20.Spieltag (H) – SG Dynamo Dresden

FC St.Pauli – SG Dynamo Dresden 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Kyoung-Rok Choi (28.), 2:0 Cenk “ein das Ding” Sahin
Zuschauer: 29.546 (ausverkauft, ca. 3.000 Dynamos)

Beginnen wir mit dem Sportlichen:
Wer uns in der Winterpause oder direkt nach dem Stuttgart-Spiel abgeschrieben hatte, dürfte erstaunt die Augenbraue hochziehen. Mit Siegen beim Tabellenführer und gegen den Fünften hat man die fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz aufgeholt, selbst Platz 15 ist nur noch einen Punkt entfernt.
Ebenso wichtig: Es entsprang nicht völligem Zufall oder Glück, sondern war in beiden Spielen durchaus verdient. Insbesondere gegen Dresden war das Ergebnis Ausdruck der Überlegenheit auf dem Rasen (oder wie man das Geläuf aktuell auch bezeichnen mag), Torchancen für Dresden gab es so gut wie keine. Nun könnte man anmerken, dass auch beide Tore für uns nicht wirklich aus Chancen entstanden, sondern aus Fehlern bei Dynamo, allerdings waren dies erzwungene Fehler durch unser Pressing, ähnlich wie es Union erfolgreich gegen uns genutzt hat.
Und darüber hinaus gab es noch weitere, teils auch sehr schön herausgespielte Chancen, sofern dieser Acker einen strukturierten Spielaufbau überhaupt zuließ.

Und: Cenk Sahin wird immer wichtiger und scheint endlich angekommen. Insbesondere bei eigener Führung ist er genau diese eklige Art von Spieler, die man beim Gegner hasst und in den eigenen Reihen abfeiert. Die durchaus bemerkenswerte Serie seiner vier Tore, die jeweils den zweiten Treffer in unseren vier Saisonsiegen bedeuteten, sei der Vollständigkeit halber auch erwähnt.

Gut auch, dass kurzfristige Ausfälle (Mats Møller Dæhli) inzwischen problemlos ersetzt werden können, hoffen wir das sowohl er als auch Nehrig und Choi nächste Woche wieder fit sind.

Mit den Spielen in Bielefeld, gegen den KSC und bei 1860 stehen jetzt drei 6-Punkte-Spiele an. Drei Siege vorausgesetzt hätten wir dann 35 Punkte und wären wohl durch…

Drumherum

Das beste Rezept gegen „übermäßigen“ (subjektive Definition bitte selbst einfügen) Torjubel von Gästefans in Heimbereichen wurde erfolgreich umgesetzt, man lässt einfach keine Auswärtstore zu. Ob das vom Verein für dieses Spiel verhängte Gästefarbenverbot der Weisheit letzter Schluß ist, sei mal dahingestellt, in Ermangelung einer besseren Idee – solange es die Business Seats auf der Süd noch gibt – muss man dies aber wohl so akzeptieren, die Vergangenheit (insbesondere auch in Liga 1) hat gezeigt, dass es anders nicht funktioniert.

In der Halbzeit folgte dann eine Tapete, die es zu medialer Aufmerksamkeit schaffte. Schade, dass dies immer nur dann passiert, wenn man meint sich daran skandalisierend abarbeiten zu können, insbesondere auch in der Kombination mit den BVB-Plakaten letzte Woche gegen RB Leipzig. Viele andere Tapeten die zu jedem Spiel zahlreich auf der Süd gezeigt werden, hätten dies eher verdient und wären viel positiver.
Geschrieben stand:

„Schon eure Großeltern haben für Dresden gebrannt – gegen den doitschen Opfermythos“

Ich will es mal so formulieren: Für mich eine Spur zu hart, meine Wortwahl wäre das nicht gewesen, auch wenn die Doppeldeutigkeit mit „Wir brennen für Dynamo“ zumindest einen gewissen „Wortwitz“ hat, der anderen plumpen Dialog-Tapeten in Ultrakreisen oft fehlt.
Nun ist es aber eben immer noch ein Unterschied, ob man solche Sätze in einen wissenschaftlichen Aufsatz bringt oder eben auf eine bewusst verkürzte Tapete in Ultra-Kreisen, die in erster Linie provozieren soll – und zwar nicht die Hinterbliebenen derer, die Menschen in Dresden verloren haben, sondern diejenigen im Auswärtsblock, die sich davon angesprochen fühlen. Und ein Blick in die ersten Reihen der Nord reichte, um hier wertfrei feststellen zu können, dass dies gelungen war.

Dies mag nun keine Glanzstunde St.Paulianischer Fankultur gewesen sein, allerdings muss dies eben auch immer ein bisschen in den Kontext eingeordnet werden, den es im Besonderen zwischen den Fanszenen des FC St.Pauli und Dynamo Dresden gibt, insbesondere über Banner und Tapeten. Dies begann bereits in Regionalligazeiten, als es bei einem Besuch im Rudolf-Harbig-Stadion ein „Bomber Harris – Do it again!“-Transpi gab, mit einer anschließend recht ähnlichen Diskussion wie jetzt. Damals wurden die anschließenden Angriffe der Dynamo-Fans auf die Gästebusse übrigens u.a. mit diesem Banner gerechtfertigt. Nur die sozialen Medien waren noch nicht so präsent wie heute, es beschränkte sich größtenteils auf das Forum.

Umgekehrt gab es von Seiten Dynamos auch diverse Tapeten, die jenseits gewisser Grenzen lagen, man erinnere sich beispielsweise ans Hinspiel.
Unterm Strich: Kann man machen, muss man nicht.

Und wenn sich dadurch St.Pauli-Fans getroffen fühlen, die selbst Menschen in Dresden verloren haben, so ist dies für diese sicher eine besondere Situation und mehr als „Es bezieht sich nicht auf Dich“ kann man wahrscheinlich nicht anführen. Dies entspricht leider Argumentationslinien, die man sonst eher scheiße findet und ist daher auch nur bedingt geeignet.
Wie erwähnt: Meine Tapete wäre dies u.a. auch deswegen nicht gewesen.

Aber: Warum sich der Verein dafür anschließend entschuldigen möchte, entzieht sich meinem Verständnis, gleiches gilt für den Fanclub-Sprecherrat, der explizit mit erwähnt wird. Entschuldigungen anderer Vereine für ähnlich niveauvolle Dinge der Vergangenheit suche ich vergeblich – allerdings kann ich mich ehrlich gesagt auch nicht an viele Tapeten erinnern, bei denen ich ernsthaft eine Entschuldigung des anderen Vereins erwartet oder gewollt hätte. Vielleicht mal abgesehen von Energie Cottbus nach deren „Sieg Heil“, aber der Rest gehört eben auch zu einem gewissen Teil zur verbalen Auseinandersetzung im Stadion dazu, auch wenn der DFL dies in ihrer heilen Welt nicht immer passt.
Und das U-Bahn-Lied wird meist eben “nur” gesungen und nicht auf Tapeten gepackt.

Gleiches gilt, kurzer Exkurs, übrigens auch für das was letzte Woche auf der Dortmunder Süd zu lesen war. Es ist eine Fußballtribüne, man arbeitet mit kurzen, prägnanten Statements auf Tapeten – keiner erwartet hier literarische Auseinandersetzungen und den Pulitzer-Preis. Und Ultras provozieren eben auch mal – und Provokation funktioniert nicht mit „Ey, Dresdener – manche von Euch gehen vielleicht montags zu PEGIDA und glauben ernsthaft an diesen Opferkram. Das finden wir doof, aber wir gestehen Euch Eure Meinung natürlich auch zu. Liebe Grüße, Eure Paulis!“.
Diesbezüglich sei auch der #FaireGesaenge Hashtag auf Twitter empfohlen, der sich letzte Woche nach dem Antrag des DFB zur Sperrung der Dortmunder Süd entwickelte.

Es gab jetzt oftmals die „Wir wissen aber, was sich gehört und entschuldigen uns deswegen.“-Argumentation, der ich grundsätzlich folgen kann. Und taktisch ist es sicher auch ein nachvollziehbarer Zug des Vereins, schon mal vorbeugend eine Entschuldigung an Dynamo Dresden abzuschicken, ehe ein Verfahren seitens des DFB überhaupt eingeleitet wurde.
Dann macht es dies mir als Fan natürlich einfacher, „dagegen“ zu sein und die Entschuldigung doof zu finden, auch wenn ich innerlich vielleicht anerkennend nicke.

In diesem Sinne: Viele Grüße an die vielen korrekten Dynamo-Fans, namentlich seien auf Twitter mal stellvertretend u.a. 1953International, Elbkicker, robpohl und Freelancer_DD empfohlen. Ich würde mich freuen, nächste Saison wieder zwei Mal gegen Euch spielen zu dürfen.
(Nachtrag: Die Wirkung auf einige Dresdener kann man auch gerne mal beim Spuckelch nachlesen.)
// Frodo

P.S. Deniz Aytekin, guter Mann! Hab ich ja schon immer gesagt…

Links:
– Bilder Stefan Groenveld
– Bericht BeebleBlox
– Bericht Gastspiel
– Bericht Nice Guys
– Bericht Athens South End Scum (English)
– Bericht KonBon
– Bericht Millerntor.Hamburg
– Bericht MagischerFC
– Bericht Grenzenlos1910
– Bericht Pendler Lüneburg

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30 Kommentare zu 20.Spieltag (H) – SG Dynamo Dresden

  1. Spartakus-Enkel sagt:

    Fragt mal meine Oma – auch solche, die die Nazis gehasst haben und bekämpft haben sind da mit verbrannt.
    Ich kann eine klare antifaschistische Kante zeigen, ohne darüber Häme oder Genugtuung auszudrücken.
    Könnte man auch einfach und ohne halbgare Relativierungen so schreiben.

    • Heinrich Czerkus sagt:

      Was Spartakus-Enkel sagt!

      Das Abfeiern von (im Krieg) Getöteten ist einfach daneben. Punkt.
      Ich finde die dahinter stehende Kollektivschuld-Haltung auch grundfalsch. Kinder, Alte, Antifaschist*innen sind ebenso verbrannt, es waren mit Sicherheit nicht alles systemtragende, stramme Nazi-Blockwarte.
      Die Logik dahinter ist die selbe, wie “na, wenn die ins KZ gekommen sind, dann werden sie schon irgend einen Dreck am Stecken gehabt haben”.

      Sankt Pauli hat mehr drauf!

      • Frodo sagt:

        Ich weiß nicht, ob “abfeiern” hier der richtige Begriff ist.
        Dein Punkt hingegen ist sicher eine berechtigte Sichtweise, keine Frage.

  2. Stefan sagt:

    Um den Kontext noch mal etwas umfassender darzustellen: USP hat 2011 den Hans-Frankenthal-Preis bekommen. Lt. Wikipedia “In Erinnerung an Hans Frankenthal verleiht die Stiftung Auschwitz-Komitee seit 2010 einmal jährlich den Hans-Frankenthal-Preis. Mit diesem Förderpreis werden Gruppen, Initiativen und Institutionen ausgezeichnet, die im Sinne des Auschwitz-Komitees Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.”
    Einer Gruppierung, die seit Jahren den Opfern der Nazis gedenkt, vorzuwerfen, sie würden mit einem Transparent genau diese Opfer verhöhnen, ist absolut lächerlich und nicht nachvollziehbar.

    • Spartakus-Enkel sagt:

      Du meinst, da eine Gruppe zuvor einen Preis erhalten hat, sind Aktionen von Mitgliedern dieser Gruppe zu einem späteren Zeitpunkt pauschal nicht mehr inhaltlich kritisierbar oder für Ihre Wortwahl verantwortlich?
      Logikfehler, merkste selber, oder?

      • Frodo sagt:

        Man könnte dies zumindest in die Bewertung mit einfließen lassen, ja.
        Und dann kommst Du halt zu einem anderen Schluss als Stefan und ich. Passiert.

        • Spartakus-Enkel sagt:

          Eigenartig, dass aufgrund vorheriger Verdienste die Wortwahl auf der Tapete irgendwie weniger geschmacklos sein soll.
          Wie dem auch sei – ich sehe zumindest nicht, wie der sicher zu Recht verliehene Preis von 2011 der Annahme gut fundierter Kritik im Wege stehen könnten.
          Gerade sehe ich in den sozialen Medien USPler mit Argumenten wie “Wer irgendwas gegen unsere Aktionen/Tapeten sagt, ist kein wahrer Fan/Antifaschist — Haha, wir haben Deinen latenten Opfermythos aufgedeckt” etc., aber vielleicht habe ich diejenigen Gruppenmitglieder, die den Frankenthal-Preis erarbeitet haben, nur noch nicht gefunden.

          • his dudeness sagt:

            nunja vielleicht kennst du viele USPler persönlich und kannst das dann beurteilen, aber in diesen “sozialen” Medien tummeln sich sehr viele “möchtegern Mitglieder” die eine große Klappe haben aber an den Aktionen (und der Gruppe) überhaupt nicht beteiligt sind..

            Ich würde solche Kommentare erstmal sehr kritisch beurteilen. Eine “offizielle” Stellungnahme kann es ja unter Umständen noch in gedruckter Form oder in der Südkurven Mail geben…

            Ich fand die Formulierung nicht gelungen, stehe aber hinter der Kritik der Tapete und finde es auch angebracht in diesem Spiel gegen Dresden das kundzutun. Vorallem wenn man mal wieder sieht was da so alles den Weg ins Millerntor gefunden hat…

  3. Hollywood20359 sagt:

    Mit dieser Tapete wurde exakt das Klientel angesprochen, welches heute genau der Ideologie folgt, die u.a. für das Geschehene von Dresden 45 verantwortlich ist. Früher NSDAP, heute AfD, wehret den Anfängen und weist darauf hin. Der Ton wird halt schärfer, das kommt nicht von ungefähr und auch nicht von heute auf morgen.

  4. Harald sagt:

    Jeder blamiert sich so gut, wie er kann.
    Die Grundregel, dass es in der Kommunikation auf den Empfänger und nicht auf den Sender ankommt, haben diese Leute offensichtlich ignoriert. Es ist eine Schande, dass dieses widerwärtige Plakat noch verteidigt wird.
    Ich distanziere mich von diesem ekelhaften Plakat und wünsche den Verfassern und Verteidigern eine sanfte Drogenentziehungskur, man soll die Hoffnung nicht aufgeben, dass selbst in deren Drogenbirnen frische Luft einzieht.

    • Frodo sagt:

      Als jemand, der im näheren privaten Umfeld mit Drogenproblemen zu tun hatte, empfinde ich Deinen Vergleich als widerwärtig und erwarte Deine Entschuldigung.
      Viele Grüße, ein Empfänger.

      • Spartakus-Enkel sagt:

        Sieh an – dort, wo es einen Bezug zu Deinem eigenen persönlichen Umfeld gibt, bist Du betroffen und kannst eine unpassende Spitze klar als “widerwärtig” benennen und eine Entschuldigung verlangen.
        Kannst Du dann analog zu Deiner eben empfundenen Betroffenheit Leute, deren Angehörige verbrannt sind, nachvollziehen, wenn sie diese Tapete ebenso widerwärtig finden?
        Sei mal ehrlich, die von Dir im Artikel angebrachten Relativierungen (“Gutes Wortspiel”, “die anderen leisten sich ja noch doofere Aktionen”, “Deine Freunde/Verwandten waren ja nicht gemeint”) würdest Du doch hier auch nicht akzeptieren, oder doch?
        Vielleicht könntest Du dich in Anbetracht all dessen dazu durchringen, die Entschuldigung des Vereins mitzutragen?
        Oder kriegst Du dann Ärger mit USP?

        • Frodo sagt:

          Vielleicht war meine Antwort an Harald gar nicht so ernst gemeint, aber das ist auch echt schwierig mit dieser Ironie im Internet.

          • Spartakus-Enkel sagt:

            Ich bin normalerweise nicht völlig ironieblind, aber das war für mich nicht erkennbar.
            Aber wie sieht’s aus? Entschuldigung des Vereins schon okay, oder nicht?

          • Frodo sagt:

            Wie im Artikel geschrieben: Ich(!) hätte mich als Verein nicht entschuldigt, ich bin aber auch weder Präsident noch AR und kann das daher leicht hier vermelden.
            Das dies (insbesondere aus taktischer Sicht, angesichts der medialen Diskussion auch um BVB-RBL) gemacht wurde, lässt mich aber jetzt auch nicht völlig fassungslos zurück.

  5. Pingback: Matchday 20: FC Sankt Pauli – Dynamo Dresden 2-0! | FCSP Athens South End Scum

  6. Jonny Jonas sagt:

    Ja, Ultras provozieren immer mal gerne. In diesem Falle empfinde ich das aber eher als verletzend, denn als provozierend und eben nicht nur für diejenigen, die es erreichen sollte. Da liegt für mich der entscheidende Unterschied und desswgen finde ich das Spruchband nicht gut.
    Der Erkenntniss folgend, dass der Spruch für viele Menschen verletzend war, ist eine Bitte um Entschuldigung der richtige Weg.

  7. Michael Wolff sagt:

    Äh das mit den nächsten deri Spielen und den sog. 6 Punkte Spielen sollte ihr noch mals korrigieren. Auch wenn wir die nächsten 3 Spiele gewinnen bekommen wir nur 9 Punkte und nicht 18. Mit dann 26 Punkten wären wir sicherlich nicht durch.

  8. Pingback: #senfdazu32 « Nice Guys Sankt Pauli

  9. jens sagt:

    “P.S. Deniz Aytekin, guter Mann! Hab ich ja schon immer gesagt…”

    du bist so fertig, man oh man :-D.

    jens

    p.s. ich finde die tapete richtig, und genau so.

  10. Pingback: Ein Déjà-vu der hoffnungsvollen Art: Die Zweite. | Grenzenlos Sankt Pauli

  11. Bodo Bodeit sagt:

    Moin Frodo und andere Mitlesen/schreibende,
    ich habe noch keine klare Meinung, ob ich das in Rede stehende Banner richtig oder falsch finde oder ob die Verbindung “gebrannt” als Wortwitz mit “für Dresden brennen” geeignet gewesen ist, um auf den Opfermythos im Zusammenhang mit der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 hinzuweisen und diesen zu kritisieren.
    Im Stadion war ich zunächst etwas peinlich berührt, aber das hatte auch maßgeblich mit der Tapete zu tun, die davor hochgehalten wurde. Sinngemäß stand da etwas von Äcker mit Pferden pflügen und Fackelmärsche durchführen. Das hatte bei mir zunächst Kopfschütteln ausgelöst, ich habe den Witz mit den Äckern und Pferden im Zusammenhang mit den Fackelmärschen aber auch nicht erfasst, die Fackelmärsche als Hinweis auf Pedida und Co sind mir klar. So hatte das Banner zum Opfermythos bei mir bisher noch nicht (Achtung Wortwitz) “gezündet”. Sollten die Äcker und Pferde in Richtung “Hinterwäldler” oder “Bauern” irgendwie provozieren oder waren die dem Reimzwang unterlegen? Vielleicht kann ja jemand etwas dazu schreiben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Gruß Bodo

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