Investor Matzen geht beim Ausbau des Medienbunkers über Mieterinteressen rigoros hinweg

Der grüne Bunker – ein stadtteilverträgliches Highlight sollte er angeblich werden, doch wir berichteten bereits im Übersteiger 134 von den Schattenseiten dieses Projektes. Allein die Baugenehmigung hätte vom Bezirk überhaupt nicht erteilt werden dürfen. Hier noch einmal zum nachlesen:http://uebersteiger.de/ausgaben/134/text_4.html Spätestens seit es den Clubs im Bunker reinregnet und die Außenbereiche nicht mehr betreten werden dürfen, ist klar, dass der Umbau auf Kosten der bisherigen Mieter stattfindet. Von den Folgen für den Stadtteil und die Anwohner ganz abgesehen. Aktuell hat nun gerade der Linke Bürgerschaftsabgeordnete Norbert Hackbusch den Senat aufgefordert, die Mieter zu schützen. Im Vertrag zwischen Stadt und Investor wurde

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Energie Cottbus: Alles Nazis – oder doch nicht?

Dieser Artikel von Slarti erschien zuerst im Print-Übersteiger #132 am 6.Mai 2018. Wenn man über die Vorfälle in Babelsberg redet, muss man auch über Cottbus reden. Und zwar anders, als oft am Millerntor der Fall: Differenzierter und mit etwas mehr­… sagen wir mal… Demut. Denn seien wir ehrlich: Wir sitzen hier (zurzeit!) auf der Insel der Seligen. Die ist aber eben eine Insel und kein Olymp, von dem es sich auf andere herabblicken ließe. Dass die Situation in Cottbus komplexer ist, als sie auf den ersten Blick scheinen mag, sah man zum Beispiel im November 2016 im Heimspiel gegen –

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While some of us are celebrating, others are deported…

Dieser Text erschien zunächst bei FC Lampedusa HH. In einer übersetzten Version wird er auch im ÜBERSTEIGER #127 abgedruckt, welcher am 27.Februar zum Heimspiel gegen den KSC verkauft wird. Barcelona, Tuesday 29 November 2016, dia cuatro, in the evening. The Coaching Crew of FC Lampedusa St. Pauli have swapped their tracksuit tops for little black dresses. Half an hour later, the hairdo is perfect too. The makeup conjures some brilliance in our slightly overtired eyes. Months of planning are finally coming to fruition: the result of hundreds of emails exchanged between us and the organisers of the City to City

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“Als ob wir von einem anderen Planeten kommen…” – Interview mit Deniz Naki

Gastartikel von Jan van Aken Dieses Interview erschien im Print-ÜBERSTEIGER Nr. 123 am 11.März 2016 Diyarbakir, 21. Januar 2016 Deniz, du spielst jetzt bei Amedspor. Erzähl mal, was ist das für ein Verein? Amed SK ist vergleichbar mit St. Pauli. Also, St. Pauli hat vielleicht mehr Zuschauer, aber ist auch mehr links ausgerichtet. Amed SK ist ein kurdischer Verein, deswegen auch der Name Amed (Anm.: der kurdische Name für Diyarbakir). Da spielen zu 90 % Kurden, aber natürlich auch türkische Spieler. Wir sind in der 3. Liga der Türkei – die nennt sich zwar 2. Liga, ist aber die 3.

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