Gewinnen, und das mit (Dreifach-)Wumms!

Liebes Trainerteam, liebe Spieler: Bitte macht uns glücklich!

Bastelarbeit: Hossa

Nach der in Heidenheim gezeigten Nichtleistung ist mein St. Pauli-Herz etwas zerrissen. „Ein Herz kann man nicht reparieren“, sang Udo L. einst in seinem Song über Herzschmerz, für den er am Ende aber doch einen optimistischen Blick nach vorn textete: „Ein Herz, das kann man reparieren“. Und genau das verlange ich von unseren Kickern am Sonntag gegen Mainz. Schmiert euch „Höllen-Salbe“ auf die (Hand-) Schuhe, schickt die Mainzer auf einen infernalischen Trip durch die Hell of Sankt Pauli und ballert ihnen mehr Löcher in die Tornetze als diese zum Anpfiff haben! Zusammen mit dem Wirkstoff Drei-Punkte wäre das magischer Balsam auf die Seelen der (mit euch) leidenden Fans.

Mainz hat zuletzt trotz einer 3:0-Führung zur Pause am Ende noch 3:4 gegen Meister Bayern verloren. Kann passieren. Somit belegen die 05er, mit 34 Zählern aus acht Siegen, zehn Remis und 13 Pleiten und einem Torverhältnis von 39:49, aktuell den zehnten Tabellenrang.
Nachdem der dänische Trainer Bo Henriksen mitten in der letzten Adventszeit entlassen wurde, haben die Mainzer mit dem Schweizer Urs Fischer einen wahren Glücksgriff gemacht. Wurde im Dezember mit mageren sieben Punkten noch die Rote Laterne hochgehalten, holte das Team aus der ZDF-Stadt unter der Regie des 60-Jährigen danach satte 27 Zähler. Chapeau!

Foto: rakete

Von einer solchen Erfolgsserie können unsere Kiezkicker dagegen nur träumen. 15 Punkte holte der FCSP im gleichen Zeitraum. Allein der Tabellenplatz hat sich mit der #16 nicht verändert. Was also tun? An dieser Stelle verweise ich auf die Überschrift samt Subline…

Ratlos, ungläubig oder wahlweise der Schnappatmung nahe (aber immer frustriert), stand oder saß man als Fan mit braun-weißem Blut zuletzt nach dem Abpfiff im Stadion oder auf dem Sofa da. „Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen“, forderte der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog 1997. Uns reicht es 29 Jahre später ganz einfach, dass ein Ruck durchs Team geht! Denn sonst wird es langsam mehr als kritisch und selbst dem optimistischsten Zweckoptimisten schwindet langsam der Glaube an den Klassenerhalt.

Foto: Hossa

Also reißt euch den Allerwertesten auf!
Der Tipp lautet unbeirrt 4:2.
Sonst helfen auch keine Pillen mehr…
// Hossa

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