Drei-Gänge-Menü und Spiele

Drei Punkte lautete der Auftrag und es gab ein absolut bekömmliches Drei-Gänge-Menü.

Zwei Fahnen – zwei Tore! Foto: Tina Bertow

Samstagmorgen, Brunch Time. Die Rummsmurmel ist nicht ganz so heftig wie befürchtet. Dennoch: Zum Aperitif gab es einen olympischen Franjo-von-Allmen-Café sowie Franzoni-Brötchen. Als Vorspeise wurde bald darauf ein buntgemischter Zweitliga-Salat serviert, bevor mit original Stuttgarter Käsespätzle endlich die Hauptspeise folgte. Diese mundete dann vorzüglich! Die Gäste würfelten zuerst eine Sechs und durften beginnen. Für unsere Jungs galt es, möglichst schnell den ersten Stich einzukassieren und anschließend gleich einen Pasch zu würfeln.

1:0 – Torschütze Mano jubelt! Foto: arigrafie

Nicht wie die zu Ostern versteckten Eier präsentierten die Kiezkicker nun ihre Kochkünste. Ab der 20. Minute gab es etwas Umami und kurz vor der Pause dann sogar Crunch! Mano Saliakas servierte eine griechische Spezialität in Form einer 17m-Direktabnahme in Metaxa-Sahne-Soße (37.). Einfach Konfekt, ähem… perfekt. 1:0! Bis zur Halbzeit wurden noch einige feine Chancen serviert, doch zu Tisch kam man nicht mehr.

„Es ist noch Suppe da“, schallte es während der Halbzeit aus der Küche. Doch alle waren pappsatt und komplett glücklich. In der zweiten Hälfte des Menüs war allerdings nicht nur die Suppe kalt.

Zehn Minuten lang mussten die Kiezkicker dann bei 1897 Grad in den Ofen, doch Bäckermeister Nikola Vasilj ließ nichts ankokeln. Kurz darauf verstand Stuttgarts Chris Führich den Begriff „Handwerk“ dann etwas allzu wortwörtlich und so durfte Danel Sinani einen ganz coolen 11m-Cocktail kredenzen. (Bar-)Keeper verladen, locker rechts übern Tresen rein ins Gläserregal. Das hat ordentlich gescheppert! Chapeau!

Freistoß! Foto: ratzfatz

Aber St. Pauli wäre nicht St. Pauli, wenn in der Küche mal nichts überkocht. Zunächst scheiterte Martijn Kaars im direkten Kochduell an Alex Nübel und der VfB musste nun „all-in“ gehen. Beim nächsten Umrühren in der Nachkochzeit würzte Schwaben-Koch Jamie Leweling das Menü noch einmal kräftig.
Dennoch galt für die Stuttgarter nach dem Abpfiff: Da hilft auch kein doppelter Rhein-Verteiler, geschweige denn etwas hessisch-pfälzisches Süßes zum Dessert. Bei Monty Python wird noch ein hauchdünnes Plätzchen angeboten, bevor es heißt: „Einen Eimer für Monsieur, bitte“. Beim Monopoly würde man sagen: Die Badstraße ist nun mal nicht die Schlossallee – und das Millerntor nicht die Cannstatter Wasen.

P.S.: Mein Tipp ist wahr geworden ;-))
… und nächsten Samstag geht’s schon wieder nach Leverkusen – Dieses Mal zur Pokalrevanche.
// Hossa

Nachtrag: Vor dem Spiel gab es ja noch unsere Auslosung!
Der Tag fing etwas hektisch an, weil aufgrund von liegengebliebenen U-Bahnen und vergessenen Handys die live Verlosung der Gewinner des Übersteiger-Kreuzworträtsels um ein paar Minuten verschoben werden musste. Die Redaktionskolleginen Tina und Ari begrüßten unsere Promi-Losfee Serdal Celebi. Falls es hier Menschen gibt, die ihn nicht kennen: Serdal wurde mit dem FC St. Pauli vierfacher deutscher Meister im Blindenfußball (2017, 2021, 2022, 2024), war deutscher Nationalspieler und Tor des Monats-Gewinner (2018)! Mit Auslosungen kennt er sich auch aus, denn im November 2018 loste er das Achtelfinale des DFB-Pokals aus. Beste Voraussetzungen also, auch unsere (leider nur männlichen) Gewinner zu ziehen. Auf dem Der Übersteiger Instagramkanal, könnt ihr euch die Ziehung noch mal anschauen. Und dort auch direkt Serdal auf seinem Kanal @vertraumirblind folgen. Die gezogenen Namen protokolliert hat dann auch noch Sven, ex-ÜS-Kollege und Trainer und Torwart des Blinden-Ligateams.

Das hat Spaß gemacht! //ari

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