Ein Traumtor macht den Unterschied

Ein wunderschöner Freistoßtreffer und ein cooler Konter besiegelten die 14. Saisonniederlage.

In den letzten Tagen war das ÜS-eigene „Büro für Vorberichte“ wegen Krankheit geschlossen, und auch am gestrigen Abend bestanden neben Unterbesetzung noch leichte redaktionelle Ausfallerscheinigungen – so nicht nur beim Schreiberling selbst, sondern auch bei unseren Kickern. Nicht, dass sie schlecht spielten… aber leider zu ungenau. Gladbach war nicht wirklich besser… aber eben effektiver.

Wenn man sich mit sieben weiteren Teams mitten im Abstiegskampf befindet, ist ein Sieg (vor allem auswärts) Gold wert. Tabellarisch standen die Borussen ja lediglich um einen einzigen Zähler vor den Kiezkickern. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
In der anfänglichen Sturm- und Drangphase der Gladbacher verteidigte Braun-Weiß souverän und ließ nicht viel zu. Nach 20 Minuten übernahmen unsere Jungs dann das Ruder, ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu sein.

Fujita hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch am VfL-Keeper Nicolas (27.). Zehn Minuten darauf foulte Smith eigentlich harmlos, doch der Schiri pfiff. Den Freistoß aus 25 Metern verwandelte Stöger zum vorläufigen „Tor des Jahres“. Oben links schlug die Kugel ein, Vasilj war machtlos. 0:1-Rückstand zur Pause. Da sollte vielleicht aber doch noch was gehen…
Doch es ging nichts mehr. Zwar gab es nach dem coolen Konter der Gastgeber und dem daraus resultierenden 2:0 noch eine kurze Sturm- und Drangphase der Kiezkicker, die allerdings ebenfalls zu keinem zählbaren Erfolg führte.

Weiter gehts am kommenden Sonntag. Dann heißt es: „Neues Spiel, neues Glück“, wenn der SC Freiburg am Millerntor gastiert. Anpfiff ist um 17 Uhr 30 und nach der knappen 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel dürfen unsere Jungs gerne „den Ergebnisspieß umdrehen“.
// Hossa

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