Monatsarchive: September 2010

Derby! Three days to go…

Ja, so langsam kribbelts, die Vorfreude steigt, die Nervosität auch.
Zeit, sich die Anspannung nochmal schnell von der Seele zu tippen und die letzten News zu verbreiten:

Brief an die Mannschaft
USP hat einen Brief an die Mannschaft verfasst, mit dem auf das Spiel am Sonntag eingestimmt werden soll. Dieser ist absolut großartig geschrieben und trifft es perfekt. Dies ist u.a. auch daran abzulesen, dass es selbst im St.Pauli Forum auf bisher fünf Seite nur eine Meckerpöttin gibt, die dann auch noch nicht mal ihre Kritik inhaltlich belegt bzw. begründet.
Der einzige Gedanke, der mir da überlegenswert scheint, ist das “Der Klassenerhalt ist wichtiger als ein Derbysieg!”. Sollte mir eine gute Fee versprechen, dass wir BEIDE Derbies gewinnen, steig ich gerne ab und am besten auch nie wieder auf, wir lassen die beiden Spiele dann einfach für immer so stehen. Okayokay, ist auch nicht ganz so ernst gemeint. weiter

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3.Spieltag (A) – 1.FC Köln

1.FC Köln – FC St.Pauli 1:0 (1:0)
Tor:
1:0 Taner Yalcin (17.)
Zuschauer: 50.000 (ausverkauft, ca. 5.000 St.Paulianer)

Ich wollte ja schon immer mal in einem Bericht den Begriff „dreckige Wichskacke“ benutzen, und für diesen Tag passt es einfach zu gut. Es begann schon damit, dass mein Zug, der um 11.40h ab Hamburg Dammtor fahren sollte, pünktlich sein sollte… so sagte es zumindest das Internet noch zwanzig Minuten vor Abfahrt und auch der Abfahrt-Monitor der Bahn vermeldete dies um 11.35h noch freudestrahlend. Um 11.38h nahm das Schicksal dann seinen Lauf, wegen „Störungen im Betriebsablauf“ wurden zwanzig Minuten Verspätung angesagt. Wohlgemerkt: Der Zug wurde in Altona eingesetzt, so ganz furchtbar überraschend und unvorhergesehen kann das alles also nicht gekommen sein.
Lange Einleitung, kurzer Sinn: Mit schlussendlich 35 Minuten Verspätung geht es los und da ein verspäteter Zug ja immer jeden Tanzwaggon vorbeifahren lassen muss, erreiche ich mit 58 Minuten Verspätung die Domstadt. Da ich beruflich die nächsten zwei Tage eh noch im Rheinland bleiben musste, hatte ich auch Gepäck dabei und brachte dieses noch schnell ins Hotel in Bahnhofsnähe. Nichtsdestotrotz kam ich so erst um 17.37h im Stadion an, da die letzte Sonderbahn ab Neumarkt sicherheitshalber an jeder Zwischenhaltestelle noch mal 3 Minuten wartete, ob sich nicht doch noch jemand in die nahezu leere Bahn gesellen wollte. Dabei hatte ich mich so auf „De Höhner“ gefreut…
Verpasst hab ich aber auch vorher wohl schon einiges. Nachdem beim letzten Gastspiel eine u.a. von USPlern besetzte Straßenbahn angegriffen worden war, scheint man es dieses Mal auf die Busse abgesehen zu haben. Wäre bei einem Verein wie Köln vielleicht nicht mal erwähnenswert, da es eben auch überall Arschlöcher gibt. Allerdings ist dies in diesem Fall auch wieder ein schönes Beispiel dafür, wie die Staatsmacht Fakten verdreht, wenn es grade besser in den Kram passt. Hierzu ein Auszug aus den regelmäßig erscheinenden (per e-mail versandten) Spielberichten von Jens F.: weiter

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Zwei Sachen über den BVB – Kino in HH und Boykott auf Schalke

Das ich im Blog mal freiwillig etwas über die Dortmunder Borussia schreiben würde, ohne jeglichen Bezug zum FC St.Pauli, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Höchstens, wenn die sich spontan selbst aufgelöst hätten, aber davon ist man wohl weit entfernt. Stattdessen gibt es zwei Themen, über die es sich zu schreiben oder berichten lohnt.

Kinopremiere in Hamburg

Am 09.09. gibt es um 21:00 Uhr (pünktlich) im 3001 Kino, Schanzenstraße 5 (im Hof) für 9,-€ zum ersten mal in Hamburg den Dortmunder Independent-Film „Oh Fortuna“ zu sehen. Ein Besuch, bei man nichts falsch machen kann, weil die Überschüsse an „Viva con Agua“ gehen. D.h.  also man muss sich nicht ärgern, sollte einem der Film nicht gefallen, sondern kann sich freuen, dass man einen Beitrag zum sauberen Wasser dieser Welt geleistet hat. Und wann gibt es schon einen Abend an dem man nichts falsch machen kann? Also kommen!
Neben dem Hauptfilm „Oh Fortuna“ von Johannes Klais und seinem Team, der am Abend anwesend sein wird, wird es einen Vorfilm von Steffen Gerdes über die letzte Reise von „Viva con Agua“ nach Äthiopien geben, der Euch das Projekt noch mal näher bringen soll und exemplarisch zeigt, was mit Eurem Geld geschieht.
Für alle, die dann noch mehr Infos zum Hauptfilm brauchen:
Wie es sich für einen Film aus Dortmund gehört, geht es natürlich auch um Fußball und Bier. Das mag dem Nicht-Pottler klischeehaft erscheinen, ist für den Ruhrgebietler aber ziemlich folgerichtig, weiß er doch um die Bedeutung dieser beiden Punkte für die Einwohner der „Metropolregion Ruhr“ – wie das der moderne Beamte von Welt gerne nennt.
Aber die Handlung geht über Männer in kurzen Hosen und einen Ball hinaus: Walter Milbe, Platzwart und Urgestein des Amateurvereins Fortuna, wird von seiner kriminellen Vergangenheit eingeholt und Opfer einer hinterhältigen Erpressung. Drahtzieher ist ein windiger Immobilienspekulant, nach dessen Plänen der marode Sportplatz der Fortuna einem lukrativen Schotterparkplatz weichen soll.
Weitere Infos zum Film gibt es auf der Homepage http://www.gratis-film.com/ und den Trailer hier. weiter

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