Wieder 4 gegen Karlsruhe?

Zum Heimspiel gegen den Karlsruher SC blicken wir heute auf die Partie aus der Saison 2009/2010 zurück.

Vor dem Spiel

Zu Beginn der Saison verließen mit Trojan und Ludwig zwei starke Offensivkräfte den Verein und rißen ein empfindliches Loch im Mittelfeld. Allerdings wurden mit Takyi, Lehmann , Kruse und Naki gute Neuzugänge geholt, welche die Abgänge mehr als kompensieren sollten. Die Vorbereitung auf die Saison war dann auch vielversprechend, da die meisten Testspiele siegreich bestritten werden konnten. Ohnehin galt der Magische FC als einer der spielstärksten Teams der Liga. Traditionell holprig war dann jedoch das Auftreten im DFB-Pokal. Die Braun-Weißen setzten sich nur mühsam mit 2:0 in der Verlängerung gegen den Oberligisten FC Villingen durch. Warnung genug also vor dem Saisonauftakt gegen RW Ahlen, doch die Mannschaft meisterte diese Aufgabe und sorgte mit dem 2:1 Heimsieg für die ersten Punkte der Saison, allerdings wahrlich in letzter Sekunde. Der Siegtreffer zum 2:1 gelang erst in der 92. Minute. Es folgte die Auswärtspartie bei Alemannia Aachen, welche gleichzeitig das Eröffnungsspiel des dortigen neuen Stadions war. Doch die Kiezkicker ließen sich davon nicht beeindrucken und schossen die Aachener mit 5:0 aus dem eigenen Stadion. Beim anschließenden Heimspiel gegen Duisburg holte das Team um Trainer Stanislawski dann ein 2:2 unentschieden, damit lagen die Kiezkicker vor dem Spiel gegen Karlsruhe auf dem zweiten Tabellenplatz. Der KSC hingegen belegte den 16. Tabellenplatz, eine vergleichsweise enttäuschende Platzierung für den Bundesliga-Absteiger.

Das Spiel

Anstoß der Partie im Karlsruher Wildpark war am 28.08.2009 um 18.00 Uhr. Schiedsrichter Christian Bandurski von der SV Teutonia Überruhr leitete die Partie vor 26.300 Zuschauern. Holger Stanislawski schickte im Tor Matthias Hain in die Partie. In der Abwehr spielten Davidson Eden, Markus Thorandt, Fabio Morena und Carsten Rothenbach. Davor, als Doppelsechs, Fabian Boll und Matthias Lehmann. Im offensiven Mittelfeld spielten Deniz Naki, Timo Schultz und Fabian Bruns. Im Sturm spielte Marius Ebbers. Nach einigem Abtasten zu Beginn des Spiels, ergab sich nach 25 Minuten die erste Torchance. Bruns legte aus 18 Metern auf Lehmann ab, der aus halblinker Position abzog. Die erste Großchance war damit auch gleich der erste Treffer für Braun-Weiß. Damit löste sich für den FCSP der Knoten und im Anschluss hatten Schulle (28.) und Naki (30.) die nächsten Chancen. Erst in der 42. Minute dann die erste Chance für die Badener, doch Timm verfehlte das Tor. Damit ging es mit einem 1:0 für Sankt Pauli in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang ließ das Team jedoch nicht nach und in der 55. Minute traf erneut Lehmann mit einem Schuss aus 20 Metern.  Die Karlsruher hatten dem weiter wenig entgegenzusetzen. Erst in der 69. Minute ergab sich für Stindl die nächste Chance, aber auch hier sprang nichts zählbares heraus. Nur eine Minute später erhöhten dann die Braun-Weißen dann auf 3:0. Naki passte auf Hennings, dieser brachte den Ball ins linke Eck unter. Weitere vier Minuten später legte Hennings auf Ebbers ab und dieser traf zum 4:0. Der FC St. Pauli war damit mehr als erfolgreich in die Saison gestartet und grüßte von Platz 1 der Tabelle! Übrigens war der FCSP das erste Team, welches zwei Auswärtsspiele zum Saisonauftakt mit einer Tordifferenz von +9 gestalten konnte.

Nach dem Spiel

Wie die Saison 2009/2010 des FCSP zu Ende ging ist natürlich kein Geheimnis. Nach 34 Spieltagen belegten die Braun-Weißen den zweiten Tabellenplatz und stiegen mit dem 1. FC Kaiserslautern in die 1. Bundesliga auf. Nur am ersten Spieltag war Sankt Pauli schlechter als der vierte Tabellenplatz. Im übrigen waren die Kiezkicker das Team mit den meisten Treffern (72) in der Liga und holten die meisten Siege der zweiten Liga (29). Marius Ebbers war mit 20 Toren der zweiterfolgreichste Torschütze der Liga und mit 29 Punkten der beste Scorer. Florian Bruns hingegen war ligaweiter Spitzenreiter bei den verwandelten Elfmetern. Von vier Versuchen brachte er vier im gegnerischen Tor unter. Auch an der Statistik kann man glasklar die erfolgreiche Saison 2009/2010 ablesen.

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