11 Nakis sollt Ihr sein!

Das ist ja wohl ein schlechter Witz!” war das erste, was ich als Kommentar las, verbunden mit dem Link auf die DFB-Seite. Ich erwartete also das Übliche: Beeindruckend abstrafende 10.000,-€ Geldstrafe für den FC Hansa, weil dessen Fans ja schon wieder ganz pöse waren, mildernde Umstände weil ja aber die Gesellschaft Schuld ist. Und umgekehrt 7.500€ Geldstrafe für uns, schließlich haben wir ja mit dem Zündeln angefangen und Strafe muss nun mal sein.

Doch, oh Wunder, die ersten Zeilen lassen meine Augenbraue in die Höhe schnellen: Der DFB Kontrollausschuss beantragt ein Heimspiel des FC Hansa Rostock unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Bei einem Schnitt von gut 16.000 derzeit zwar eine Strafe, die finanziell geringer ausfällt als die, die gegen Eintracht Frankfurt ausgesprochen wurde (beim Heimspiel gegen uns war die zu erwartende Zuschauerzahl um über 30.000 gestutzt wurden) und auch geringer als die Strafe gegen Hertha, aber eben schon mal fast so hoch wie die zunächst geforderte Strafe gegen uns damals, als der Bierbecher den Schiedsrichter-Assistenten traf und knapp 25.000 ausgeschlossen werden sollten, was bekanntlich mit der Verlegung nach Lübeck und einem um ca. 10.000 Tickets geringeren Fassungsvermögen endete.
In Anbetracht der

  • in den (ausverkauften und damit prall gefüllten) Block fliegenden Böller und Raketen, beklatscht vom Großteil des Stadions,
  • der über 90 plus X Minuten brennenden Fanshop-Artikel,
  • der permanenten Homophoben Gesänge und dem
  • “In Arsch, Ihr Homos”-Transpi, welches 90 Minuten unbehelligt hängen konnte
  • und den Wurf diverser Gegenstände sowie eines kompletten Obstladens

ein… ähm… viel zu geringes, aber sicher kaum anders zu erwartendes Urteil, der DFB hält sein rechtes Auge ja weiterhin für mit 100% Sehkraft ausgestattet, auch wenn es in Wahrheit eher komplett blind (und/oder taub?)  ist und ein “K” nicht von einem “Z” unterscheiden kann.

Na gut, dementsprechend beinahe angenehm überrascht überfliege ich noch schnell den Rest – und verwende den Nachmittagskaffee Sekunden später als Monitordusche, nachdem ich folgendes gelesen habe:

“Im Strafantrag für St. Pauli ist außerdem vermerkt, dass die Gästefans bei der Bekanntgabe der Rostocker Mannschaftsaufstellung diskriminierende Äußerungen skandierten.”

Oh ha… was genau hatten wir da nochmal von uns gegeben? Etwa “Arschloch!“, wie es tausende einfallslose Fußballfans an jedem Wochenende zur Namensfindung der gegnerischen Spielerfamilie tun? Oder schlimmeres, gar homophobes, rassistisches, sexistisches, irgendeine langweilige Ossi/Wessi-Nummer? Haben wir sie alle als Theo Falscher20er bezeichnet? Oder gar Sepp Blatter? Oder… sollten wir etwa… war es etwa gar Acab, der berüchtigte türkische Jungenvorname?

Wartet, ich guck nochmal schnell nach:
httpv://www.youtube.com/watch?v=Pyh_6B4k8bs

Ah ja… der Namen eines Mittelfeldspielers bei uns im Kader. Tja, da können wir wohl froh sein, dass der DFB nicht gleich die Löschung aus dem Vereinsregister beantragt oder Lothar Matthäus als neuen Not-/Interimspräsidenten verfügt hat, bis sich der Verein freiwillig selbst auflöst.

Da kommen andere Kurven mit minutenlangen “Schwule XY“-Gesängen, bezeichnen ungestraft in irgendwelchen Zusammenhängen andere Fanszenen als “Juden” oder diskriminieren auf vielfältigste Art und Weise permanent vor sich hin, ohne das es den feinen Verband auch nur annähernd stört. Nein, dieser ist ja fein raus, weil er alle zwölf Monate mal ne Alibi-Veranstaltung gegen Diskriminierung von den Vereinen durchführen lässt.
Leg Dich gehackt, lieber DFB.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast lachen, ähnliche Gedanken kann man auch beim Gegengeraden-Gerd, dem Lichterkarussel, MFC-StPauli und neunzehnhundertzehn nachlesen, sicher in den nächsten Tagen auch noch an vielen anderen Stellen.

Und wenn das jetzt wirklich noch irgendjemanden überrascht haben sollte: Der Übersteiger (bzw. unser Comic-Gott) wusste es ja schon am vergangenen Wochenende, im Heft: Nakis Raus!

Derartig grotesker Schwachsinn treibt natürlich schnell Blüten, dementsprechend blüht der Flachs, insbesondere auf Twitter:

“Wir bieten im Rahmen des nächsten FC St.Pauli Heimspiels Entnakifizierungskurse an.” (@blogLK)

“Jetzt versteh ich auch, warum Naki als “Stürmer” aufgestellt wurde. #GibNakisKeineChance!” (@milkkore)

“Morgen in Paderborn heimlich jemanden als Naki bezeichnen, huiuiuiuiuiui!” (@jntns)

“Buchstabierwettbewerb, DFB-Rauball vs. fcsp-Fanszene, Rauball verliert. Zopfball, Zohlrabi und Zaiser Franz konnten nicht überzeugen.”
“Vorschlag für fcsp-Gästeblock: In Paderborn heißen alle Spieler DFB! Mal schauen, ob sie uns wieder wg. “Diffamierung” verklagen. (beides von @GG_Gerd)

“Wenn der Naki dann mal Nachwuchs hat, sind das dann Neo-Nakis?” (@textundblog)

Ach ja, wer den Schaden hat… in dem Fall ist es eben ein Hörschaden, lieber DFB. Wenn nicht spätestens nach Ansicht der YouTube-Quellen dieser Blödsinn zurückgenommen wird, muss sich in Deutschland auch niemand mehr über die Dumpfheit des Herrn Blatter aufregen, dann ist unser Verband genauso untragbar. // Frodo

P.S. Ach ja, der FC Hansa hat heute übrigens einen Maßnahmenkatalog veröffentlich

 

 

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24 Kommentare zu 11 Nakis sollt Ihr sein!

  1. Pingback: Gegengeraden-Gerd: Jetzt rede ich! » » Ich kaufe ein “K”!

  2. Gegengeraden-Gerd sagt:

    Moin,

    schöner Artikel, liebe Übersteiger, und danke für die freundliche Erwähnung!

    Muss nur mal schnell meinen eigenen Tweet dementieren und das Gegenteil behaupten. In der “DFB-Hörfassung” muss das natürlich nicht heißen “Zaiser Franz”, sondern:
    “Zaiser Frank”.
    Wie konnte mir das nur passieren … ? Wenn der DFB das rauskricht, nehmen die mich NIE !

    • Frodo sagt:

      Das Alter, Gerd, das Alter… das kann schon mal passieren, wir verkeihen Dir 🙂

      • Gegengeraden-Gerd sagt:

        Na, eben, eben!!!

        Noch zehn, zwölf Jährchen, und ich wär im besten DFB-Spielbeobachter-Alter gewesen. Und nu?

        Muss ich wieder ganz von vorn anfangen (*heul*)!

  3. Viii sagt:

    Super Artikel, toll geschrieben

    Nakis raus!

  4. Jörg Schoch sagt:

    …Frank Kander, Holger Stanislawszi, Dieter Burdenszi, Jürgen Grabowszi, Günter Netker, Frank Beczenbauer, Olli “Titan” Zahn und Dr. Theo Kankiger, um nur einige zu nennen… 🙂

  5. Konbon sagt:

    Wunderbar geschrieben! Ich hoffe der Monitor hat die Dusche überlebt 😀

  6. Jörn K. sagt:

    Danke für den schönen Artikel. Ich muss bei solchen Gelegenheiten immer an ein persönliches mit dem DFB denken – ich präsentiere nachfolgend den Emailwechsel mit der Pressestelle unseres geliebten Verbands nach dem Spiel 2008 (!):
    “Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte mich nachdrücklich über das “Verhalten” mancher Hansa Rostock-“Fans” beschweren.
    Als Praktikant des FC St. Pauli war ich gestern im Stadion und musste die massiven Ausschreitungen miterleben.
    Wie kann es sein, dass vermeintliche Hansa-Anhänger immer wieder den rechten Arm zum Gruße recken können?
    Zudem kam es, wenn auch nur vereinzelt, aus der Gegengerade zu “Juden Pauli” Rufen.
    Mir ist auch völlig unverständlich, warum dieses Spiel von der Polizei nicht Sicherheitsspiel eingestuft wurde. Die Polizeioberen meckern immer, dass es zuviel Einsätze beim Fußball gebe. Gestern wäre Polizei bitter nötig gewesen.
    Ich hoffe, dass Sie die Vorfälle mit der gebotenen Ernshaftigkeit verfolgen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörn K.”

    Den Praktikanten hatte ich in den Ring geworfen, um meine grundsätzliche “Objektivität” (die bei diesem Thema aber ohnehin unangebracht ist) darzulegen. Die Antwort ließ zwei Tage auf sich warten:

    “Sehr geehrter Fußball-Fan,

    wir bitten zunächst um Verständnis, dass wir Ihnen nicht individuell antworten, sondern Ihnen diese Standardantwort senden. Aber aufgrund der vielen Mails, die zum Thema “Rostock” eingegangen sind, ist uns eine individuelle Bearbeitung nicht mehr möglich.

    Von Seiten des DFB liegt nach aktuellem Stand kein Ansatzpunkt für eine sportrechtliche Untersuchung der Vorfälle in Rostock vor. Die Krawallen in Rostock geschahen außerhalb des Stadions – und somit außerhalb des Wirkungsbereichs des FC Hansa Rostock. Der FC Hansa ist insofern nicht sportrechtlich zu belangen.

    Darüber hinaus gibt es aber den zivilrechtlichen Weg. Hier ist durchaus denkbar, dass gegen einige der festgenommenen Krawallbrüder vorgegangen wird.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ihre DFB-Pressestelle”

    “Hä?”, dachte ich…von den Krawallen war doch nie die Rede, also nochmal:

    “Sehr geehrte Damen und Herren der DFB-Pressestelle,

    es ist für mich bei einer Großorganisation, wie der DFB eine darstellt, durchaus nachvollziehbar, wenn meine Email durch ein Standardschreiben beantwortet wird, doch sollte zumindest die Antwort auf meine Beschwerde passen.
    Ich weiß, dass der FC Hansa nicht für die Krawallen außerhalb des Stadions verantwortlich gemacht werden kann, aber um die Krawallen ging es mir persönlich auch nicht.
    Vielmehr wollte ich die rassistischen und antisemitischen Vorfälle zur Kenntnis bringen und diese spielten sich IM Stadion und zwar vor dem Spiel und nach dem Spiel ab. Deswegen nochmal meine Klage:
    Warum dürfen Personen vom Rostocker Ordnungsdienst unbeschadet, den Hitler-Gruß zeigen?!Und das mehrmals? Und warum wird bei Beschimpfungen wie “Juden Pauli” und “Judensäue” ebenfalls nicht eingeschritten?!
    Der DFB, der einen Dietmar Hopp durch Androhung von sportrechtlichen Konsequenzen schützen will, sollte auch an seinen Grundprinzipien festhalten. Rassismus und Antisemitismus haben im Stadion nichts verloren!!

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörn K.”

    Es folgte eine verblüffende Antwort:

    “Sehr geehrter Herr K.,

    die von Ihnen nun angeführten Beispiele waren in ihrem ersten Schreiben nicht aufgeführt. Ich werde Ihr Schreiben an die Sicherheitsabteilung des DFB weitergeben.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ihre DFB-Pressestelle”

    Der geneigte Leser kann ja nach oben scrollen und sich sein eigenes Bild machen. Ich habe jedenfalls nie wieder etwas gehört…
    Nur mal so…

  7. tp sagt:

    Schwach.

    Ihr St. Pauli-Fans habt mal wieder nichts gemacht. Logo. Ihr habt nicht etwa einen nicht zu geringen Teil zur Eskalation beigetragen, indem Ihr jedem Rostocker den Namen “Naki” gegeben habt? Es muss Euch doch bewusst sein, dass man die Hohlköppe mit so einer Aktion nur anstachelt. Aber: Nee, nee, wir haben nix gemacht.
    Ehrlich: Eure Scheinheiligkeit kotzt einen an.

    Mal sehen, ob der Eintrag hier veröffentlicht wird.

    • Frodo sagt:

      Och, lieber “tp”,
      solange Du uns nicht als Nakis… Äh… Nazis bezeichnest, veröffentlichen wir eigentlich alles.
      Zu Deinem Beitrag: Freie Meinungsäußerung, sei Dir gegönnt.

      • tp sagt:

        Freie Meinungsäußerung. Und eine Meinung zu meiner Meinung habt Ihr nicht parat? Lieber Coolness raushängen lassen, gell. Herrlich verrückter, etwas anderer Klub.

        • Frodo sagt:

          Ich dachte bisher, unsere Meinung zu Deiner Meinung ist im Artikel ausführlich genug dargelegt.
          Aber gut, nochmal: Nein, das rufen des Nachnamens eines Spielers ist für mich keine Provokation, die zur “Eskalation” beiträgt.
          Wenn Du das ernsthaft meinst, wie sieht denn dann Deine Lösung aus? Komplette Versitzplatzung und auf jedem Platz liegt ein Maulkorb aus? Denn die (Zitat) “Hohlköppe” würden sich doch sonst sicher auch von einem “St.Pauli!” Anfeuerungsruf provoziert fühlen, oder?

        • sanipine sagt:

          Lieber TP,

          wie oft werden Spieler der gegnerischen Mannschaft in Stadien als “Arschlöcher”, “Wichser”, “Hurensöhne” etc. PP bezeichnet – in manchen Stadien hörst du bei jedem Abschlag des Torwarts “Arschloch” – und dann willst du mir weißmachen, dass ein “Naki” (nicht der Spieler, sondern der Ruf) die Rostocker so auf die Palme bringt (etwaige Affen-Vergleiche verbieten sich an dieser Stelle…die würden die Bananen schließlich essen und nicht werfen), dass dies homophobe und rassistische Äußerungen rechtfertigt?
          Dass darüber hinaus mit Raketen auf den Gästeblock gefeuert und dies vom gesamten Stadion gefeiert wird (hier könnte man jetzt einwerfen, dass sportlich eben momentan nichts viel zu feiern ist und schon deshalb jeder “Treffer” – wie würde es Frau Hohenstein formulieren – “ein innerer Reichsparteitag” sein dürfte) willst du damit auch rechtfertigen? “Selber Schuld” ihr habt ja “Naki” gerufen?

          Merkste selbst oder?

    • Carsten sagt:

      Und ich dachte immer, die Rostocker Spieler hätten ihre Namen von ihren Eltern erhalten. Oder sind das auch St. Pauli Fans?

    • Jekylla sagt:

      Lieber tp,
      offenbar haben selbst Sie gehört, dass nicht Nazi, sondern Naki gerufen wurde.
      Das mag in Ihren dünnhäutigen Empfindungsbahnen eskalierend gewirkt haben, dennoch ist es -und nach längerem Nachdenken werden Sie zustimmen müssen- keine diskriminierende Äußerung, sondern ein Spielername.

      Und darum geht es. Und nicht um “nichts gemacht”. Verstehe schon, dass das beim einen oder anderen länger dauert mit dem Verstehen, dafür habe ich Verständnis. Also auch, wenn Sie erst in zwei Tagen antworten. Eben drum.

  8. Antidiskriminierer sagt:

    Laut gegen Nakis

    Gib Nakis keine Chance

    Immer diese Neonakis!

    …… und was macht eigentlich dieser Acab?

  9. Norbert sagt:

    Man provoziert, wenn man Naki ruft… Sag mal, TP, merkst du eigentlich noch was?
    Wahrscheinlich provoziert auch das Tragen von St.Pauli Klamotten die armen Rostocker….

  10. Jekylla sagt:

    “Sehr geehrte Fußballfan,

    haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift zum Thema „St. Pauli / mögliche diskriminierende Rufe / Naki“. Sie haben heute – gemeinsam mit einigen anderen Fans – viele Hinweise an uns herangetragen (teilweise wurden uns Links zu Videos geschickt), für die wir uns bei Ihnen bedanken möchten. Sämtliche Hinweise werden dem DFB-Kontrollausschuss intern weitergeleitet, so dass er diese auswerten kann.

    Momentan gibt es unterschiedliche Aussagen zu genanntem Sachverhalt. Von mehreren Seiten wird über diskriminierende Rufe berichtet, andere Seiten wiederum widersprechen dieser Darstellung. Die DFB-Gremien werden die Sachlage zu prüfen haben.

    Momentan gibt es lediglich den entsprechenden Strafantrag des Kontrollausschusses – und damit ein schwebendes Verfahren. Ein Urteil des DFB-Sportgerichts steht noch aus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr DFB-Team”

  11. Mirco sagt:

    Es geht um Verhältnismäßigkeit. Selbst WENN (und dem war nicht so, das Rufen von Naki ist ja mehr ein ironischer Witz, als eine Beleidigung) eine Provokation durch St. Paulianer erfolgt wäre, ist die Reaktion in Form von Raketenabschüsse auf Gesichter von Menschen ein ganz anderes Kaliber.

    Sind vergewaltigte Frauen selber schuld, wenn sie kurze Röcke tragen?

  12. F. Enstein sagt:

    Ich habe mir eben mal den Massnahmekatalog von Hansa Rostock angeschaut. Ein guter Anfang aber viel zu spät.
    Ich kann mich noch daran erinnern als Hansa Rostock vor zwei Jahren tief unten stand in der Tabelle und ein Heimspiel (weiß nicht mehr gegen wen, aber wir warens nicht) an einem Freitagabend verlor. Da versuchten die “Fans” ihre eigene Geschäftsstelle zu stürmen, welche nur mit einem Polizeigürtel geschützt werden konnte. DSF (oder hießen die schon Sport1?) brachte damals exklusiv in ihrer 2.Liga-Berichterstattung Live-Interviews mit “Polizeichef” und René Rydlewicz (damals in der Führungsetage des FC Hansa tätig). Während DSF-Reporterin und “Polizeichef” besorgt und entrüstet über die Art und Weise des “Fanprotestes” waren und dies auch klar bekundeten, wurde das Verhalten dieser sogenannten Fans von René Rydlewicz (in seiner Person damals Vertreter des Vereins und der Vereinsführung) nur lapidar heruntergespielt. Schon damals fiel fehlendes Realitätsdenken seitens der FCH-Vereinsführung nicht nur mir vorm Fernseher, sondern auch dem DSF-Team auf.

    Nun muss man eben in Rostock eine Saat ausmerzen die man vielleicht nicht gepflanzt, aber eben zu lange ignoriert hat.

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  15. […] Werter DFB, 11 Nakis sollt Ihr sein! (uebersteiger.de) – falls Ihr das nachträglich irgendwie verstehen solltet; aber bitte nun nicht etwa schelmisch wie auch immer pseudo differenzierend erstaunt vor Euch hin murmeln, ja? Manche verstehen Euch ältere schwerhörige Männer auch so schon – NICHT.

    … & 🙂 -Grüße

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