Kein Dom, aber Flutlicht + ein Tor = Heimsieg!

Moderner Japaner lässt olle Verbrenner stehen!

Nach drei Jahren wieder fit: Renn-Rosie
Foto: Hossa

Bereits um halb neun am Morgen strahlte die Sonne☀️ durchs Fenster und kurz darauf mit mir um die Wette. Denn das zweite Positive an diesem Spieltagsmorgen ließ nicht lange auf sich warten: die SMS des Fahrradladens. „Reparatur abgeschlossen. Rad kann bis 14 h abgeholt werden“. 😉 Die Wiedervereinigung des Fahrers und Drahtesels namens „♥️Rosie“ wurde geschickt mit einem Zwischenstopp zum Einkaufen kombiniert.

Ankunft der Racing-Crew
Foto: Tina B.

Mit reichlich Nervennahrung🍫 für den Abend ausgestattet und der Hoffnung im Gepäck, dass sich unsere Jungs dann ebenso geschickt anstellen und gut kombinieren⚽, gings aufs heimische Sofa🛋️. Später ging die Sonne☀️ unter und es ward dunkel und finster. Aber das Millerntor erstrahlte helle, denn es waren alle Lampen 🔦🔦🔦an. Was also sollte an diesem Abend noch schiefgehen …?

Trainer sucht Interview-Partner
Foto: Thorsten Ruhlig

Beim Warm-up um 20:07 Uhr ließen unsere Jungs ihre Maschinen schon mal bedrohlich aufheulen. Die VauWeh-Crew trat ohne ihren Bruchpiloten Robert Glatzel an und auch Auslaufmodell Maxi Arnold blieb zunächst noch in der Boxengasse. Unser Ex-Fahrer Hauke war im Hinterfeld der Niedersachsen dafür erste Wahl. Als Sören Storks die Startsirene betätigte, schüttete es bereits aus Eimern ⛈️. Original Hamburger Schmuddelwedder! Ein gutes Omen?

Zu Rennbeginn fuhr das Rapp-Team noch mit angezogener Handbremse, aber nach zehn gefahrenen Runden gab Connor im Australian-Metcalfe-V24 mal richtig Gas, sein abgefälschtes 22m-Geschoss wurde jedoch vom Backdoorman ins Kiesbett gelenkt. Kurz zuvor musste Ben zeigen, was seine neue Kiste mit Vollhandantrieb kann. Ganz in Lila (der letzte Versuch…?), parierte er gegen 8-Millionen-Royce-Rolls-Reese absolutely safe! Wolfsburgs Dauer-Käfer lief gestern übrigens sein 250. Zweitligarennen.

Nachdem am Nachmittag 25.000 Hamburger*innen für Demokratie durch die Stadt gelaufen waren, auch im Stadion ein Aufruf zum Zusammenhalt. Foto: Tina B.

Abdoulie (bei seinem 34. FCSP-Einsatz zum ersten Mal in der Startelf) präsentierte dem begeisterten Publikum erstmals seine Ceesay-Klasse (12. und 27.), kam aber nicht über die Tor-Ziellinie. Mathias im norwegischen Leichtbau Rasmussen 600 setzte noch eine Punktladung ins Bunker-Grün (38.). Nach guten Aktionen von beiden Teams – mit den Drehzahlmessern am Anschlag – ging es pünktlich zum Boxenstopp.

Immer Vollgas: Oppie im aufgemotzten 23er-Louis.
Foto: Tina B.


Zum Neustart waberte etwas Auspuffqualm durch die Haarnadelkurve, sodass die Wolfsburger in ihren roten Rennanzügen kaum zu erkennen waren. Auch Oppie im aufgemotzten 23er-Louis blickte nicht mehr durch und durchbrach nur die Qualmwolken-Schallmauer (51.).
Nach einer Stunde kamen die Gäste bei Metcalfes Hammer noch glimpflich davon, es blieb lediglich beim leichten Alublechschaden. Nach 67 Runden ging es zum Getriebeölwechsel in die Boxengasse. Dźwigała (im 25er Opel-Adam) und Martijn (ist auf Elektro-Kaars umgesattelt, damit er weniger Chancen verbrennt), fuhren nun für die leicht zerbeulten Renault-Ritzka L21 sowie Youssoupha im nagelneuen V7-Njang.

Tot-Tor-Torschütze!
Foto: ÜS-Archiv

Kollege Joel fuhr in seinem V16 Chima Fujita JN Runde um Runde mutiger und ließ seine Gegner wie einen alten Jetta mit Verbleitsprit stehen. Auf der anderen Seite wurden die Grün-Weißen ein ums andere Mal mehr oder weniger elegant ausgebremst. Zwei Runden vor dem Ende machte er dann ernst: In bester Stockcar-Manier rammte er Jonas Adjetey, von dessen Kühlerhaube das Runde ins Eckige und der Keeper in den luftleeren HubRaum flog (88.). Chapeau! Der Rest war grenzenloser Jubel pur!

Weil wir natürlich wussten, dass Joel eine entscheidende Rolle in der neuen Saison spielen wird, haben wir ihn für unsere neueste Ausgabe in der Players Corner befragt. Somit gibt es einen weiteren guten Grund, den aktuellen Übersteiger zu erwerben. Und zwar hier, wenn ihr in Hamburg wohnt:
St. Pauli:
Fanladen
FC St. Pauli Museum
Cafe Miller
Galaxy Reisen
St. Paulieck

Schanze:
Better Times
Schanzenbuch

Neustadt:
Gemütliche Ecke
Der Badner
Bei Heidi&Renato

Und wenn ihr außerhalb wohnt, schreibt uns an redaktion@uebersteiger.de für den Versand oder bestellt ein Heft bei 13minutes.shop, die rebellische (Fußball-)Streetwear und Fanzines vertreiben.
// Hossa

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