NdS – Sp07 – Eintracht Braunschweig

„Illegale Carbonpanzer-Lieferungen für den Irak“: Ach, watt scheun! In einem chancenarmen, aber dafür leidenschaftlich geführten Spiel, gewinnt der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig mit 1-0. Ich habe heute wieder mit Henrik gesprochen und wir schnackten über toreschießende Cyborgs, grätschende Edeltechniker und kommende Legenden 1 + 2. Ich könnte noch stundenlang über das Spiel schreiben, aber das will ich gar nicht, denn ihr hört mal lieber in die aktuelle Folge des Millerntons. Und zum Abschluss …

Ich danke Henrik für zwei tolle Gespräche. Es ist nicht leicht nach einer Niederlage, darum freue ich mich um sehr mehr, dass der den Telefonhörer abgenommen hat. ;) // Michael

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7.Spieltag (H) – Eintracht Braunschweig

FC St.Pauli – Eintracht Braunschweig 1:0 (1:0)
Tor: Lasse Sobiech (15.)
Zuschauer: 27.013 (ca. 2.500 Gäste)

Heeeey, FC St.Pauli!
Wiiiiiir woll’n Dich siegen seh’n!
Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich!
Unser Ein und Alles – ja wir lieben Dich!
Oohoohoooo
(to be repeated)

Ja, es ist in letzter Zeit etwas ruhiger im Blog geworden, bzw. umgekehrt etwas lauter, weil ich weniger schreibe und mehr Zeit in den MillernTon investiere.
Ein Punkt, der das Schreiben vielleicht auch etwas hat schleifen lassen: Nach den Spielen gegen Fürth und Kaiserslautern fiel wohl nicht nur die Mannschaft in ein Motivationsloch, auch als Schreiber gibt es solche und solche Tage, und manchmal ergibt es sich dann einfach nicht, die Tastatur zu bemühen.

Solche Abende wie gestern aber, die sind nicht nur beim live dabei sein wunderbar, die bringe ich schon aus ganz eigennützigen Gründen gerne zu Papier, denn sie machen Spaß. Auch beim Schreiben.

Ich glotz’ TV!

Doch vor den Spaß hatte der liebe Gott die liebe DFL die merkwürdige Anstoßzeit von 17.30h gesetzt. Ja, der Aufschrei ist dann immer groß, insbesondere an den letzten 1-2 Tagen vorher entdecken viele erst mit großer Entrüstung diese “Schweinerei”, tatsächlich gibt es diese Anstoßzeit für die Wochenspieltage aber schon seit unserem Wiederaufstieg aus der Versenkung Regionalliga, im Jahre 2007.
Macht es das besser? Nein, überhaupt nicht.
Ist diese Zeit nachvollziehbar? Auch nicht wirklich. Die einzig einleuchtende Erklärung aus meiner Sicht wäre, dass Sky gerne die Zusammenfassung der 2.Liga-Spiele beendet haben will, bevor die Erstliga-Berichterstattung beginnt. Aber mal ehrlich: Welcher TV-Zuschauer macht das denn zur Bedingung, bzw. davon sein Sky-Abo abhängig?
Wäre eine Anstoßzeit um 18.00h/18.15h/18.30h nicht auch noch völlig ausreichend, würde umgekehrt sogar auch noch mehr Arbeitnehmern die Gelegenheit geben, den Anstoß am TV live zu verfolgen? Und reicht dem “normalen” Sky-Zuschauer dann nicht auch das Endergebnis der 2.Liga-Spiele völlig aus, um sich dann dem Premium-Produkt Bundesliga zu widmen? Hat umgekehrt derjenige, der einen Zweitligaverein im Herzen trägt, nicht eh das Spiel seines Vereins als Einzeloption geschaut und switcht dann auch wahlweise gerne zur 1.Liga oder verzichtet dort freiwillig noch auf ne Viertelstunde Konferenz, um die anderen 2.Liga-Spiele zu sehen? Vielleicht denken Sky und die DFL ja mal drüber nach. Wahrscheinlich aber eher nicht.
(Von den Interessen der Stadionbesucher zu reden traut man sich ja eh nicht mehr, die sind ja offensichtlich sowohl der DFL als auch Sky völlig egal.)

Okay, auch für mich hieß das hektisch aus Büro und Anzug schälen und mit “Hells Bells” die Stufen zur Gegengerade hoch zu laufen. Das “Herz von St.Pauli” hörte ich also noch auf dem Heiligengeistfeld, auch ein merkwürdiges Gefühl.
Die Gedenktapete für Hoppe hingegen habe ich so schon nicht mehr sehen können – schön trotzdem natürlich, dass es sie gab.

Die U23 gewinnt gegen Braunschweig [(c) Stefan Groenveld]

Auf dem Platz tummelte sich dann fast alles, was noch unfallfrei geradeaus laufen konnte. Unter anderem, was mich besonders freute, auch Okan Kurt und Andrej Startsev, die ich beide nun schon seit der B-Jugend bei uns verfolge. “Hoffentlich geht das gut!” war sicherlich bei vielen der Gedanke – es sollte gut gehen, und wie!

Braunschweig hatte sich durch das 2:0 gegen Darmstadt am Wochenende den erhofften “Brustlöser” verschafft und wollte bei uns die Punkte mitnehmen, was man durchaus auch von Anfang an merkte. Unsere Jungs (angetreten ohne die Verteidiger Schachten, Gonther, Thorandt (mittags mit Magen-Darm-Problemen ausgefallen), Halstenberg und Nehrig) hielten aber defensiv gut dagegen, Chancen für Braunschweig gab es kaum bis gar nicht. Ob Thorsten Lieberknecht nun mit seiner Wahrnehmung von “80 Minuten dominiert” richtig liegt, ist dabei relativ egal, denn es fehlte eben nicht nur zählbares, es fehlten auch die Gelegenheiten. Lediglich zwei “Beinahe-Chancen” nach Schüssen aus der Distanz hab ich vermerkt.

Und umgekehrt? “Gnadenlose Effizienz!” sagte mir Wolf nach dem Spiel. “Keine Chance – ein Tor!

1:0 - Jubel

1:0 – Jubel // (c) Stefan Groenveld

Gut, zumindest der Schuss von Daube kurz vor Schluss dürfte noch als Chance durchgehen, aber ansonsten stimmt das schon, nach vorne ging wenig.
Aber: Nach der Serie (nur zwei Siege aus den letzten 15 Ligaspielen) und bei Tabellenplatz 17 geht es eben weder um “The beautiful game” noch um Dominanzfußball, sondern schlicht und einfach um die Ente, die bekanntlich am Ende kackt und im besten Fall noch die drei Punkte dabei rauspresst. Hat sie gemacht, alles Gut!

Der Weg dorthin war sicher holprig, ein Tor nach einer Ecke(!) durch einen Verteidiger ist kein Zeichen von Brillanz, aber fragt doch gern in Braunschweig mal nach wie sehr die das tröstet.

Zu den beiden “Neulingen”: Eine absolut herausragende Stärke von Okan Kurt ist (meiner Meinung nach) seine Ballbehauptung. Wenn er den hat, gibt er ihn so schnell nicht (unfreiwillig) her. Hinzu kam eine unfassbare Gier nach dem Ball, wenn der grad beim Gegner war. Beides Dinge, die der Gegner dem so klein und fast schmächtig wirkenden Jungen vielleicht nicht zugetraut hat, obwohl er das beispielsweise auch schon im Spiel unserer U23 gegen die U23 der Eintracht vor ein paar Wochen zeigte. Gut für uns.

Men of the Match

Men of the Match // (c) Stefan Groenveld

Und ähnliches gilt für Andrej Startsev, der auf der Außenverteidigerposition ein ebenso großartiges Spiel wie Kurt im defensiven Mittelfeld machte und es offensichtlich als persönliche Beleidigung auffasste, wenn jemand auf seiner Seite an ihm vorbei wollte.

Oder auch, anders formuliert:

Ein Sonderlob haben sich außerdem Marc Rzatkowski und John Verhoek verdient. Was die da vorne gearbeitet haben, unfassbar. Immer wieder raufgerannt, den Gegner angelaufen, unter Druck gesetzt, Bälle erkämpft oder den Gegner zum planlosen Abspiel gezwungen – taucht in keiner Scorer-Statistik auf, war gestern aber ganz sicher ein immens wichtiger Faktor im Gesamtkonstrukt des Heimsiegs.

John Verhoek grüßt Saulo Decarli

John Verhoek grüßt Saulo Decarli // (c) Stefan Groenveld

Die ganze Kurve singt und tanzt für Dich!

Die Stimmung war anfangs noch sichtlich nervös, löste sich mit zunehmender Spielzeit aber immer besser und immer wieder gab es auch von der Gegengerade Anfeuerungsrufe und Gesänge, wenn man der Meinung war die Mannschaft bräuchte jetzt mal wieder einen Push, der durch den USP-Gesang grad nicht erzeugt wird.
Wunderbar, so soll es sein, da hat sicher auch USP gar nichts gegen, im Gegenteil, würde man sich wahrscheinlich noch viel öfter wünschen.

Und ab der 86.Minute kam dann wieder jener eingangs zitierte Gesang auf, der schon gegen Sandhausen den Siegtreffer von Sobiech “hineingesungen” hatte. Wunderschön, wenn ein ganzes Stadion stehend dieses Lied singt, bei Torszenen für oder gegen einen dies kurz einem aufgeregten Durcheinander weicht und danach dann (weil von USP in der Süd weitergesungen) der Gesang von den restlichen Tribünen wieder aufgegriffen wird. Gänsehaut, noch immer.

Ein besonderes “Gimmick” war dann der Flitzer, der kurz vor Schluß aus der Ecke GG/Nord kam, fröhlich zu Tschauner lief und dann, völlig unbeachtet von den Ordnern, über den Zaun wieder in die Gegengerade sprang. Herrlich, was hab ich gelacht. Unser MillernTon-Gast Sven Brux fand das sicher weniger lustig (als Ex-Fanzine-Redakteur vielleicht schon, als Sicherheitschef eher nicht), jedenfalls merkte man hier noch eine fehlende Abstimmung beim Ordnungsdienst. Als er dann in der GG war, machten sich dort dann aber gleich ein paar Ordner auf den Weg, er wurde aber von anderen Fans “abgesichert”. Wie die Geschichte dann ausging hab ich nicht mehr verfolgt, um mich rum gab es zumindest Beifall und Gelächter.
Die DFL wird dies sicher anders sehen, aber wenn es so friedlich verläuft wie hier gibt es sicherlich schwerwiegendere Probleme im Profifußball. Um eine Geldstrafe kommt der Verein dabei wohl leider trotzdem nicht herum.

Zum Gästeblock kann ich nicht viel sagen, da kam in Block 2 der Gegengerade akustisch nichts mehr an.

Am Sonntag geht es nun also zum FSV Frankfurt. Sollten die heute in Darmstadt mit drei Toren verlieren, wäre es erneut eine Reise zu einem Tabellenletzten, was in der Vereinshistorie des FC St.Pauli ja als gleichbedeutend mit einer feststehenden Auswärtsniederlage gilt. Aber zum Einen hat Frankfurt ja noch nicht verloren, zum Anderen wird jetzt ja vielleicht doch noch “alles anders”. Bei allen spielerischen Mängeln hat das gestern Abend jedenfalls wieder richtig Spaß gemacht, wie schon gegen 1860. Weiter so, Jungs – die ganze Kurve singt und tanzt für Euch! // Frodo

Links: 
– Fotos (oben blättern) und Bericht bei Stefan Groenveld
- Fotos aux armes
- Bericht bei “Keep calm and follow”: “Abends is’ geiler
– Bericht Beebleblox: “Arsch aufreißen macht glücklich
– Bericht Grenzenlos St.Pauli: “Ein bisschen Hass muss sein…
– Bericht Athens South End Scum (english): “Matchday 07
– Bericht MagischerFC: “Aus der Not eine Tugend machen
– Bericht KleinerTod: “Mit dem Rücken zu Wand auf zu neuen Ufern
– Bericht Hamburg ist braun-weiß: “The future Startsevs here
– Fotos Muckefuck St.Pauli

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7. Blindenfußball Hallenmasters “Keep your mind wide OPEN”

Wer diesen Blog (oder den ÜS-Twitter Account) schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass ich dem Blindenfußball sehr zugetan bin und diese Sportart gerne einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

Nachdem ich vor einiger Zeit selbst einmal “mitspielen” durfte (sprich: Hoffen, dass ein Gegentor fällt, damit der Schiedsrichter mich an der Hand wieder zum Anstosspunkt geleitet), freue ich mich immer wieder, wenn sich die Gelegenheit bietet, den Sport live zu verfolgen.
Und nachdem die jüngste Bundesliga-Saison sich mit Platz 5 als die erfolgreichste in der Vereinshistorie des FC St.Pauli-Teams herausstellte, was mit einem Doppelsieg am letzten Spieltag in Lübeck einherging, bietet sich beim Hallenturnier Anfang Oktober die nächste Möglichkeit dazu.

Turnierplakat "Keep your mind wide OPEN!"

Turnierplakat “Keep your mind wide OPEN!”

Der Spieltermin ist mit Freitag/Samstag aufgrund des Feiertags bewusst gewählt, am Samstag ist (leider?) parallel ja auch das Heimspiel des FC St.Pauli gegen Union Berlin am Millerntor angesetzt (13.00h). Vielleicht ist dies aber auch grade ein Vorteil, weil viele Stadionbesucher dann die Gelegenheit ergreifen und vor oder nach dem Spiel in der Halle des Wirtschaftsgymnasiums vorbeischauen.

Mit den Tschechen aus Brno, die schon zum zweiten Mal dabei sind, und Five-A-Side Charleroi (Belgien) sind gleich zwei internationale Teams am Start, Marburg (Deutscher Vizemeister) und St.Pauli schicken erstmals auch ein Jugendteam ins Rennen.

Am Freitag wird von 10.00h – 18.00h in der Budapester Straße 58 gespielt, am Samstag von 9.00h – 19.00h, also hoffentlich für jeden zumindest zeitweise eine passende Uhrzeit dabei.
Der Eintritt ist frei, frühes Kommen sichert die besten Plätze.

Überzeugt Euch selbst davon, dass Blindenfußball “eine der anspruchsvollsten Fußball-Spielarten überhaupt” ist, kommt vorbei und “Keep your mind wide OPEN!” // Frodo

Nachtrag: Der Spielplan ist da.

SPIELPLAN

Freitag, 3.10.2014

10:00 FC St. Pauli 1 vs. FC St. Pauli 2
10:50 Avoy MU Brno vs. Chemnitzer FC
11:40 SG Berlin/Braunschweig vs.BFW/VSV Würzburg
12:30 5‐a‐Side Charleroi vs. Chemnitzer FC
13:20 SG Berlin/Braunschweig vs. Avoy MU Brno
14:10 FC St. Pauli 2 vs. BFW/VSV Würzburg
15:00 5‐a‐Side Charleroi vs. FC St. Pauli 1
15:50 FC St. Pauli 2 vs. SG Berlin/Braunschweig
16:40 Chemnitzer FC vs. BFW/VSV Würzburg
17:30 Avoy MU Brno vs. 5‐a‐Side Charleroi

Samstag, 4.10.2014

09:00 SG Berlin/Braunschweig vs. Chemnitzer FC
09:55 FC St. Pauli 1 vs. BFW/VSV Würzburg
10:50 FC St. Pauli 2 vs. 5‐a‐Side Charleroi
11:45 BFW/VSV Würzburg vs. Avoy MU Brno
12:40 Chemnitzer FC vs. FC St. Pauli 1
13:35 SG Berlin/Braunschweig vs. 5‐a‐Side Charleroi
14:30 Avoy MU Brno vs. FC St. Pauli 2
15:25 5‐a‐Side Charleroi vs. BFW/VSV Würzburg
16:20 SG Berlin/Braunschweig vs. FC St. Pauli 1
17:15 Chemnitzer FC vs. FC St. Pauli 2
18:10 FC St. Pauli 1 vs. Avoy MU Brn

Links: 
Facebook-Termin des Turniers
– FC St.Pauli Blindenfußball auf Facebook und Twitter
Blindenfussball.net

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VdS – Sp07 – Eintracht Braunschweig

Am gestrigen Samstagabend habe ich mit Henrik aus Braunschweig telefoniert. Schwierig, sich nach dem gestrigen 0-3 in Aue gleich wieder für ein neues Spiel zu motivieren. Aber was soll’s. Es geht gleich am Dienstag um 17.30 Uhr gegen die Eintracht aus Braunschweig weiter. Henrik und ich sprachen über Ultras Braunschweig und die dazugehörige Geschichte. Ich verfüge leider über nicht genug Wissen zum Entstehen dieser Geschichte, daher gibt Henrik einen kleinen zeitlichen Abriss. Ich hoffe, dass wir mit aller Kraft und Macht am Dienstag drei Punkte einfahren werden, um schnellstens das Tabellenende der Liga zu verlassen. Kommt ins Stadion, seid laut und supportet den Magischen FC zu drei Punkten! Forza!

Ich danke Henrik für das Gespräch und freue mich auf das Telefonat nach dem Spiel. // Michael

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MT013 – 25 Jahre MillerntorRoar!

Die Saison ist nun schon ein paar Wochen alt, der Trainer ist entlassen – Zeit nach vorn zu blicken!
Oder eben auch nicht, wir blicken in dieser Sendung nämlich fast ausschließlich zurück, und zwar auf die Spiele gegen Sandhausen, in Fürth und gegen 1860, sowie natürlich auf die Trainerentlassung.

Hauptthema aber ist das 25jährige Jubiläum der Gründung des MillerntorRoar, quasi die “Mutter aller Fußballfanzines” in Deutschland und definitiv die Mutter des Übersteigers.

Hierzu haben wir mit Sven Brux (gleichzeitig inzwischen ja “Leiter Veranstaltung und Sicherheit” beim FC St.Pauli) und Olav zwei Redaktionsmitglieder von “damals” zu Gast und sprechen mit ihnen darüber, wie man damals überhaupt auf die Idee kam, ein Fanzine zu gründen, wie sich so ganz ohne Handys und Internet (und teilweise sogar ohne Computer) die Redaktionsarbeit gestaltete und vieles weitere mehr. Dabei gab es dann auch genug Anekdoten aus der “Alte Männer erzählen vom Krieg” – Kategorie, die man sich heutzutage gar nicht mehr so richtig vorstellen kann.

Alles in allem gute zwei Stunden Premium-Unterhaltung, die uns allen viel Spaß gemacht haben. Wir hoffen, Ihr habt beim Anhören auch nur annähernd genausoviel Spaß.

Leichte Schwankungen in der Tonqualität ergeben sich dadurch, dass wir erstmals mit vier Mikrofonen aufgenommen haben, statt mit einem Headset für jeden Einzelnen. Hört sich aber größtenteils ganz gut an und der Stereo-Effekt vom letzten Mal ist auch weg.

Viel Spaß!

Teilnehmer heute waren:

  • Sven & Olav (beide MillerntorRoar!)
  • Wolf (AFM-Radio)
  • Justus (Fanladen)
  • Sebastian
  • Christoph (1910 e.V.)
  • Wilko (Übersteiger)
  • Maik (Übersteiger)
So sieht das aus! Danke an Stefan Groenveld für das Foto.

So sieht das aus!
Danke an Stefan Groenveld für das Foto.

Links zur Sendung: 
Video Blindenfußball aus Lübeck, mit Serdal Celebi

Viel Spaß!

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NdS – Sp05 – TSV 1860 München

Ursprünglich wollte ich in der aktuellen Episode des Millerntons einen gefakten Dialog führen. In diesem bin ich abwechselnd “Heini” – der den Schiri anschreit – und der Schiri selbst, der auf jedes Anschreien mit “Ja, Herr Hein, Sie haben absolut Recht!” antwortet. So der Plan. Aber das wäre unfair gewesen, schließlich war ich mir der charmanten Stephanie Dilba aus München auf ein Telefonat verabredet. (Wer heute zum ersten Mal den Millernton auf den Ohren hat, dem empfehle ich den Einstieg der letzten Episode, in der Stephanie erzählt, was sie so für 1860 alles macht.) Und so kam es dann auch. Wer immer schon mal wissen wollte, was Klaus Meine von den Scorpions mit dem FC St. Pauli verbindet und warum ich von gegnerischen Fans bei Heimspielen kaum etwas mitbekomme, der drücke oben auf PLAY. Alle nach Aue! Forza!

Ich freue mich schon drauf, Stephanie in der nächsten Saison in München oder auf St. Pauli persönlich kennenzulernen. // Michael

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VdS – Sp05 – TSV 1860 München

Spielfreie Wochenenden nerven. Das Schlimmste für einen Fußballfan. Ich habe die Zeit genutzt, um mit Stephanie Dilba vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München zu sprechen. Stephanie ist sehr engagiert in der Fanarbeit und bereits seit 1989 als Fan für 1860 München unterwegs. Wir sprachen über ihre Arbeit als Aktivistin, über das aktuelle sportliche Geschehen und über die Perspektiven für den nächsten Sonntag.

Ich danke Stephanie für das tolle Gespräch. // Michael

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Thomas Meggle folgt auf Roland Vrabec

Nun ist es also geschehen, Roland Vrabec wurde als Trainer des FC St.Pauli beurlaubt.

Ich schrieb es bereits im Print-ÜS, aufgrund meiner Werderaner Prägung in der Jugend tue ich mich mit Trainerwechseln verdammt schwer.
Nichts desto trotz war die spielerische Entwicklung seit Beginn dieses Kalenderjahres keine mehr, eher entwickelte es sich auf ein Niveau zurück, welches den oft auch nicht mehr sehr ansehnlichen Spielen unter Frontzeck glich.
Vrabec war ist sicher einer aus der neuen Trainergeneration, fachlich hervorragend ausgebildet mit großem Fußballsachverstand. Ich hatte gehofft, er hätte sich in seiner Zeit unter Frontzeck das “Menschliche” abgeschaut und würde dies (mit Hilfe von Timo Schultz und Matze Hain) auch in seine Arbeit einbringen können, denn in diesem Punkt hatte sich Frontzeck wohltuend von seinem Vorgänger André Schubert unterschieden. Frontzecks Problem waren eher Trainingsmethoden und Taktische Ansichten aus der Steinzeit, dies kann man Vrabec sicher nicht vorhalten.

Doch bereits die Rückrunde hielt nicht mehr, was die ersten Spiele unter Vrabec noch versprachen, viele erwarteten bereits in der Sommerpause den Schnitt und damit einen Wechsel zu Thomas Meggle, der jedoch vorerst bei der U23 blieb.

Nach dem 0:3 in Fürth, ergänzt von ein paar zumindest unglücklichen Statements von Roland Vrabec in den letzten Wochen, sah sich der Verein jetzt gezwungen zu handeln. Mit der Länderspielwoche als Puffer und einem Heimspiel in Sichtweite wohl der richtige Zeitpunkt, wenn man ihn denn nicht schon in der Sommerpause verpasst hat.
Nach dem Heimspiel gegen 1860 folgt das Auswärtsspiel am Freitag in Aue, das Zeitfenster wäre arg eng gewesen.

Nun denn, Roland Vrabec, es hat nicht sollen sein. Viel Glück mit Deiner weiteren Laufbahn als Fußballtrainer!

Thomas Meggle (Foto: Ariane gramelspacher)

Thomas Meggle
(Foto (c): Ariane Gramelspacher)

Ab sofort heisst es also: Alles Vertrauen in Thomas Meggle.
Ein Trainer, der diesen Verein lebt und atmet, was man auch ganz deutlich bei seinem Besuch beim MillernTon-Podcast spürte.
Gibt es für den Einstieg in den Profifußball einen idealen Zeitpunkt? Hätte noch eine Saison U23 einen besseren Start garantiert? Reicht die Erfahrung? Ist er zu jung?
Alles egal und Spekulatius, Fußball ist ein Tagesgeschäft und viel hängt von Glück und Zufall ab, denn wäre der Ball von Lasse Sobiech im Spiel gegen Sandhausen vom Pfosten nicht an den verteidigenden Spieler und von dort ins Tor geprallt, sondern an den Pfosten und weg, vielleicht hätte es diese Entscheidung schon eine Woche vorher gegeben. Und dann wäre Meggles erstes Spiel in Fürth gewesen… und wäre es dann besser für uns ausgegangen?

Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass ich jedem neuen Trainer des FC St.Pauli total Eigennützig den größtmöglichen Erfolg gönne, so wie ich auch Vrabec immer noch gegönnt hätte in dieser Saison noch auf 94 Punkte zu kommen und aufzusteigen.
Mit einem Trainer Thomas Meggle aber jauchzt mein Fußballromantikerherz natürlich noch ein bißchen mehr.
Und der letzte Trainer mit “Stallgeruch” war Holger Stanislawski, der bekanntlich noch weit weniger Erfahrung im Trainerberuf hatte, als Meggle jetzt.

Als Assistenten bleiben Timo Schultz und Matze Hain (ob noch jemand hinzukommt, ließ man offen), Fabian Boll bleibt Co-Trainer der U23. Da Boller aber ja noch über keine Trainerlizenz verfügt, wird es hier in den nächsten Tagen noch eine weitere Person geben müssen, die dort den Cheftrainer gibt.

Lieber Thomas, ich hoffe, dass es mir Dir als Coach sportlich für uns wieder aufwärts geht, Du den Jungs den Spaß am Spiel nicht nur im Training sondern auch auf dem Platz am Spieltag wieder vermitteln kannst und wir zwei zum Saisonende dann entspannt bei einem U23 – Spiel in Norderstedt auf der Tribüne sitzen und uns mit einem Lächeln im Gesicht fragen, wohin denn die Reise in der Europa League so gehen mag.
Und wenn das nicht ganz klappt, dann zumindest, dass wir auf eine entspannte Saison der Profis zurückschauen und Du Dich auf Deinen erste Saisonvorbereitung mit den Profis so richtig freust. // Frodo

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NdS – Sp04 – SpVgg Greuther Fürth

Nach einem 3:0 spricht es sich für die Fans des Siegerteams naturgemäß leichter, daher überließ ich auch größtenteils Jakob (vom Fürther Flachpass) und Dominik (Positiverlebnis) das Wort.

Wir sprechen also über das Spiel, die Stimmung und lassen die beiden über Mike Büskens berichten, weil unsere Hörer danach gefragt haben.

Viel Spaß // Frodo

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VdS – Sp04 – SpVgg Greuther Fürth

Nach der Verpflichtung von Enis Alushi heute, steht dem Sturm auf Europa (oder zumindest erst mal die Aufstiegsränge) beim FCSP ja nur noch ein wenig Zeit im Wege, mit dieser einhergehend wartet auf uns am Montag das Spiel bei der Spielvereinigung von und zu Fürth.
Vor diesem Spiel sprach ich mit Jakob (vom Fürther Flachpass) über die hohe Fluktuation im Fürther Kader und alles, was man vor dem Spiel noch so besprechen kann.

Viel Spaß // Frodo

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