Monatsarchive: Mai 2014

Antira-Turnier 2014 und Millerntor Gallery #4

Vom Freitag bis Sonntag (30.Mai bis 01. Juni 2014) findet ja das diesjährige Antirassistische Turnier des Fanladen St.Pauli in Hamburg statt, erstmals am Millerntor. Einen Tag früher startet und endet jeweils die
MILLERNTOR GALLERY #4.
Also gleich zwei hervorragende Gründe, dem Millerntor auch in der Sommpause mehrfach einen Besuch abzustatten, nachdem ja letzten Samstag bereits das Fanclubturnier an gleicher Stelle stattfand.

Antira

Zum Antira findet Ihr die meisten Informationen auf der Facebook-Seite des Turniers, u.a. auch die Programm-Seiten 4 und 5, auf denen das vorläufige Programm gedruckt ist: weiter

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“Kein Fussball den Faschisten” T-Shirt

Nochmals vielen Dank an den großartigen DFB für diese Steilvorlage.
Und was wären wir für ein Modelabel mit angeschlossener Fußballabteilung, wenn wir diese nicht souverän per Fallrückzieher ans Lattenkreuz nageln würden, um den zurückprallenden Ball lässig per Flugkopfball zu versenken.

Am kommenden Samstag findet am Millerntor das Fanclubturnier des FC St.Pauli statt (übrigens mit Videodreh für Marcus Wiebusch’ “Der Tag wird kommen”), am Wochenende drauf (Freitag bis Sonntag) das internationale Antira Turnier (FB), ebenfalls am Millerntor, beides vor jenem unverhüllten Schriftzug. weiter

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Erfolg oder Entfolgen? – FC St.Pauli 2004 bis 2014

Dieser Artikel erschien zunächst im ÜS#115 und ist ein guter Beleg dafür, warum Print voraussichtlich noch lange nicht tot sein wird und warum Fanzines auch weiterhin “offline” ihre Berechtigung haben.
Da wir aber komplett ausverkauft sind und die Sommerpause vor der Tür steht: Druckt Euch den Text aus, nehmt ein Kaltgetränk Eurer Wahl zur Hand und nehmt Euch Zeit ihn in Ruhe zu lesen. Ein Rückblick von Mirco auf die letzten zehn Jahre des FC St.Pauli.
(Klarer Vorteil hingegen in der Online-Version: Man kann die entsprechenden Lieder aus den Zwischenüberschriften verlinken.)
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Kein Millerntor dem DFB

Hahaha, was hab ich heute morgen noch milde gelächelt, als mich der KleineTod fragte, ob mein “Der DFB trainiert gerüchteweise am Millerntor!” denn wohl ernst gemeint sei. Er würde dies schon problematisch finden, schließlich könnte (z.B.) bei einem öffentlichen Training ja unser Stadion mit Nazi-Stickern beklebt werden.

Da ich die typischen Event-Nationalmannschaftstraining-Besucher als diesbezüglich unverdächtig angesehen habe, hab ich das eher abgetan und gedacht: Lass uns doch ein bißchen gute Miene zum DFB machen, und vielleicht gibt es ja sogar ein wenig Miete. weiter

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34. Spieltag (H) – Erzgebirge Aue

FC St. Pauli – Erzgebirge Aue 2-2
Tore:
1-0 Christopher Nöthe (14.), 1-1 Guido Kocer (28.), 2-1 Sebastian Maier (38.), 2-2 Jakub Sylvestr (62.)
Zuschauer: 27.856 (davon ca. 2.000 Schachter)

Dieser Tag musste irgendwann kommen. Er kam nicht plötzlich, überrascht auch nicht und kam vielleicht sogar genau zur richtigen Zeit – trotzdem war es ein unheimliches Gefühl dem letzten Spieltag entgegen gehen zu müssen. Mit soviel Gewissheit und Wehmut, dass dies ein Abschied werden würde, der eine große Lücke im Herzen von St. Pauli zurücklässt. Seit fast genau drei Monaten durfte sich jede*r selbst auf diesen Abschied vorbereiten, leichter wurde es dadurch nicht unbedingt. weiter

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Übersteiger #115 – Time to say GoodBoll!

Es wird feucht werden, in Fußballhamburg, wetterunabhängig.
Samstag, ab ca. 17.20h wird es wahlweise feuchtfröhlich in einem kleinen Hamburger Stadtteil und gleichzeitig feucht in manch anderem, oder es steigert sich langsam die Angstschweißproduktion rund um jenen komischen Dino, abwarten.

Sonntag Mittag/Nachmittag hingegen wird es dann wohl rund ums Millerntor feucht werden, wenn Fabian Boll zum letzten Mal als Fußballprofi den heiligen Rasen betritt.
Gleichzeitig werden wir wieder eine neue Ausgabe unseres beliebten Fashion- und Kochmagazins an den Start bringen, die Ihr für die seit Jahren konstanten 1,60€ beim Dealer Eures Vertrauens erwerben könnt: weiter

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33. Spieltag (A) – 1.FC Köln

1.FC Köln – FC St. Pauli 3:0
Tore:
1-0 Anthony Ujah (14.), 2-0 Schnecke (ET, 39.), 3-0 Patrick Helmes (43.), 4-0 Sascha Bigalke (61.)
Zuschauer: 50.000 (5.500 von den Guten)

In einem gigantischen Anflug von Optimismus stellte sich mein Fußballsachverstand vor der Saison einen malerischen 33. Spieltag vor, der in der Nachbetrachtung nun gar nichts mit der Realität zu tun hat: ein gemeinsamer Aufstieg von Kölle und uns, heraus gespielt durch ein glanzloses 1:1 (Lehmann mit beiden Toren) im Gijón-Stil.
Dass dieses Szenario nicht eingetreten ist, zeigte sich relativ schnell in dieser Saison, genauer eigentlich schon beim letzten Spiel gegen die Kölner mit dem ersten 0-3 in dieser Saison im Millerntor. Seit diesem Spiel hat Köln kein Spiel mehr verloren, gewann 11 Spiele, trennte sich fünfmal unentschieden und mauerte sich auf dem ersten Platz ein. Unsere Mannschaft besuchte alle Platzierungen zwischen 3 und 7, gewann genauso häufig wie sie verloren hat (6x) und spielte 4 Unentschieden heraus. Vor diesem vorletzten Spieltag ging es also um nichts mehr, Köln sicher hoch und wir warten die Sommerpause Däumchen drehend auf die Vorstadt-Fossile. weiter

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Die Kacke is’ am dampfen!

FC St.Pauli 4 - Altona 93 2

FC St.Pauli 4 – Altona 93 2

Ja ja, man soll den Tach nich vor’m Abend loben…
Wenn in den kommenden Tagen die neue Ausgabe des Blickpunkt in die Briefkästen der Vereinsmitgleider_innen schneit, wird unter der Überschrift „FC St.Pauli 4.Herren – Wir verlieren zusammen und wir verlieren zusammen“ leider doch recht positiv auf die erste Kreisliga-Spielzeit der 4.Herren-Fußballmannschaft zurück geblickt. „Leider“ deshalb, weil der Text schon zu Rückrundenbeginn im Februar für die letzte Ausgabe der Vereinszeitung verfasst wurde, als das vom Übersteiger seit Jahren tatkräftig unterstützte Team, nach einer längeren Erfolgsserie mit nur einer Niederlage, grad mutterseelenruhig auf dem 6.Tabellenplatz rumdümpelte und satte 9 Punkte Vorsprung auf die drei Abstiegsplätze genoss. Dass man „zum Saisonende hin nun noch auf den Derbysieg gegen die Zwote von Altona 93“ brennt, da „das Saisonziel Klassenerhalt (…) bereits so gut wie geschafft“ ist, wie es da noch in der leicht aktualisierten Einleitung heißt, entspricht mittlerweile aber so gar nicht mehr der Realität. Nachdem in diesem Jahr nur ein mickriger Kantersieg gegen das bereits längst abgestiegene Schlusslicht Vahdet und ein 2:2-Remis (nach verdienter 1:2-Halbzeitführung) gegen Tabellennachbar ETV2 am letzten Freitag gelang, kämpft die Kuschel-Truppe (Anm. d. Korr: Dies ist nicht zwingend eine Beschreibung des Innenlebens des Teams, Kuschel ist der Trainer) an den letzten beiden Spieltagen als Vorletzter nur noch ums nackte Überleben. Die Gründe für den katastrophalen Leistungsabfall sind bereits im Blickpunkt-Artikel aufgelistet: fahrlässige Chancenverwertung, eine beispiellos eklatante Abwehrschwäche, hohe gegnerische Glückstrefferquote und eine Dauerrotation aufgrund von Verletzungen, Sperren, oder anderweitiger Abwesenheit. Hinzu kommt eine quasi nicht vorhandene Vorbereitung in der Winterpause, gepaart mit dem Irrglauben, dass die Saison schon so weiter laufen wird und teils auch mangelnde Leidenschaft für das Team und diesen Club. Und nicht zu vergessen stellt man die mit Abstand älteste Truppe der Kreisliga 2, mit im Durchschnitt meist 6-10 Jahre höheren Jahrgängen als die jeweiligen Gegner. Damit verbundene Konditionschwächen werden allerspätestens in den Schlußviertelstunden deutlich sichtbar.
Die einst so erfolgsverwöhnte Vierte wird in der Spielzeit 2014/15 ein neues Gesicht zeigen müssen, allein schon weil sich mindestens sechs altgediente, Charakterstarke Spieler in die Alten Herren verabschieden werden. In welcher Liga sie den Neuanfang dann wagen darf, wird sich in den kommenden zwei Wochen zeigen.
Trotz alledem: Unterstützt unsere 4.Herrenmannschaft bei ihrem wahrscheinlich schon entscheidenden letzten Saison-Heimspiel am kommenden Samstag, dem 10.Mai um 16:45 Uhr an der Feldstraße 71, im Abstiegs-Derby gegen die Zwote von Altona 93! Das Hinspiel im November endete übrigens torlos.
Ab jetzt gewinnen immer wir, Mensch! // Stemmen weiter

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