Relegation: Wir haben einen Plan!

Die Ausgangssituation für den verbleibenden Relegationsplatz ist klar:
Wir müssen am Sonntag um 13.30h im Spiel gegen den SC Paderborn gewinnen, Düsseldorf verlieren, ansonsten findet die Relegation gegen Hertha BSC oder den 1.FC Köln ohne uns statt. (Oder die Fortuna spielt unentschieden und wir gewinnen 9:0 oder 10:1… ich lasse das mal außen vor.)

In der Sonderzugrückfahrt aus Dresden entstand mit ausgefeilter Mithilfe des Sportfreundes Hollywood folgender Schlachtplan, den wir hiermit Andre Schubert und dem Team allerwärmstens empfehlen:

Wichtiges Detail vorab: jemanden mit Handy ausgerüstet im Rheinstadion der LTU-Arena der Esprit-Arena platzieren, unmittelbare Hörentfernung zur Düsseldorfer Trainerbank. Noch besser: Mit Waffengewalt Zutritt zur Sprecherkabine erlangen und darauf bestehen, die Ergebnisse aus Hamburg durchzugeben.

Dann, ebenso wichtig: Den Münzwurf verlieren! Denn: Wer ihn gewinnt, hat Seitenwahl, der Verlierer Anstoß. (Unbedingt nochmal in den Regeln nachlesen, mag sein das es andersrum ist, dann die Münzwahl unbedingt gewinnen. Egal… Anstoß haben ist wichtig!)
Beim Anstoß dann einen gepflegten Rückpass auf Boll, der auf Thorandt, dieser auf Tschauner, der ins Tor. Ball zurück zu Mittellinie und nochmal das Ganze. Geschätzte Dauer: Eine Minute.

Unbedingt dafür sorgen, dass der Zwischenstand in Düsseldorf publik wird. An der Trainerbank per Zuruf, visuelle über die Anzeigetafel, notfalls per Flugzeug mit Werbebanner-Aufdruck („FC St.Pauli – SC Paderborn 0:2, 1.Minute„) über der Arena kreisen lassen.

Dann das Ganze ruhig angehen lassen, die Fortuna wird nervös, denn auf der permanent eingeblendeten Blitztabelle auf der Anzeigetafel (prüfen lassen, ob dies auch auf ein Werbebanner hinter einem Flugzeug darstellbar wäre, gegebenenfalls im Formationsflug) steht man nun hinter dem SC Paderborn und muss selber einen Sieg erzielen.
Da die Düsseldorfer Rückrunde in etwa so bescheidene Leistungen hervorgebracht hat wie unsere bisher, wird es den (nach dem erreichten Klassenerhalt) befreit aufspielenden Duisburgern ein Leichtes sein, irgendwann zielgenau mindestens einen Konter zu nutzen und die Partie mit 1:0 nach Hause zu schaukeln, da mit fortschreitender Spieldauer (und natürlich durch die Formationsflüge über der Arena, auf der nach und nach auch Banner wie „Ihr seid ja zu doof, um aus dem Bus zu gucken oder nen Loch in den Schnee zu pinkeln, geschweige denn die Relegation zu erreichen. Kölle Alaaaf, Euer Effzeh!“ eingestreut werden dürfen) die Düsseldorfer immer nervöser werden.

Wir selbst müssen das dann nur noch in Ruhe zuende spielen. Höhepunkt wird die 60.Minute sein, wenn nach Foul an Ebbers Elfmeter für uns gepfiffen wird, Bruns aber mit Blick zur Uhr sich empört an die Stirn tippt und demonstrativ den Ball rechts neben das Tor setzt.

In den Minuten 88., 89. und 90+12 erzielen dann Bartels, Kruse und Tschauner entspannt die Siegtreffer, der letzte Treffer fällt nach einem unberechtigten Handelfmeter, den Bruns zitternd an den linken Pfosten setzt, von wo der Ball an den Rücken des Paderborner Torwarts springt, von dort an den rechten Pfosten kullert und dann so lange auf der Linie liegen bleibt, bis Tschauner ihn als Erster aus der heranstürmenden Horde per Flugkopfall über die Linie grätscht.
Die Gegengerade explodiert daraufhin, aber die soll ja eh weg.

So, läuft also… wollte es Euch nur vorher mitteilen, damit ihr nicht zu überrascht seid. Personen, die sich leicht aufregen wenden sich bitte rechtzeitig vorher an ihren Arzt oder Apotheker. // Frodo

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