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Pokalfinale, Pokalfinale, wir fahren jedes Jahr zum Pokalfinaleeee (nicht)

Die Saison startet mit dem Pokalspiel gegen Elversberg. Weil viele von euch nicht wissen was dieses ‘DFB-Pokal’ eigentlich ist, hat sich Stefan für euch mal unsere glorreiche Pokalhistorie angesehen.

An diesem Wochenende beginnt die Saison 2020/2021 mit der ersten Runde im DFB-Pokal. Unser Magischer FC hat die SV Elversberg aus dem Saarland zugelost bekommen. Elversberg spielt in der vierten Liga und so könnten Fußballinteressierte auf die Idee kommen, dass das Spiel ein lockerer Aufgalopp in die Saison wird. Doch als Fan des FCSP bekommt man eher einen unruhigen Schlaf, wenn man an den Pokal denkt.

Kaum hoch hinaus

Den Pokalsieg kann der FC St. Pauli freilich, wie viele andere Teams aus der ersten und zweiten Liga, nicht aufweisen. Das ist ja auch nicht weiter dramatisch, ist der FC Bayern quasi der Abo-Sieger. Hin und wieder gelingt es einem anderen Team mal den Pokal zu holen, auf dem Pokal selber ist aber eher spärlich ein Team der zweiten Liga eingraviert. Die Reise nach Berlin traten die Kiezkicker nie an, kamen aber in der famosen Bokalsaison immerhin bis ins Halbfinale. Dort lautete der Endgegner Bayern München. Die Bayern waren damals gleich mehrere Nummern zu groß und gewannen 3:0 am Millerntor. Immerhin schaltete der FCSP folgende ‘B’ aus: Burghausen, Bochum, Berlin und sensationell Werder Bremen!. Vor allem das 3:1 gegen Werder wird immer eines der denkwürdigsten Spiele der Vereinsgeschichte sein. Bremen war damals haushoher Favorit und kam als amtierender Meister und Pokalsieger ans Millerntor. Die damaligen Werderaner-Edeltechniker kamen jedoch mit dem schneebedeckten Platz nicht zurecht und der Magische FC hielt kämpferisch dagegen. weiter

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#Nordderby100

“Rauten-Express” in Vorbeifahrt an der Ostkurve

SV Werder Bremen – Hamburger SV
Tor: 1:0 Zlatko Junuzovic (19.)
Zuschauer: 42.100 (ca. 5.000 Gäste)

Wie ich jüngst an anderer Stelle gestanden habe, habe ich eine durchaus lange Bremer- und Werderaner Vergangenheit. Als sich also abzeichnete, dass das 100. Nordderby zwischen Werder und dem hsv eher zu einem Existenzderby wird, bemühte ich mich frühzeitig um Karten. Eine Mischung aus alter Verbundenheit und Sensationstourismus. An dieser Stelle auch vielen, vielen Dank an Jana Miglitsch, gleichzeitig die Schwester eines meiner damaligen Mitspieler, die mir die Karten organisierte.
Ich traf gegen 13:00 Uhr am Hauptbahnhof ein, marschierte bei bestem Wetter noch zum Marktplatz und dann ging es auch schon zum Stadion, alles relativ entspannt. Wir standen vorm Ostkurvensaal, und beobachteten das Treiben. Insgesamt verhielt sich die Polizei zwar präsent aber zurückhaltend, Fantrennung fand nur bedingt statt, abgesehen vom Hauptbahnhof, wo die mit dem Metronom anreisenden hsv-Fans gleich Richtung Shuttle-Bus gebracht wurden. Zumindest auf dem Vorplatz standen “Fuck Werder!” und “Scheiß hsv!“-Schalträger recht einträchtig beeinander oder zumindest nur wenige Meter voneinander entfernt, ohne sich gegenseitig zu ermorden. Rainer Wendt wäre fassungslos gewesen, dies kann man dann auch mal lobend erwähnen. (Abgesehen davon, dass ich solche Schals dämlich finde, egal über welchen Verein.)

Irgendwann fuhr dann der hsv-Bus an der Ostkurve vorbei und wurde dabei mit Kaltgetränken begrüßt. Unnötige Aktion, aber zumindest hier konnte ich nicht feststellen dass über die Flüssigkeit hinaus Schäden am Fahrzeug verursacht wurden, flogen doch lediglich Weichplastikbecher. Im Sportstudio wurde abends erzählt, dass es Sachbeschädigung gegeben hätte, dies muss dann wohl später oder bereits an anderer Stelle passiert sein.
Grundsätzlich finde ich handfeste Aggression gegen Sachen ähnlich sinnlos wie gegen Menschen, scheinbar gehört dies aber inzwischen leider unter Fußballfans zum guten oder eben auch schlechten Ton.

Kurze Zeit später  dann andersrum, es kam es an gleicher Stelle zu einer versuchten Attacke von circa 50 hsv-Fans auf den Fanshop, mit welchem Ziel auch immer. Dies hatte sich dann auch schnell wieder erledigt und neben dem erneuten beidseitigen Austausch von Kaltgetränken ist wohl nicht viel passiert.

Ab ins Stadion, da wir bereits im Vorfeld viel von der Choreo gehört hatten und diese natürlich dann auch mitnehmen wollten. Sie war seit Monaten akribisch vorbereitet worden, von den Gruppen Wanderers Bremen und HB Crew. Auf jedem Platz lag der folgende Erklärzettel:

Nun ja, “stinkender Elbschlick” wäre mir als Bezeichnung nicht über die Tastatur gekommen, aber Fußball muss dreckig bleiben und solange es verbal bleibt passt das dann im Zweifel auch, geschenkt.
Auch die Stadionregie tat ihr Bestes um die Choreo zu unterstützen und pünktlich um 15:20 Uhr begann die begleitende Musik und damit die ca. zehnminütige Performance.

Es wurde dann von unten ein Buch hochgezogen, welches im Folgenden mit Schnüren von unten und oben “umgeblättert” wurde:

Laut Abendblatt soll das ganze circa 45.000 € gekostet haben und ein halbes Jahr Planung benötigt worden sein. Unterm Strich kann man nur sagen: es hat sich gelohnt und sah wirklich großartig aus. Das restliche Stadion war mit DIN A3-Plakaten bepflastert, auf dem die Bremer Speckflagge, das Werder-Wappen und “Die Nr.1 im Norden sind wir” zu sehe war.
Genau an jenem letzten “DAZKE” aber entzündete sich im Folgenden eine Diskussion. Unter einigen hsv-Fans, denen ich auf Twitter folge, gab es nach dem Spiel die Auffassung, dass DAZKE sei pietätlos gewesen. Um dies zu erklären, beziehungsweise zu verstehen muss ich wohl etwas ausholen.
Aus meiner Sicht gibt es hierfür, je nach persönlichem Empfinden und Interpretation, zwei mögliche Varianten:

  • Das DAZKE bezieht sich auf eine Choreo, die die hsv-Fans vor einigen Jahren gemacht haben. Dabei wurde pro Block ein großer Buchstabe als Banner hochgezogen, wobei der Mittelblock das “N” quer hochzog und damit statt “DANKE” ein “DAZKE” erschien. Auch unter unter St.Pauli Fans hat sich DAZKE seitdem zum geflügelten Wort entwickelt und fest in den Sprachgebrauch eingefügt. Dementsprechend ist das DAZKE an dieser Stelle als Verarschung der hsv-Fans zu verstehen.
    Oder aber:
  • Das DAZKE bezieht sich auf eine Hermann-Rieger-Dankeschoreo, die die hsv-Fans vor einigen Jahren gemacht haben. Dabei wurde pro Block ein großer Buchstabe als Banner hochgezogen, wobei der Mittelblock das “N” quer hochzog und damit statt “DANKE” ein “DAZKE” erschien. Auch unter unter St.Pauli Fans hat sich DAZKE seitdem zum geflügelten Wort entwickelt und fest in den Sprachgebrauch eingefügt.
    Durch den Tod von Hermann Rieger vor wenigen Tagen ist dies damit pietätlos und beschmutzt das Andenken an Hermann Rieger.
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    „Im Sinne der friedlichen Fans“

    Gestern Morgen um 10.00 Uhr veröffentlichte der DFB auf seiner Homepage ein Interview mit seinem Generalsekretär Helmut Sandrock, in der dieser Stellung zum „aktuellen Status in der Sicherheitsdebatte“ nahm. Gestern Abend um 22.00 Uhr las ich dieses Interview und danach hatte ich ernsthafte Probleme in den Schlaf zu finden.
    Wenig ausgeschlafen, aber immer noch fassungslos, möchte ich dieses Interview dann mal etwas näher betrachten.

    In seiner ersten Antwort stellt Sandrock erst mal klar, dass die Fans natürlich einbezogen seien (*hust*), schließlich seien sie an der Task Force Sicherheit, der AG Fanbelange und der DFB-Kommission Prävention und Sicherheit beteiligt. Mal ganz davon abgesehen, inwieweit die Meinung der Fans in diesen Gremien dann Berücksichtigung findet, oder sie vom DFB als bloße Alibigruppen aus Imagegründen aufrecht erhalten werden, kriegen eben diese Fans dann auch am Ende der ersten Antwort noch nen guten Rat mit auf den Weg. Denn Sandrock lässt den Begriff Fan dann auch gleich in Anführungsstriche setzen (bekanntlich eines meiner Lieblingsthemen) und hinterfragt ihn.

    Fan sei, so Sandrock, jeder, „der begeisterter und leidenschaftlicher Anhänger des Fußballs ist“, wahlweise auch „jeder, der den Fußball liebt“. Soweit kein Widerspruch von mir, auch die von ihm aufgeführten Personengruppen (Familienvater mit Kindern, Geschäftsmann, Hausfrau) zählen selbstverständlich dazu. Nun aber seien da ja auch noch „Gruppierungen, die für sich in Anspruch nehmen, die einzigen und wahren Fans zu sein“.
    Und, ohne den Zusammenhang wortwörtlich herzustellen, spricht Sandrock eben diesen Gruppen das Fan-Dasein ab, denn: „Wer ihn [den Fußball] liebt, wird nichts unternehmen, was dem Fußball und den beteiligten Personen […] in irgendeiner Form schaden kann.“
    Puh, da stellt sich natürlich die Frage, ob das Hochhalten eines pyrotechnischen Gegenstands beteiligten Personen wirklich “schadet”, von sehr wenigen Ausnahmen mal abgesehen, geschweige denn “dem Fußball”. Insbesondere, wenn weiterhin Sponsoren von DFB, DFL und Vereinen fröhlich Pyro zu Werbezwecken als positives Gestaltungselement verwenden (AdidasBitburger, Wettanbieter…).

    Dies bringt einen natürlich zu einer generellen Frage: Wer entscheidet, was dem Fußball schadet? Inwieweit sind Dinge wie Pyro und der „positiv besetzte Platzsturm“ in Düsseldorf, die den Fußball ja bis zur Erwähnung in der Tagesschau in die Medien bringen, wirklich als böswillige Tat gegen den Fußball gemeint? Letzteres muss man ja voraussetzen, wenn man einen derartigen Umkehrschluss wie Herr Sandrock bewerkstelligen will? Kann es nicht sein, dass eine Vielzahl dieser Aktionen im besten Wissen und Gewissen „begangen“ wird, mit einer positiven Absicht aus der Begeisterung heraus, ggfs. gepaart mit einer gewissen jugendlichen Rebellion?
    Hilft umgekehrt die Polizei dem Fußball, wenn sie, wie in Hannover und an zahlreichen anderen Orten geschehen, mit Pfefferspray-Einsatz für Dutzende Verletzte und Eskalation sorgt? Wo bleiben die Stadionverbote für Beamte mit fehlerhaftem Verhalten? Hilft sie, wenn sie unabhängige Untersuchungen, wie vom Experten Dr. Thomas Feltes erstellt, versucht zu diskreditieren, wie nach eben jenem Bericht geschehen?
    Aber die Polizei liegt eben außerhalb jeder Kritik, auch nichts Neues.

    Sehr scharfsinnig wird Sandrock dann, wenn er auf die verlängerte Laufzeit der Stadionverbote angesprochen wird: „Dieser Punkt betrifft in der Praxis doch nur diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten. Wer als friedlicher Fan zum Fußball geht, muss sich über das Strafmaß bei Verstößen doch gar keine Gedanken machen.“
    Zack! Die bekannte „Wer nichts zu verbergen hat…“-Argumentation, mit der man auch die Todesstrafe für Schwarzfahren rechtfertigen kann oder ne rote Karte für falschen Einwurf. Mal davon ab, dürfte inzwischen auch beim DFB angekommen sein, dass Stadionverbote recht wahllos vergeben werden und kaum verlässlicher sind als die inzwischen öffentlich der Lächerlichkeit preisgegebenen Datei Gewalttäter Sport. Nach wie vor sind Einzelanhörungen bei Stadionverboten nicht zwingend vorgeschrieben und die Stadionverbote können von den Vereinen nach Gutdünken (oder ungeprüfter Übernahme aus Polizeiprotokollen) verhängt werden, ohne dass diese von einem unabhängigen Gremium geprüft werden.

    Und davon ab: Strafverschärfung von fünf auf zehn Jahre ist so eine typische Schreibtischtäter-Denke. Glaubt wirklich irgendjemand, dass sich ein Fußballfan, der sich grad einer der dazu notwendigen „schweren Verfehlungen“ strafbar macht, anfängt nachzudenken, getreu dem Motto: „Puh… nee, also fünf Jahre ohne Verein XY wären zwar hart, aber das krieg ich hin. Aber zehn Jahre? Nee, dann lass ich es lieber.“ Für einen Fan sind auch fünf Jahre ohne seine Bezugsgruppe im Stadion fernab jeder Vorstellungskraft.
    Und insbesondere bei dem Punkt zeigt sich dann auch, dass anfangs behauptetes Einbinden der Fans nicht stattgefunden hat, weswegen zum Beispiel Pro Fans den Austritt aus der AG Fandialog erwägt. (

    Und diese Enttäuschung über die geringe Wertschätzung wird übrigens auch nicht zum ersten Mal artikuliert weiter

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    Wenn aus Rauch nicht Randale, sondern Vorfreude wird

    Ja, lieber DFB, Du bist schon so einer…

    Den Dialog mit der Initiative “Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren” hast Du erst mal sehr lobenswert begonnen und dann aus schwer nachvollziehbaren Gründen beendet und für gescheitert erklärt. (Siehe u.a. Print-Übersteiger 105)

    Deine Gerichtsbarkeit greift seitdem nur noch rigoroser durch, sei es für Kassenrollenwürfe ohne Folgen, für Pyro-Zündeleien oder für Twitter-Aussagen von Spielern, von denen man in den Medien zwar gerne erwartet auch mal eigene Meinungen zu äußern die nicht “angepasst” sind, aber eben nur wenn diese dann doch angepasst sind. Hauptsache “druff”, Hauptsache Geldstrafen, die immerhin (soweit wir wissen) in sinnvolle Projekte gesteckt werden.

    Okay, immerhin hast Du inzwischen verstanden, dass Fanausschlüsse bei Auswärtsspielen eher sinnlos sind, nachdem hunderte Dynamo Dresden-Fans trotz Verbots einfach in der Frankfurter Arena, die früher Waldstadion hieß, lautstark ihr Team unterstützten. Und natürlich, weil Eintracht Frankfurt-Fans in vierstelliger Zahl an der Alten Försterei aufschlugen und sich sogar geballt in den Gästeblock bewegen konnten, unterstützt von Heimfans und (notgedrungen) Ordnungsdienst.
    Schade, dass die Polizei unserer Zeit immer etwas hinterherläuft und Deine Uralt-Idee jetzt nach ihrer berechtigten Abschaffung wieder aufgreift, aber da kannst Du ja nichts für. (Oder doch? Nee…)

    Heute aber, hab ich mich dann doch mal wieder dabei erwischt, kurz daran zu zweifeln, dass Du wirklich so gerecht bist, lieber DFB, wie der geschätzte Gegengeraden-Gerd in seiner Altersdemenzweisheit immer beteuert.

    Ja, ich hab mich kurz darüber geärgert, dass Du mir eine e-mail für Deinen überflüssigen und Geld abzockenden voll duften Fanclub Nationalmannschaft geschickt hast, nur weil ich mich mal um Karten für das DFB-Pokalfinale bemüht hatte. Aber immerhin entschuldigst Du Dich am Anf… ach nee, Moment, Du schreibst:

    “Wir erlauben uns Sie als einen unserer Ticketkunden per E-Mail zu kontaktieren […]”
    Clever, ich hätte Dir das nämlich nicht erlaubt, da es dort nämlich nicht um Tickets geht.
    (Bzw. insofern schon, als dieser Fanclub als einer seiner Vorzüge ein Kartenkontingent für Länderspiele erhält… übrigens etwas, was bei der Installation dieses Fanclubs vor Jahren noch kategorisch ausgeschlossen worden war. Aber was schert Dich schon Dein Geschwätz von gestern. Mich in dem Fall allerdings auch nicht, denn an der Nationalmannschaft war ich weder damals noch heute interessiert.)

    Nun gut, Schwamm drüber. Wenn ich über Spam-Mails immer gleich einen Blog-Artikel schreiben wollen würde, dann doch lieber über solche, die mit dem Betreff “Kiefer Sutherland kauft bei uns seine Potenzmedikamente!” um Aufmerksamkeit betteln. Was mich allerdings auch eher kalt lässt, solange sie nicht wenigstens Chuck Norris als Referenz angeben, aber ich schweife ab.

    Der eigentliche Grund meines Schreibens:
    Dein Premium-Partner Bitburger, der in seinem supi-Werbevideo als Dein offizieller Partner nicht nur mit bestimmt ganz echten (und nicht etwa “sogenannten”) Fans und den ebenfalls ganz echten Nationalspielern wirbt, sondern eben auch mit Rauch, gleich am Anfang.
    P-Y-R-O-T-E-C-H-N-I-K!? Ich bin entsetzt.

    Und dann nicht nur versehentlich ein einzelner Rauchtopf eines “sogenannten” Werbefachmanns, sondern gleich drei Stück in verschiedenen Farben! Ohgoddogoddogodd… ganz ehrlich, ich habe meinen Sohn erschrocken vom Computerstuhl geschubbst, damit er sich das nicht ansehen muss.
    Sonst kann ich mir ja ausmalen, wie er in wenigen Jahren oberkörperfrei auf dem Zaun sitzt und “Nazi!” schreit! Ach nee, “Naki!”, bitte verzeih die Verwechslung, kann ja mal vorkommen.

    Ich hab jetzt seitenweise die News Deines Sportgerichts durchgeklickt, aber die Meldung “10.000,-€ Geldstrafe für Bitburger” suchte ich vergebens.
    Wie dem auch sei, für mich ist hier eine neue Dimension der Gewalt erreicht und ich bitte Dich inständig, hier hart durchzugreifen. Alkoholverbot für Bitburger-Mitarbeiter wäre ein erster Schritt, anschließend muss es Stadionverbote hageln, EM-weit selbstverständlich.

    Da ist diese langjährige Journalisten-Doppelmoral, innerdeutsch immer von “Randale” zu schreiben und im Ausland von “südeuropäischer (oder anderer) Begeisterung”, endlich nach und nach vorbei, da fangen Deine “Premiumpartner” mit dem Scheiß an.

    Ich vertraue Dir, denn der Gerd sagt ja immer, Du bist so gerecht.
    Ehrfürchtige Grüße, Frodo

    P.S. Wenn Du richtig Mut hättest, lieber DFB, würdest Du natürlich sagen: “Was Bitburger kann, können Fußballfans auch!” und würdest mit der besagten Initiative an den Verhandlungstisch zurückkehren, aber seit kurzem glaub ich ja auch nicht mehr an den Weihnachtsmann.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=CxQDEtUZh0Y

    P.S. Das Video soll bitte nicht als Werbebotschaft fehlinterpretiert werden, es dient nur der Beweisführung. Wenn Ihr von mir ne Getränkeempfehlung wollt, trinkt Club-Mate oder Premium-, Afri-, Fritz- oder sonstwas-Cola, am besten kalt serviert im Fanladen in der Brigittenstraße.

    P.P.S. Neu ist das Thema nicht,

    im letzten Jahr gab es ähnliche “Irritationen” bereits um ein Werbeplakat der Sportschau weiter

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