmals das AFM-Radion “von der anderen Seite” erleben. Wolf baut die Technik auf, ich organisiere Mannschaftsaufstellung und Kaltgetränk, ehe wir ein Backblech bespielen.

Ja, großer Spaß. Ich habe jetzt umso mehr Respekt vor dem, was Wolf da Woche für Woche abliefert, denn die Sprachgeschwindigkeit ist schon immens, mal ganz abgesehen davon wie schnell man das ja auch erst mal im Kopf alles umformulieren muss, was auf dem Platz gerade passiert. Es ist ja auch nochmal ein immenser Unterschied zu dem, was ein TV-Kommentator macht (wertfrei), der ja eher die Zuschauer begleitet.
Hier liefert Wolf das Bild, was sich den Zuhörern zuhause dann im Kopf hoffentlich aufbaut. Klasse. Anstrengend.

Nach dem Spiel dann noch 1-2 O-Töne in der Mixed-Zone einsammeln und dann treffe ich mich mit Martin, St.Pauli-Fan aus Nürnberg, der mich mit dem PKW dorthin mitnimmt, da ich auch etwas Angst vor einem erneuten Oberleitungsschaden und einer längeren Verweildauer in Crailsheim hatte. Vielen Dank!
In Nürnberg traf ich dann noch @tiffaa_, mit dem die relevanten Themen (Relegation, Frankenderby und RB Leipzig) bei einem Radler vertieft wurden, ehe uns die Sperrstunde freundlich von den Stühlen komplimentierte und ich am nächsten Morgen entspannt per ICE die Heimreise antrat.

War was? Vergessen? Achso, das Spiel.
Ja… 97 Punkte können es am Ende immer noch werden.
Nächste Woche verkürzen wir den Weg nach Europa in Rathenow erst mal auf “Nur noch fünf Siege!”. // Frodo

Links:
– Grenzenlos Sankt Pauli: “Ostalbtraum
– FCSP South End Scum: “Matchday 02 – This doesn’t look good” (englisch)
– Bilder bei USP

 

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VdS – Sp02 – VfR Aalen

Nach dem Spiel (gegen Ingolstadt) ist vor dem Spiel (gegen Aalen).

Ich sprach mit Stefan aus Aalen und sprach über den ersten Spieltag, seine Erwartungen für die neue Saison und natürlich unser Spiel dort am Freitag.

Wegen leichter Netzwerkprobleme gibt es leider keine Standesgemäße Verabschiedung… Daher hier noch mal: Danke Stefan!

Viel Spaß! // Curi0us

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NdS – Sp01 – FC Ingolstadt

Tja, hat nicht sollen sein, mit dem ersten Heimsieg.

Nichts desto trotz sprachen wir nach dem Spiel mit Martin, Mitglied bei der “Black Red Company” des FC Ingolstadt, sowie erneut mit Ralph Gunesch. Es ging um das Millerntor, die Stimmung, das Spiel, Ingolstädter Fankultur und natürlich auch ein bißchen um RB Leipzig, da ja auch der Gästeblock sich am Wochenende an den Protesten gegen die Aufsteiger beteiligt hatte.

Danke an die beiden für ihre Zeit, Euch viel Spaß! // Frodo

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1.Spieltag (H) – FC Ingolstadt (und: U23 – Wolfsburg)

FC St.Pauli – FC Ingolstadt 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Alfredo Morales (42.), 1:1 Sören Gonther (78.)
Zuschauer: 26.664 (ca. 200 Ingolstädter)

Juhu, neue Saison und so. Vorfreude. Die spannende Erwartung vor dem ersten “Aux armes”. Die neuen Spieler. Sommer. Sonne. Millerntor!

USP bat sogar zum Grillen, was aus familiären Gründen für mich entfiel, die Fotos zeigen aber, dass es ein ziemlicher Spaß war, inkl. einem lautstarken Marsch zum Stadion.

USP-Choreo, Teil 1 - "Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich!"

USP-Choreo, Teil 1 – “Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich!”

USP - Choreo, Teil 2: Uns er Ein und Alles, ja wie lieben Dich!"

USP – Choreo, Teil 2: Uns er Ein und Alles, ja wie lieben Dich!”

Ja, und dann macht die Mannschaft auch noch vieles richtig, schon vorab. Die Applaus-Runde beim Einlaufen zum Warmmachen gibt es ja nun schon länger, dass man sich nach dem Warmmachen aber mit Applaus vom Publikum verabschiedet, ehe es in die Kabine zum Umziehen geht, ist aber sicher eine schöne Idee. Dies hatte der Nachbar ja letzte Saison auch probiert, da aber etwas aufgesetzter und statischer, und es dann ja auch wieder gelassen.
Hier wirkte es frisch und natürlich, als Gonther die Mannschaft zusammenrief und das startete, wahrscheinlich haben es viele im Stadion noch nicht mal so ganz mitbekommen. Gefiel mir gut, weitermachen.

Anschließend dann die Wendechoreo von USP (siehe oben) und es konnte losgehen. Ging auch gut los, die ersten Minuten wirkten so, als wäre es nur eine Frage der Zeit bis wir die Führung erzielen würden.
Tja, und dann war die Luft irgendwann raus, Ingolstadt wurde stärker und fast zwangsläufig fiel der Rückstand… wenn auch eher aus purem Zufall, denn den Ball trifft Morales auf die Art bei 100 Versuchen wahrscheinlich auch nur einmal so.
Hilft aber ja nichts, auch wenn “Ausgerechnet der!” wohl eines der häufigsten Zitate war, denn um einen Sympathiepreis hatte er sich schon vor diesem Moment nicht wirklich beworben.

Wobei, der Einschub sei mir hier mal kurz erlaubt: Mich haben zwei andere Spieler mit ihren “Unarten” viel mehr geärgert: Zum Einen Moritz Hartmann (Nr 9), der bei wirklich jedem Freistoß für uns sich erst mal “minutenlang” in den Weg stellte. Lowlight war dann ein Freistoß an der Mittellinie, wo er ca. einen halben Meter vor dem Ausführenden in den Weg sprang, um die schnelle Ausführung zu verhindern. Wieso es da nicht spätestens nach dem zweiten oder dritten Versuch Gelb gibt, müsste man Schiri Fritz nochmal fragen.
Zum Anderen: Lukas “Hansi” Hinterseer, Neffe des berüchtigten Volksbarden, frisch aus Österreich gewechselt. Klar, in einem Luftkampf kann man mal getroffen werden. Man kann auch mal hinfallen. Man kann auch mal einen Freistoß haben wollen, gerade wenn man auswärts führt. Aber wenn man dies dann schon als Fußballprofi zur fast alleinigen Beschäftigung in den 90 Minuten wählt, dann sollte es weniger plump und lethargisch passieren. Es war am Ende selbst Schiri Fritz zu peinlich, darauf reinzufallen, und der war sonst sehr kleinlich.

Okay, all das aber auch nur in der Deutlichkeit, weil Ingolstadt dies absolut nicht nötig hatte, die haben nämlich durchaus gezeigt, warum sie jetzt seit 14 Spielen auswärts ungeschlagen sind. Vielleicht kann der Herr Gunesch, der bei der Mannschaftsaufstellung mal wieder elffach genannt wurde, hier ja nochmal mäßigend einwirken.

Unseren Jungs fiel hingegen nach vorne nur wenig ein. Die Chance von Verhoek in Hälfte ein, als Öczan dank gutem Stellungsspiel pariert, dazu in Hälfte zwei der Kopfball von Nöthe nach Flanke von Schachten und der Schuss von Nöthe aus dem Gewühl nach Ecke – drei Chancen, nicht allzu viel.
Immerhin aber gab es dann diesen Kapitänsmoment, den Boller vorher schon auf Facebook quasi herbeibeschworen hatte.

Sören Gonther schnappt sich den Ball an der Mittellinie, spielt jeweils One-Touch-Fußball mit Maier, Nöthe und Thy und schiebt ihn dann auch noch exakt in den Winkel. Schön!
Ein absolutes Willenstor. So macht man das wohl als Kapitän!
Oder, wie Schnecke Kalla nach dem Spiel im Vereins-TV sagte: “Ein typischer Gonther!”
Bezeichnend aber eben auch, dass dafür ein Abwehrspieler herhalten muss.

Noch ein paar Worte zu den Neuen:
Bentley Baxter Bahn: Es würde mich freuen, wenn er den Anschluß an die Stammelf halten kann. Das erste Zweitligaspiel war in Ordnung, allerdings merkte man ihm schon noch an, dass das eine gänzlich neue Liga für ihn ist.
Michael Görlitz: Ich mag diesen Spielertyp, und wenn er am Ball war sah das oftmals auch gut aus. War er aber dann irgendwie doch zu selten und eben auch zu selten entscheidend.
Daniel Buballa: Gefiel mir besser als Görlitz, hatte aber defensiv auch ein-zwei Wackler.
Lasse Sobiech: Freut mich sehr, dass er wieder da ist. Die Souveränität, die er im Zusammenspiel mit Zambrano ausstrahlte, ist noch nicht ganz wieder die alte, aber das kann ja noch kommen. Insgesamt standen wir bei Standards besser als in der letzten Saison, auch wenn das Gegentor nicht zwingend dafür spricht.

Schön auch die Neuerung beim “Rausgehen”, dass die Mannschaft sich vor der Süd direkt am Zaun verabschiedet.

Fazit: Der “Saisonöffner”, der erhoffte Sieg zum Auftakt, er kam nicht. Phasenweise erinnerte der Fußball auch an die ernüchternden Auftritte zuhause aus der vergangenen Saison.
Die 102 Punkte sind damit nicht mehr erreichbar, aber auch in Anbetracht der anderen bisherigen Zweitligaspiele dürfte der Auftakt als “solide” gewertet werden. Nicht mehr, ganz sicher nicht, aber auch nicht weniger.
Ähnlich äußerte sich Vrabec auf der Pressekonferenz, der die Vorbereitung als noch lange nicht abgeschlossen betrachtet und “Baustellen” noch in allen Mannschaftsbereichen sieht.

Sehr wahrscheinlich ist auf einer der Baustellen dann etwas entscheidendes passiert, denn wie man mit passablem Grundschulkroatisch auf der Website von Lokomotive Zagreb nachlesen kann, wechselt mit Ante Budimir ein Stürmer zu uns.

Nach dem Spiel am Freitag in Aalen wissen wir dann vielleicht schon wieder etwas mehr, wo der Weg diese Saison hinführt.

Es schrieben auch:
- Fotos und Bericht Stefan Groenveld: “Saisoneröffnung
– Grenzenlos St.Pauli: “Heißer Scheiß
– Bommelheinis: “Erstes Heimspiel 2014/2015
– BreitSeite: “[Die Überschrift ist zu lang und zu wirr]
– MagischerFC Blog: “Alles wie immer
– BeebleBlox: “Kalte Duschen mit Ansage
– Quotenrocker: “FCSP startet mit Unentschieden gegen die Schanzer
– Am Rande des Dorfes: “FC St.Pauli vs. FC Ingolstadt
– Text&Blog: “Saisonauftakt am Millerntor
– Kleiner Tod: “Neues Spiel, neues Glück
– Fotos von USP, inkl. Grillen vorm Spiel und Marsch zum Stadion
- Fotos von Unverlierbar

U23, RL Nord: FC St.Pauli – VfL Wolfsburg 0:2 (0:1)
Nach dem Auftakspiel in Flensburg letzte Woche (0:0) also heute die Heimpremiere in Norderstedt. (Zu den Hintergründen des Umzugs sei nochmals auf den letzten Print-Übersteiger verwiesen, oder den MillernTon mit Thomas Meggle.)

157 zahlende Zuschauer bei schönstem Wetter, Euphorie sieht wohl anders aus. Anzahl Gästefans: Null.

Nichts desto trotz mit dem VfL Wolfsburg ein echter Gradmesser, waren sie doch letzte Saison nur in den Play-Offs am Aufstieg knapp gescheitert. Leider, ist man geneigt zu sagen, denn sonst wäre Victoria drin geblieben.

Bei uns (mit Fabian Boll als Co-Trainer auf der Bank) schickte Thomas Meggle gleich einige Spieler aufs Feld, die letztes Jahr noch A-Jugend spielten, u.a. neben Kyoung Rok-Choi noch Keeper Mitja Bieren, Innenverteidiger Michael Ambrosius und Außenverteidiger Benjamin Nadjem. Bei Wolfsburg spielte u.a. der frischgebackene U19-Europameister Sebastian Stolze mit.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase war es dann Oscar Zawada, der nach einer Flanke den Ball aus einem Meter per Kopf zur Gästeführung über die Linie drückte. Unsere Elf hatte zwar die ein oder andere Ausgleichschance, aber in Hälfte zwei ließ Wolfsburg dann nur noch wenig zu und erzielte kurz vor Schluß dann auch die verdiente 2:0 Führung durch Dragan Erkinc.

Alles kein Beinbruch, die junge Truppe macht durchaus Spaß und hat ganz sicher mehr Zuschauer verdient.
(Ja, Stadion am Arsch der Welt, ich weiß. Hoffentlich klappt das zur nächsten Saison dann mit der Waidmannstraße.)

Nächsten Sonntag geht es zum Aufsteiger nach Lüneburg (15.00h), der mit zwei Remis (2:2 gegen Braunschweig, 1:1 in Rehden) in die Saison gestartet ist. // Frodo

Weiterlesen:
Fussball Hamburg
Bericht Vereinshomepage

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