Schlagwort-Archive: Marius Ebbers

Don’t mess with Ebbers!

Wer die Beiträge hier häufiger liest, der weiß, dass ich ein Freund des ausgeglichenen Optimismus bin und mir insbesondere Spieler-Bashing eher fremd ist.
Lediglich über die Strafraumbeherrschung von Mathias Hain hab ich mich seinerseits ab und an echauffiert, er möge es mir heute hoffentlich verzeihen.

Am Wochenende nahm die Aufregung dann mal wieder zu, die 0:1-Niederlage gegen Bielefeld und damit nur ein erzielter Treffer in vier Pflichtspiele brachte den Internet-Mob zum Rasen. Und Marius Ebbers bringt ihn jetzt auf den Rasen, für den guten Zweck. weiter

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33.Spieltag (H) – Eintracht Braunschweig

FC St.Pauli – Eintracht Braunschweig 5:1 (2:0)
Tore: 1:0, 2:0 Daniel Ginczek (7.Min, 11.Min), 3:0 Fin Bartels (68.), 4:0 Florian Bruns (70.), 5:0 Marius Ebbers (87.), 5:1 Gianluca Korte (89.)
Zuschauer: 29.063 (ausverkauft, ca. 2.500 Gäste)

Ja, hat etwas länger gedauert, dieses Mal, da musste man aber auch erst mal einiges sacken lassen.

Vor dem Spiel gab es doch einige Nervosität, selbst bei mir, obwohl ich doch eigentlich Relegations-Spiele so großartig finde. Aber runter in die dritte Liga? Je näher das Spiel rückte, desto kribbeliger wurde ich, ab Mittwoch steigerte es sich immer mehr.
Gleichzeitig stellte sich eine “Do or die”-Stimmung ein, wie es im Alles außer Sport-Blog genannt wurde. Dies war für mich der gefühlt letzte Spieltag der Saison. Entweder, wir packen das jetzt und hier, oder es geht in die Relegation… das Spiel in Lautern war komplett außen vor, da gibt es für uns nichts zu holen, schon gar nicht, wenn wir müssen. 14 Pflichtspiele bisher am Betzenberg, zwei Unentschieden, zwölf Niederlagen.  Nee, da kann man schön mit der Mottofahrt des Fanladens ne Zugfahrt hinmachen (aktuelle Uhrzeiten übrigens hier) und Saisonausklang feiern, aber doch bitte nicht noch auf Punkte angewiesen sein. weiter

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Vor dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig

Schmerz und Trostpflaster

Gastartikel von Joy

Alle Jahre wieder  kommt es zu unschönen Vorkommnissen im Millerntor-Stadion. Am Ende einer jeden Saison werden Spieler, Trainer oder um es auf den Punkt zu bringen liebgewonnene Menschen verabschiedet. Um zu dies verarbeiten, gibt es die Sommerpause. Aber Zeit kann eben auch nicht alle Wunden heilen. Beim FC St. Pauli gibt es ehemalige Spieler, die nach wie vor gleichermaßen geschätzt und vermisst werden. Aufzählen braucht man sie nicht, denn sie gehören einfach dazu, zur großen Familie des FC St. Pauli, die in den vergangenen Jahren so viele Mitglieder hat ziehen lassen. Diejenigen, die von der Regional- bis in die Erste Liga treu waren, diejenigen, die bei Siegen und Niederlagen Tore erzielt und Knochen hingehalten haben.
Am Sonntag ist es nun wieder so weit und es macht einen tiefen Stich ins Herz, wenn man an die bevorstehenden Stunden denkt. Florian Bruns, Marius Ebbers und womöglich Benedikt Pliquett, die in den vergangenen Jahren das Gesicht des FC St. Pauli mitgeprägt haben, müssen gehen. weiter

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27.Spieltag (H) – SC Paderborn

FC St.Pauli – SC Paderborn 2:2 (0:0)
Tore: 1:0 Marius Ebbers Fußballgott (53.), 1:1 Deniz Yilmaz (56.), 1:2 Mahir Saglik (84.) 2:2 Philipp Tschauner Fußballgott (90.)
Zuschauer: 28.278 (geschätzte 500 – 600 Gästefans)

That’s the way – We like it!
Seien wir ehrlich… wäre das Spiel nach 80 Minuten abgepfiffen worden, hätte sich ob der sehr dürftigen Vorstellung, der Punkteteilung und der niedrigen Außentemperatur kaum jemand beschwert und man wäre nach einem Höflichkeitsapplaus schnell nach Hause geeilt und dieses Heimspiel wäre wohl nur aufgrund der Alerta-Choreographie und der Wunderkerzen-Diskussion in Erinnerung geblieben.
Doch: Ein Spiel dauert nunmal (mindestens) 90 Minuten und gestern Abend konnte man mal wieder konstatieren: “Und das ist auch gut so!” weiter

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26.Spieltag (A) – 1.FC Union Berlin

1.FC Union Berlin – FC St.Pauli 4:2 (2:1)
Tore: 1:0 Simon Terodde (20.), 1:1 Marius Ebbers (37.), 2:1 Torsten Mattuschka (42.), 2:2 Sebastian Schachten (76.), 3:2 Adam Nemec (81.), 4:2 Simon Terodde (83.)
Zuschauer: 21.410 (geschätzte 2.500 St.Paulianer)

Da war es also wieder, eines meiner beiden Lieblingsauswärtsspiele in Liga 2, Union! Das Zweite wäre übrigens beim VfL Bochum, aber da das am Hamburg-Marathon-Wochenende ist, werd ich es wohl verpassen.

Die Reiseplanung war leicht, der Fanladen bot für schlanke 55,-€ eine ICE-Tour an, besser geht es kaum. Am Dammtor allerdings erblickte mein Auge dann Spannendes am Monitor: Dieser Zug verkehrt heute nur mit einem Zugteil, Wagen X-Y
Jahaha, großes Tennis, liebe Bahn! Der ICE Hamburg-Berlin ist Freitagmittag auch so schon immer gut voll, mit unserer 90-Personen-Gruppe wäre es eh sehr kuschelig geworden, und jetzt wird auch noch ausgerechnet der Zugteil weggelassen, in dem besagte 90er Gruppe ihre reservierten Plätze hat? Unbezahlbar…
Dank meines Einstiegs am Dammtor bekam ich den gefühlt letzten freien Sitzplatz, ab Hauptbahnhof war es dann so voll wie in einer S-Bahn zur Rushhour. Und jetzt wurde es spannend, denn die Schaffnerin (die da ja nun auch gar nichts für konnte und immerhin mit sympathischer Freundlichkeit trumpfen konnte) bat darum, dass doch bitte viele der in den Gängen Stehenden den Zug verlassen mögen und den Nächsten nehmen mögen, dafür gebe es am Service-Point dann auch einen 25,-€ Gutschein. So voll wie der Zug sei, könne/dürfe man jedenfalls nicht losfahren.
Dies hatte natürlich wahlweise amüsiertes Lächeln oder entnervtes Aufstöhnen zur Folge, je nach persönlicher Gemütslage. Die St.Pauli-Reisegruppe nahm es größtenteils mit Humor, aufgrund der eher knappen Ankunftszeit in Berlin entschieden sich aber (fast) alle zum Verweilen im Zug und irgendwann (obwohl noch immer genug im Zug standen) ging es dann auch los. Keine Ahnung, wie da die Vorschriften exakt sind.
Großartig die Reaktion eines Mitglieds des Fanclubs Chaoticker: “Guuuutschein? Dann muss ich ja NOCHMAL Bahn fahren!” [Denkpause] “Oder gilt der auch im Bistro?!
Letzteres war dann aber noch nicht mal nötig, denn besagte Schaffnerin entschied sich aufgrund des gesamten Generves die Parole “Freibier für die St.Pauli-Reisegruppe!” auszugeben, allein die Kommunikation dieses Angebots erreichte leider nicht alle Mitfahrer.
Ein anderer Fahrgast verließ bei der Erwähnung des Gutscheins schnell den Zug, lief hoch zum Service-Point… und kam dann schnell wieder zurück in den Zug, nachdem er die Schlange oben erblickt hatte. weiter

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Verein am Wochenende (4/2013)

Ein bißchen Fußball und etwas mehr Handball:

Beginnen wir mit den Profis:
Das wichtigste Ereignis des Tages gab es vorweg, nämlich die Veranstaltung des Fanladen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag.
Danach dann ein 3:1 gegen den FC Nordsjælland, immerhin Champions League-Teilnehmer vor 3.741 Zuschauern auf der Süd im Kühlschrank Millerntor.
Wenig aussagekräftig, zumal der Gegner mit der zweiten Elf angetreten war und deren Rückrundenauftakt erst im März ist. Immerhin kann es jetzt mit “ChampionsLeague Teilnehmerbesieger” mal wieder neue T-Shirts geben…
Trotzdem gönnten sicher die meisten insbesondere  Marius Ebbers die beiden Tore von Herzen, zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnend, was am Abend bekannt gegeben werden sollte. Der Treffer von Marcel Andrijanic hingegen fällt wohl eher in die Kategorie “Kacktor des Monats”, da der Torwart den Distanzschuß auf Mann locker hätte halten müssen, freut mich für Marcel aber natürlich trotzdem sehr. weiter

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4.Spieltag (H) – SV Sandhausen

FC St.Pauli – SV Sandhausen 2:1 (0:0)
Tore: 1:0 Fin Bartels (71.), 2:0 Marius Ebbers (76.), 2:1 Marco Pischorn (83.)
Zuschauer: 21.045 (ca. 6.000 auf der neuen Gegengerade, ca. 400 Gästefans)

Geht doch!
Nach zwei Spielen zum Auftakt, in denen man vergaß sich für die herausgearbeiteten Chancen zu belohnen, und einem grausamen Auftritt in Cottbus, wurde gestern der Aufsteiger SV Sandhausen doch ziemlich souverän und verdient mit 2:1 nach Hause geschickt.
Klar, da ist noch Luft nach oben, nicht zuletzt in der Chancenverwertung, aber vor der Länderspielpause und dem dann folgenden Spiel in Köln war der Sieg natürlich immens wichtig, um jetzt in Ruhe und vernünftig weiterarbeiten zu können. weiter

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2.Spieltag (H) – FC Ingolstadt

FC St.Pauli – FC Ingolstadt 1:1 (0:0)
Tore: 0:1 Christian Eigler (55.), 1:1 Florian Mohr (56.)
Zuschauer: 18.300 (davon ca. 4.000 erstmals auf der neuen Gegengerade)

Es läuft die siebte Spielminute. Fin Bartels zieht aus dem Hintergrund ab, Ebbers verwandelt den Abpraller aus kurzer Distanz gewohnt souverän zum 1:0. Der Auftakt zu einem gelungenen Heimspielauftakt und einem nie gefährdeten 4:0 Heimsieg.

Okay, hätte klappen können, hat es aber nicht, der Ball ging in die Wolken.
Stattdessen trifft es der Kicker wohl ganz gut:
Die beiden Treffer binnen zwei Minuten durchbrachen sich ausbreitende Langeweile, in der Schlussphase verpasste die Schubert-Elf nach teilweise glasklaren Chancen den Sieg. weiter

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