True Lies – Wahre Lügen

Mit ganz breiter Brust ins Ländle der falschen Angaben! Nach den beiden 2:1-Heimsiegen über den VfB Stuttgart und Werder Bremen dürften unsere Kiezkicker mit ordentlich Selbstvertrauen die Reise in den Kraichgau antreten. Zumal dort in der Vorsaison 2:0 gewonnen wurde. Dass sie auch vermeintliche Spitzenteams in die Knie zwingen können, haben sie gerade ja deutlich bewiesen. Okay, den Ausrutscher in Leverkusen lassen wir hier jetzt mal außen vor. Der Film „True Lies“ von 1994 mit Jamie Lee Curtis und Arnold Schwarzenegger ist spannend, unterhaltsam und teils spektakulär. Genauso sollte die Partie am Samstag ebenfalls sein – natürlich mit einem Happy End

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0:3 – Kraichgauer vernaschen St. Pauli

Milch ist nun mal keine Schlagsahne! Drei Stunden vor dem Anpfiff lachte die Sonne über St. Pauli – und über den hsv die ganze Weilt. Der hatte sich am Samstag nämlich am Leipziger Allerlei verschluckt und unsere Jungs wollten zum Abschluss des Spieltags nun die Kraichgauer Schupfnudeln, Spätzle und Brezeln vernaschen. Doch die 1899er aus Hoffenheim stibitzen alles an Krabbenbrötchen, Backfisch und Rollmops und kochten ihr ganz eigenes Süppchen am Millerntor. Shit happens! Bei herrlichem Sonnenschein mit etwas mäßigen Wind (Schwaben redeten von „Sturm“…?), war es allerdings doch ein bisschen arschkalt. Man muss sich an den Herbst eben erstmal gewöhnen.

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Schluss mit lustig! – Punkte müssen her!

Wird der 19.10. seinem Datum gerecht? Wenn die Kürbis- und Grünkohlzeit beginnt, ist definitiv Herbst und trübe und graue Tage stehen bevor. Da passt es, dass mit der TSG 1899 Hoffenheim so etwas wie eine graue Maus der Liga ans Millerntor angetappst kommt. Früher hatte der VfL Bochum diesen nicht wirklich spitzenmäßigen „Spitznamen“ für sich gebucht. Nun ja, grau muss es für unsere Kicker am Sonntag nicht werden. Ein Spiel des FC St. Pauli von 1910 e.V. am 19.10. – da muss doch was gehen! Zwar ist der Übersteiger gut vernetzt, doch gegen die geforderte Anstoßzeit um 19:10 hatten DFL

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1:0 – Noah und Sankt Pauli

Noah, Weiß(t) du überHaupt, … wie lieb wir dich haben?! Wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt plötzlich eine Arche daher. Nein, es war Noah höchstpersönlich, der Braunweiß nach 51 Minuten in den absolut ekstatischen Jubel trieb. Dazu musste er nicht einmal wie Moses das Meer teilen oder das Ergebnis in die Anzeigentafel einmeißeln, keinen Apfel essen und nicht mal wie sein Namensgeber ein großes Schiff bauen und die Tierwelt retten. Ein treuer Philipp-Lupfer und eine fast göttliche Coolness vor dem Tor, reichten für die Erlösung der braunweißen Menschheit, sprich reichte für den ersten Dreier, nach sechs sieglosen Gebeten

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