Tansania Tagebuch – Teil X

Auf einmal ist schon vorletzter Tag! Kaum zu glauben. Heute tanzen wir den Gedanken an die Heimreise aber noch weg!

Wenn die Hälfte in die andere Kamera guckt…

13. März Dar es Salaam.

Und ich hab bisschen Kater. 2 Safaris und 3 Tusker machen Kopfweh und bisschen Grummel im Bauch. Aber das muss am Tusker liegen.

Eigentlich sollten wir heute Vormittag eine Schule besuchen, aber das fällt (zum Glück) aus.
Zeit noch mal ins Meer zu hüpfen, den Mädels beim eleganten Strandfußball zuzusehen, Muscheln zu sammeln und zu chillen.

Die Simbas kommen zum Lunch zu uns und Nachmittags steht ‘Dance Class’ und ‘Exhibition’ auf dem Plan. Der Tanzworkshop findet im Konferenzraum mit dem fantastischen tansanischen Tänzer Samwel statt. Wir starten mit ein paar Aufwärmübungen und lernen dann Tanzschritte ein. Ich bin nach 10 Minuten schon aus der Puste und muss aussteigen. Die Stunde macht aber allen enormen Spaß und schweißt zusammen. Nicht nur wegen dem vielen Schweiß. Haha. Was auch immer mit ‘Exhibition’ gemeint war, hat dann aber nicht stattgefunden.

Am späteren Nachmittag, als alle auf ihren Zimmern sind und sich den Tanzschweiß abduschen, dann große Aufregung via unserer Whatsappgruppe: Meldung aus dem Netz:„Türkei stellt ab Morgen Flüge nach Deutschland ein“.
Crazy ey, das betrifft ja uns! Wir fliegen morgen mit Turkish Airlines via Istanbul!
Treffen uns auf den Schreck erst mal in der Lobby und beratschlagen, wer denn überhaupt dringend zurück müsste. Nach anfänglichem ‘eigentlich alle’ sind es dann doch gar nicht so viele. A) haben sowieso sechs von uns einen späteren Rückflug, weil sie noch ein paar Urlaubstage drangehängt haben, b) weiß man aktuell grad gar nicht, was einen nun in Deutschland so erwartet Coronatechnisch und c) mit ein bisschen gutem Willen und einer großen Portion ‘Ich sitze hier leider fest, ich kann da echt nix machen’ lassen sich Termine auch ganz gut verschieben. Also ich für meinen Teil habe in der Heimat keine dringenden Termine und könnte es hier noch ‘ne Weile aushalten. Hab von den 100€, die ich in Tansanische Shilling eingewechselt habe (=250.000TS), noch 40€ über. Weiß gar nicht, wie ich die noch ausgeben soll. Ein Teil geht noch in einen Topf als Dankeschön für unseren Busfahrerheld Saleh und unsere unglaublich tolle und hilfreiche Dolmetscherin Pilli und einen Teil übergebe ich in gute Hände an der Rezeption mitsamt meinen vier Postkarten, damit sie diese zur Post bringen und frankieren lassen. Aber sonst? So viel Safari kann ich gar nicht trinken!
Jedenfalls stehen wir in Kontakt mit dem Reisebüro, welches unsere Flüge organisiert hat und beschließen uns erstmal nicht über Gebühr Gedanken zu machen. Wenn wir eins hier gelernt haben: Es kommt wie es kommt.

Abends essen wir aushäusig in der ‘Amsterdam Bar’, wo es überraschenderweise keine holländische sondern italienische Küche gibt. Manche essen Pizza, der Rest gibt sich aber wieder der, wie ich finde, äußerst leckeren tansanische Küche hin. Und dazu zwei Safaris. Hab mich festgelegt.

So neigt er sich dann zu Ende, der letzte Abend und wir begeben uns zur – voraussichtlich – letzten Nachtruhe im wunderbaren Serena Beach Hotel Resort, denn nach dem morgigen Tag geht es nachts, wenn alles planmäßig verläuft, schon in den Flieger zurück in die Heimat. Seufz. Stay tuned wie es weitergeht! Am Freitag kommt dann der nächste Teil!

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