25 Jahre Roter Stern Leipzig

Großes Vereinsfest am Wochenende Zum Ende des letzten Jahrtausends beschlossen ein paar Menschen aus dem Leipziger Stadtteil Connewitz einen Neuanfang und gründeten einen Verein. Genauer; einen Fußballverein. Es musste ein Gegengewicht zu den meist durch äußerst rechte Fanszenen unterstützen “etablierten” Leipziger Clubs her. “Über die Frage, was der Hauptgrund für die Vereinsgründung war, wird man wohl noch lange streiten. Wollten die anfänglich 40 Mitglieder einen bewussten Kontrapunkt zu den Entwicklungen im Fußball setzen, der heute wie damals von Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus und Homophobie durchsetzt ist. Oder sollte nur die Möglichkeit des sportlichen Aufstiegs eingerichtet werden, der bei Blau-Weiß Leipzig

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Don’t trade with the scum!

Unsere Werte, unser Verein: Dinge, die den FC St. Pauli zu dem machen, was er heute ist. Ein Verein, der Werte nicht nur im Sport, sondern auch außerhalb des Rasens vertritt und diese auch lebt. Insbesondere zeichnet uns eine antifaschistische Haltung aus. Für die Umsetzung mussten die Fans lange kämpfen und müssen auch immer wieder aufpassen, dass da nichts verwässert. Denn der Rechtsextremismus wird nicht weniger. Diese antifaschistische Haltung ist aber auch eine Art Alleinstellungsmerkmal, mit dem der Verein Geld verdient, so ehrlich muss man sein. Denn natürlich kann man mit antifaschistischen Slogans, Shirts und Trikots Umsätze generieren. Seit geraumer

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Glory, glory days – Teil 2

Eine nicht ganz ernstgemeinte Rubrik in alten Übersteiger-Ausgaben trug diesen Titel. Mit mehr als einem Augenschmunzeln wurde ein Blick in die Zukunft unseres glorreichen FC St. Pauli geworfen. Nachdem im ersten Teil bereits der Aufstieg, das Double und der Gewinn der Champions-League abgefeiert wurden, kann im zweiten Teil ja eigentlich nur noch der Weltpokal folgen… Spaß hat, wer Spaß macht! Here we go! 20. Mai 2026 – Die Feierlichkeiten der Kiezkicker zum Saisonabschluss auf Malle drohen zu entgleisen! Gleich am ersten Abend pinkelt Zeugwart Carsten Pröpper an die große Palme im Hotel-Foyer. Schuld sind natürlich die von Mannschaftsbetreuer Leo Manzi

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Tatort Millerntor: Ein kniffliger Fall

Sheriff Elias Saad und Deputy Oladapo Afolayan überführen die Täter… Schon im Bus überkam mich ein mulmiges Gefühl: Vor unseren Heimspielen ist der 16er eigentlich immer voll und dazu in Braun und Weiß. Heute gab es allerdings auch ein paar schwarz-weiß-blaue Ganoven zu bestaunen. Aber die stiegen Altona aus und fuhren nach Berlin. Nichts muss – alles kann! Mit diesem Motto im Kopf machte ich mich also auf den Weg zum Millerntor. Pokal-Pleite abschütteln, raus aus den Köpfen. Nicht nur aus meinem. Der Kopf funktionierte halbwegs und unser Ex-Spieler-/ Trainer- / Vize-Präsi schwirrte durch meine Hirnwindungen: „Am Ende kackt die

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