Schwessi: Achtung Überlebensgefahr

Plattentipp Pussy Empire Recordings Von: Kurzpass Bei “Schwessi” denkt man irgendwie an die große Schwester vom besten Kumpel. Und genau so ist sie auch. Wer seit Langem mit Udo Lindenberg arbeitet, textet und Dokus dreht und in der Jugend auf dem bayrischen Dorf laut eigener Angabe durch Musik von den Zitronen, Lindenberg, Rio Reiser und Nina Hagen sozialisiert wurde, ist nicht mehr zwanzig und hat einiges erlebt. Unter anderem auch als alleinerziehende Mutter im Tourbus und anderswo. All das fließt in die Songs ein, die nun auf ihrem ersten Soloalbum zu hören sind. Musikalisch sind das nette Popsongs, mal mit

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No Sports : Twang!

Mad Butcher Records Als wir neulich während der virtuellen Redaktionssitzung die eingehende Post durchsuchten, kam überraschend die neue „No Sports“ Platte zum Vorschein, mit der Bitte um Rezession. Trotz modischem Gipsarm zuckte mein linker Arm gen Decke. „ich, ich, ich!“ krächzte ich, während ich mich an meinem zimmerwarmen Bier verschluckte und das Tablet meiner Frau gerade vor der Hopfenfontäne des Hustens rettete.Hier also: Vorhang auf für die wirklich, aber wirklich wirklich, legendären Schwaben mit ihrer (so viel sei schon mal verraten) absoluten Tanzbombe über 15 Tracks. Ich halte es wie beim Schnitzel. Nicht vorher die Suppe oder den Salat, direkt

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RAPINOE

Luca Caioli / Cyril Collot Werkstattverlag Ein wenig ungeordnet aber dennoch im Großen und Ganzen chronologisch, nähern sich der italienische und der französische Sportjournalist dem Leben und Wirken der amerikanischen Frauenfußball-Ikone. Die im Herbst 2020 erschienen 180 Seiten, die sich ihr widmen, enthalten einen Überblick über ihre Familie, ihre Lebensstationen, ihren Werdegang, ihre größten Erfolge, ihre Durststrecken und natürlich auch ihr politisches Wirken. Auch wenn das insgesamt ganz solide ist, so bleibt das Buch ziemlich oberflächlich und liest sich außerdem etwas zäh. Zu keinem Zeitpunkt hat man den Eindruck, dass die Autoren je in persönlichem Kontakt mit Megan Rapinoe standen.

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Dropkick Murphys – Turn Up That Dial

Born & Bred/PIAS von MacKozie Dass (Celtic) Folk und Punkrock eine Mischung ist, bei der weder die Füße still noch die Kehlen trocken bleiben, ist spätestens seit Anfang der 1980er-Jahre bekannt, als die Pogues „fallen from grace with God“ und dem Genie eines Shane McGowan die Blaupause für den (Brau- und Brenn-)Kessel vorlegten, mit dem von da an eine Vielzahl an Bands ihre jeweils eigene Mischung für Paadie, Mitgrölen und angetütert-seliges Schunkeln anrührten. Und während viele zwar mit viel Leidenschaft zu Werke gingen, dabei jedoch oftmals nur etwas von der Qualität eines Schankbiers oder Verschnitts hinbekamen, gelang es den 1996

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