Serie: Die TV – Gelder im Deutschen Fußball, Teil 2 von 4

Den Letzten beißen die Hunde…? (Dieser Artikel erschien mit zwei weiteren im Print-ÜS 124. Teil 1 findet Ihr bereits hier, hier Teil 3 und Teil 4. Wer den ÜS gedruckt oder als PDF bestellen möchte, findet hier alles Wissenswerte. Außerdem sei ergänzend das Rasenfunk-Tribünengespräch zum Thema TV-Rechte empfohlen.) Die Reaktion der deutschen Vereine auf den Premier League-Deal ließ nicht lange auf sich warten. Über das letzte Jahr wurde mit allen möglichen Vorschlägen zur Verteilung der Fernsehgelder Politik gemacht: sportlicher Erfolg, Tradition, Marktwert, TV-Interesse, Einhaltung der 50+1-Regelung, wirtschaftliche Stabilität – kaum eine Kennziffer, die nicht als „gerechter“ als das bisherige System bezeichnet worden

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Serie: Die TV – Gelder im Deutschen Fußball, Teil 1 von 4

Seid umschlungen, Milliarden … Entwicklung und Verteilung der TV-Einnahmen im europäischen Vergleich (Dieser Artikel erschien mit zwei weiteren im Print-ÜS 124. Die weiteren Artikel sowie eine ergänzende Zahlenspielerei werden wir in den nächsten Tagen hier veröffentlichen. Wer den ÜS gedruckt oder als PDF bestellen möchte, findet hier alles Wissenswerte. Außerdem sei ergänzend das Rasenfunk-Tribünengespräch zum Thema TV-Rechte empfohlen. P.S.: Teil 2, Teil 3, Teil 4) Über das letzte Jahr hinweg gab es wenige Themen, die öffentlich und DFL-intern so heiß diskutiert wurden wie die künftige Verteilung der TV-Einnahmen. Befeuert wurden die Debatten durch die Rekordsummen, die die Premier League aus der Vergabe

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#MaxGoldtWelcome

Es ging mir ja schon etwas das Messer in der Tasche auf, als die Bundesliga kürzlich veröffentlichte, dass man am kommenden Spieltag einen Aktionstag im Sinne von #RefugeesWelcome ausgerechnet mit Hilfe der BILD initiieren würde. Als ob es nicht geschätzte 80 Millionen Projektbetreiber alleine in Hamburg-Harburg geben würde, die dafür besser geeignet sind. Aber gut, für die Sache und so? Nein, Grüße an Max Goldt: “Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich

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Michael Kutzop und die Sportschau-Konferenz – Ein Kindheitstrauma

Kürzlich gab es auf Twitter (und sicher auch woanders) die ein oder andere kritische Stimme bezüglich der ARD-Sportschau, weil diese an den letzten Spieltagen zum dramaturgischen Kniff greift, die Spiele zu einer Konferenzschaltung zusammenzuschneiden. (Und nur nebenbei: Sport1 macht dies bei Hattrick für die 2.Liga auch so.) Ich habe jetzt mehrere Tage weinend unter dem Küchentisch verbracht, weil diese Geschichte bei mir längst verschlossen geglaubte Wunden meiner Kindheit wieder aufgerissen hat. In der festen Überzeugung, dass der Mitteilungsdrang vieler Internetschreiber ja in erster Linie den Psychiater ersetzt, möchte auch ich die jetzt folgenden Zeilen als Therapie verstanden wissen. Etwas, dass

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