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Preisübersicht: Dauerkarten 1.&2. Fußball-Bundesliga 2013/2014

Da bin ich wieder, nach 2011/2012 und 2012/2013 geht der Versuch eines Preisvergleichs der Dauerkarten aus 1. und 2. Fußball-Bundesliga in eine dritte Runde, dieses Mal sogar mit einer Visualisierung (siehe unten).

Die Regularien bleiben die gleichen, müssen aber auch hier wieder erwähnt werden.
Es gibt drei Kategorien, alle für Vollzahler, ohne Ermäßigung oder Mitgliederrabatt. Neben dem Stehplatz (i.d.R. der Kurvenstehplatz) gibt es zwei Sitzplatzkategorien: Der günstigste Sitzplatz überhaupt, sowie der teuerste auf der Gegengerade, ohne Business-Seats und Logen. Wenn es auf der Gegengeraden keine Sitzplätze gibt, hab ich die (subjektiv) am ehesten vergleichbare Kategorie genommen.
Diese drei Kategorien zusammen ergeben eine Summe, nach der die Tabelle sortiert ist. Klar, könnte man anders lösen, aber auch nach zwei Jahren mit einigen Vorschlägen ist eben immer noch keine (praktikable) bessere Lösung in Sicht. Klar, der “billigste” Sitzplatz in den Arenen von München, Schalke oder Dortmund bietet eine immens schlechtere Sicht aufs Spielfeld als die günstigsten Plätze in Freiburg, Sandhausen oder am Millerntor. Klar auch: ein Stadion mit hohem Stehplatzanteil muss über dieses Segment mehr Geld einbringen als ein Stadion mit fast nur Sitzplätzen.
Einzig faire Variante wäre eine Einzelplatzzählung mit jeweiligem Preis und am Ende die Teilung durch die Anzahl der Plätze… außerdem müsste irgendwie die Verteilung von Steh- und Sitzplätzen ja auch noch einfließen. Wenn ich mal drei Jahre Auszeit nehme, nehm ich das gerne mal in Angriff. weiter

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Verein am Wochenende (KW 14/2013)

Dynamo Dresden – FC St.Pauli 3:2 (0:0)
Tore: 0:1 Florian Mohr (50.), 0:2 Daniel Ginczek (53.), 1:2 Filip Trojan (62.), 2:2 Anthony Losilla (66.), Sebastian Schuppan (77.)
Zuschauer: 29.193 (ca. 3.000 St.Paulianer)

Mäh… so ne Kacke.
Mit nem Sieg wäre man alle Sorgen los gewesen, selbst ein Punkt wäre gut gewesen… und nun sowas. Ich war selbst nicht da, zum Thema Stimmung vor Ort oder typische Dresdner Begleiterscheinungen (man beachte die Herren rechts, die eben auch genau dort stehen) lese man also bitte die Berichte der bekannten Kollegen. (Und ja, es gibt sehr lobenswerte Projekte und Entwicklungen bei Dynamo, wie Elbkicker oder 1953 International, aber zumindest gegen uns kommt dann eben auch das ganze braune Pack wieder ans Tageslicht.)
Am Ende werden sich (neben Regensburg, die haben bei noch sechs Spielen 15 Punkte Rückstand auf uns) wohl noch zwei weitere Teams finden, die sich dümmer anstellen als wir, aber Samstag hätte man da eben für mehr Planungssicherheit sorgen können und gab dies recht fahrlässig weg.
Dann werden eben Samstag jetzt erst recht die Löwen weggehauen, die mag ich eh nicht. weiter

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20.Spieltag (H) – Energie Cottbus

FC St.Pauli – Energie Cottbus 0:0
Tore:
Zuschauer: 26.578 (offiziell, auch wenn es ungewohnt viele freie Plätze gab, ca. 1.000 Gästefans)

Es war der 7.November 1997, ein Freitagabend am Millerntor. Zu Gast waren Carl-Zeiss Jena und 14.800 Zuschauer. Es war die Geburtsstunde der “Singing Area“, erstmals sammelten sich sangeswillige Fans im Sitzplatzbereich der Gegengeraden, um die Mannschaft nach vorne zu schreien.
Die Stimmung war großartig, doch kurz vor Schluß führte der Gast noch immer mit 1:0, ehe es einen dieser magischen Momente rund um unseren FCSP gab (den damals sicher noch niemand so nannte oder abkürzte): Zunächst glich André Trulsen in der Nachspielzeit aus… und Juri Sawitschew legte sogar noch mit dem 2:1-Siegtreffer nach und ließ den Block, die Gegengerade und das gesamte Millerntor geradezu explodieren. weiter

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27.Spieltag (H) – Energie Cottbus

FC St.Pauli – FC Energie Cottbus 0:0
Tore: *zonk*
Zuschauer: 23.535 (ca 1.800 im Gästeblock)

Gibt nicht viel zu erzählen, daher in Kurzform und als Aufzählung:

  • der ganz große Fuckfinger des Tages geht direkt in den Gästeblock. Ein (leicht getarntes) SIEG HEIL zu präsentieren, hätte normalerweise dazu führen müssen, dass wir uns mal so richtig zurecht ein Geisterspiel einhandeln. “Leider” waren die Dinger so schlecht zu erkennen, dass die Reaktion im Stadion ausblieb, weil es eh kaum jemand gesehen hat. Näheres, inklusive Fotos und Hintergründen beim MagischenFC-Blog.
    Wenn letzte Woche (zurecht) der Aufschrei bzgl. der homophoben Banner in der BVB-Kurve durchs Land ging und eine klare Verurteilung seitens Verein und restlicher Fanszene gefordert wurde, so sollte dies hier genauso erfolgen, inklusive Konsequenzen für die namentlich verantwortlich zeichnende Gruppe.
    (Mir ist auch klar, dass sicherlich ein großer Teil des Gästeblocks gar nicht realisiert hat, was dort hochgehalten wurde. Umso wichtiger wäre jetzt eine entsprechende Reaktion.)
  • Applaus Nr. 1 geht an die BASCH, die haufenweise punktet: Ein wunderbar inhaltliches Vorwort, gleich zweifache (vorausschauende) Behandlung des oben erwähnten Fuckfinger-Themas in der Energie-Fanszene allgemein und ein grandioser Artikel zum Thema “Fußballfans sind keine Verbrecher” mit dem dafür inzwischen leider nötigen Komplettpaket Ironie.
    Besonders gefallen hat mir allerdings etwas, was mir bei Fanzines allgemein sonst viel zu kurz kommt: Die direkte Diskussion mit Personen, die man kritisiert. So geschehen mit Rainer Wulff, der für seine Durchsage in Richtung KSC-Fans nach deren Pyro-Einlage beim letzten Heimspiel von vielen Fans kritisiert wurde. Statt hier aber substanzlos draufzudreschen, hat die BASCH ihn zum Interview gebeten und sich seine Version und Beweggründe angehört. Klasse.
    Gemessen am Heftumfang unfassbar viel (sehr guter) Inhalt, da kann der ÜS mal nur ganz neidlos gratulieren.
  • Applaus Nr. 2 geht ganz allgemein an USP für den riesigen Doppelhalter mit dem ÜS-Cover und der passenden Tapete “Ihr müsst leider draußen bleiben!”
    Fotos (nicht nur davon) u.a. bei Stefan Groenveld.
  • Applaus Nr. 3 hat sich die Mannschaft für die ersten zehn Minuten verdient, als der neue Rasen seine komplette Wucht entfaltete und die Spielfreude an die Hinserie erinnerte. Die restlichen 80 Minuten erinnerten dann eher an die gezeigten Darbietungen nach der Winterpause und können nur so gedeutet werden, dass man die Favoritenbürde vor dem Spiel in Düsseldorf nicht unbedingt haben wollte.
    Gestern hat vom nötigen 12:0 für Platz 3 ja nur die zweite Null gepasst, nächsten Montag reicht ja schon ein unberechtigt erworbener (und verwandelter) Handelfmeter zum 1:0-Sieg und damit den Sprung auf den Relegationsplatz.
    Und wenn die Fortuna jetzt sogar schon anfängt, ihre regelmäßig erhaltenen Elfmeter nicht mehr zu verwandeln, ist auch dort die Angst vor dem Aufstieg wohl greifbar.
  • Sonstige Ergebnisse:
    Die U23 hat bei Hannover 96 3:0 verloren. Aus der Ersten Mannschaft halfen dabei Jan-Philipp Kalla, Charles Takyi und Petar Filipovic mit. In der Liga zeichnet sich seit diesem Spieltag übrigens erstmals deutlich ein Aufstieg von RB Leipzig ab, da sowohl Kiel als auch Halle überraschend verloren.
    Die A-Jugend hat mit einem 1:0 gegen Union Berlin drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt, es ist aber noch ein weiter Weg.
    Und gestern nach dem Spiel am Millerntor gab es dann doch noch was zu feiern: Die 1.Handball-Herren konnte gegen THW Kiel II mit 30:27 (18:13) gewinnen und ebenfalls zwei wichtige Zähler für den Klassenerhalt einstreichen. Da ist jetzt erst mal Osterpause, am Samstag, den 14.4. geht es dann um 19.30h an der Budapester Straße gegen die HSG Hohn/Elsdorf um die nächsten Punkte für den Verbleib in der Oberliga. // Frodo
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