Schlagwort-Archive: Alte Försterei

11.Spieltag (A) – 1.FC Union Berlin

1.FC Union Berlin – FC St.Pauli 3:3 (2:1)
Tore: 0:1 Waldemar Sobota (22.), 1:1 Eroll Zejnullahu (42.), 2:1 Maximilian Thiel (45.), 2:2 Marc Hornschuh (54.), 2:3 Jeremy Dudziak (72.), 3:3 Benjamin Kessel (90. +4)
Zuschauer: 22.012 (ca. 3.000 St.Paulianer)

Vor dem Spiel? Hätte ich den Punkt genommen.
In der Halbzeit? Wäre ich auch mit einem Punkt zufrieden gewesen.
Aber… aber… ach, scheiße.

Es ging also mal wieder an die Alte Försterei, mein zweitliebstes Stadion in Deutschland, nach dem Bochumer Ruhrstadion. (Millerntor außerhalb der Wertung, logisch.)
Nach dem etwas tragischen Ausflug letzte Saison, bekanntlich Juniors erstes Auswärtsspiel ever, sollte es dieses Mal ohne Tränen klappen, so der Plan.
Hat nicht geklappt, so viel sei vorweggenommen. weiter

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26.Spieltag (A) – 1.FC Union Berlin

1.FC Union Berlin – FC St.Pauli 4:2 (2:1)
Tore: 1:0 Simon Terodde (20.), 1:1 Marius Ebbers (37.), 2:1 Torsten Mattuschka (42.), 2:2 Sebastian Schachten (76.), 3:2 Adam Nemec (81.), 4:2 Simon Terodde (83.)
Zuschauer: 21.410 (geschätzte 2.500 St.Paulianer)

Da war es also wieder, eines meiner beiden Lieblingsauswärtsspiele in Liga 2, Union! Das Zweite wäre übrigens beim VfL Bochum, aber da das am Hamburg-Marathon-Wochenende ist, werd ich es wohl verpassen.

Die Reiseplanung war leicht, der Fanladen bot für schlanke 55,-€ eine ICE-Tour an, besser geht es kaum. Am Dammtor allerdings erblickte mein Auge dann Spannendes am Monitor: Dieser Zug verkehrt heute nur mit einem Zugteil, Wagen X-Y
Jahaha, großes Tennis, liebe Bahn! Der ICE Hamburg-Berlin ist Freitagmittag auch so schon immer gut voll, mit unserer 90-Personen-Gruppe wäre es eh sehr kuschelig geworden, und jetzt wird auch noch ausgerechnet der Zugteil weggelassen, in dem besagte 90er Gruppe ihre reservierten Plätze hat? Unbezahlbar…
Dank meines Einstiegs am Dammtor bekam ich den gefühlt letzten freien Sitzplatz, ab Hauptbahnhof war es dann so voll wie in einer S-Bahn zur Rushhour. Und jetzt wurde es spannend, denn die Schaffnerin (die da ja nun auch gar nichts für konnte und immerhin mit sympathischer Freundlichkeit trumpfen konnte) bat darum, dass doch bitte viele der in den Gängen Stehenden den Zug verlassen mögen und den Nächsten nehmen mögen, dafür gebe es am Service-Point dann auch einen 25,-€ Gutschein. So voll wie der Zug sei, könne/dürfe man jedenfalls nicht losfahren.
Dies hatte natürlich wahlweise amüsiertes Lächeln oder entnervtes Aufstöhnen zur Folge, je nach persönlicher Gemütslage. Die St.Pauli-Reisegruppe nahm es größtenteils mit Humor, aufgrund der eher knappen Ankunftszeit in Berlin entschieden sich aber (fast) alle zum Verweilen im Zug und irgendwann (obwohl noch immer genug im Zug standen) ging es dann auch los. Keine Ahnung, wie da die Vorschriften exakt sind.
Großartig die Reaktion eines Mitglieds des Fanclubs Chaoticker: “Guuuutschein? Dann muss ich ja NOCHMAL Bahn fahren!” [Denkpause] “Oder gilt der auch im Bistro?!
Letzteres war dann aber noch nicht mal nötig, denn besagte Schaffnerin entschied sich aufgrund des gesamten Generves die Parole “Freibier für die St.Pauli-Reisegruppe!” auszugeben, allein die Kommunikation dieses Angebots erreichte leider nicht alle Mitfahrer.
Ein anderer Fahrgast verließ bei der Erwähnung des Gutscheins schnell den Zug, lief hoch zum Service-Point… und kam dann schnell wieder zurück in den Zug, nachdem er die Schlange oben erblickt hatte. weiter

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13.Spieltag (A) – 1.FC Union Berlin

1.FC Union Berlin – FC St.Pauli 0:2 (0:0)
Tore: 0:1 Deniz Naki (63.), 0:2 Markus Thorandt (77.)
Zuschauer: 18.432 (ausverkauft, ca. 3.000 St.Paulianer)

So soll es sein… Fußball in einem Stadion, in dem Fußball wirklich noch eingeatmet werden kann, noch dazu unter Flutlicht, ausverkaufte Hütte! Klingt nach Millerntor, gilt aber ebenso für die Alte Försterei.
Die Spiele bei Union waren fantechnisch immer ein Highlight, Freitag Abend kam nun erstmals ein Sieg als i-Tüpfelchen obendrauf (abgesehen von einem Erfolg im DFB-Pokal 1994). weiter

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Und niemals vergessen: Auf zu Union!

Wer vor der Saison nach den beliebtesten Auswärtsfahrten fragte, dürfte bei den allermeisten St.Pauli-Fans zwei Reisen gehört haben… VfL Bochum und 1.FC Union Berlin!
Und nachdem Bochum sowohl sportlich als auch supporttechnisch schon absolut eine Reise wert war, naht nun mit großen Schritten unser Auftritt in der Alten Försterei. Die Tickets waren sowohl bei uns als auch für die Unioner im Nu vergriffen, die Vorfreude steigt. Grund genug, für diesen Blog mal was Neues zu wagen, was es bei anderen Vereinen/Blogs auch immer mal wieder gibt, teilweise sogar als feste Rubrik: Ein Interview mit einem Fans des jeweiligen Gegners. (Am Ende dieses Eintrags findet Ihr dann noch ein paar Veranstaltungstipps für Berlin.) weiter

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31.Spieltag – (A) – Union Berlin

1.FC Union Berlin – FC St.Pauli 2:1 (1:1)
Tore:
1:0 Torsten Mattuschka (10.), 1:1 Charles Takyi (19.), 2:1 Karim Benyamina (87.)
Zuschauer: 19.000 (ausverkauft, ca. 2.500 St.Paulianer)

Aaaaaach, was könnte man alles schreiben über diesen Samstag in Berlin:

  • eine entspannte Anreise mit dem ICE, inkl. “zänk yu for trewölling wiff Deutsche Bahn!”
  • nette Unioner Kollegen, die einen sogar am Hauptbahnhof abholen, eine Stadtrundfahrt mit einem machen und dann nach Köpenick kutschrieben, wo schon deren Kumpels mit gekühltem Berliner Pilsener warten
  • ein wirklich gigantisch toll gelungenes Stadion “An der alten Försterei”, in dem Fußball noch das wichtigste ist und man zu keiner Zeit den Kitsch der neuen Arenen vermisst
  • eine großartige Stimmung im Gästeblock, die dazu führte, dass man die Unioner kaum hörte
  • ein Spiel, welches leistungsgerecht 1:1 endete
  • einen entspannten “nach dem Spiel”-Nachmittag in einer großen Unioner Fankneipe, in der bunt gemischt die Bundesliga-Konferenz geguckt und die hsv-Niederlage bejubelt wurde
  • insgesamt ein Tag in Berlin, an dem es fast keinen Streß zwischen beiden Fangruppen gab (eine kleine Hauerei an der Tankstelle mal außen vor, deren Gründe ich aber nicht sehen konnte)

Und warum schreibe ich nichts darüber?
Weil ich mich über diese völlige Dummheit in der 87.Minute so sehr aufgeregt habe, dass ich weder dem Herrn Thorandt, der das Abseits aufhob, noch den Herren Morena oder Rothenbach, die sich in angemessener Entfernung zum Bestaunen entschlossen, einen angemessenen Bericht zukommen lassen könnte, ohne ausfallend zu werden. weiter

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