Torlos am Millerntor

Ein Remis der besseren Art.

Choreo vor’m Anpfiff. Foto (c): TinaBe

Sie haben alles gegeben. Sie warfen sich in jeden Zweikampf. Sie zeigten gute Kombinationen. Sie spielten mutig nach vorne. Sie kreierten teils gute Torchancen. Allein – genützt hat es den Gästen aus Hessen nicht. Mit nur einem mageren Pünktchen kehren sie nach Frankfurt zurück. Während die SGE somit zwei Zähler im Kampf um die internationalen Plätze liegen ließ, holten die Kiezkicker einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Bereits beim morgendlichen Kaffee kam eine dunkle Ahnung auf, dass das heute vielleicht schiefgehen könnte. Denn das übliche Kribbeln sowie die spieltägliche Nervosität wollte sich partout nicht einstellen. Das änderte sich kurz vor dem Anpfiff aber schlagartig.
R. E. S. P. E. C. T!“ von Aretha Franklin schallte aus den Stadionlautsprechern und zum Internationalen Frauenkampftag passten auch die Choreos und Tapeten in den Kurven. Auf dem Spielfeld ging es von Beginn an zwar munter hin und her und es gab ein paar gute Gelegenheiten für beide Teams. Dennoch sprang bis zum Pausenpfiff nichts Zählbares heraus. Erwähnenswertes Ereignis war noch die Verletzung des Assistenten an der Line und dessen Auswechslung.

Halbzeittapeten Nordkurve und Gegengerade. Foto (c): Svenja Rheinländer
Halbzeittapete Südkurve. Foto (c): TinaBe

Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann an Fahrt auf. So gab es von beiden Teams Drangphasen, die vom jeweiligen Gegenüber aber allesamt gut verteidigt wurden. Bis auf das Verhältnis beim Ballbesitz – 29 % (FCSP) zu 71 % (SGE) – waren die Parameter weitgehend ausgeglichen. Und so blieben auch die verbleibenden 45 Minuten ohne Tore und man selbst etwas ratlos zurück. Fazit aber: Wir können auch mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte gut mithalten. Freuen wir uns auf das Spiel in Gladbach am kommenden Freitagabend.

Kurz nach dem Abpfiff meldete sich zunächst Australien („Yeah! Einfach mal glücklich sein! Nun muss ich ins Bett, aber das wird eine gute Nacht!“), dann Detroit („Zum Frühstück ein Punkt ist immer schön! So sollte jeder Tag beginnen!“) und schließlich Verwandtschaft aus Frankfurt („Was für ein Scheiß!“).

// Hossa

Nach Abpfiff: Auch den Frauen im Iran wurde heute gedacht und an Maja. Foto (c): TinaBe



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