Heimspiel gegen Darmstadt 98

von Stefan

Im Anschluss an die sogenannte Länderspielpause treffen unsere Braun-Weißen am Sonnabend um 13 Uhr auf SV Darmstadt 98. Gegen die Südhessen gilt es für unseren Magischen FC die positive Entwicklung weiter auszubauen.

Der Saisonstart

Der bisherige Saisonverlauf der Südhessen war bei weitem nicht so wie geplant. Die von Trainer Dimitrios Grammozis trainierte Mannschaft rangiert zur Zeit auf einem mehr als dürftigen 17. Tabellenplatz. Seit Saisonbeginn konnten die Lilien in der Liga lediglich einmal gewinnen, kassierten drei Niederlagen und erreichten zumindest fünfmal ein Unentschieden. Schaut man sich die Auswärtstabelle an, befinden sich die Darmstädter gar auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Auf fremden Platz kassierten die Blau-Weißen neun Gegentreffer und erzielten magere drei Tore. Die Aussichten auf einen Heimsieg und eine Fortsetzung der ordentlichen Serie der Kiezkicker ohne Niederlage ist also durchaus möglich, aber kein Selbstläufer.

Der Kader

Trainer Grammozis übernahm im Februar 2019 das Ruder am Böllenfalltor. Gemeinsamt mit Sportleiter Carsten Wehlmann konnte er somit erstmals Einfluss auf die Kaderplanung der Lilien nehmen. Im Tor verließ Topspieler Daniel Heuer Fernandes den Klub gen Hamburg zu unserem kleinen Nachbarn. Geholt wurde von Ligakonkurrent SV Sandhausen der 26 jährige Marcel Schuhen (Rückennummer 1). Schuhen spielte jedoch bislang nur am 1. Spieltag für die Lilien. Kurz vor dem zweiten Spieltag verletzte er sich und seitdem steht der 25-jährige Florian Stritzel (#31) zwischen den Pfosten der Blau-Weißen. Neben Marcel Schuhen holten die Lilien insgesamt 10 neue Spieler. Zudem kam Torwart Carl Leonhard aus der eigenen Jugend und Innenverteidiger Dario Dumis zur Leihe vom FC Utrecht. Unter den namhaftesten Neuzugängen kommen von Borussia Mönchengladbach Mandela Egbo, Seung-ho Paik vom FC Girona sowie Tim Skarke vom 1. FC Heidenheim. Kurios ist im Kader sicherlich das üppige Angebot an Torhütern. Insgesamt stehen dem Trainer fünf Keeper zur Auswahl. Insgesamt hat der Kader ein Durchschnittsalter von 26,0 Jahren, die Lilien stellen damit den fünftältesten Kader der Liga.

Die Formation

Grammozis ist in seiner taktischen Aufstellung nicht sehr variabel. Er lässt durchweg in einem klassischen 4-2-3-1 auflaufen. Gegen unseren Magischen FC wird die taktische Ausrichtung sicherlich nicht anders ausfallen. In der Abwehr bilden Kapitän Fabian Holland (# 32), die Innenverteidiger Immanuel Höhn (# 21) und Dario Dumic (# 35) sowie der rechte Verteidiger Patrick Herrmann (# 37) eine feste Viererabwehrkette. Im Mittelfeld agieren Yannick Stark (# 28) und Victor Pálsson (# 4) als Doppelsechs. Davor vertraut der Trainer zumeist den drei Mittelfeldspielern Marcel Heller (# 20), Marvin Mehlem (# 6) sowie Tim Skarke (# 27). In den bisherigen Saisonspielen ließ Grammozis stets von Beginn an seine Sturmspitze Serdar Tursun (# 19) auflaufen. Der deutsch-türkische Stürmer dankte es seinem Trainer immerhin mit fünf Scorerpunkten und drei Toren und war damit maßgeblich an nahezu allen Darmstädter Treffern beteiligt.

Die Bilanz

Nicht nur die Perspektive für das Spiel am Sonnabend ist positiv für unsere Kiezkicker. Auch die Heimbilanz gegen Darmstadt ist zu unseren Gunsten. In bisher sieben Heimspielen gegen die Lilien gab es fünf Siege für St. Pauli und lediglich zwei Auswärtserfolge für Darmstadt 98. Natürlich spricht auch das Torverhältnis mit 14:5 für die Braun-Weißen.

Und sonst?

Im Zuge der sogenannten Weltverbesserer-Initiative ist es am Sonnabend möglich mit Bus und Bahn zum Spiel anzureisen. Nach Auskunft des Vereins berechtigt das Ticket zu einer Fahrt zum Veranstaltungsort und zurück innerhalb der Ringe A-E (inkl. Schnellbusse). Dabei reicht das Spieltagsticket bzw. die Dauerkarte als Nachweis aus.

Fazit

Die Heimbilanz spricht für den FC St. Pauli. Der bisherige Saisonverlauf und die tabellarische Situation spricht für den FC St. Pauli. Eigentlich sollte also alles klar sein für Sonnabend. Aber Fussball ist ja bekanntlich nicht berechenbar und bei jedem Spiel ist alles möglich. Gleichwohl wird Trainer Luhukay die Kiezkicker optimal vorbereitet haben und die Braun-Weißen werden hoffentlich nicht mit einer Laissez-faire-Einstellung in das Spiel gehen. Ein Sieg muss also drin sein, um auch den Anschluss an die guten Tabellenplätze zu halten.

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