Dropkick Murphys – Turn Up That Dial

Born & Bred/PIAS von MacKozie Dass (Celtic) Folk und Punkrock eine Mischung ist, bei der weder die Füße still noch die Kehlen trocken bleiben, ist spätestens seit Anfang der 1980er-Jahre bekannt, als die Pogues „fallen from grace with God“ und dem Genie eines Shane McGowan die Blaupause für den (Brau- und Brenn-)Kessel vorlegten, mit dem von da an eine Vielzahl an Bands ihre jeweils eigene Mischung für Paadie, Mitgrölen und angetütert-seliges Schunkeln anrührten. Und während viele zwar mit viel Leidenschaft zu Werke gingen, dabei jedoch oftmals nur etwas von der Qualität eines Schankbiers oder Verschnitts hinbekamen, gelang es den 1996

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mimmis - wichtig ist am strand

Wichtig ist am Strand – Die Mimmis

von hog 7inch plus CDWeser Label Passend zum Rock’n’Roll Butterfahrt-Live-Stream am 1. Mai nun auch endlich die Rezension der kleinsten, größten Scheibe aus 2020. Die Mimmis waren aktiv und haben wieder einen richtigen Fun-Punk-Klassiker eingespielt. Für alle Helgolandfahrer ein Muss! „Wichtig ist am Strand“ von Helgoland ist zum Träumen von alten Partys auf der Düne in der Nordsee und neuen Herausforderungen für 2022. Hatten wir lange nicht mehr, umso mehr bringen Fabsi, Nici, Elf, Alex und Jörgi das Feeling der frischen Wind-Konzerte in die Herzen und Ohrgänge zurück. Auch „Helgoland“ geht in die gleiche Richtung und lässt das Tanzbein mehr

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Tonträger: Miesha & the Spanks – Singles EP

Bandcamp/Orchard Endlich mal wieder Zeit gefunden, ein wenig in den zugesandten Neuerscheinungen zu stöbern: The spanks – mehrere Tracht Prügel. Dabei sollte doch eine reichen, möchte man meinen. Tatsächlich kommen die Songs so amtlich daher wie eine Tracht Prügel. Eine heftige Mischung aus Punk und Garage, aber immer melodiös und abgerundet produziert. Dafür ist Produzent Leroy Stagger verantwortlich. Der sollte die Lieder ein wenig polieren, baute aber gleichzeitig auch ein bisschen quietschen und feedbacken ein. Im Zentrum steht Gitarristin und Sängerin Miesha Louie, begleitet von Drummer Sean Hamilton, der zu jedem Song den passenden treibenden Beat beisteuert. Sie sind tatsächlich

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Fontaines D.C. – A Hero’s Death

Partisan/PIAS Postpunk nennt sich das, was die fünf Dubliner machen. Warum eigentlich. Das klingt nicht wie Nach-Punk, das klingt, als sei es schon in den 80ern da gewesen – ohne dabei etwas von der damaligen Wildheit eingebüßt zu haben. Verzerrer sind wichtig. Aber der Hammer ist diese Stimme von Sänger Grian Chatten – zwischen Mark E. Smith und The Streets. Sprechgesang, der hängen bleibt, der dir Wiederholungen um die Ohren haut, „I don‘t belong to anyone“, „That‘s a televised mind“ oder „Life ain’t always empty“. Mit krassem und bewusst eingesetzten irischem Einschlag. Während der Vorgänger „Dogrel“ noch eher retro und teils

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