Ganz Hamburg hasst den VAR!

Unser Außenreporter Carsten berichtet aus Dortmund Puh, ein langes Wochenende nimmt sein Ende. Vorab: Zu irgendwelchen taktischen Raffinessen oder spielentscheidenden Szenen werde ich hier nichts beitragen können. Das liegt in erster Linie daran, dass die Sonne auf der Nordosttribüne einem erbarmungslos das letzte Restsehvermögen ausbrannte – und natürlich daran, dass mein fußballerischer Sachverstand in jungen Jahren bereits am Boden lag und sich nie wieder erhob. Wir hatten im Gegensatz zum Köln-Spiel diesmal auch Karten im Oberrang, allerdings Reihe 1. Problem an der Sache jedoch: In Reihe 1 war beim Betreten des Stadions bereits kein Platz mehr. Gut, man einigte sich

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Im Vordergrund wehende Fahnen im St. Pauli Block, im Hintergrund Pyro im Kölner Block im Rhein Energie Stadion.

Echte Fründe ston zesamme (am Klo an)

Carsten auswärts im Stadion Rückblick: Freitagabend, der Filius erinnert sich kurz vor dem Schlafengehen daran, dass am Folgetag nicht nur der magische FCSP in Köln spielt, sondern dass auch der Nikolaus kommt. „Ich wünsche mir ein Trikot von Borussia Dortmund und Schokolade und noch ein Trikot von Schalke“. Ich gucke verdutzt und erhebe mahnend die Stimme: „Das wird ganz, ganz sicher nicht passieren, Kollege!“. Mein Sohn scheint enttäuscht, glaubt aber, dass der Nikolaus es bringt und stellt sichtlich den größten Stiefel vor die Tür. Meine Frau erinnert meinen Sohn daran, dass er doch bitte auch einen Schuh von mir vor

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Merke: Mit Kind nicht mehr ins Stadion

Du musst dein Kind von Anfang an mit ins Stadion ziehen, haben sie gesagt. Er wird das St. Pauli Fansein quasi mit der Muttermilch aufsaugen, haben sie gesagt. Er wird nichts anderes mehr tun wollen, haben sie gesagt… Gesagt – mit Verspätung – getan. Denn durch das DFL Ansetzungsbingo fiel das Spiel in Dortmund auf einen Freitagabend, und jeder der in Dortmund mal war weiß: vor 23 Uhr bist du aus dem Laden nicht raus. Und zum Spiel in Hoffenheim kam eine Nullluststimmung des Kleinen hinzu. Nun also Frankfurt. Sommer, Sonne, Sonnenschein und zugegeben, ich hätte mir ein Spiel gewünscht,

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„Hömma, aber dieses Jahr, dieses Jahr werden wa deutscher Meister, da verwette ich Omma Hilde ihr Sparschwein drauf!“

Aber auch dieses Jahr ahnen wir eigentlich schon jetzt: Wieder wird es nichts mit dem geschmückten Borsigplatz in Dortmund Westfalen. Denn wie in den vergangenen Jahren auch, leidet der Ballsportverein Borussia Dortmund an einer Auswärtsallergie. Schon beim Verlassen der Bundesstraße Richtung A45, kurz hinter der geruchlichen Wahrnehmung des Pavianfelsens des Dortmunder Tierparks, scheint der Druck unermesslich. Man hätte die letzten Penunzen aus der Omma ihrem Sparschwein also getrost für andere Dinge ausgeben können, denn es ist die letzten Jahre famos egal gewesen, an welcher spielerischen Stellschraube der BVB drehte. Jede Thekenmannschaft holte sonntags morgens um 9 Uhr auf Asche mehr

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