Nach Fortuna ist vor Düsseldorf
Zwei Cello für ein Halleluja!

Ich hasse Samstagabend-Spiele! Nicht, dass ich etwas gegen Partien unter Flutlicht hätte, – allein die Warterei macht mich kirre. Ab 13 Uhr glotzt man den Liga-Konkurrenten auf die Füße, danach schaut man eine Liga höher (wahlweise Einzelspiel oder Konferenz) und um 18.30 bekommt man nochmals Erstliga-Fußball serviert. Zwischendurch rauscht die Info rein, dass wir den 22-jährigen Schweden Erik Ahlstrand fürs zentrale Mittelfeld verpflichtet haben und ich vertreibe mir die Zeit mit Hausarbeit: Abwaschen, Bett beziehen, Kochen und Waschmaschine anstellen. Die Zeit vergeht im Schneckentempo. Ab 19.30 soll die Vorberichterstattung auf „Sport1“ beginnen, doch Volleyball überzieht. Die Wäsche ist inzwischen aufgehängt,

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um den Fußball in Düsseldorf wieder mehr Menschen zugänglich zu machen.

Das doppelte Düsseldorf-Duell
Ein Schauspiel in zwei Akten

Das Losglück und der DFL-Spielplan haben es so gewollt: Heimspiel im Pokal und drei Tage vorher das Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf in der Mode-Metropole am Rhein. Kleiner Kulturtipp: Dort gibt es im legendären „Ratinger Hof“ am Abend noch „You’ll never sing alone“: Liveband-Karaoke-Party for Rockers, Punks, Metalheads and Sinners. „Karaoke Till Death ist der ultimative Wahnsinn, das größte, was es an Spaßfaktor im Bereich der härteren Musik seid langer Zeit gegeben hat!“, heißt es auf der Homepage des Clubs. Zurück zum Fußball: In der zweiten Pokal-Runde hatte es der FC St. Pauli bekanntlich mit dem FC Schalke 04 zu tun

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Die beste Mottofahrt ever

Von Aristoteles, Lenin und Sangria in Griechenland… Ein absolutes Highlight fand im Juni 1999 statt: Am Tag der „Europawahlen“ ging es per Sonderzug nach Uerdingen. Das Motto lautete folgerichtig dann auch „Europa“ und so wurde jedem Fanclub eine Nation zugelost. Neben Franzosen, Italienern und Griechen gab es (ganz p.c.) auch die Abteilung „ethnische Minderheiten“. In filigraner Feinarbeit schmückten unzählige Helfer früh morgens die Abteile des Sonderzugs mit den jeweiligen Landesfarben. Dass die Skinheads ausgerechnet England und die Karo-Family Irland zugelost bekamen, war übrigens kein Beschiss! Ich war bei der Auslosung im Fanladen dabei und es verlief alles regelkonform ;-))Die Skinheads

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Couch-Potatoes und Kartoffelacker

VfL Osnabrück – FC SPitzenreiter 1:1 Nach einem guten Beginn und dem frühen Führungstor, ließ der weiterhin ungeschlagene Tabellenführer den VfL Osnabrück mehr und mehr ins Spiel kommen. Gerade in der zweiten Hälfte drängten die Lila-Weißen auf das Tor der Braun-Weißen und kamen letztendlich verdient zum Ausgleich. Vierundvierzig Beine rasendurch die Gegend ohne Ziel,und weil sie so rasen müssen,nennt man das ein Rasenspiel.Rechts und links steh’n zwei Gestelle,je ein Spieler steht davor.Hält den Ball er, ist ein Held er,hält er nicht, schreit man: „Du Toooor!“ Fußball spielt man meistens immermit der unteren Figur.Mit dem Kopf, obwohl’s erlaubt ist,spielt man ihn

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