Da brat’ mir doch einer ’nen Storch

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht! Terminstress bei den „Fehlfarben“ und der ÜS-Redaktion. Nur vier ganze Tage nach dem 1:1-Saisonauftakt gegen Fürth geht es bereits am Freitagabend (18:30 Uhr) bei der KSV Holstein Kiel weiter. Am Wochenende darauf geht es dann zum nächsten Auswärtskick (mit Anstoß um 18:00 Uhr). Es geht also zwei Mal auf fremdes Terrain, und zwar zunächst zum Ligaalltag an die Ostseeküste und anschließend zum Po(tt)kalspiel nach Essen. Gegensätzlicher könnten unsere Ziele (im doppelten Sinne) kaum sein: Frische Meeresbrise und leckere Sprotten mit drei Punkten in Kiel versus krasser Kohlenstaub in Essen samt fader Currywurst – dazu aber

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Konfetti-Inferno auf der Gegengeraden beim Spiel gegen Fürth am 2. August 2019

Topspiel zum Saisonauftakt – Zweiter gegen Erster

… zumindest laut der „Ewigen Tabelle der Zweiten Liga“ In dieser Chronik belegt die SpVgg Greuther Fürth mit bisher 1.262 Spielen, davon 497 Siegen, 343 Remis und 422 Niederlagen bei 1.865 geschossenen und 1.660 kassierten Toren sowie 1.834 Punkten den ersten Platz. Dahinter kommt dann der FC St. Pauli, der bei seinen 1.130 Partien im Unterhaus, davon 457 Siegen, 319 Remis und 354 Pleiten 1.690 Punkte verbuchen konnte und dabei 1.680 Tore schoss und 1.492 einfing. Aber Zahlen sind trocken, also genug erst einmal davon. Die letzte Saison beendeten die Franken als Tabellensechzehnter, weswegen sie gegen unseren kommenden Pokalgegner Rot-Weiß

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1. Runde DFB-Pokal: St. Pauli in die Hafenstraße!

Sportlich ess(en)bar, fanszenenmäßig eher zum… Während ein Großteil der Welt schon an die nächste Woche beginnende WM denkt, richtete sich unsere Aufmerksamkeit gestern (nach dem Motto „Vereinsliebe statt Heimatliebe“) erst einmal auf die Auslosung zur 1. Runde im DFB-Pokal. In der Sommerpause können die Nachmittage bis zur Sportschau zuweilen recht lang werden, was sich mit dem (Kult-)Film „The Big Lebowski“ von 1998 mit Jeff Bridges immerhin halbwegs überbrücken ließ – wobei es nach dem gefühlten 20. „White Russian“ (also, im Film) aber auch wieder gut war. Und dann waren es immer noch 35 Minuten (fast eine Halbzeit!) bis zur (mittlerweile)

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High Noon um halb vier

Oder: Im Abstiegsstaub oder „Ballelujah – noch zwei Duelle…“ Es waren auch noch weitere Überschriften und Sublines in der Verlosung. So zum Beispiel: „Der Showdown: Bissige Zecken gegen hungrige Wölfe“. Und „The Final Countdown: Zwischen Roter Laterne und Relegation“ oder „Final Three um Relegation oder nichts.“ Gewonnen hat dann eben der obenstehende Titel. Irgendwie leider alle schon mehr als treffend. Nicht um 12 Uhr Mittags wie im Western-Klassiker „High Noon“ mit Gary Cooper von 1952, sondern, wie es sich heutzutage gehört, um halb vier treten die Wölfe zum Duell gegen die Zecken an. Die einfachen Regeln: Alle gegen Alle! 90

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