Fontaines D.C. – A Hero’s Death

Partisan/PIAS Postpunk nennt sich das, was die fünf Dubliner machen. Warum eigentlich. Das klingt nicht wie Nach-Punk, das klingt, als sei es schon in den 80ern da gewesen – ohne dabei etwas von der damaligen Wildheit eingebüßt zu haben. Verzerrer sind wichtig. Aber der Hammer ist diese Stimme von Sänger Grian Chatten – zwischen Mark E. Smith und The Streets. Sprechgesang, der hängen bleibt, der dir Wiederholungen um die Ohren haut, „I don‘t belong to anyone“, „That‘s a televised mind“ oder „Life ain’t always empty“. Mit krassem und bewusst eingesetzten irischem Einschlag. Während der Vorgänger „Dogrel“ noch eher retro und teils

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„Lage der Liga“: Rückblick nach vorne

von Hermannus Pfeiffer Sportlich betrachtet setzte sich in der zurückliegenden Saison der Trend der Ära Göttlich fort. Dieser Negativlauf hat wirtschaftliche Folgen, die wiederum die sportliche Zukunft belasten. Allein am letzten Spieltag hätte der FC St.Pauli bei einem günstigen Verlauf zusätzliche Einnahmen aus der Fernsehvermarktung von 1,7 Millionen Euro buchen können, hat das „Hamburger Abendblatt“ errechnet. Noch stärker belastet Corona den Etat. Derweil tut sich was. Die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) und der DFB in Frankfurt setzten zwar die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in den Ligen 1 bis 3 politisch durch, trotz sonst rigider Corona-Beschränkungen. Aber ausgerechnet die Anhänger von

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Tagebuch Tansania – Teil 1

Nun geht es also los, das Abenteuer Tansania im Zuge des Austauschprojekts zwischen den FC St.Pauli Frauen und den Simba Queens aus Dar es Salaam. 28. Februar Hamburg → Istanbul → Dar es Salaam 09:15h: Treffen am Flughafen HH. Fast alle fünfzehn pünktlich. Keine Probleme beim Check-in. Alle steigen vollzählig in den Flieger. 11:35h Abflug. Im Flieger schaue ich ‚Joker‘. Passt zeitlich perfekt. Starker Film. 15:30h Ortszeit Ankunft Istanbul. Dort viel mehr Leute mit Mundschutz. Flüge nach Iran sind alle gestrichen. Drei Stunden totschlagen. Aber alles und alle entspannt. 19Uhrnochwas Abflug nach Tansania. Ergattere einen Dreierplatz. Schaue ‚Once upon a

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Terrorfett – Die Boys vom Barbershop

Twisted Chords LP/Tape/ Digital Dass sie live überzeugen können, hat die Karlsruher Punkband Terrorfett um Plüschi (Alte Hackerei) letztes Jahr auf ihrer Tour mit Dangerman bewiesen. Mit ihrer LP „Die Boys vom Barbershop“ hauen sie euch ebenfalls ein wahres Punk/Handcorebrett um die Ohren. Als erstes fällt mir das aufwändig gestaltete Cover und Inlay ins Auge – kommt super und macht schonmal Bock die Platte aufzulegen. Die LP kommt mit kraftvollen 14 Songs inklusive der Betoncombo-Verneigung „High in war“, die sie im „Track 1 Studio“ Bremen aufgenommen haben. Außerdem gibts ein schön gestaltetes Textinlay plus Downloadcode obendrauf. ‚Schnell, aggressiv, unangepasst und

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