U23 – Meiendorf // Angriff von hsvern auf St.Pauli Zugfahrer

FC St.Pauli II – SV Meiendorf 1:0 (0:0)
Tore:
1:0 Dennis Daube (59.)
Zuschauer: 525

Endlich wieder Fußball! Da konnte auch der Wetterbericht mit seinen Platzregenprognosen keine wirkliche Hürde sein. Insgesamt 525 Zuschauer – und damit mehr als beim letzten Heimspiel von Altona, Frau Müller-Hohnstein – fanden sich dann auch an der Waidmannstraße ein. Gesehen haben sie ein Spiel, das von St.Pauli dominiert wurde. Jedoch diente der Auftritt von Marius Ebbers vom Vortag wohl einigen der Reservespieler als direktes Vorbild. Da wurden Chancen verballert, als hätte es den Wettbewerb „Wer kommt näher unbedrängt an das gegnerische Tor, um dann doch nicht zu treffen“ gegeben. Aber da ein gutes Ross nicht höher springt als es muss, reichte der eine Treffer vom auffälligen Dennis Daube dann auch für den mehr als verdienten Sieg. Unsere anderen Profi-Spieler fielen durch Nichtauffallen auf und boten sich nicht wirklich für einen Einsatz in der ersten Liga an.

So richtig interessiert hat das Spiel die anwesenden Zuschauer eh weniger, denn da auch die Meiendorfer Jungs nicht aufliefen, gab es wichtigere Themen, die besprochen wurden. So plauderte man munter über Kiezgrößen, das Pokal-Spiel der Alten Herren, das diesen auch ziemlich zusetzte, da sie eben auch unzählige Chancen ausließen und daher in die Verlängerung mussten und eben jenen Vorfall der Samstag Nacht am Bahnhof Altona, als hsv-Fans (und nach ersten Berichten sowohl Dauerkarten-Inhaber als auch Supporters Mitglieder) einen Angriff auf St.Pauli Fans (unter ihnen auch Benedikt Pliquett) starteten, die aus Freiburg heimkehrten. (Abendblatt, Spiegel Online)

Es bleibt nur zu hoffen, dass es den Angegriffenen schon bald wieder gut geht und dass sie diesen Vorfall gut verdauen können – auch finanziell, denn es sind ja auch materielle Schäden entstanden. Die Aktion ist so ziemlich das Letzte, aber sie passt zu den Verhaltensweisen einiger hsv-er der letzten Wochen. Da ist mittlerweile zuviel vorgefallen! Die hsv-Deppen sollen sich mal klarmachen, wofür deren Fanhaus und unser Fanladen eigentlich stehen, bevor sie wieder T-Shirts abziehen. Wenn die es nicht selber können, müssen es Ihnen halt Andere beibringen.
Für Lehrgeld sorgen die hsv-er auf jeden Fall mit solchen Aktionen. Die Polizei wird aufrüsten für das Derby und in Stellingen kann man sich schon mal mit den Einzelheiten von Gefahrenabwehrgesetzen auseinander setzen. Da schießen sich die schwarz-weiß-blauen nur selbst ins Knie – und genau das sollen sie mal machen. Sie liefern jegliche Legitimation für einen Wanderkessel zum Gästeblock, massenhaft Stadtteilverbote am Derby-Wochenende und ein Platzverweishagel für schwarz-weiß-blau auf dem Kiez. Wahrscheinlich ist nachher wieder die Polizei Schuld und alles ja so schlimm und ungerecht – aber munter die Vorlagen rüberspielen. Wenn es denn so etwas wie die oft zitierten Selbstreinigungskräfte der Fankurven auch beim hsv gibt, sollten die mal langsam greifen und sich durchsetzen.

Bis zum Derby sind es noch einige Tage und ab jetzt kann es für uns nur heißen: Selber ruhig bleiben aber Augen aufhalten und zusammenhalten! Lasst nicht zu, dass jemand in eurer Nähe abgezogen oder angegriffen wird!
Hier müssen nicht nur wir St.Paulianer uns verteidigen, hier muss man schon den gesamten Fußball verteidigen! Was in den letzten Wochen passierte hat mit Fußball und Derby rein gar nichts mehr zu tun. Das sind keine Fußball-Auseinandersetzungen, die „dazugehören und die man unter sich löst“. Das können auch die Strafverfolgungsbehörden lösen und so ein Schal-Abziehen ist eben auch Raub. Dafür gibt es Knast und das zu Recht! Vielleicht hört so ein Schwachsinn dann endlich mal auf. // Mathes

Link:
Spielbericht auf der Vereins-Homepage

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